I
inox
Gast
Hallo zusammen!
ich studiere jetzt schon seit 7 Semestern ziemlich erfolglos Chemieingenieurwesen. Nach dem 2. Semester war ich total fertig, konnte nicht mehr schlafen, habe plötzlich Stressakne, Migräne und diverse Allergien bekommen - kurz ich war körperlich und geistig nicht mehr in der Lage weiter zu studieren, habe 4 Semester fast ausgesetzt und nur einzelne Scheine gemacht.
Seit diesem Semester bin ich nun wieder für alle Vorlesungen und Praktika eingeschrieben, auch wenn mir noch Scheine aus dem letzten Semester fehlen. Ich hatte vor mich jetzt wieder rein zu knien und das Studium durch zu ziehen, aber meine ganzen Beschwerden kommen schon wieder. Diese Ellenbogenmentalität und der Leistungsdruck machen mir schwer zu schaffen und ich zweifle, ob ich später der Verantwortung im Beruf gewachsen wäre. Ich bin absolut nicht sprachlich begabt aber immer wieder wird uns erzählt wir bräuchten mindestens 3 Sprachen. Ich bin auch keine Rampensau und Referate und Präsentationen versetzen mich derart in Panik, dass ich Migräneanfälle bekomme und erst mal drei Tage umgeworfen bin, was mit Sicherheit größententeils daran liegt, dass ich mit dem Stoff nicht hinterher komme und panische Angst vor gezielten Nachfragen habe, die ich niemals beantworten konnte, da ich es immer nur schaffe mich mit dem nötigsten Stoff über Wasser zu halten. Wenn ich im Stoff sicher bin, reiße ich mich zwar nicht darum etwas zu präsentieren aber es ist zu meistern. Um auch das abzukürzen: Ich bin überfordert mit dem Studium, schaffe es nicht mich dafür aufzuraffen und möchte auf jeden Fall etwas anderes machen.
Das habe ich neulich mit meiner Mutter besprochen und sie meinte ich könnte Heilpraktikerin werden. Das mag jetzt komisch klingen, aber irgendwie hat sie recht. In den letzten Jahren habe ich sehr gute Erfahrungen mit Heilpraktikern gemacht (im gegensatz zu Schulmedizinern) und mich intensiv mit diesem Bereich beschäftigt, wofür ich mich auch immer aufraffen konnte, egal wie schlecht es mir ging. Das heißt doch es ist mein Ding, oder? Nun, das ist jetzt kein besonders angesehener Beruf, aber die Aussichten in dem Bereich sind gut.
Jetzt zu Problem 1: Ich bin 24. Um die Heilpraktikerprüfung ablegen zu können muss man mind. 25 sein. Ich muss also ein Jahr überbrücken, wozu ich meinen Studentenstatus aus finanziellen Gründen aufrecht erhalten muss.
Ich hätte ja zu diesem - naja, nicht wirklich wissenschaftlich Beruf - gerne noch eine "richtige" Ausbildung und habe mir gedacht ein Studium in Ernährungswissenschaften als Basis zu machen und nebenbei für die Heilpraktikerprüfung zu lernen (das mach ich ja sowieso als Hobby sozusagen). Freiberuflich als Ernährungsberaterin und Heilpraktikerin zu arbeiten könnte ich mir sehr gut vorstellen und bei dem Gedanken daran spüre ich auch wieder Tatendrang. Auch Laborarbeit oder eine Anstellung in einem Krankenhaus o.ä. könnte ich mir vorstellen. Das ist doch gut oder? Aber irgendwie habe ich Hemmungen überhaupt zuzugeben, das ich sowas gerne machen möchte statt den "coolen" hoch wissenschaftlichen Ingeneurwissenschaften. Irgendwie komme ich mir da blöd vor.
Problem 2: Abgesehen davon muss man aber auch erst mal einen Studienplatz in Ernährungswissenschaften (am gleichen Ort) bekommen mit meinem schlechten Abi.
Ich weiß zwar jetzt also ziemlich genau wo ich hin will nur leider nicht wie ich da hin komme. Bei der Studentenberatung bin ich mit einem "NEEEEEEE, das geht nicht!" abgespeißt worden. Vielleicht hat ja jemand hier Erfahrungen mit einem internen Fachwechsel und man kann den NC irgendwie umgehen indem man als studentischer Gasthörer Scheine macht oder sowas oder wie ich mein Problem darstellen muss, damit ich wechseln kann?
