Kolya
Aktives Mitglied
Ich bin im Moment schlimm verletzter, besonders auf der Arbeit. Ich agiere nicht mehr auf der Erwachsenenebene. Ich mag mich so nicht und es ist anstrengend, da ich das Gefühl habe, ich "entgleite" durch Regression.
Das ist fürchterlich. Selbstverständlich bin ich nicht ständig so....im Moment aber....
Meine Kollegin und Freundin ist in Rente und bin hier ganz alleine. Es fehlt mir Kontakt. Kann ja mal passieren
Das schlimme ist, dass ich schon anfange meinen Chef E-Meils zu schreiben. Gedanklich fixieren ich mich, emotional warte ich auf Antwort. Das ist wie der einzige Kontakt nach draußen. Manchmal habe ich Kontakt zu anderen Kollegen
Eine Kollegin ist neu, die woanders sitzt. Ich bin auf Kriegsfuß, offen gestanden. Sie hat mich angelogen, mal eben so auf einer Besprechung gesagt, ich würde mich weigern, eine spezielle Aufgabe zu machen....was nicht stimmt. Ich bin über 20 Jahre tätig und habe die Abteilung mit aufgebaut. Es ging um Aufgabenverteilung, da wir gänzlich überlastet sind (unsere Abteilung). Aber darum geht es mir nicht. Es geht mir um meine Gefühle: ich BIN gerade Kind: traurig, fühle mich nicht wertgeschätzt, nicht gesehen, nicht "wichtig"
Hinzu kommt, dass ich abends müde bin und kaum Kontakt habe.
Mein Freund wohnt 40 km entfernt und arbeitet auch ständig + Arbeitsweg. Wir sehen uns am Wochenende.
Ich bin als Grundschulkind oft geschlagen worden....musste nachmittags vor den Hausaufgaben sitzen. Zwischendurch gab es Prügel. Ich bin so tief in meiner Kindheit schockgefroren....
Therapie kommt nicht in Frage: Jagd auf Therapeuten: Probestunden werden gern über die Kasse einkassiert und dann heißt es "Keine Zeit"
Bei mir ist es auch phasenweise. Überlegte schon, mal zuhause zu bleiben. Zu mir kommen. Ich will aber zur Arbeit.
Ich fühle mich im Niemandsland
Hoffe, es ist nicht zu albern für Euch
Es ist albern. Ich weiß. Aber ich finde gerade nicht die Balance.
Kolya
Das ist fürchterlich. Selbstverständlich bin ich nicht ständig so....im Moment aber....
Meine Kollegin und Freundin ist in Rente und bin hier ganz alleine. Es fehlt mir Kontakt. Kann ja mal passieren
Das schlimme ist, dass ich schon anfange meinen Chef E-Meils zu schreiben. Gedanklich fixieren ich mich, emotional warte ich auf Antwort. Das ist wie der einzige Kontakt nach draußen. Manchmal habe ich Kontakt zu anderen Kollegen
Eine Kollegin ist neu, die woanders sitzt. Ich bin auf Kriegsfuß, offen gestanden. Sie hat mich angelogen, mal eben so auf einer Besprechung gesagt, ich würde mich weigern, eine spezielle Aufgabe zu machen....was nicht stimmt. Ich bin über 20 Jahre tätig und habe die Abteilung mit aufgebaut. Es ging um Aufgabenverteilung, da wir gänzlich überlastet sind (unsere Abteilung). Aber darum geht es mir nicht. Es geht mir um meine Gefühle: ich BIN gerade Kind: traurig, fühle mich nicht wertgeschätzt, nicht gesehen, nicht "wichtig"
Hinzu kommt, dass ich abends müde bin und kaum Kontakt habe.
Mein Freund wohnt 40 km entfernt und arbeitet auch ständig + Arbeitsweg. Wir sehen uns am Wochenende.
Ich bin als Grundschulkind oft geschlagen worden....musste nachmittags vor den Hausaufgaben sitzen. Zwischendurch gab es Prügel. Ich bin so tief in meiner Kindheit schockgefroren....
Therapie kommt nicht in Frage: Jagd auf Therapeuten: Probestunden werden gern über die Kasse einkassiert und dann heißt es "Keine Zeit"
Bei mir ist es auch phasenweise. Überlegte schon, mal zuhause zu bleiben. Zu mir kommen. Ich will aber zur Arbeit.
Ich fühle mich im Niemandsland
Hoffe, es ist nicht zu albern für Euch
Es ist albern. Ich weiß. Aber ich finde gerade nicht die Balance.
Kolya