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Ich weiß keinen anderen ausweg, bitte helft mir

tamarasabrina.de

Neues Mitglied
Hallo liebe leute, ich brauche ganz dringend eure hilfe.
es geht um thema, jobcenter, jugenamt und einen eigenen wohnraum.
ich werde hier einmal meinen mittlerweile 3. antrag auf einen eigenen wohraum reinkopieren und würde dann von euch gerne wissen ob ich chancen darauf habe oder ob mir etwas anderes zusteht bzw ich einen anderen weg gehen kann.

"
Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Tamara ...., ich bin 19 Jahre alt und wohne zurzeit bei meinen Eltern.

Ich habe jetzt schon 2 mal einen Antrag auf einen eigenen Wohnraum bei Ihnen gestellt, die beide verweigert wurden, was ich auch nachvollziehen kann, da vielleicht bei dem ersten die gründe nicht ausreichend waren und beim 2. ich von der argentur für arbeit BAB für eine Berufsvorbereitende bildungsmaßnahme bekommen habe.
Dadurch ist natürlich klar, dass ich keine Leistungen von Ihnen erhalte.
Leider ist es so, dass ich mich jetzt erneut bei Ihnen melden muss.
ich lebe in einem Absoluten Teufelskreis.
Vielleicht können Sie sich daran erinnern was ich Ihnen damals erzählt hatte.

ich werde Ihnen einfach hier nochmal das schreiben hier hineinfügen, damit sie sich besser in die situation versetzen können .:

""
mein Name ist Tamara, ich bin 18 jahre alt und wende mich in diesem Schreiben an Sie weil ich momentan keinen anderen Ausweg sehe.
Ich werde Ihnen in diesem schreiben einiges erzählen, bitte Sie aber auch dringend um Rat und hilfe.

Ich fange erst einmal damit an Ihnen zu erzählen wie die ganze Geschichte langsam ihren lauf nahm.
Es fing an, als ich 2014 meinen Realschulabschluss gemacht habe,
aber keinen Ausbildungsplatz hatte.
Ich habe mich dann nach der Schule sehr um einen Ausbildungplatz bemüht und habe erstmal glück gehabt ein EQJ in einem Tierpark machen zu dürfen, da die Tierpflege mein absoluter Traumberuf ist.
Ich bin für dieses EQJ ganze 3 Stunden von zuhause weg gezogen, kannte keinen Menschen dort und war zum ersten mal komplett auf mich alleine gestellt.
Mich selbst zu versorgen und auch auch allgemein, dass alleine sein war für mich kein problem, da ich auch eher ein Mensch bin, der eher für sich alleine ist wenn er nicht grade etwas mit seinen Freunden unternimmt.
Aufgrund dessen, dass es in meiner Familie einige Probleme gibt, konnte ich dort das erste mal richtig abschalten und auch durch diesen Abstand ist das Verhältnis besser geworden,
da wir uns nicht alle auf der pelle saßen und uns wegen jeder kleinigkeit in die Haare bekommen haben.
Leider lief das EQJ nicht wie geplant und ich musste es aus gesundheitlichen aber auch wegen anderen Gründen, dass EQJ abbrechen und wieder zu meinen Eltern zurückiehen.

