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Ich möchte sterben

Taelepathy

Neues Mitglied
Undzwar besuche ich momentan die 11. Klasse. Bin 17 und generell sehr schüchtern. Mir fiel es von Anfang an schwer, Anschluss zu finden. Wurde von meinen Mitschülerb auch nicht wirklich akzeptiert, vor allen weil ich von einer anderen Schule komme. Fühle mich bis heute noch nicht wohl, konnte mich auch niemandem öffnen. Weder meinen Eltern, die hören mir eh nie zu; noch irgendjemand anderem. Bei den Beratungslehrern hab ich es versucht...Fehlanzeige. Die ganzen Lehrer kotzen mich an, fühle mich oft unfair behandelt. Vor allem von meiner Mathelehrerin die meint mich jedesmal vor der ganzen Klasse selbst für die kleinsten Fehler bloßstellen zu müssen. Meine Noten sind drastisch gesunken, früher war ich eigentlich eine sehr gute Schülerin. Ich habe kaum noch Lust auf irgendwas, ganz egal ob Schule oder Dinge, die ich eigentlich mag. Jedenfalls, wie gesagt, meine Noten sind ziemlich schlecht und ich habe sehr viele Fehltage. Muss das Jahr wahrscheinlich wiederholen. Ich bin am Ende und weiß nicht was ich machen soll. Ich möchte nur noch sterben, und diesen Gedanken hab ich schon seit langer Zeit. Wenn ich mich selbst nicht umbringe, dann tun es meine Eltern eh...
 
zum sterben gehören immer zwei, das LEBEN und der TOD.
war dein bisheriges leben so schlecht, na ja bei 17 jahren kann man nicht viel sagen oder?
 
Was ist denn mit deinen Eltern so schwierig ?

Auf wen bist du denn so wütend..so dass du diese Wut gegen dich selber lenkst ?

Um bessere Noten zu bekommen könntest du Nachhilfeunterricht nehmen.

Du bist bald volljährig ...könntest ausziehen und wirst vermutlich auch bald die Schule abschliessen.

Es gibt für viele Probleme Lösungen ...da braucht man nicht zu sterben..
 
Hallo du!

Du bist Außenseiterin in der Klasse. Und wirkliche Hilfe bekommst du von der Schule nicht. Und hast dazu noch eine leicht sadistische Mathelehrerin, die es happy macht, auf deine Kosten Witze und dich lächerlich zu machen.
Das ist richtig mies und manches davon kenne ich ein bisschen.

Ich denke mal, wenn du wirklich sitzen bleiben solltest, ist das ärgerlich. Weil du ein Jahr verlierst. Weil es kein schönes Gefühl ist. Aber...naja...auf der anderen Seite, was verlierst du sonst noch?
Eine Klasse, in der du dich nicht wohl fühlst. Und einige Lehrer, mit denen du auch eher nicht kannst oder die nicht mit dir. Eventuell wäre eine neue Klasse, vielleicht auch wenn möglich eine andere Schule auch eine Chance, dass etwas anders wird? Und da es jetzt mies ist, dann vielleicht besser?

Wichtiger ist aber das andere: Du verlierst durch die blöde Situation Selbstvertrauen und wirst immer verzweifelter. Das ist schlimmer und wichtiger als Noten. Abschlüsse kann man nachholen, die Psyche aber nicht so leicht wieder heil machen.
Wissen deine Eltern, was in der Schule läuft?
Ist es überhaupt denkbar, mit ihnen offen zu reden?
Gibt es noch jemanden in der Familie, dem du vielleicht vertraust?

Im Moment geht der Aufzug nur abwärts und ganz alleine kommst du wahrscheinlich da nicht mehr raus. Um aus einem Fahrstuhl zu kommen, kann man ihn natürlich zum Absturz bringen. Aber das ist die heftigste und nicht die beste Methode. Vielleicht doch die Knöpfe drücken und auf einen Halt hoffen? Mit Hilfe!

Alles Gute dir!
 
