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Marko546
Gast
Hallo Liebe Community!
Ich bin seit kurzem hier im Forum unterwegs um mir eure Geschichten durchzulesen, in der Hoffnung, dass ich für mein Problem ein paar Eckpunkte finde. Aber nun dachte ich mir, ich schildere mein Problem einfach mal und hoffe auf eure Hilfe. Vielleicht macht hier jemand ähnliche Erfahrungen.
Ich versuche mich kurz zu halten. Wenn also etwas unklar rüber kommt tut es mir leid. Ihr dürft dann natürlich gerne fragen.
Kurz zu meiner Kindheit. Ich denke das trägt einiges zu meinem Verhalten bei.
Mein Vater starb als ich 11 Jahre alt war und ich wurde zum größten teil von meiner Mutter großgezogen. Sie war immer da und gab mir alles was ich wollte, eher Materielle Liebe. Bekam ich etwas nicht, dann holte ich es mir mit Sturheit, Schweigen oder Aggressionen. Ich habe mich oft in meinem Zimmer verkrochen und fraß vieles in mich hinein, ich wurde mit meiner Trauer alleine gelassen. Auch aß ich übermäßig was sich bis heute in Übergewicht und einem geringen Selbstwertgefühl äußert. Ich hatte nie viele Freunde und würde mich eher als Einzelgänger beschreiben. Ich mag es überhaupt nicht unter vielen Leuten zu sein. Oft hasse ich auch schnell andere Menschen dafür wie sie sich verhalten.
Heute bin ich 27 Jahre und habe vor kurzem meine 5. Beziehung in den Sand gesetzt.
Was nun mein eigentliches Problem ist. Mir ist es einfach nicht möglich eine Harmonische Beziehung zu führen.
Alle meine Beziehungen laufen nach dem fast selben Schema ab. Ich Lerne eine Frau kennen die meist vergeben ist oder direkt aus einer Beziehung kommt. Meist sind es Frauen die ein Geringes Selbstwertgefühl haben und nicht glücklich mit sich, ihrem Leben oder der Beziehung sind. Diese Frauen geben meistens alles für ihren Partner.
Ich Verführe diese Frauen dann nach allen regeln der Kunst. Verhalte mich wie der Traummann schlechthin. Was mir die Frauen auch so sagen. Daraus resultiert dann viel Hoffnung in mich und die Beziehung. Meist sagen die Frauen auch zu beginn, dass sie sich mit mir ein Leben vorstellen können.
So bald ich diese dann für mich Gewonnen habe, diese in mich verliebt sind und es enger und tiefer geht, lasse ich stark nach. Meine Partnerin merkt das dann schnell und weil sie sich so sehr an das anfängliche Bild klammert, fängt sie an mir Hinter herzulaufen.
Ich merke das wohl unbewusst und gehe immer weiter. Überschreite immer mehr grenzen.
In der Art: Du kannst eh machen was du willst. Die gibt nach.
Immer öfters geht dann von mir ein streit aus, wegen Nichtigkeiten, wegen Eifersucht (verbiete ihr Umgang mit gewissen Männern), wegen vergleichen mit dem Ex (die nur ich dann ziehe), weil ich denke ich bin nicht gut genug für sie.
Es wechselt sich dann oft zwischen wunderschönen Momenten und dem totalen Emotionalen Chaos ab. Dabei will ich selbst eher Harmonie, Nähe und Vertrauen. Aber irgendwas hindert mich daran.
Oft war es auch so, dass ich mich nach ihr gesehnt habe, ihr aber nicht schreiben wollte, dass ich sie sehen möchte. Einfach weil ich mir zu stolz war und dachte sie müsse es erraten wenn ich sie sehen will und wenn nichts von ihr kommt, dann reagiere ich halt mit Trotz und suche wieder einen Grund zum streiten... so war es auch wenn es um meine Bedürfnisse ging. Sie musste alles erraten und Hellsehen.
Ich kann dann kein gutes Haar an meiner Partnerin lassen und versuche an ihr herumzudoktern.
Ich möchte Verhalten an ihr ändern z.B Unpünktlichkeit. Wenn sie dann etwas nicht so macht wie ich es will, Bestrafe ich sie mit Liebesentzug, Sturem Schweigen, Laut werden oder drohte sogar mit Trennung.
Das alles mache ich aber nicht bewusst. Ich kann mich oft nicht zurückhalten. Wenn ich sie z.b vor mir weinen sehe, weil ich ihr wieder für irgendetwas die schuld gegeben habe, was sie gar nicht getan hat, dann will ich sie am liebsten in den arm nehmen. Aber eine Blockade in mir sagt mir, wenn ich nun nachgebe wirke ich schwach und es stellt meine Vorwürfe in frage. Ich mauere dann. Kann mich dann sogar wochenlang nicht bei ihr melden obwohl ich merke, dass ich schuld bin. Aber meine Sturheit siegt immer.