Das hieß für mich, keine Ausbildug, du hast nichts.
Ich habe das EQJ am 1.10.2014 angefangen und am 4.11.2014 abgebrochen und bin auch sofort wieder ausgezogen.
Da meine Schulpflicht noch nicht erfüllt war und ich nur eine schulbefreiung hatte solange ich an dem EQJ teilnehme, hieß das für mich, ich muss mir eine Schule suchen.
Das war gar nicht so einfach.
Schließlich fanden wir einen Platz und ich ging zum 2. halbjahr auf die berufsschule.
Hier fing die ganze Sache erst an sich drastisch zu ändern.
Der ganze stress durch die suche eine schule zu finden und auch der Stress und der ärger über mich, dass ich es wieder nicht geschafft habe etwas zu erreichen und auch der enorme druck Elterlicher seits, hat das familienverhältnis, fast komplett zerstört.
Angang des Jahres war es dann einfach auch so weit gekommen , dass ich und meine Schwester zum Jugendamt gegangen sind weil wir einfach keinen anderen Ausweg wussten.
Uns wurde dort auch sofort geholfen und mit Rat zurseite gestanden.
Wir wurden gefragt ob es in Ordnung sei, dass ein gespräch nur zwischen unserer Ansprechpartnerin beim Jugendamt und unseren Eltern stattfinden darf.
Meine schwester und ich Bejahten dies.
Da ich aber so eine Angst hatte vor der Reatkion meiner Eltern wenn sie die Einladung im Breifkasten finden würden, habe ich mich selber so extrem gestresst, dass ich eine fürchterliche Migräne bekommen habe.
Irgendwann hat mich meine Mutter dann darauf angesprochen und verwunderlich verständnissvoll reagiert.
Nach dem gespräch beim Jugendamt wurden wir alle als familie zu einem Gespräch eingeladen in dem dann letzten endes festgestellt wurde, dass wenn ich ausziehe, einfach alles besser ist.
Das hat man daran feststellen können, aufgrund dessen das ich in weit weg alleine gewohnt habe und nach der zeit sehr oft und lange bei meinem Exfreund war und abstand zu finden .
Es war also beschlossen, ich muss ausziehen damit die familie nicht komplett zerbricht.
Nicht auf grund dessen das ich ein Störfaktor bin oder der auslöser für diesen ganzen Stress und Streit. Nein. Einfach nur deswegen, weil wir uns dann gegenseitig nicht mehr auf dem hocker hängen.
Toll.
Ich habe mich gefragt wie soll das funktionieren ohne Job.?
Meine Eltern können mir keine Wohnung finanzieren.
Das hieß für mich im Klartext erstmal, Jobcenter.
Ich bin also zu einem termin beim Jobcenter gegangen und habe meine Situation geschildert.
Die Sachbearbeiterin bat mich zum nächsten termin einen Schriftlichen Antrag auf einen eigenen Wohnraum zu stellen in dem ich jedes detail begründe.
Dies habe ich auch getan. 4-5 Seiten handschriftlich + einer Stellungnahme vom Jugendamt in der stand, dass ein zusammenleben mit meinen Eltern und meiner schwester in meinem Elternhaus nicht mehr möglich sei.
Dann hieß es warten.
Die Schule hatte ich in der Zeit komplett nach hinten verschoben.
Mich hat die schule keineswegs mehr interessiert aufgrund dessen das mein kopf einfach nur noch gesagt hat ' du musst jetzt eine wohnung finden, nur wenn du ausziehst kann das alles besser werden'.
