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Ich verliere die Kontrolle und schlage meinen Sohn ????

Danke für die lieben Worte. Ich werde mir strategien überlegen und versuchen sie umzusetzen. Sowas Wie heute darf nie wieder passieren. Ich bin immer noch ganz durch den Wind. Wenn ich merke das ich es nicht schaffe, Kann ich dann zum Jugendamt?

Ja, das Jugendamt kann dir auf jeden Fall helfen und dir notfalls jemanden zur Seite stellen, der dich zeitweise unterstützt.

Aber es gibt auch noch andere erste Möglichkeiten. Der Kinderschutzbund hat zum Beispiel ein Elterntelefon, die können dich bei solchen Dingen beraten. Und es gibt auch in einigen Orten beim Kinderschutzbund den Kurs „Starke Eltern, starke Kinder“. Da geht es u. a. auch darum Alltagskonflikte ohne Gewalt zu lösen und Sicherheit bei der Erziehung zu bekommen. Wäre natürlich auch eine tolle Sache um sich mit anderen Eltern auszutauschen.
Du bist jedenfalls nicht allein. Und dass du dein Problem erkennst und an dir arbeiten möchtest spricht sehr für dich.

Meinst du nicht, dass du mit deinem Mann darüber sprechen kannst? Das würde es für dich leichter machen!
 
Ja, das Jugendamt kann dir auf jeden Fall helfen und dir notfalls jemanden zur Seite stellen, der dich zeitweise unterstützt.

Aber es gibt auch noch andere erste Möglichkeiten. Der Kinderschutzbund hat zum Beispiel ein Elterntelefon, die können dich bei solchen Dingen beraten. Und es gibt auch in einigen Orten beim Kinderschutzbund den Kurs „Starke Eltern, starke Kinder“. Da geht es u. a. auch darum Alltagskonflikte ohne Gewalt zu lösen und Sicherheit bei der Erziehung zu bekommen. Wäre natürlich auch eine tolle Sache um sich mit anderen Eltern auszutauschen.
Du bist jedenfalls nicht allein. Und dass du dein Problem erkennst und an dir arbeiten möchtest spricht sehr für dich.

Meinst du nicht, dass du mit deinem Mann darüber sprechen kannst? Das würde es für dich leichter machen!

Ich werde darüber nachdenken, aber ich glaube ich möchte eher mit meiner Tante darüber sprechen. Den Kurs werde ich gleich mal suchen. Danke danke danke
 
Das mit dem Jugendamt würde ich aber lassen. Meiner Erfahrung nach, helfen die nicht den Eltern, sondern den Kindern... Und müssen auch grundsätzlich von Kindeswohlgefährdung ausgehen. Ich denke damit lädst du dir deutlich mehr auf, als du heute absehen kannst.
Meiner Meinung nach, solltest du dich dringend von dem Gedanken lösen, dass dein Kind irgendetwas "mit voller Absicht" macht. Er ist noch sehr klein und hilflos.
 
Hallo du,

Ich bin selbst Mutter von 4 Kindern im Alter von 1 bis 11.Du darfst mir glauben, ich war schon oft in ähnlichen Situationen. Müde, gestresst, genervt, unter Zeitdruck, Schmerzen. Ich wurde von meinen Kindern das ein oder andere Mal an die Grenzen gebracht. Das ist auch normal so....und ich behaupte mal es gibt kein Elternteil dem das nicht ab und zu so geht. Dann bist du auch noch schwanger und da läuft man eh auf einer anderen Schiene.

Ich wurde als Kind nicht geschlagen(einmal in meinem Leben hab ich eine Ohrfeige kassiert) ich würde mich als sehr ruhigen menschen bezeichnen der eine ziemlich hohe stresstoleranz besitzt und trotzdem..
Die Hand ist mir auch 1 mal ausgerutscht. Bei meiner 11 jährigen, ist noch gar nicht lange her.Sie hat es so sehr übertrieben und ich war dermaßen hilflos und verzweifelt in dieser Situation. Ich könnte natürlich hinterher anders mit ihr reden, ihr erklären was passiert ist, mich entschuldigen usw. Was ich sagen will vermutlich hat so gut wie jeder Elternteil mal die Kontrolle verloren... Es ist nicht immer eine Ohrfeige oder ein klaps auf den Hintern aber mal fester am Arm packen, unsanft festhalten.. Ich denke es gibt kaum jemandem dem das nicht passiert ist. Auch wenn man die zwei Situationen ansieht in denen dir das passiert ist... So sieht man deutlich, dass du jetzt nicht gefährdet bist dein Kind regelmäßig zu schlagen, du reflektierst dich doch auch gut. Schade finde ich, dass du nicht mit deinem Mann darüber sprechen kannst, willst.