Ich entschultige mich für den langen Text.. Falls jemand das alles gelesen hat würde ich mich über hilfreiche Kommentare sehr freuen!
lg inox
ich studiere jetzt schon seit 7 Semestern ziemlich erfolglos Chemieingenieurwesen. Nach dem 2. Semester war ich total fertig, konnte nicht mehr schlafen, habe plötzlich Stressakne, Migräne und diverse Allergien bekommen - kurz ich war körperlich und geistig nicht mehr in der Lage weiter zu studieren, habe 4 Semester fast ausgesetzt und nur einzelne Scheine gemacht.
Seit diesem Semester bin ich nun wieder für alle Vorlesungen und Praktika eingeschrieben, auch wenn mir noch Scheine aus dem letzten Semester fehlen. Ich hatte vor mich jetzt wieder rein zu knien und das Studium durch zu ziehen, aber meine ganzen Beschwerden kommen schon wieder. Diese Ellenbogenmentalität und der Leistungsdruck machen mir schwer zu schaffen und ich zweifle, ob ich später der Verantwortung im Beruf gewachsen wäre. Ich bin absolut nicht sprachlich begabt aber immer wieder wird uns erzählt wir bräuchten mindestens 3 Sprachen. Ich bin auch keine Rampensau und Referate und Präsentationen versetzen mich derart in Panik, dass ich Migräneanfälle bekomme und erst mal drei Tage umgeworfen bin, was mit Sicherheit größententeils daran liegt, dass ich mit dem Stoff nicht hinterher komme und panische Angst vor gezielten Nachfragen habe, die ich niemals beantworten konnte, da ich es immer nur schaffe mich mit dem nötigsten Stoff über Wasser zu halten. Wenn ich im Stoff sicher bin, reiße ich mich zwar nicht darum etwas zu präsentieren aber es ist zu meistern. Um auch das abzukürzen: Ich bin überfordert mit dem Studium, schaffe es nicht mich dafür aufzuraffen und möchte auf jeden Fall etwas anderes machen.
Das habe ich neulich mit meiner Mutter besprochen und sie meinte ich könnte Heilpraktikerin werden. Das mag jetzt komisch klingen, aber irgendwie hat sie recht. In den letzten Jahren habe ich sehr gute Erfahrungen mit Heilpraktikern gemacht (im gegensatz zu Schulmedizinern) und mich intensiv mit diesem Bereich beschäftigt, wofür ich mich auch immer aufraffen konnte, egal wie schlecht es mir ging. Das heißt doch es ist mein Ding, oder? Nun, das ist jetzt kein besonders angesehener Beruf, aber die Aussichten in dem Bereich sind gut.
Jetzt zu Problem 1: Ich bin 24. Um die Heilpraktikerprüfung ablegen zu können muss man mind. 25 sein. Ich muss also ein Jahr überbrücken, wozu ich meinen Studentenstatus aus finanziellen Gründen aufrecht erhalten muss.
Ich hätte ja zu diesem - naja, nicht wirklich wissenschaftlich Beruf - gerne noch eine "richtige" Ausbildung und habe mir gedacht ein Studium in Ernährungswissenschaften als Basis zu machen und nebenbei für die Heilpraktikerprüfung zu lernen (das mach ich ja sowieso als Hobby sozusagen). Freiberuflich als Ernährungsberaterin und Heilpraktikerin zu arbeiten könnte ich mir sehr gut vorstellen und bei dem Gedanken daran spüre ich auch wieder Tatendrang. Auch Laborarbeit oder eine Anstellung in einem Krankenhaus o.ä. könnte ich mir vorstellen. Das ist doch gut oder? Aber irgendwie habe ich Hemmungen überhaupt zuzugeben, das ich sowas gerne machen möchte statt den "coolen" hoch wissenschaftlichen Ingeneurwissenschaften. Irgendwie komme ich mir da blöd vor.
Problem 2: Abgesehen davon muss man aber auch erst mal einen Studienplatz in Ernährungswissenschaften (am gleichen Ort) bekommen mit meinem schlechten Abi.
Ich weiß zwar jetzt also ziemlich genau wo ich hin will nur leider nicht wie ich da hin komme. Bei der Studentenberatung bin ich mit einem "NEEEEEEE, das geht nicht!" abgespeißt worden. Vielleicht hat ja jemand hier Erfahrungen mit einem internen Fachwechsel und man kann den NC irgendwie umgehen indem man als studentischer Gasthörer Scheine macht oder sowas oder wie ich mein Problem darstellen muss, damit ich wechseln kann?
Ich entschultige mich für den langen Text.. Falls jemand das alles gelesen hat würde ich mich über hilfreiche Kommentare sehr freuen!
lg inox