ich habe mir so extremen Stress gemacht, welchen ich eigentlich gar nicht beabsichtigt hatte,
dass ich irgendwann einfach depresssiv geworden bin.
ich habe kaum noch etwas gegessen geschweigedenn geschlafen, hab manchmal einfach nur in meinem Zimmer gesessen und bin den ganzen tag auch dort geblieben und habe einfach nur auf meinem Bett gesessen.
Bei dem ersten Gespräch mit der Schule wurde mir gesagt , dass ich kein zeugnis bekommen würde, da ich mitten im Schuljahr auf eine Berufsschule gekommen bin, dass es möglich sei das ich keine Arbeiten mitschreiben könnte und das ich auf gut Deutsch gesagt ' nur meine Zeit absitze'.
Für welchen Menschen der keine lust auf schule hat, ist das denn kein Traum.
Das habe ich mir anfangs auch gesagt.
Mich hat es nicht gestört, dass ich einfach nur da sitzen und von der Tafel abschreiben musste und eigentlich fast nichts davon verstanden habe, was sich gerade vor mir abspielt.
Doch mit der zeit als diese Depression und der ganze Stress anfingen, habe ich angefangen mir auch da drüber den kopf zu zerbrechen.
Es fing an mir peinlich zu werden, ich kam mir wie das schwarze dumme schaf vor, dass nichts kann und war einfach ausgelaugt.
Ich fand keinen mut und keine Motivation mehr zur Schule zu gehen, ließ mich auch irgendwann nach einer Zeit nicht mehr Krankschreiben weil es mir auch langsam extrem unangenehm wurde jede 2. woche beim Arzt aufzuauchen.
Das bedeutet ich habe schlicht und einfach unentschuldigt in der schule gefehlt obwohl ich schulpflichtig war.
ich habe mich einfach nur noch darauf konzentriert diese Genehmigung für eine wohnung zu bekommen.
Das alles hat seine zeit gebraucht und wir riefen mehrmals beim Jobcenter an und uns wurde immer wieder etwas anderes gesagt.
' sie müssen sich ein Mietangebot stellen, das sie vom Vermieter mit bekommen'
ein anderer sagte wiederum:
' Sie müssen warten bis der Antrag genehmigt wird, dann erhalten sie von uns einen vordruck für ein Mietangebot welches sie dann bearbeiten müssen'.
Ich war verzweifelt und wusste nicht was ich machen sollte.
Das machte mich alles so verrückt.
ich fehlte mittlerweile fast 2 monate unentschuldigt und langsam machte ich mir sorgen darum was auf mich zukommen würde wenn ich weiter fehle.
Ich wollte auf gar keinen fall zurück in diese schule.
Es wäre mir so extrem peinlich nach 2 monaten wieder aufzutauchen und zu so tun als wäre nichts gewesen.
Ich habe mich in meiner verzweiflung direkt an meine Rektorin gewandt, die zu meinem Glück super verständnissvoll war und mich bat mit der schulsozialarbeiterin zu sprechen.
Um das zu tun musste ich erstmal den mut dazu fassen.
Das dauerte auch ein paar wochen.
In der Zwischenzeit flatterte uns ein Brief vom Jobcenter ins Haus in dem Stand das der Antrag auf grund mangelnder gründe Abgelehnt wird.
Bitte was?
Ich bin fast warnsinnig geworden.
Ich war so sauer und gleichzeitig so enttäuscht darüber das ich mich selbst so kaputt gemacht habe, für eigentlich gar nichts.