Auch kann ich mich einfach nicht Entschuldigen. Ich kann es glaube ich an zwei Händen abzählen wie oft ich mich in meinen 5 Beziehungen entschuldigt habe... Jedoch erwarte ich immer eine von meiner Partnerin. Erzwinge mir diese Sogar.
Nach einiger zeit lassen meine Gefühle dann stark nach und meine Partnerin läuft mir immer mehr hinterher. Ich Suche Distanz mit streit, suche wieder gründe. Kann keine nähe mehr zulassen und nicht mehr sagen, dass ich sie Liebe...
Zum ende hin war es auch so, dass ich eine regelrechte Hassliebe entwickelt habe. Alles was sie sagte oder tat störte mich. Jeder noch so kleine Furz war für mich der Grund zum Streit. z.B wie sie Auto fährt oder wenn sie mir nur im weg stand.
Dann war es auch oft so, dass ich sie sehen wollte, wenn sie dann bei mir war, wollte ich sie am liebsten wieder wegschicken und dachte mir ich könnte meine zeit anders nutzen.
Ich wollte immer mehr alleine sein und zog mich zurück.
Treffen habe ich dann immer nur aufgeschoben. Meist hat man sich nur am Wochenende gesehen und selbst da suchte ich dann streit um eine weitere Woche ruhe zu bekommen.
So lief es nun Hauptsächlich in meiner letzten Beziehung. Aber auch die anderen wiesen ähnliche Muster auf! Das ging dann meistens 1 ½ Jahre so bis die Frauen am Boden und total „Zerstört“ waren und sich trennten.
Nun möchte ich darum bitten, mir keine Standpauken zu halten was ich für ein A******* bin. Das weiß ich selbst. Ich bin die unterste Sorte Mensch...
Ich möchte aber gar nicht so sein! Ich kann oft nicht anders. Es ist wie eine Innere Stimme. Ich denke immer ich muss so handeln und Mauern. Warum? Gibt es hier Menschen, die Ähnliche Probleme haben oder hatten und mir sagen können woher so was kommt?
Ich will ein anderer Mensch sein und nie wieder jemanden verletzen. Bis dahin werde ich auch keine Beziehung mehr eingehen.
Trotzdem könnt ihr wohl verstehen, dass ich mich genau wie andere nach nähe und einer liebevollen Beziehung sehne...
Einen Termin für eine Therapie habe ich bereits. Diese ist aber leider erst in einem Monat!
Nun frisst mich aber meine Schuld und mein gewissen auf weil ich wieder eine so Liebevolle Frau in meinem Leben verloren habe. Ich stehe meinem Glück einfach selbst im weg.
Bitte Helft mir!....
Ich bin seit kurzem hier im Forum unterwegs um mir eure Geschichten durchzulesen, in der Hoffnung, dass ich für mein Problem ein paar Eckpunkte finde. Aber nun dachte ich mir, ich schildere mein Problem einfach mal und hoffe auf eure Hilfe. Vielleicht macht hier jemand ähnliche Erfahrungen.
Ich versuche mich kurz zu halten. Wenn also etwas unklar rüber kommt tut es mir leid. Ihr dürft dann natürlich gerne fragen.
Kurz zu meiner Kindheit. Ich denke das trägt einiges zu meinem Verhalten bei.
Mein Vater starb als ich 11 Jahre alt war und ich wurde zum größten teil von meiner Mutter großgezogen. Sie war immer da und gab mir alles was ich wollte, eher Materielle Liebe. Bekam ich etwas nicht, dann holte ich es mir mit Sturheit, Schweigen oder Aggressionen. Ich habe mich oft in meinem Zimmer verkrochen und fraß vieles in mich hinein, ich wurde mit meiner Trauer alleine gelassen. Auch aß ich übermäßig was sich bis heute in Übergewicht und einem geringen Selbstwertgefühl äußert. Ich hatte nie viele Freunde und würde mich eher als Einzelgänger beschreiben. Ich mag es überhaupt nicht unter vielen Leuten zu sein. Oft hasse ich auch schnell andere Menschen dafür wie sie sich verhalten.
Heute bin ich 27 Jahre und habe vor kurzem meine 5. Beziehung in den Sand gesetzt.
Was nun mein eigentliches Problem ist. Mir ist es einfach nicht möglich eine Harmonische Beziehung zu führen.
Alle meine Beziehungen laufen nach dem fast selben Schema ab. Ich Lerne eine Frau kennen die meist vergeben ist oder direkt aus einer Beziehung kommt. Meist sind es Frauen die ein Geringes Selbstwertgefühl haben und nicht glücklich mit sich, ihrem Leben oder der Beziehung sind. Diese Frauen geben meistens alles für ihren Partner.
Ich Verführe diese Frauen dann nach allen regeln der Kunst. Verhalte mich wie der Traummann schlechthin. Was mir die Frauen auch so sagen. Daraus resultiert dann viel Hoffnung in mich und die Beziehung. Meist sagen die Frauen auch zu beginn, dass sie sich mit mir ein Leben vorstellen können.
