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Ich schaffe es nicht, mich von den Erwartungen anderer zu lösen – wie geht ihr damit um?

Meine Eltern erzählen mir manchmal von Gesprächen, wo schlecht davon gesprochen wird, welche Kinder wo in der Schule Probleme haben, welche seltsamen Hobbys sie haben. Meistens ist es dann auch so, dass die Eltern der betroffenen Kinder dann nichts sagen, wenn Themen wie Erfolg angesprochen werden, da sie sich schämen. Man könnte sagen, dass ich in einer ,,mein Kind hat diesen Erfolg"-Kultur aufgewachsen, bin, wobei das nicht ab einem gewissen Alter aufhört. Da ich nicht möchte, dass sich meine Eltern meinetwegen schämen, ist mir wichtig, was das Dorf über mich denkt.

Siehe auch:

Ich denke es ist ihr total unangenehm, dass sie so ein Kind mit dieser Behinderung zur Welt gebracht hat, deshalb möchte sie es verheimlichen.
Wenn ich aber nun irgendwas seltsames beginne, würde man eventuell nach einer Erklärung dafür suchen, die man im ASD findet (und durch meine Auffälligkeiten auch begründen kann).

Es ist ein Unding, wenn sich Eltern über ihre (erwachsenen!) Kinder definieren möchten und den Erfolg der Kinder quasi als Statussymbol betrachten. Oder sich gar schämen, wenn der Nachwuchs nicht die erhoffte Akademikerkarriere einschlägt.
Zum Kotzen.

Haben die alle kein eigenes Leben???

Sollen doch froh sein, wenn die Kinder endlich groß sind und ihrer Wege gehen.
 
Meine Eltern erzählen mir manchmal von Gesprächen, wo schlecht davon gesprochen wird, welche Kinder wo in der Schule Probleme haben, welche seltsamen Hobbys sie haben. Meistens ist es dann auch so, dass die Eltern der betroffenen Kinder dann nichts sagen, wenn Themen wie Erfolg angesprochen werden, da sie sich schämen. Man könnte sagen, dass ich in einer ,,mein Kind hat diesen Erfolg"-Kultur aufgewachsen, bin, wobei das nicht ab einem gewissen Alter aufhört. Da ich nicht möchte, dass sich meine Eltern meinetwegen schämen, ist mir wichtig, was das Dorf über mich denkt.
Dann ziehe weg aus diesem Dorf bzw. halte Dich fern.
Niemand bekommt mit , was Du in der Ferne so tust, wenn es Deine Eltern nicht jedem auf die Nase binden.
Erfolg wäre auch, wenn das Kind glücklich und zufrieden ist.
Was denkt denn das Dorf über Dich?
Deine Eltern werden sich irgendwann für Dich schämen, weil sie Dich dazu erzogen haben derart unselbstständig zu sein, dass Du nichts selbst entscheiden kannst und wirst und Dich genau das am Erfolg hindert.
Daran sind sie dann selber schuld.
Siehe auch:

Ich denke es ist ihr total unangenehm, dass sie so ein Kind mit dieser Behinderung zur Welt gebracht hat, deshalb möchte sie es verheimlichen.
Was ist denn das für eine Mutter, die sich für ihr Kind schämt?
Und wieder geht es da nicht um Dein Glück, sondern nur um ihres.
Wenn ich aber nun irgendwas seltsames beginne, würde man eventuell nach einer Erklärung dafür suchen, die man im ASD findet (und durch meine Auffälligkeiten auch begründen kann).
Was wäre denn seltsam und wer bekäme es denn mit, wenn Du das weit weg vom Dorf machen würdest?
 
Dann ziehe weg aus diesem Dorf bzw. halte Dich fern.
Niemand bekommt mit , was Du in der Ferne so tust, wenn es Deine Eltern nicht jedem auf die Nase binden.
Erfolg wäre auch, wenn das Kind glücklich und zufrieden ist.
Was denkt denn das Dorf über Dich?
Ist eh geplant, stößt aber naturgemäß auf Widerstand. Meine Mutter meinte letztens, dass ich ja nicht immer flüchten kann, weil ich irgendwann ja mal zurückkomme, als wäre es eine Selbstverständlichkeit. Darauf stieß sie auf Opposition bei meinem Vater (und bei mir).
Hintergrund hier dürfte auch sein, dass in der Heimat die meisten jungen Menschen nach dem Studium wieder in ihr Elternhaus zurückkehren, um noch ein paar Jahre dort zu leben und dann erst ausziehen, wenn sie sich Eigentum leisten können, denn der Mieter verliert ja immer. Hier gibt es einen grundlegenden Mentalitätsunterschied zu DE.
 