Als schnelle Hilfe kann ich dir empfehlen dich mal an eine Erziehungsberatungsstelle oder Familienberatung zu wenden, da gibt es meist schnelle Termine und aus meiner Erfahrung sehr kompetente Mitarbeiter. Einfach mal drüber reden. Andere Wege für deine Wut zu finden usw.

Du schreibst du würdest selbst geschlagen. Vielleicht ist es längerfristig zu überlegen, da mal ran zu gehen. Mit einer Fachperson.

Alles Gute und nimms nicht zu schwer. Ich bin mir sicher, dass du eine tolle Mutter bist, verliere dich da jetzt selbst nicht aus den Augen.
 
Ich bin verheiratet. Wenn mein Mann wüsste was hier los wäre ich wohl bald Single!

Hallo,
Es ist schon wichtig das dein Mann darüber erfährt und ihr miteinander darüber sprecht.

Ich möchte dir die Erziehungberatung ans Herz legen, die dürfen auch nur bei Gefahr in Verzug das Jugendamt einschalten. Da ist zB. systemmische Familienbehandlung oder Verhaltenstherapeutisch....
Meist gibt es erst mal ein Gespräch mit der Mutter oder den Eltern, und dann wird im Beisein der Eltern/Mutter mit dem Kind gesprochen oder zB. mit Figuren gespielt.
Und dann an anderen Tagen wird gemalt, und so das Vertrauen des Kindes erworben.
Das ist alles sehr schön, und natürlich auch mit dir und eventuell auch deine Kindheit angerissen, und wie du mit den Situationen umgehen kannst.

Weißt du, es wird noch viele solcher Grenzsituationen mit 1 bald 2 Kindern geben. An manchen Tagen wirst du das Gefühl haben das dir alles über den Kopf wächst, du wirst das Gefühl haben, die ganze Welt ist voller Gefühle.
Wie bei der Geburt tief Ausatmen tief einatmen. Jetzt in der Schwangerschaft mußt du mit dem Atmen etwas vorsichtiger sein, nicht zuviele Atemübungen.
"Sag zu dir selbst Stopp, erst mal nachdenken, alles ist besser als hauen" wieder entspannt atmen. Nachdenken welche Spiele dir einfallen mit deren Hilfe du ihn lenken kannst.

Und es ist wichtig, das du lernst dir Grenzen zu setzten. Dafür mußt du erst mal feinfühlig werden, wo deine eigenen Grenzen sind, wo das Verhalten in dir umkippt und die Bereitschaft zum Hauen in dir auftaucht.
Klingt erstmal schwierig ist es aber nicht. Erst deine Grenze finden und dann Gegengedanken und Methoden entwickeln mit Hilfe der Therapeutin.
Vermutlich benötigst du dazu auch eine extra Therapie, denn wenn du wieder fühlst was ein gehauenes Kind fühlt, dann wirst du ihn nicht mehr hauen, das wird die Zeit zeigen.
Hauen findet ja statt, weil Eltern sich hilflos mit der Situation fühlen. Wie damit umgehen ist die Frage. Es gibt Lösungen.

Schau mal das Jugendamt gibt dir nicht einfach so eine Familienhelferin, dafür müssen schon schlimme Sachen drin stehen, in dem Antrag. Wenn da hauen des Kindes drin steht, und da ist mir eine Sicherung durchgebrannt, bist du schon ein Fall und dann kommen vielleicht noch ein paar andere Kleinigkeiten dazu, in Sachen Ordnung oder oder, denn wenn du nicht genug Argumente hast, bekommst du die Familienhilfe nicht, hast du zu viele Argumente sind die Kinder in Gefahr in Obhut genommen zu werden.
Die Familienhelferin hat keine Psychotherapeutische Ausbildung.
Was du aber brauchst ist eine Aufarbeitung deiner verletzten Kinderseele. Und auf der anderen Ebene eine Bearbeitung deiner Eltern/ Mutterrolle.

Die gestellten Hilfen wie zB. Familienhilfe, müßt ihr bezahlen, weil dein Mann arbeiten geht. Ich weiß nicht mit wieviel Prozent.

Vielleicht könntest du dir für das Geld schon eine Kinderbetreung zweimal in der Woche stundenweise leisten.
Oder eine Tagesmutter für 3 Stunden 2x die Woche.

