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Ich schreie oft mein Kind an

Ich werde mal meinen Fall von früher schildern!
Zudem sollte eines gesagt sein. Jedes Kind ist anders und wird auch deshalb je nach Persönlichkeit reagieren.

Ich hatte früher mein Zimmer über dem Wohnzimmer und musste ständig mit anhören das ich unfähig sei und es nie zu etwas bringen werde, es Tat sehr weh diese Worte jeden Abend zu hören und mein Vater wusste damals genau das man das was gesprochen wurde auch bei mir hören konnte.
Ich bin mir sicher das du deine Kinder nicht auf diese Weise anschreist aber Kinder merken sich sehr viel und werden es das ganze Leben bei sich tragen, sollten Kinder das in sich reinfressen kann es später passieren das sie sozial zurückweisen weil sie Angst haben.
Sollte nicht heißen das es bei deinen Kinder so abläuft, ich kann auch nicht sagen wie sie später einmal sind.
Aber Kinder lernen aus jeder Situation die sie erleben.

Soviel zu meiner Ansicht.
Liebe deine Kinder, sei für sie da und zeige ihnen das wenn mal z.b. eine Vase kaputt geht das du froh bist das ihnen dabei nichts passiert ist egal wie teuer der Gegenstand war, ein Leben ist unbezahlbar.
Und das sollte dir und deinen Kinder klar sein.

Bitte seh diese Zeilen nicht falsch, ich wollte nur mein Teil dazu beitragen.
Für die Zukunft wünsche ich dennoch alles gute.
 
Schaue doch einfach mal ob für Dich die Möglichkeit evtl in Betracht kommt einer Leihoma oder Leihopa.

In vielen Städten gibt es auch Stellen wo Mütter mit Kindern zusammen kommen wo die Kinder einfach zusammen spielen können.

Meist wird das ja irgendwie geleitet vielleicht haben die ja eine Idee oder es gibt auch Krabbelgruppen in einigen Kindergärten.Vielleicht hier gezielt mal Nachfragen.

Das kann Dir vielleicht helfen.
 
Hallo,

ich finde es sehr mutig, dass Du hier so offen schreibst und Du auch daran arbeiten möchtest.

Ich finde es auch sehr verständlich, was bei Dir so abgeht, wie Du Deinen Alltag beschreibst. Ich habe selbst drei Kinder - mittlerweile recht gross (12, 20, 22).

Da liegen die Nerven blank, wenn man den ganzen Tag nix anders macht und sieht als Kinder+Haushalt und dann noch in der Partnerschaft und im Leben so unerfüllt dasteht.

Du schreibst, selbst wenn die Kleine in der Kita/Betreuung wäre, hättest Du ja trotzdem Deinen Haushalt bis Mittag.

DAs ist dann aber ganz anders! Ich kann mich noch gut erinnern, welch neue Komponente sich ergeben hat, als bei uns ein Einkaufszentrum eröffnet hatte mit einer Kleinkinderbetreuung.
Obwohl Einkaufen an sich ja ebenfalls eine öde "Haushaltsbeschäftigung" ist, wurde sie bei mir als gestresste Mutter zum Highlight. Meine Kinder gingen soo gern in diese Betreuung. Ich konnte dort ganz in aller Ruhe Essen einkaufen, shoppen oder gar einen Kaffee trinken. Diese Kleinigkeit hat mich unsagbar entlastet.
Es fühlt sich ganz anders an, wenn man all diese Dinge regeln kann, wenn man dabei gleichzeitig die Kinder in guten HÄnden weiss.

Auch zuhause ist es eben nicht das gleiche in Ruhe alles zu regeln, mittag vorzubereiten bis die Kinder dann kommen, als ob einem beim Bügeln ständig jemand ums Brett rumturnt und am Kabel zieht. Man läuft dabei immer zweigleisig, immer Multitasking=Stress.

Versuch Dir mehr solche kleinen Freiräume einzurichten, vielleicht gibts auch irgendwelche Freizeit aktivitäten, wo der "große" Kleine dran teilnehmen kann.

Mir war das damals nicht so bewusst, wie sehr einem nur solche kleinen Entspannungspausen helfen,
Luft holen -
dann freut man sich auch wieder auf die Kleinen,
und ist viel weiter weg davon, sie anzuschreien,
wenn man so viel entspannter ist.
 
Laß im Haushalt eher fünfe grade sein, der ist nicht so wichtig und es muss auch nicht immer alles aufgeräumt sein, das ist nichts existenzielles.

Dann hast du schon mal weniger Druck und mehr Kraft für deine Kinder.
 
Hallo, ich habe das gleiche Problem, das ich, wenn ich hilflos bin und nicht mehr weiterkomme, meine Kinder anschreie. Es ist ein Automatismus, ich will es nicht und es passiert. Als Kind wurde ich selber angeschrieen und je mehr ich es versuche nicht zu tun geht es in die Hose. Meine Große entgleitet mir mehr und mehr, nicht zuletzt aufgrund Wochenbettdepression. Ich glaube, es ist jedem klar, dass es falsch ist. Ich bin danach total verzweifelt und weiss oft nicht weiter. Ich habe jetzt den Weg , u.a. wegen anderer Probleme, einer Psychotherapie gewählt, trotzdem ist man da nicht nach 2 Wochen "geheilt".

Es ist traurig zu erfahren, dass man damit in der Gesellschaft allein gelassen und an den Pranger gestellt wird. In der eigenen Familie und engster Freundin sage ich schon nichts mehr, es hagelt nur Verständnislosigkeit und Anschuldigungen. Auch gut der Tip "reiss dich mal zusammen". Auf der Suche in Foren verstanden zu werden, um sich auszutauschen, wird einem letztendlich das gleiche gelehrt. Es ist traurig und schade, dass keiner mehr ehrlich zu sich selbst ist. Anscheinend gibt es überall nur perfekte Mütter. Glückwunsch an alle.
 
NO BODY IS PERFECT!!!
Vorallem nicht Eltern.
Jeder Mensch macht Fehler dass ist menschlich und das schließt die Kindererziehung nicht aus.

Wichtig ist in meinen Augen aus seinen Fehlern zu lernen.
Und diese Verhaltensweisen zu ändern beziehungsweise was verändern zu Wollen.
Ich bin gegenüber meinen Kind auch mehrmals laut geworden Sachen gesagt die mir im Nachhinein leid taten aber nicht mehr Rückgängig zu machen sind.
Mittlerweile wenn ich merke dass ich kurz vor dem nächsten Überforderungsgefühl stehe verlasse ich das Zimmer und höre Musik 1 Lied reicht.
Oder kurz vorm explodieren Raum verlassen und 100 situps +1 Zigarette+1 Kaffe.
Danach bin ich meist entspannter und kann mich ganz auf mein Kind einlassen.
Wir reden dann nochmal über die Situation und schließen dann ein Kompromiss.
Es ist immer abhängig von der Situation und dem Entwicklungstand des jeweiligen Kindes.
Ansonsten gibt es die Möglichkeit sich an Erziehungsberatungsstellen zu wenden.
 

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