Hallo, nicht böse werden aber das sind doch penuts ...du bist hoffentlich gesund? Sitzt nicht im Rollstuhl oder hast eine andere lebensbedrohende Krankheit?
Du hast Vater und Mutter?
Eine Familie mit Oma, Opa, Onkels und Tanten?
Wegen einer blöden Lehrerin möchtest du alle diesen Menschen weh tun... spinnst du. Lehrer sind auch nur Menschen und merken oft gar nicht das sie unfair sind. Und wenn du eine Ehrenrunde drehst ...so what ...die Geschichtsbücher sind voll von sehr wichtigen Menschen die dies auch mussten, also Kopf hoch und auf in den Kampf...du schaffst das schon ...mir hat es oft geholfen bei miesen Lehrern mir diese in Unterhosen vorzustellen 🙂...mache ich heute noch wenn mir Leute bedrohlich erscheinen ...hilft, Farnmausi
 
Undzwar besuche ich momentan die 11. Klasse. Bin 17 und generell sehr schüchtern. Mir fiel es von Anfang an schwer, Anschluss zu finden. Wurde von meinen Mitschülerb auch nicht wirklich akzeptiert, vor allen weil ich von einer anderen Schule komme. Fühle mich bis heute noch nicht wohl, konnte mich auch niemandem öffnen. Weder meinen Eltern, die hören mir eh nie zu; noch irgendjemand anderem. Bei den Beratungslehrern hab ich es versucht...Fehlanzeige. Die ganzen Lehrer kotzen mich an, fühle mich oft unfair behandelt. Vor allem von meiner Mathelehrerin die meint mich jedesmal vor der ganzen Klasse selbst für die kleinsten Fehler bloßstellen zu müssen. Meine Noten sind drastisch gesunken, früher war ich eigentlich eine sehr gute Schülerin. Ich habe kaum noch Lust auf irgendwas, ganz egal ob Schule oder Dinge, die ich eigentlich mag. Jedenfalls, wie gesagt, meine Noten sind ziemlich schlecht und ich habe sehr viele Fehltage. Muss das Jahr wahrscheinlich wiederholen. Ich bin am Ende und weiß nicht was ich machen soll. Ich möchte nur noch sterben, und diesen Gedanken hab ich schon seit langer Zeit. Wenn ich mich selbst nicht umbringe, dann tun es meine Eltern eh...


An der Stelle solltest du dir wirklich Hilfe suchen, bevor du noch auf "blöde Gedanken" kommst.

https://www.sanego.de/Arzt/Nordrhein-Westfalen/4403-Bielefeld/Kinder-+u.+Jugendpsychiatrie/
 
Wieso bringen deine Eltern dich um?? 😕 Ich denke, sie wären entsetzt, wenn sie deine Gedanken kennen würden - druck ihnen das hier doch einfach mal aus und leg es ihnen hin.
Und dann schau, was passiert. Das geht an keinen Eltern unbeachtet vorbei....
 
Wieso bringen deine Eltern dich um?? 😕 Ich denke, sie wären entsetzt, wenn sie deine Gedanken kennen würden - druck ihnen das hier doch einfach mal aus und leg es ihnen hin.
Und dann schau, was passiert. Das geht an keinen Eltern unbeachtet vorbei....

Da wäre ich an der Stelle vorsichtig. Manche Eltern nehmen selbst deutlichste Depressions anzeichen nicht ernst und lachen teilweise übers Ritzen und Suizidgedanken. Das würde sie dann nur noch mehr psychisch zusetzen, sie sollte sich lieber an einen Fachmann wenden.
 
Undzwar besuche ich momentan die 11. Klasse. Bin 17 und generell sehr schüchtern. Mir fiel es von Anfang an schwer, Anschluss zu finden. Wurde von meinen Mitschülerb auch nicht wirklich akzeptiert, vor allen weil ich von einer anderen Schule komme. Fühle mich bis heute noch nicht wohl, konnte mich auch niemandem öffnen. Weder meinen Eltern, die hören mir eh nie zu; noch irgendjemand anderem. Bei den Beratungslehrern hab ich es versucht...Fehlanzeige. Die ganzen Lehrer kotzen mich an, fühle mich oft unfair behandelt. Vor allem von meiner Mathelehrerin die meint mich jedesmal vor der ganzen Klasse selbst für die kleinsten Fehler bloßstellen zu müssen. Meine Noten sind drastisch gesunken, früher war ich eigentlich eine sehr gute Schülerin. Ich habe kaum noch Lust auf irgendwas, ganz egal ob Schule oder Dinge, die ich eigentlich mag. Jedenfalls, wie gesagt, meine Noten sind ziemlich schlecht und ich habe sehr viele Fehltage. Muss das Jahr wahrscheinlich wiederholen. Ich bin am Ende und weiß nicht was ich machen soll. Ich möchte nur noch sterben, und diesen Gedanken hab ich schon seit langer Zeit. Wenn ich mich selbst nicht umbringe, dann tun es meine Eltern eh...

