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Ich möchte sterben

hallo dead_girl
Als erstes möchte ich dir sagen, das ich dich sehr gut verstehe. Ich bin zwar noch relativ jung aber hatte unter anderem eine schwere Kindheit. Ich habe so oft über den Tod nachgedacht. Hab sehr früh angefangen meine Probleme in Alkohol zu ertränken und später auch mit Kiffen versucht von allem für ein paar Stunden abzuschalten. Ich bin in meinem Leben schon sehr oft enttäuscht worden und als mir noch einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben genommen wurde hab ich angefangen mir Arme und Beine aufzuschlitzen, weil ich einerseits den Schmerz gebraucht habe, der dann einfach stärker war als jeder andere psychische schmerz, andererseits war es wie ein Hilferuf, denn ich wolte das die andern das sehen,das sie merken das es mir nicht gut geht, das ich am ende bin. Ich hab mich auch gefragt ob mich überhaupt jemand vermissen würde wenn ich weg wäre.
ABER: Du bist wichtig! Und es ist falsch wenn man sich selbst aufgeben möchte. Du hast deine Probleme hier im Forum gepostet, dann hast du dich noch lange nicht selber aufgegeben. Du möchtest das dir geholfen wird. Das muss dir bewusst werden. Es gibt sehr wohl noch einen Teil von dir der leben möchte. Es ist immer ein Schlag vor den Kopf wenn eine andere Person jemandem sagt das er zum psychologen soll, man wird als krank abgestempelt! und trotzdem geb ich dir den Tipp einen Fachmann aufzusuchen. Es tut gut wenn man mit jemand über alles reden kann und glaub mir er wird der helfen können, schließlich sind die menschen auf genau das ausgebildet worden. das du das gefühl hast nicht mehr lieben zu können nicht mal mehr deine mutter das muss gründe haben. Gründe und Gefühle die tief in dir stecken und du sie nicht rauslassen kannst. Psychologen können dir bei sowas helfen, aber bitte gib dich nicht selber auf. Ausserdem gibt es bestimmt ganz bestimmt menschen denen du wichtig bist, deine freunde, deine Familie. Rede mit ihnen über deine Probleme. Entwickle neue lebenslust. Tu das von dem du schon lange geträumt hast, gehe einem hobby nach das dir gefällt. Du sagtest das deine seele schon längst gestorben st und dein Körper es auch noch tut. Das ist quatsch! du lebst und es ist gut das du lebst! Du hast momentan einen tiefpunkt und du denkst es geht nicht mehr weiter. aber du musst das positive sehen, du bist ganz unten es kann nur noch berg auf gehn, vergiss das nicht!
Mir ging es ähnlich aber ich habe mein Leben, meine verkorkste jugend, wieder auf die reihe gebrach. Ich sag nicht das ich gesund bin aber ich will leben! und du musst das auch wollen! ich weiß der beitrag ist etwas lang geworden und ich habe noch längst nicht alles gesagt was ich sagen wollte. Aber das wichtigste ist das du dich nicht aufgibst und daran denkst das du nicht allein mit deinem problemen klar kommen musst!! rede drüber, es hilft!
du kannst mir gerne eine private nachricht schreiben 🙂
und ansonsten wünsch ich dir alles gute, und du schaffst das, es geht irgentwann wieder berg auf vergiss das nicht.
- ichundu 🙂
 
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unter anderem eine schwere Kindheit. Ich habe so oft über den Tod nachgedacht. Hab sehr früh angefangen meine Probleme in Alkohol zu ertränken und später auch mit Kiffen versucht von allem für ein paar Stunden abzuschalten. Ich bin in meinem Leben schon sehr oft enttäuscht worden und als mir noch einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben genommen wurde hab ich angefangen mir Arme und Beine aufzuschlitzen, weil ich einerseits den Schmerz gebraucht habe, der dann einfach stärker war als jeder andere psychische schmerz, andererseits war es wie ein Hilferuf, denn ich wolte das die andern das sehen,das sie merken das es mir nicht gut geht, das ich am ende bin. Ich hab mich auch gefragt ob mich überhaupt jemand vermissen würde wenn ich weg wäre.
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Das spricht mir genau aus der Seele 🙄

Vielen Dank!!
 