Kurz vor den Sommerferien dann, bin ich letzenendes zur schulsozialarbeierin gegangen weil ich schlicht und einfach hilfe brauchte und ich nicht noch ein Bußgeldbescheid brauchte.
Die sozialarbeiterin war sehr freundlich und hatte gleichzeitig auch noch eine andere sozialarbeiterin mitbegracht die auch in den ferien Termine vergibt und mit der ich mich heute noch regelmäßig treffe.
Es kam dazu, dass ich meine schulpflicht trotz des langen fehlens und ohne entschuldigung wenige tage später beendet hatte.
Das war eine große erleichterung für mich.
jetzt konnte ich mich auch auf etwas anderes konzentrieren als die schule.
Trotzdem hieß es, ich muss bei meinen Eltern bleiben.
in der zwischenzeit aber hatte ich mich weiter auf ausbildungsplätze zur tierpflegerin beworben und durfte ein 3 wöchiges berufsvorbereitendes praktikum machen, indem ich mich in den betrieb einfinde und würde sogar eine unterkunft gestellt bekommen in der ich die zeit des praktikums unsonst verbringen durfte.
Das heißt also ich bin nach ca. 20 minuten weiter von zuhause weggezogen und konnte meinem Traumberuf nachgehen.
Vor dem antritt des Praktikums wurde mir gesagt ' das das praktikum wie ein EQ bezahlt wird d.h 216 in monat.
Wenn es von deren seite auf nicht in frage kommt das ich dort eine ausbildung anfange oder sie mitten im praktikum festellen, dass dieser job nichts für mich ist würden sie mir sofort bescheid sagen, dass ich noch die chance habe mich anderweitig umzuschauen.
Genau so sollte ich mich bemerkbar machen wenn ich merke das es nichts für mich ist.
Zusätzlich würde ich zu 100% eine ausbildungsstelle bekommen wenn ich das praktikum erfolgreich absolviere.
ich würde in der unterkunft zusammen mit ein paar arbeitskolleginnen wohnen was kein problem für mich war, ich habe mich mit allen gut verstanden nur in der freizeit keine zeit mit ihnen verbracht sondern bin entweder zu meinen freunden gefahren oder war einfach dort in meinem zimmer und habe mir die zeit vertrieben, da ich auch wie gesagt eher ein mensch bin der eher gerne für sich alleine ist enn er nciht gerade etwas mit seinen freunden unternimmt.
Das ganze Praktikum über, d.h. vom 1.8.2015 bis zum 31.8.2015 lief alles super, ich wurde nur gelobt und musste nur wenig verbessert werden.
Am letzten Tag des praktikums hätte ich eigentlich von 7-18 uhr arbeiten müssen, stattdessen habe ich um 7 uhr angefangen und wurde um 12 zum chef ins Büro gebeten indem sich jetzt entscheiden würde,ob ich die stelle bekomme.
Der Chef kam ins büro und meinte ganz Stumpf und schnell zu sagen ' pass auf, ganz einfach wird werden uns von dir trennen. Ich habe noch nie einen so emotionslosen und unkommunikativen menschen gesehen, in den ganzen jahren die ich das hier schon mache nicht.'
er meinte das er soetwas nicht gebrauchen könnte, dass ich nicht so kommunikativ gegenüber den anderen mitarbeiterinnen bin und meinte ' wie soll das denn erst werden mit den kunden?'.
Ich hatte nie auch nur einmal die chance im praktikum mit den kunden zu kommunizieren außer ' hallo und aus wiedersehen zu sagen'.
Ich habe nie die chance bekommen mich zu zeigen wie ich mit Kunden umgehe.
es gibt menschen die sich erst an fremdes gewöhnen müssen.
Er hat mir sofort den schlüssel abgenommen und wollte auch das ich unverzüglich in der nächsten halben stunde meine sachen gepackt habe und weg bin.
nicht nur das ich mir den halben tag arbeit hätte schenken können, nein ich habe auch nicht nur 1 cent für meine Arbeit bekommen.
Das hieß für mich also WIEDER zu meinen Eltern zurück ziehen.
Das war wieder ein harter schlag ins gesicht für mich.
Ich war entgültig fertig mit meinen nerven.
Ich konnte nicht mehr.
Zudem hatte ich mich auch wärend des praktikums von meinem freund getrennt der mir zusätlich alle nerven geraubt hatte.
Das bedeutet das ich auch dort hin keine zuflucht mehr habe.
Ich habe entgültig die movitation verloren.
Konnte lediglich noch ein paar bewerbungen auf nebenjobs schreiben die aber auch alle abgelehnt wurden.
Ich war jetzt also den letzten monat zuhause und habe mich einfach extrem ausgelaugt gefühlt.
Ich fühle mich so, als wäre ich zu nichts in der lage.
Immer wenn ich kurz davor bin etwas zu schaffen oder mein Ziel zu erreichen , reißt mir irgendetwas den boden unter den füßen weg.