Ist eh geplant, stößt aber naturgemäß auf Widerstand. Meine Mutter meinte letztens, dass ich ja nicht immer flüchten kann, weil ich irgendwann ja mal zurückkomme, als wäre es eine Selbstverständlichkeit. Darauf stieß sie auf Opposition bei meinem Vater (und bei mir).
Hintergrund hier dürfte auch sein, dass in der Heimat die meisten jungen Menschen nach dem Studium wieder in ihr Elternhaus zurückkehren, um noch ein paar Jahre dort zu leben und dann erst ausziehen, wenn sie sich Eigentum leisten können, denn der Mieter verliert ja immer. Hier gibt es einen grundlegenden Mentalitätsunterschied zu DE.
Es ist doch egal, ob das bei Deiner Mutter auf Widerstand stößt oder nicht.
 
Deine Mutter erfindet die Aussagen der anderen, um weitere Stimmen zu haben, die quasi auf dich einreden. Und es funktioniert ja.

Wenn du irgendwie glücklich werden willst in deinem Leben, dann sag dich von deiner Mutter und von diesem Dorf los. Geh woanders hin, besuch sie drei- oder viermal im Jahr, wenn überhaupt.

Ich erkenne vieles von dem, was du da beschreibst, wieder. Es sind typische Muster kranker Mütter, die das Kind nicht loslassen wollen. Ich habe mich irgendwann losgerissen und war in den letzten Jahren jeweils nur noch an Weihnachten für ein paar Stunden da.

Für jeden Außenstehenden ist die Manipulation offensichtlich, die da geschieht. Für dich schon nicht mehr.

Und: Es ist immer und überall völlig egal, was irgendwer anderes über dich denkt, außer es sind dir wirklich nahestehende, dir wohlwollend verbundene Menschen. Irgendwelche Fremden sind da nie, und deine Mutter ist es leider auch nicht.
 
Meine Eltern erzählen mir manchmal von Gesprächen, wo schlecht davon gesprochen wird, welche Kinder wo in der Schule Probleme haben, welche seltsamen Hobbys sie haben. Meistens ist es dann auch so, dass die Eltern der betroffenen Kinder dann nichts sagen, wenn Themen wie Erfolg angesprochen werden, da sie sich schämen. Man könnte sagen, dass ich in einer ,,mein Kind hat diesen Erfolg"-Kultur aufgewachsen, bin, wobei das nicht ab einem gewissen Alter aufhört. Da ich nicht möchte, dass sich meine Eltern meinetwegen schämen, ist mir wichtig, was das Dorf über mich denkt.

Siehe auch:

Ich denke es ist ihr total unangenehm, dass sie so ein Kind mit dieser Behinderung zur Welt gebracht hat, deshalb möchte sie es verheimlichen.
Wenn ich aber nun irgendwas seltsames beginne, würde man eventuell nach einer Erklärung dafür suchen, die man im ASD findet (und durch meine Auffälligkeiten auch begründen kann).
Wenn du ständig krampfhaft versuchst es deiner Mutter recht zu machen, dann wirfst du damit dein Leben, deine Fähigkeiten und Talente in die Tonne.
Ist es das wirklich wert?

Wenn deine Eltern sich für dich schämen, dann ist das einzig und allein ihr Problem!
Schließlich machst du nichts Kriminelles oder Schlechtes, stimmt's?
Und auf Dörfern wird wirklich über jeden getratscht, also da ist jeder Bewohner mal dran.

Aber das ist für dein künftiges Leben sowas von unwichtig!
Für dich ist es wichtig, daß du endlich mal in die Pötte kommst, und dir Hilfe bei der Berufswahl und beim Bewerben suchst.
Denn du bist momentan sowas von verunsichert, daß das jeder Personaler beim Bewerbungsgespräch sofort merken würde. Deshalb brauchst du dafür einfach jemanden, der dich berät und dir zeigt, wie und wo bewerben kannst, und wie du besser mit deiner Unsicherheit klarkommen kannst.

Und wenn du dir einen Job und eine Wohnung suchst, und deine Mutter deshalb wieder rummeckert, dann frage sie, ob es ihr lieber ist, wenn du dauerhaft arbeitslos bist.
Sich gegen die Eltern durchzusetzen, das gehört zum Erwachsenwerden dazu, das solltest du wirklich mal verstehen....
 
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