Auch ist es wirklich wichtig das du mit deinem Mann sprichtst.

Ein gehauenes Kind so wie du warst, muß nicht zwangsläufig dieses Leid (Verhalten) weitergeben. Das kannst du besser, laß dich nicht zum Täter deiner Vergangenheit machen)
Das kannst du schaffen, glaube an dich. Sage dir jeden Tag, ich bin in meinen Gefühlen stark und kräftig und meistere jede schwierige Situation mit meinem süßen wilden Jungen.
Wie schön das er so lebendig ist.

Das ist meine Ansicht zu deiner Situation.

Du wolltest ja nochmal mit deiner Tante sprechen, mach das.
Ist deine Tante deine Vertraute?

Liebe Grüße
 
Hallo Jule,

geht es dir heute etwas besser? Du warst ziemlich durch den Wind, gestern. Ich verstehe deine Schuldgefühle zwar, aber innerliche Selbstzerfleischung bringt dich nicht weiter. Das hilft weder Dir noch deinem Kind.

Ich muss dir erst mal meinen allergrößten Respekt aussprechen, für deinen Mut, dieses Thema hier zu posten. Wer hat den schon?

Es ist nicht immer eine Ohrfeige oder ein klaps auf den Hintern aber mal fester am Arm packen, unsanft festhalten.. Ich denke es gibt kaum jemandem dem das nicht passiert ist.

Ich find auch diesen offenen und EHRLICHEN Beitrag super. Und ich kann dem nur zustimmen. Für mich zählt dazu aber auch die emotionale und psychische Gewalt dazu. Und ich persönlich denke, das verletzt teilweise noch mehr als eine Ohrfeige.
(Nicht falsch verstehen, ich möchte hier nichts kleinreden)

Und auch mit dem zweiten Teil hat AMITOLA recht: „es gibt kaum jemandem dem das nicht passiert ist.“

Würde eine „schlechte Mutter“ sich so schlecht fühlen wie du und dieses Thema hier posten und um Hilfe bitten? Wohl kaum, oder?

Hilfe bei einer Erziehungsberatungsstelle kann ich dir nur empfehlen. Da sind meist empathische fachkundige Menschen, die helfen wollen. Diese gibt es beim Jugendamt zwar auch, sie sind aber leider nicht die Regel. Deshalb hätte ich da auch Bauchschmerzen.

Ich habe noch einige andere Gedanken für dich, aber grade nicht viel Zeit. Ich schreibe dir später noch mal eine PN wenn du möchtest.

Und nein, du bist nicht allein. Ich kann dich sehr gut verstehen.

Von ganzem Herzen alles Gute
 
Schau mal das Jugendamt gibt dir nicht einfach so eine Familienhelferin, dafür müssen schon schlimme Sachen drin stehen, in dem Antrag. Wenn da hauen des Kindes drin steht, und da ist mir eine Sicherung durchgebrannt, bist du schon ein Fall und dann kommen vielleicht noch ein paar andere Kleinigkeiten dazu, in Sachen Ordnung oder oder, denn wenn du nicht genug Argumente hast, bekommst du die Familienhilfe nicht, hast du zu viele Argumente sind die Kinder in Gefahr in Obhut genommen zu werden.
Die Familienhelferin hat keine Psychotherapeutische Ausbildung.
Was du aber brauchst ist eine Aufarbeitung deiner verletzten Kinderseele. Und auf der anderen Ebene eine Bearbeitung deiner Eltern/ Mutterrolle.

Ich frage mich ehrlich gesagt immer, wie man zu solchen Behauptungen kommt?! Das Jugendamt berät und vermittelt bspw. auch Kurse und eben notfalls auch Familienhilfen. Was hier gerade wieder konstruiert wird, ist, dass man sich bloß keine Hilfe beim Jugendamt holen soll, weil dann ganz schnell das Kind/ die Kinder „ weg“ sein könnten. Das ist Panikmache und Unsinn. Kinder werden bei Kindeswohlgefährdung in Obhut genommen und nicht bei leichter Überforderung und Unordnung(sofern es die überhaupt gibt). Und sollte es so sein, müsste auch die Erziehungsberatung handeln.
Die TE ist hilflos und überfordert in manchen Situationen, möchte nicht so wie ihre Mutter werden und sucht Hilfe. Dabei kann eine Erziehungsberatung sicher helfen, ob nun über das Jugendamt vermittelt oder direkt, aber ihre eigenen psychischen Probleme durch ihre Kindheit müssten ohnehin separat therapiert werden.
 