So bald ich diese dann für mich Gewonnen habe, diese in mich verliebt sind und es enger und tiefer geht, lasse ich stark nach. Meine Partnerin merkt das dann schnell und weil sie sich so sehr an das anfängliche Bild klammert, fängt sie an mir Hinter herzulaufen.
Ich merke das wohl unbewusst und gehe immer weiter. Überschreite immer mehr grenzen.
In der Art: Du kannst eh machen was du willst. Die gibt nach.
Immer öfters geht dann von mir ein streit aus, wegen Nichtigkeiten, wegen Eifersucht (verbiete ihr Umgang mit gewissen Männern), wegen vergleichen mit dem Ex (die nur ich dann ziehe), weil ich denke ich bin nicht gut genug für sie.
Es wechselt sich dann oft zwischen wunderschönen Momenten und dem totalen Emotionalen Chaos ab. Dabei will ich selbst eher Harmonie, Nähe und Vertrauen. Aber irgendwas hindert mich daran.
Oft war es auch so, dass ich mich nach ihr gesehnt habe, ihr aber nicht schreiben wollte, dass ich sie sehen möchte. Einfach weil ich mir zu stolz war und dachte sie müsse es erraten wenn ich sie sehen will und wenn nichts von ihr kommt, dann reagiere ich halt mit Trotz und suche wieder einen Grund zum streiten... so war es auch wenn es um meine Bedürfnisse ging. Sie musste alles erraten und Hellsehen.
Ich kann dann kein gutes Haar an meiner Partnerin lassen und versuche an ihr herumzudoktern.
Ich möchte Verhalten an ihr ändern z.B Unpünktlichkeit. Wenn sie dann etwas nicht so macht wie ich es will, Bestrafe ich sie mit Liebesentzug, Sturem Schweigen, Laut werden oder drohte sogar mit Trennung.
Das alles mache ich aber nicht bewusst. Ich kann mich oft nicht zurückhalten. Wenn ich sie z.b vor mir weinen sehe, weil ich ihr wieder für irgendetwas die schuld gegeben habe, was sie gar nicht getan hat, dann will ich sie am liebsten in den arm nehmen. Aber eine Blockade in mir sagt mir, wenn ich nun nachgebe wirke ich schwach und es stellt meine Vorwürfe in frage. Ich mauere dann. Kann mich dann sogar wochenlang nicht bei ihr melden obwohl ich merke, dass ich schuld bin. Aber meine Sturheit siegt immer.
Auch kann ich mich einfach nicht Entschuldigen. Ich kann es glaube ich an zwei Händen abzählen wie oft ich mich in meinen 5 Beziehungen entschuldigt habe... Jedoch erwarte ich immer eine von meiner Partnerin. Erzwinge mir diese Sogar.
Nach einiger zeit lassen meine Gefühle dann stark nach und meine Partnerin läuft mir immer mehr hinterher. Ich Suche Distanz mit streit, suche wieder gründe. Kann keine nähe mehr zulassen und nicht mehr sagen, dass ich sie Liebe...
Zum ende hin war es auch so, dass ich eine regelrechte Hassliebe entwickelt habe. Alles was sie sagte oder tat störte mich. Jeder noch so kleine Furz war für mich der Grund zum Streit. z.B wie sie Auto fährt oder wenn sie mir nur im weg stand.
Dann war es auch oft so, dass ich sie sehen wollte, wenn sie dann bei mir war, wollte ich sie am liebsten wieder wegschicken und dachte mir ich könnte meine zeit anders nutzen.
Ich wollte immer mehr alleine sein und zog mich zurück.
Treffen habe ich dann immer nur aufgeschoben. Meist hat man sich nur am Wochenende gesehen und selbst da suchte ich dann streit um eine weitere Woche ruhe zu bekommen.
So lief es nun Hauptsächlich in meiner letzten Beziehung. Aber auch die anderen wiesen ähnliche Muster auf! Das ging dann meistens 1 ½ Jahre so bis die Frauen am Boden und total „Zerstört“ waren und sich trennten.
Nun möchte ich darum bitten, mir keine Standpauken zu halten was ich für ein A******* bin. Das weiß ich selbst. Ich bin die unterste Sorte Mensch...
Ich möchte aber gar nicht so sein! Ich kann oft nicht anders. Es ist wie eine Innere Stimme. Ich denke immer ich muss so handeln und Mauern. Warum? Gibt es hier Menschen, die Ähnliche Probleme haben oder hatten und mir sagen können woher so was kommt?
Ich will ein anderer Mensch sein und nie wieder jemanden verletzen. Bis dahin werde ich auch keine Beziehung mehr eingehen.
Trotzdem könnt ihr wohl verstehen, dass ich mich genau wie andere nach nähe und einer liebevollen Beziehung sehne...
Einen Termin für eine Therapie habe ich bereits. Diese ist aber leider erst in einem Monat!
Nun frisst mich aber meine Schuld und mein gewissen auf weil ich wieder eine so Liebevolle Frau in meinem Leben verloren habe. Ich stehe meinem Glück einfach selbst im weg.
Bitte Helft mir!....