Meine Sozialpädagogin hat mir gesagt das ich mich jetzt am besten so schnell es geh ausbildungsuchend melden soll, was ich dann auch sofort getan habe,
Ich habe mich gleizeitig für das Bvb beworben um meine Einstiegsmöglichkeiten in das berufsleben zu verbessern.
Ich hatte auch am vergangenen Montag einen Termin bei der Bnw, welchen ich aber absagen musste, da ich 2 tage zuvor wieder einen schicksalsschlag erlitten habe.
Ich wurde am samstag vor dem Montag vergewaltigt.
Ich musste die ganzen Polizeigänge machen, meine freunde wurden natürlich da mit reingezogen weil die an dem abend alle mit mir unterwegs waren.
Zusätzlich konnte einer dieser Personen die auch noch dabei war wo mir das passiert ist, nicht dicht halten und nun weiß es ganz folglich die ganze stadt.
Dieses mädchen macht mir auch immer wieder kopfschmerzen.
Sie war eigentlich eine sehr gute freundin und hat auch sofort für mich ausgesagt.
Aber als ich sie damit konfrontiert habe, wieso sie denn das allen erzählen muss, hat sie sich sofort angegriffen gefühlt und gesagt, dass sie die aussagene zurück zieht.
Ich wusste nicht was ich tun soll.
ein paar tage später hatte sich die lage wieder beruhigt und wir hatten uns eingermaßen wieder vertragen und sie meinte auch das sie selbstverständlich für mich aussagt.
Dann wiederum tage später schrieb sie meine schwester an, die mit der ganzen sachen überhaupt nichts zu tun hat,ob sie es nicht einem guten freund von ihr erzählen könnte.
Als ich sie dann darauf anschrieb warum sie das denn nun wieder jemandem erzählen will, ist sie wieder ausgeflippt und meinte ' wenn mich jemand danach fragt, dann sag ich es und dann ist es auch nicht mein problem sondern deins. Die aussage wird eh zurück gezogen, mach den scheiß mit den bullen alleine'.
An dem Tag sind meine nerven völlig zusammengebrochen.
Ich war so niedergeschlagen wie noch nie zuvor in meinem leben.
Was bitte ist das für eine freundin die soetwas tut.
Sie hat kein kleines bisschen einversändnis gezeigt...
Am abend als ich ihr dann in ruhe eine nachricht schreiben wollte in der ich ihr meine situation in ruhe erkläre schrieb sie mich an und bat um entschuldigung.
Sie meinte das sie es nicht schaffen könne sich in meine lage zu versetzen aber es auch von ihr nicht in ordnung war alles weiterzuerzählen...
Mittlerweile ist alles wieder in ordnung und ich versuche sie nicht aufzuregen, damit nicht wieder soetwas passiert.
dieser Mensch der mir das angetan hat wohnt nur ein paar straßen weiter, hat schonmal gesessen und ist auf bewährung draußen.
Ich habe angst.
Meine freundin wurde am jetzigen freitag schon angegriffen, weil dieser mensch überall irgendjemanden hat.
Ich bin jetzt schon fast eine woche bei meiner Oma um abstand von meiner stadt zu bekommen.
ich will und kann einfach nichtmehr in dieser stadt leben und in ein Frauenhaus will ich einfach nicht weil mir dort einfach meine freiheit zu sehr eingeschränkt wird.
ich weiß einfach nicht was ich machen soll.
ich war am überlegen einen erneuten antrag beim Jobcenter zu stellen, denn mir wurde von einer mitarbeiterin gesagt, sobald eine schreiben vom jugendamtes vorliegt in dem geschildert wird das ein zusammenleben nichtmehr möglich ist, eigentlich eine unterkunft zur verfügung gestellt wird.
Ich kann nicht zuhause bleiben. die situation ist zu uberträglich.
Mittlerweile habe ich einen neuen Antrag gestellt, der auch wieder abgelehnt wurde, aufgrund dessen, dass ich diese Maßnahme gerade mache.
Ich bitte Sie hiermit um einen Rat, was könnte ich als nächstes tun, in dem falle meiner geschichte und auch meiner Gesundheit, denn ich will nicht irgendwann in eine Psychatrische anstalt eingewiesen werden weil ich noch völlig verrückt werde.
Ich habe eine Freundin, die auch eine Unterkunft von Ihnen zur Verfügung gestellt bekommen hat.
Vielleicht wäre dies ein letzter ausweg für mich endlich auf eigenen beinen stehen und mein Leben wieder in den Griff kriegen zu können.
Ich hoffe sie können mir einen rat geben und bedanke mich ersteinmal für ihre Zeit die sie sich genommen haben.""


