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Gast
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Ich glaube, mir ist die Befreiung gelungen, indem ich mich zu mir selbst befreite, liebe Gästin - ich gewann den Zugang zu mir selbst wieder und meine inneren Ziele (Bedürfnisse) dabei erst entdeckt.. Denn früher habe ich sie nicht wirklich spüren können und empfand nur einen unbestimmten inneren schmerzhaften Druck (Depression). Und da ich mir im Laufe meiner Zeit in der Klinik immer näher kam, öffnete ich mich gleichzeitig immer mehr auf das Leben, - weil ich es zunehmend als mein Leben empfand, mich mit ihm besser verbinden konnte. Das geschah automatisch, deshalb glaube ich, dass diese Befreiung zu sich selbst einfach damit immer verbunden ist..
Ich Nachhinein stellte ich fest, dass für mich nicht unbedingt die uns angebotenen Aktivitäten dabei geholfen hatten, sondern vor allem die Länge der Zeit, die ich dort verbrachte, und die ich nur für mich hatte. Ich erkannte, es ging dabei nur um mich.
Und ja, es gab dabei auch viel Freizeit, aber auch diese konnte ich nicht anders verbringen als hauptsächlich mit mir selbst und umgeben von Menschen, die auch nach sich selbst und ihrer Verbundenheit mit der Welt suchten. Ich spürte in diesem Sinne die Verbindung mit ihnen und das verstärkte meine eigenen inneren Prozesse zusätzlich. Diese bekamen endlich genügend Zeit für sich und den ruhigen, unterstützenden Raum.
Auch ich hatte Angst vor dieser Klinik und wollte schon am zweiten Tag abreisen, doch ich wurde in dieser Angst verstanden und aufgefangen und konnte sie dann überwinden.
Neulich, nach zwei Jahren, habe ich dort einen Urlaub verbracht und konnte ich mich selbst durch die Nähe dieser (auch sehr schönen) Umgebung und die aufgelebten Erinnerungen wieder stärken.
Viele Liebe Grüße und alles Gute dir!
Lenja
Liebe Lenja,
dnake für deine Worte. Ich habe viel Zeit mir mir bewusst verbracht, hab egelernt, mit mir zurecht zu kommen und meine Bedürfnisse heraus zu finden. Ich habe viele Hobbies probiert und war aktiv und irgendwann brach es einfach zusammen,w eil man eben nicht sein Leben lang alleine sein möchte. Ich möchte mehr als oberflächige Kontakte. Und nein, ich habe niemanden zum Reden und das macht macht sich traurig. Ich habe sogar eine Zeit eine Gruppentherapie besucht,w eil ich dachte, mit mir stimmt was nicht. Ih bin völlig normal. Anscheinden ist das einfach die Welt heutzutage. Mittlerweile mache ich gar nichts mehr, denn ich habe keine Energie dazu. Wozu auch? Es wird sich nichts ändern....
die FS