Hallo Du,
ich habe den Thread bis hierhin gelesen und kann Dich gut verstehen und ich muß Dir ein "Geheimnis" verraten: ich wäre gerne Traumdeuter, wenn es das direkt gäbe. Hauptberuflich natürlich nicht, das wäre zu extrem, aber so als Nebenberuf/4.Hobby...
Naja, ist ein ziemlich blöder Gedanke, aber wir befinden uns schließlich in einem Thread, welcher "Ich träumte heute Nacht...." heißt und daher, so denke ich, ist hier v i e l gestattet, ohne gleich das dämliche OT-Schild vor die Nase gehängt zu bekommen...
Wenn ich nur aus Deinem Eröffnungstext Deinen Traum deuten würde, dann würde ich folgendes daraus erkennen wollen: (auch auf die Gefahr einer Verurteilung)
Der leere Raum repräsentiert Dein Leben, in einem positiven Sinn, denn es herrscht Ordnung, Sauberkeit und Schlichtheit und Helligkeit. Da Du mittig im Raum auf einen Stuhl sitzt, bist Du darin auch nicht fehl plaziert, Du bist überdies hinaus auch noch fest gestützt durch den Stuhl.
Der Stuhl und das Bild an der Wand (ich nenne es mal Bild, es war aber anscheinend eine körperhafte Figuren-Brüste) haben eine deutliche Verbindung, da sie beide Gegenstände sind die in direkter Ausrichtung (evtl. zusätzlich gleicher Farbe/Material?) zu einander stehen.
Detail zu dem Bild: eine ovale Form repräsentiert ein Ei und die Flugbahn der Erde um die Sonne, oval steht für die Geburt, oder die Quelle. Im Prinzip ein Hinweis auf Gott, welcher der Schöpfer ist.
Du siehst auf das Bild: d.bedeutet Dir ist dieses Bild wichtig, einzigartig wichtig. Dein Blick ist der Kontakt, welcher wiederum kontinuierlich ist und mit dem, was das Bild darstellt Deine Verbindung dazu ausmacht. Allerdings bist Du sozusagen "gefesselt" auf dem Stuhl, da Du diesen über den Traum hinweg nicht verlässt. Die liebe Person, welche links hinter Dir steht, ist eine zweitwichtige Sache (besser: Beziehung) für Dich, welche nicht den Bezug zwischen Stuhl-Bild und -Raum beeinflusst, außer das Du Dich zu ihr hingezogen wünscht, da Du erst im Verlauf des Traumes Dich bewegst.
Detail zum Stuhl: Ein Stuhl ist auch ein Thron, da Du auf diesem stirbst, ist es der Thron auf dem Du nach dem Sterben sitzen wirst.
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Da Du an anderer Stelle von Jesus geschrieben hast möchte ich hier einen Zusammenhang deuten: Jesus war auch ein Zimmermann, man sagt ihm die Erfindung von Stuhl und Tisch, also "dem zu Tische sitzen" nach, ob das allerdings eine seriöse Tatsche ist, kann ich nicht bestätigen.
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Hingezogen fühlst Du Dich zu dem ganzen Umfeld, welches seinen zentralen Bezugspunkt in dem Bild hat. Das Kreuz in der Mitte des Bildes ist die Unterstreichung einer Präzision, man kann auch sagen Deine Fokussierung (Ausrichtung), es könnte aber auch (und jetzt denke ich eher) eine "Gabe" aus dem Bild sein, denn es sitzt mittig im Bild. Da es ein weißes Kreuz ist, denke ich an einen Segen, etwas Anderes fällt mir dazu nicht ein, was in Deinem Traum einen Sinn ergeben würde, auch in dem Bezug auf das "Sterben".
Andere Sache noch: Du hast nichts von Sprache, Musik oder Geräusche geschrieben, das beudeutet Frieden, denn nur Frieden kann still sein. Frieden wiederum bedeutet: Einigkeit, denn nur wenn man einig ist kann Frieden herrschen.
Die Gefühle, welche Du empfindest sind echt, da gibt es nichts zu deuten.
Achso: der Raum steht auch für ein Wartezimmer, was das bedeutet brauche ich einem hellen Kopf wie Dir nicht zu erklären, auch die Farbe Weiß steht allgemein für ein "Heil" und das der Raum ansonsten leer war bedeutet weiter auch das Dich nicht mehr interessiert, und das Du evtl. einsam bzw. besser gesagt: "Menschenverlassen" bist.
Mehr kann ich aus Deinem Traum nicht entnehmen, außer dem Fakt das die Farbe Braun allgemein eine Naturfarbe ist, entweder für die Erde (den Ertrag im Sinne von Ernte oder Frucht) oder für das Leben ansich steht.
Detail zur Farbe "Braun": Life (Die psychologische Bedeutung der Farben) schreibt es so (orginal Zitat)
"Braun ist die Farbe unserer Herkunft, der Wurzel, der Summe unserer Erfahrungen aus der Vergangenheit bis hin zum Jetzt, dem "Sein". Sie verleiht uns Sicherheit aus Erkenntnissen von gemachten Erfahrungen und Lernprozessen. Diese Vertrautheit gibt uns Wärme, Geborgenheit und Sicherheit in uns selbst. Braun gibt uns die Ruhe und Gelassenheit auch einmal "stehen zu bleiben", zurück zu schauen, um mit Zuversicht, behutsam aber eher bedächtig neu weiter zu entwickeln. "
Tschöö