Dies war mein letztes schreiben an Sie.
Ich habe Ihnen von meinen Depressiven Phasen erzählt.
Dies sind jetzt keine Phasen mehr sondern hat sich zu einer starken Depression entwickelt, weswegen ich auch in Neuroligischer behandlung bin.
Ich habe die BvB von september bis ca. ende dezember gemacht musste diese aber auf grund der depression leider abbrechen, da die letzten ereignisse mich doch ziemlich fertig gemacht haben.
Zudem kommt noch das das Leben in meiner Familie absolut katastrophal ist.
nicht nur für mich sondern auch für meine schwester.
Mich trifft es aber ganz besonders.
Wieso?
Meine Mutter macht mich nicht nur seelisch kaputt, heißt das meine depression jetzt schon körperliche beschwerden hervorruft , sondern, dass sie mir meine zukunft versaut, bevor ich überhaupt richtig gelebt habe.
Ich habe wegen meiner Mutter knapp 1500 euro schulden.
Das klingt für manche nicht nach viel geld, aber für jemanden der um eine ausbildung kämpft und sonst kein geld verdient, ist das ziemlich viel.
Meine mutter hat mich mehrmals überredet verträge zu unterschreiben und gebettelt und gesagt das sie das auch bezahlen würde.
Ich kann mir eigentlich nut selber leid tun, denn sie hat mich gefragt ob ich das unterschreiben kann weil sie selbt keine mehr unterschreiben kann da sie in der schufa steht und so blöd wie ich war habe ich das natürlich getan.
zudem hat sie wohngeld kassiert welches nicht ihr gehörte. denn als ich in die 3 stunden entfernt gewohnt habe, habe ich wohngeld in höhe von 93 euro bekommen bzw meine mutter.
Es wurde auf ihr konto überwiesen und sie hat auch als hauptperson unterschrieben und ich als nebenperson, da ich zu dem zeitpunkt noch nicht volljährig war.
Als ich aber dann weggezogen bin, hat meine mutter das geld einfach weiter eigezogen und seit dem ich 18 bin sitzen die schulden auf mir, was ich eigentlich nicht verstehe.
Ich bin 19 jahre alt, habe keine ausbildung, keinen job und muss schon zu einem schuldenberater.
Meine mutter schämt sich da für nichts. Skrupellos denkt sie sich ' ich kann ja nicht dafür belangt werden also muss ich auch keine sorgen haben'
aber das ich als ihre tochter da irgendwann vielleicht für ins gefängniss muss weil ich diese summe abslout nicht bezahlen kann, stört sie nicht im geringsten. Sie geht lieber ins spielcasino.
Thema kindergeld.
wir kriegen fast gar nichts von kindergeld.
Ein bis 2 mal im jahr vielleicht 30 euro geld für kleidung. mehr ist ihr dann schon zu viel und sie fängt an rum zu schreien von wegen das sei zu viel und das kindergeld ist nicht für klamotten da.
So oft stehen wir kurz davor keinen strom mehr zu haben, wir haben schon mehr als 2 wochen nur mit kaltem wasser leben müssen weil sie die rechnung einfach nicht bezahlt hat.
es gibt kein vernümpftiges essen, nichts.
Meine mutter kümmert sich kein stück für nichts.

