Unregistriert meinte:
Naja, vor Weihnachten passiert da bestimmt nichts mehr.
Mit Ihrer Rolle ist sie ja schon glücklich (wenn`s nicht so streßig für sie wäre).
Ich will ja auch nicht meckern, das ich die Hausarbeit mache. Wollte damals ja auch mal Erziehungsurlaub und mehr Zeit mit den Kindern verbringen.
Habe aber auch gemerkt, das es garnicht so einfach ist (wenig soziale Kontakte (zumindest als Mann im Kindergarten usw)). Nur daheim arbeiten ohne Lohn und Anerkennung. Da fehlt schon einiges. Dafür verstehe ich jetzt so manche Frau, die unbedingt wieder arbeiten will.
Gerade vorhin kam sie von der Arbeit, mit den Straßenschuhen ins Wohnzimmer (die Kinder müssen die Schuhe im Flur ausziehen), dann ist ihr etwas runtergefallen (kam der Spruch:"Ich heb das jetzt bestimmt nicht auf, ich hab morgen Frühschicht).
Die Schuhe stehen garantiert morgen noch unter dem Wohnzimmertisch. Wenn ich dann beim putzen eines der Kinder bitte die Schuhe mit in den Flur zu nehmen sagen die (teils zu Recht) "Die hab ich ja nicht da hingestellt".
Wie soll ichs da den Jungs beibringen, ist ja nur ein Beispiel von vielen.
So jetzt müssen die Jungs ins Bett haben zwar schon Ferien aber jetzt wirds Zeit. Gute Nacht Welt da draußen.
Hallo lieber Gast
hui, da habt ihr aber tüchtig die Rollen getauscht.
Du sagst, du liebst deine Frau, aber nur wenn sie nicht so meckern würde. Liebe ist bedingungslos. Du wirst deine Frau, nicht durch Konfrontation mit ihren Unzulänglichkeiten verändern. Alles was du überhaupt in dieser Situation verändern kannst, ist die Rolle, die du darin übernommen hast, die Opferrolle, die du dir durch deine Wahrnehmung der Geschehnisse selbst gebastelt hast.
Ich habe wirklich großes Mitgefühl für deine Situation.... verstehe mich da nicht falsch. Aber wenn du Veränderung willst, kannst du nur dich verändern, deine Wahrnehmung, das Gefühl in dir, die Distanz/ Nähe zur deiner Frau.
Was versteckt sich eigentlich wirklich hinter diesem Gerangel??? Magst du da mal so'n bisschen in dir herumsuchen? Wieviel Liebe für dich, hast du in dir, wenn dir dann so wenig Liebe im Außen gespiegelt wird?
In eurer Ehe, verzeih mir, wenn ich das so klar ausdrücke, herrscht eine unglaublich große Angst vor, die die ganze Familie auffrisst.
Geh einfach mal davon aus, dass du selbst dir all diese Situationen erschaffen hast, weil du an ihnen wachsen möchtest. Jede einzelne kleine. Und gehe mal davon aus, dass deine Frau, nur ein Mensch von vielen ist, der die hilft (und das ist kein toller Job) dich dir selbst ein bisschen näher zu bringen, zu wachsen. Wenn du das wirklich verstehst, lieber Gast, dann wirst du in dir auch wieder die gleiche zärtliche Liebe für deine Frau finden....
Genauso ist es mit der Anerkennung, die du im Außen suchst. Bestätigung muss zuerst in dir sein. Du musst wissen, wer du bist, welch großartiger Mensch in dir steckt. Wenn du dich selbst richtig erkennst, dann wirst du dich entsprechend verhalten und dein ICH nach Außen tragen, und dann setzt das Gesetzt von Ursache und Wirkung ein.