Ich frage mich ehrlich gesagt immer, wie man zu solchen Behauptungen kommt?! Das Jugendamt berät und vermittelt bspw. auch Kurse und eben notfalls auch Familienhilfen. Was hier gerade wieder konstruiert wird, ist, dass man sich bloß keine Hilfe beim Jugendamt holen soll, weil dann ganz schnell das Kind/ die Kinder „ weg“ sein könnten. Das ist Panikmache und Unsinn. Kinder werden bei Kindeswohlgefährdung in Obhut genommen und nicht bei leichter Überforderung und Unordnung(sofern es die überhaupt gibt). Und sollte es so sein, müsste auch die Erziehungsberatung handeln.
Die TE ist hilflos und überfordert in manchen Situationen, möchte nicht so wie ihre Mutter werden und sucht Hilfe. Dabei kann eine Erziehungsberatung sicher helfen, ob nun über das Jugendamt vermittelt oder direkt, aber ihre eigenen psychischen Probleme durch ihre Kindheit müssten ohnehin separat therapiert werden.

Dein Rat ist sicher lieb gemeint, das will ich nicht in Frage stellen.
Woher ich meine Worte (Behauptungen, DeineWorte) nehme, werd ich jetzt nicht tiefer erklären weil ich grade keine Zeit habe und zu einem Termin muß.

Die Te hat sogar selbst geschrieben, das sie Angst hat das ihr das Kind weggenommen werden könnte. Ihr gesamtes Verhalten wird sich auf ihren Ängsten aufbauen, und da ist eine Kontaktaufnahme mit dem Jugendamt eher Angstfördernd und nicht hilfreich.
Angst war noch nie ein Guter Ratgeber.
Mit dem Jugendamt ist nicht zu spaßen, und wenn man an den falschen Sachbearbeiter kommt ist alles ganz schnell gegessen.

Es gibt andere Wege als sich ans Jugendamt zu wenden um Hilfe zu erhalten.

Möchtest du die Verantwortung übernehmen, wenn sie deinen Rat folgt. Ein Kind zu hauen ist keine Kleinigkeit. Passiert das öfters ist das Kind schneller aus der Familie als es kucken kann. Wenn sie merkt es geht gar nicht mehr schätze ich Jule so verantwortungvoll ein, das sie selbst dahingehend etwas unternimmt.

Aber man muß ja nicht gleich den Hammer rausholen, wenn vielleicht das Hämmerchen hilft.

Das ist meine Ansicht, Jule 7.4, muß nicht machen, was ich schreibe, genauso wie bei allen anderen Ratschlägen.
 
Die Te hat sogar selbst geschrieben, das sie Angst hat das ihr das Kind weggenommen werden könnte. Ihr gesamtes Verhalten wird sich auf ihren Ängsten aufbauen, und da ist eine Kontaktaufnahme mit dem Jugendamt eher Angstfördernd und nicht hilfreich.
Angst war noch nie ein Guter Ratgeber.
Mit dem Jugendamt ist nicht zu spaßen, und wenn man an den falschen Sachbearbeiter kommt ist alles ganz schnell gegessen.

Es gibt andere Wege als sich ans Jugendamt zu wenden um Hilfe zu erhalten.

Möchtest du die Verantwortung übernehmen, wenn sie deinen Rat folgt. Ein Kind zu hauen ist keine Kleinigkeit. Passiert das öfters ist das Kind schneller aus der Familie als es kucken kann. Wenn sie merkt es geht gar nicht mehr schätze ich Jule so verantwortungvoll ein, das sie selbst dahingehend etwas unternimmt.

Aber man muß ja nicht gleich den Hammer rausholen, wenn vielleicht das Hämmerchen hilft.

Das ist meine Ansicht, Jule 7.4, muß nicht machen, was ich schreibe, genauso wie bei allen anderen Ratschlägen.

Sorry, aber gerade solche Beiträge schüren ja gerade solche Ängste. Damit ist keinem geholfen. Abgesehen davon wurden der TE die verschiedenen Möglichkeiten aufgezeigt und es wurde ihr nicht angeraten sich direkt an das Jugendamt zu wenden. Es ist aber unrichtig, das Jugendamt immer als „ das Böse“ hinzustellen.