Ich möchte deshalb endlich eigenständig werden.
ich brauche nur so lange bis ich eine ausbildung habe, eine möglichkeit endlich freiheit zu bekommen.
Ich gehe hier zuhause nicht kaputt, ich bin es schon.
ich hatte schon mehere nervenzussammenbrüche und will schlimmeres nicht verantworten.
Ich bitte sie deshalb aus vollem Herzen mir für diese vorrübergehende zeit eine unterkunft zur verfügung zu stellen.
Ich bemühe mich sehr eine ausbildung zu finden und schätze auch jede chance die mir geboten wird und strenge mich natürlich dafür an.

Sie sind momentan einfach meine letzte hilfe.
Ich wäre Ihnen so dankbar wenn Sie mir helfen würden und ich verspreche es ihnen hochund heilig mich so schnell es geht um eine ausbildung zu kümmern.

Ich beadnke mich erstmal aufrichtig für ihre aufmerksamkeit und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Tag.

Mit freundlichem Gruß "



Das war der antrag, der zusätzlich mit einem weiteren bescheid vom jugenamt verschickt wurde...Könnt ihr mir sagen was ich noch tun kann wenn ich wieder abgelehnt werde?
Ich weis das ich die möglichkeit habe innerhalb von 4 wochen dagegen an zu gehen, aber es ist wirklich verdammt wichtig und eilend...
vielleixcht in der nachbarstadt einen antrag stellen?



ich bedanke mich schonmal im vorraus.

Liebe grüße
 

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P

Püppi83

Gast
Ohne dies böse zu meinen, aber such dir bitte jemand, der dir hierbei hilft, deinen Antrag zu formulieren. Dein Antrag wird sich keiner wirklich durchlesen, es ist zu viel. Schildere hier mal bitte kurz und knapp, warum du von deinen Eltern wegziehen möchtest.
 

kraeiouss

Aktives Mitglied
Liest sich alles ziemlich schlimm. Kein Wunder, dass du so verzweifelt Hilfe suchst, bei den Sachen, die du die letzte Zeit erlebt hast.

Meine erste Idee war einen Sozialdienst aufzusuchen, um dort Unterstützung für deinen Antrag zu finden.

Die zweite Idee wäre, in ein Betreutes Wohnen für jugendliche Erwachsene zu ziehen. Die nehmen auch Volljährige auf. Dort in einer Wohngruppe bekommst du in vielen Lebensbereichen eine begleitende Unterstützung und hättest zudem den Abstand von deiner Familie. Google doch einfach mal. Alles gute für Dich!

Hier ein Beispiel: Betreutes Wohnen
 

Kylar

Sehr aktives Mitglied
Wenn du vorhast deinen ersten Antrag im 2. nochmal wortwörtlich zu zitieren, würde ich das lassen. Das wird sonst viel viel zu lang. Ich würde an einer Stelle einfach auf deinen letzten Antrag mit Datum verweisen.
An sich sind da auch viel zu viele Sachen drinne, die nicht interessieren (zumindest das Amt nicht) und Umgangssprache wie "Mutter hat mir das Leben versaut" haben da auch nichts zu suchen.
Der Antrag sollte (relativ) kurz, prägnant, objektiv und sachlich gehalten sein. Da im Amt sitzen keine Leute, die mit dir auf du und du sind und sich total für deine Lebensgeschichte interessieren (sorry wenn das gemein klingt) , die wollen Argumente, wenn es geht mit irgendwelchen Belegen, warum sie dir unbedingt einen Wohnraum geben sollten. Und die Argumente müssen sachlich sein, auf Tränendrüse drücken und "zuhause ist es einfach nicht zum aushalten und ich hatte es schon immer schwer" bringen da nichts.

Ich würde es in der Art machen : ich möchte hiermit Widerspruch gegen die Ablehnung meines Antrages vom (Datum) einlegen.....
dann deine Gründe , da könntest du nochmal knapp erwähnen,

- dass schon mehrere Male ein Kontakt zum Jugendamt bestand (Datum und damalige Kontaktpersonen angeben) und das ein Auszug aus deinem Elternhaus dort positiv gesehen wurde. Den alten Bescheid könntest du nochmal in Kopie dazulegen oder auf die Kopie im alten Antrag verweisen sowie den neuen Bescheid dazulegen.

- Sind deine Depressionen und Nervenzusammenbrüche diagnostiziert? Vielleicht könnte ein Psychologe da ein Gutachten erstellen und bestätigen, dass dein Zustand auf die Zustände im Elternhaus zurückzuführen sind.

