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Ich weiß nicht was mit mir los ist!...HILFE

joshsbear

Neues Mitglied
Hey Liebe User von Hilferuf.de,
Ich weiß jetzt nicht wo ich anfangen soll. Ich möchte das hier aufschreiben da ich so besser über meine probleme 'reden' kann wie wenn ich mit Psychologen rede.

Also ich heiße Joshua bin im April 16 geworden. Ich hatte nie einen Vater das möchte ich vorweg schonmal sagen. Er kam mich früher manchmal besuchen aber das weiß ich nicht mehr. Er ist 2007 an Krebs verstorben. Nun mein Problem, ich war in sehr vielen Einrichtungen. Kinderheim, Geschloßene und Jugendpsychatrie. Jeder hat eine verschiedene Diagnose über mich erstellt. Anfangs hieß es Depression dann Impuls Kontroll Störung und dann Ängste. Ich hätte anscheinend Angst vor der Angst. Ich kann nicht wirklich sagen ob das stimmt, da ich sehr verklemmt und nicht alles gesagt habe wenn ich mit Psychologen geredet habe. Meine Probleme sind das ich niemandem Vertrauen kann. Dadurch verletze ich auch viele Menschen wie meine Freundin. Ich werde sehr schnell Eifersüchtig und habe mich nicht mehr unter Kontrolle und beleidige sie, was mir aber danach erst bewusst wird und mir unendlich leid tut. Ich bin seit über einem Jahr schon ohne Schule. Ich habe sie 2012 abgebrochen da ich keine Lust mehr darauf hatte bzw. habe. Das Letzte Jahr haben ich überwiegend Zuhause verbracht und in Einrichtungen. Ich bin 1-2 Monate diesen Jahres immer in die Stadt gegangen und habe einen großen 'Freundes' Kreis aufgebaut. Wir haben gekifft und Alkohol getrunken. Ich war jeden Tag entweder bekifft oder betrunken. Irgendwann als es dann an härtere Drogen wie Speed und Ecstasy ging wollte ich nicht mehr (ich habe einmal Speed konsumiert). Ich bin von einem Tag auf den anderen nicht mehr in die Stadt gegangen und 'verstecke' mich jetzt schon seit ca. 2-3 Monaten zuhause. Ich habe nur noch 3 enge Freunde die ich aber auch sehr oft verletze und damit die Freundschaft aufs Spiel setze. Nun da mich meine Mutter unter Druck setzt habe ich mich dazu entschieden ein Freiwilliges Soziale Jahr in einer Behinderten Werkstatt zu machen. Zuerst habe ich mich sehr engangiert und war voller Mut, ich habe dort alleine angerufen um einen Termin zu vereinbaren (wo ich sehr von mir überrascht war das ich mich das getraut hab, da ich sowas normalerweise nie tun würde) ich war kein Stück Ängstlich am Telefon und habe damit schon Pluspunkte gesammelt. Nachdem ging es mir sehr gut. Ich hab mich aufgerafft habe die Spülmaschine ausgeräumt, mein Zimmer geputzt und Schränke 'ausgemistet'. Alles dinge die ich normalerweise nie tun würde. Doch seit heute Mittag geht es mir immer schlechter. Ich bin kurz davor wieder alles über den Haufen zu werfen dort abzusagen und mich einfach nur noch verkriechen und nichts mehr mitbekommen. Zudem habe ich auch noch Stress mit meiner Freundin. Den Grund kenne ich selber nicht da ich mal wieder was gesagt habe und sie sehr verletzt habe, nur ich kann mich nicht mehr daran errinern. Ich habe oft Streit mit meiner Mutter wegen Kleinigkeiten die in dem Moment aber für mich eine riesen Problem darstellen. Ich weiß jetzt nicht ob ihr mir da weiterhelfen können, aber ich wollte das alles einfach mal loswerden.
Mit Grüßen,
Joshua
 

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J

jara

Gast
Hey,
ich bin wohl so in dem Alter wie deine Mutter. Habe selbst eine Tochter in deinem Alter.
Ich finde toll dass du ein soziales Jahr machst! Ist bestimmt schwer für dich es durchzuziehen.
Wenn deine Mutter nörgelt ist wahrscheinlich immer die Angst bei ihr im Nacken, dass du es abbrichst.
Versuche sie da auch zu verstehen. Im Grunde will sie bestimmt nur das beste für dich auch wenn sie es vielleicht nicht immer richtig rüberbringt.
Eltern sind auch nicht immer perfekt. Versuche da auch ein wenig Verständiss für sie zu haben und Geduld.
Das du schnell eifersüchtig bist ist klar du hast Verlustängste. Rede da doch mal offen mit deiner Freundin drüber.
Und die Angst vor der Angst … stell sie dir mal so als hässliches Monster vor die ab und zu in deinen Kopf kriecht. Dann holst du dir einen imaginären Knüppel und gibst ihr einen auf den Kopf.
So mache ich es immer :)
Wenn man sich das bildlich vorstellt hilft es vielleicht. Diese Angst hindert dich daran deine Träume zu erreichen. Willst du das wirklich zulassen?
Dann kannst du das auch noch weiter ausbauen. Stelle dir was vor was du erreichen willst.
Vielleicht ein schönes Auto mal irgendwann. Vertreibe das „hässliche Angstmonster „aus deinen Kopf .Stelle dir vor wie dieses „Angstmonster „ sich selbst ängstlich zurückzieht und stattdessen dein Auto an den Platz steht.
Ist vielleicht etwas abgehoben, aber mir hilft sowas immer.
Falls es mit dem sozialen Jahr gar nicht weitergeht gibt es auch Projekte wie „tu was“ vom Arbeitsamt oder die Organisation Hypsy. Besser als nichts zu machen und sich von der Angst auffressen zu lassen.
 

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