sorry nicht alles mitgekommen -.-


Als erstes möchte ich dir sagen, das ich dich sehr gut verstehe. Ich bin zwar noch relativ jung aber hatte unter anderem eine schwere Kindheit. Ich habe so oft über den Tod nachgedacht. Hab sehr früh angefangen meine Probleme in Alkohol zu ertränken und später auch mit Kiffen versucht von allem für ein paar Stunden abzuschalten. Ich bin in meinem Leben schon sehr oft enttäuscht worden und als mir noch einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben genommen wurde hab ich angefangen mir Arme und Beine aufzuschlitzen, weil ich einerseits den Schmerz gebraucht habe, der dann einfach stärker war als jeder andere psychische schmerz, andererseits war es wie ein Hilferuf, denn ich wolte das die andern das sehen,das sie merken das es mir nicht gut geht, das ich am ende bin. Ich hab mich auch gefragt ob mich überhaupt jemand vermissen würde wenn ich weg wäre.


so, das spricht mir aus der Seele 🙂
 
Hey deadgirl,

wirklich sterben möchte eigentlich keiner, nur so weiterleben wollen viele Depressive nicht. Kleiner aber bedeutender Unterschied, den man sich immer vor Augen halten muss. An irgend einem Punkt kommt die Einsicht, dass man jederzeit sterben kann, es rennt nicht weg. Dem Tod nicht mehr so feindselig gegenüberzustehen, kann dann sogar ganz angenehm sein, macht gelassener.

Zu Depressionen habe ich eine etwas unorthodoxe Einstellung. Ich sehe das Gehirn als ein weiteres Organ, welches durch "giftige" Einflüsse genauso erkranken kann wie jedes andere auch. Und dabei leider auch irreperablen Schaden nehmen kann, der praktisch nicht mehr heilbar ist. Damit meine ich jetzt nichtmal giftige Substanzen (will also nicht aufs Kiffen anspielen), sondern mit Gift meine ich hier rein seelische Verletzungen. Auch die hinterlassen tiefe und manchmal irreperable Narben. Eine depressive Phase kann dann chronisch werden, wenn sich die Lebensumstände nicht so deutlich zum positiven ändern um die Narben kaschieren zu können. Ob sich die Lebensumstände nun so ändern können, hängt von 3 Dingen ab:

1. Der eigenen fest verankerten Lebenseinstellung, den Ansprüchen ans Leben die man schon lange hat und wahrscheinlich nie ablegen wird.
2. Dem Willen (wieder) tätig zu werden, um Chancen zu haben diese Ansprüche erfüllt zu bekommen.
3. Schlichtweg Glück, dass diese "Chancen" auch irgendwann Früchte tragen.

Medikamente und Therapie können fast nur beim 2. helfen und falls möglich vielleicht 1. ein bisschen manipulieren. Aber ansonsten ist die Depression eben keine Hirnschnupfen der nach zwei oder drei Standartroutinen überwunden werden kann. Ich halte Depression im Prinzip nur für eine starke Diskrepanz zwischen eigenen Lebensvorstellungen und der tatsächlichen Realität.

Weder Therapie noch Medikamente können Depressionen heilen, sie können nur die Antriebslosigkeit für eine Weile in Motivation umschlagen lassen. Und diese Motivation ist eben wichtig um wieder die Kraft zu haben aufzutauchen.

Mal ab von dem theoretischen Geschwafel, ich find dein Klinikaufenthalt und deine Einstellung dazu ist sicher nicht falsch. Man sollte weder unrealistische Hoffnungen allein in Therapeuten und Medikamente setzen, noch sie grundsätzlich ablehnen. Es ist etwas was helfen kann.

Wenn ich mir deine anderen Posts hier anschaue, dann hast du grundsätzlich auch schonmal die Motivation deine Lebensumstände wieder zu verbessern, aus der Isolation rauszukommen. Und ich hoffe wirklich, dass das auch Früchte trägt, denn es gibt nichts wichtigeres, nichts was therapeutischer gegen Depressionen ist, als wieder Menschen zu finden, die einem Nahe stehen. Vorallem nachdem man von Menschen sehr verletzt und enttäuscht wurde und das Vertrauen verloren hat.

Also wie wärs erstmal damit. Du möchtest nicht mehr so weiterleben! Statt du möchtest sterben.

Jeg har ikke lyst til at dø! 🙂
 

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