- Deine Finanzen solltest du auch auflisten, möglichst auch mit Nachweis. Eventuell auch die deiner Eltern. Ich weiß grad nicht, ob die mit 19 noch finanziell dafür verantwortlich sind, was deine Unterkunft betrifft.

Und auf jeden Fall: schreib den Brief am PC , nicht handschriftlich, es sei denn es wurde darauf bestanden.

Hat deine betreuende Sachbearbeiterin dir damals Tipps an die Hand gegeben, welche Form, Länge, etc der Antrag haben soll? Ich gebe zu direkt mit solchen Wohnanträgen kenne ich mich nicht aus, aber 4 bis 5 Seiten erscheinen mir wirklich viel. Wenn sie da nichts gesagt hat, frage nochmal direkt beim Amt nach wie viele Seiten so ein Antrag haben sollte. Wenn wirklich dein kompletter Werdegang gefragt ist, würde ich diesen ähnlich eines tabellarischen Lebenslaufs gestalten. Einfach nur Datum und Tätigkeit.
 
Zuletzt bearbeitet:

tamarasabrina.de

Neues Mitglied
Ersteinmal, danke für die schnellen antworten:)

also erstmal zu der länge.
als ich damals mit meiner sachbearbeiterin gesprochen habe, und ihr den handgeschriebenen antrag gegeben habe, war sie sehr erstaunt und meinte das sie sieht und schätzt was ich mir für eine mühe gegeben habe.
Letztenendes entscheidet das j aber nicht sie sondern die leistngsabteilung, sie kann nur ihre stellungnahme dazu beitragen.

das mit dem betreuten wohnen klingt sehr gut!
danke für den tipp!
ich dachte das gilt nur für minderjährige.

Diesen wiederspruch hätte ich glaube ich innerhalb von 4 wochen einreichen müssen :/
Mein neurologe kann mir da einen bescheid mitgeben und ich kann auch mit meiner sozialpädagogin zum jobcenter gehen die mich dabei unterstützt.
ich werde eure tipps berüksichtigen und versuchen das beste daraus zu machen :)
 
P

Püppi83

Gast
Wenn du nicht bei deinen Eltern leben kannst, lasse dir von einem Therapeuten ein Gutachten erstellen, dass für dich eine eigene Wohnung gesundheitlich das Beste ist. Bei mir in der Stadt gibt es den Sozialpsychiatrischen Dienst, vielleicht ist dieser auch in deiner Nähe und eine Hilfe.
 
G

Gast

Gast
Habe deinen Beitrag eben gelesen.
es hat mich ziemlich geschockt, was du schon alles durchmachen musstest.

Deinen Antrag auf eine eigene Wohnung solltest du um ein vielfaches verkürzen.
Dafür gibt es auch Vordrucke beim Jobcenter.
Diese Papiere werden ausgefüllt und dann zurückgegeben und Atteste usw beigelegt.

Wenn es möglich ist, solltest du dir eine Unterstützung suchen, die mit dir diese ganzen Wege geht und dir hilft.
Die Mitarbeiter wird es leider nicht sonderlich interessieren, was bisher schief gelaufen ist.
Bei denen muss es sachlich sein und mehr nicht.
Und ob eine Freundin von dir eine Wohnung vom AMt bezahlt bekommt oder nicht hat da auch nichts zu suchen.
Klingt zwar alles gemein und böse, aber die kümmert es nicht sich jedes einzelen Schicksal anzuhören, sondern wollen nur Fakten haben.

Deshalb kurz und sachlich schildern (stichpunkte) warum es zu Hause unzumutbar ist.
Dann sollte deiner eigenen Wohnung nichts im Wege stehen.
Für deine Zukunft wünsche ich dir alles gute und das du deinen weg findest.

P.S. Es gibt auch gemeinnützige Organisationen, die dich unterstützen können und dich beraten.
 

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