Die Fälle, in denen der Freundin der Cousine oder wem auch immer einfach so die Kinder genommen wurden, sind ja überall zu lesen und wenn man dann mal nachforscht, ist es leider meistens nicht die ganze Wahrheit.
Im Gegenzug dazu, gibt es das auch umgekehrt. Das ganze Dorf redet über die vernachlässigten Kinder einer Familie, da sie aber noch nicht krankenhausreif geschlagen wurden und dem Jugendamt auch die Kapazitäten für eine Obhutnahme fehlen, bleiben die Kinder einfach dort. Kann sich ja jeder selbst seine Meinung darüber bilden, aber ich warne vor Panikmache.

Und die Verantwortungsfrage finde ich ehrlich gesagt putzig. In einem Forum. Nichts desto trotz mag ich deine Beiträge und finde vieles hilfreich, also bitte nicht falsch verstehen.
 
Also erstmal kann ich mich den anderen nur anschließen: Sicher war jede Mutter und jeder Vater schon mal in dieser Situation, dass diese kleinen "Monster"😉 einen an die Grenzen gebracht haben: Wenn einem dann die Hand ausrutscht ist das wirklich menschlich: Es ist nicht gut, aber es ist menschlich: Das bedeutet NICHT, dass Du irgendwie ein schlechter Mensch bist. Eine solche Handlung im Affekt würde ich auch nicht (auf keinen Fall) mit gezielter gewalt vergleichen, wie sie manche Kinder leider erfahren müssen. Also mach dir nicht zu viele Vorwürfe: Das erzeugt nur Durck. Du musst nicht perfekt sein: Vielleicht ist es gerade dieser Perfektionsdruck, der Dich so an die Grenzen bringt (wenn Du schon schreibst, dass Dein Mann Dich verlassen würde, wenn du ihm sagst, was da aus Verzweiflung passiert ist, zeigt das schon, dass Du wenig Rückhalt hast🙁- eigentlich sollte Dein Partner das verstehen und ernst nehmen können: Denn es ist schlicht ein Signal, dass Du an deinen Grenzen bist und auch seine Unterstützung gut gebrauchen könntest)

Den Tip mit dem aus dem Zimmer gehen finde ich gut: Lass den kleinen ruhig mal austoben und sammle ein paar Minuten neue Kräfte. Oftmals beruhigen sich die kleinen und werden wieder kooperativ.

Du darfsts nicht vergessen: Kinder sind LAUT! und diese Lautstärke macht Stress: Wir sind dann nicht mehr wir selbst: Allein dass Du kurz diesen Lautsätrkepegel verlässt, wird Dir gut tun.

Sicher würde es Dir auch gut tun, mit vertrauten Menschen zu reden: Rede ruhig erstmal mit Verwandten, denen Du vertraust.
An das Jugendamt würde ich mich an Deiner Stelle keinesfalls wenden! Das Jugendamt ist in erster Linie dafür da, Gefahren abzuwenden- dazu hat es den ganz klaren Auftrag: Du kannst zwar evtl Glück haben und an einen Sachbearbeiter geraten, der es gut mit Dir meint und dem klar ist, dass es das beste ist, Dich zu unterstützen, aber Du kannst ebensogut Pech haben und an einen Sachbearbeiter geraten, der Dich zusätzlich mit Überwachung und schlimmrem stresst (es gibt nämlich keine Verbindlichen Leitlinien diesbezüglich!) und dann heißt es: Die Geister, die ich rief, werde ich nicht merh los.
lass das also lieber, um nicht im blödesten Fall zusätzliche Probleme zu bekommen.
Es gibt genug andere Hilfsangebote ,die Du völlig ohne Risiko anwenden kannst.
ZB gibt es Beratungsstellen von der Diakonie, der Caritas und auch Pro Familia: Dort gibt es Einzelbaratung und Kurse: Das würde Dir sicher gut tun. Und es hat eben kein Risiko, wie beim Jugendamt!
Dort sitzen Fachleute, die sich wirklich genau auskennen und die aus der Praxis kommen.

Was ich auch eine gute Idee finde: Gönn Dir einen Babysitter. Es wäre echt gut, wenn Du Dir jemanden suchen würdest, der den kleinen Wirbelwind regelmäßig mal für ein/zwei Stunden (oder auch länger) beschäftigt. Das ist definitiv gut angelegtes geld. Vielleicht gibt es ja ein jugens Mädel aus der Nachbarschaft, das sein taschengeld aufbessern möchte und zwei mal die Woche zu euch zum Spielen kommt,oder mit dem kleinen ne Runde auf den Spielpaltz geht. Du brauchst auch zeit für Dich. Das ist ganz wichtg.

Also bleib cool: Es ist alles nicht so tragisch, wie sich das jetzt anfühlt und es gibt genug Hilfe, wie Du das in den Griff kriegst.
 

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