Es gibt immer Beratungsstellen und Sorgentelefone, die man teils anonym, aber auf jeden Fall kostenfrei kontaktieren kann.

Ich persönlich hatte in der 11. auch einen Mathelehrer der die Klasse systematisch drangsaliert und uns allen erzählt hat, wie furchtbar wir wären. Ebenso hatte ich in der 8. einen Lehrer, der mich durch Druck dazu bringen wollte, ihm zu antworten, indem der andere gegen mich aufwiegelte.
Gleichzeitig habe ich rund 10 Jahre später auf dem zweiten Bildungsweg festgestellt, wie einseitig man in dem Alter vieles sieht. Es gibt schlechte und pädagogisch sehr zweifelhafte Lehrkräfte - und es gibt gleichzeitig auch Schüler, die vieles persönlich nehmen, das nicht persönlich gemeint ist (wie die nette Englischlehrerin die trotzdem auch mal 5en verteilt, wenn sie denkt, dass das objektiv vertretbar ist).
In der 8. habe ich damals die Schule gewechselt. Die Klasse war vielleicht nicht unbedingt netter zu mir (ich war auch immer sehr (!) still und habe mehrfach auch Mobbing erlebt), aber ich habe mich damit abgefunden mit der Zeit und habe dennoch viele, interessante Leute kennengelernt.

In der 11. habe ich um einen Wechsel des Mathekurses gebeten (war bei mir möglich), woraufhin ich einen neuen Lehrer bekam und von 4- auf 2- aufstieg 🙄 Heute würde ich vermutlich Zeit in die Unterrichtsvorbereitung investieren und/oder ihr deutlich sagen, dass ihre Methoden pädagogisch nicht angemessen oder zielführend sind.

Aber ich bin letztendlich dann auch nach x Schulwechseln in der Wiederholungs- und Fehltage und "ich will/kann nicht mehr" Sackgasse gelandet und habe abgebrochen in Klasse 13.
Ich denke, du musst dir im Klaren sein, was dich wirklich hindert und wo deine persönlichen, nahen Ziele liegen. Brauchst du das Abitur für die angestrebte Zukunft? Was möchtest du damit machen? Ist ein Schulwechsel eine Option? Welche Möglichkeiten gibt es innerhalb der Schule? (z.B. Gespräch mit dem Klassenlehrer oder wer zuständig ist, je nach Bundesland, Schulform etc ist ja alles sehr unterschiedlich)

Ich habe für mich festgestellt, dass es gut ist ein klares Ziel zu haben, dass es hilft alles möglichst objektiv zu betrachten und dass ich nicht morgen als neuer Mensch aufstehen werde. Trotzdem kann man das beste aus den eigenen Defiziten machen oder sie zum Teil überwinden bzw. zu Stärken umwandeln.

Und es gibt immer eine zweite und eine dritte Chance. 🙂
 
Reflektiere mal, warum alles so S**** bei dir läuft.
Du löst bei den Lehrern keine Begeisterungsrufe aus, wenn du ständig fehlst. Da schreit deine Mathelehrerin nicht vor Begeisterung hurrah. Kannst du ihr das verübeln? Sie sieht dich als Drückeberger, als Blaumacher, der ihr unnötig Arbeit macht. Da kriegt sie natürlich einen dicken Hals. Seh es mal von ihrer Warte.
Es gehören immer zwei dazu, wenn es Konflikte gibt.
Heiderblitz, mit 17 hast du das Leben noch vor dir. Ok, du hattest ein miserables Jahr - aber du hast sicher auch deinen Teil dazu beigetragen.
Hintern zusammenkneifen, nicht mehr zurück schauen sondern nach vorne blicken und deine Einstellung zum Leben ändern. Es macht viel mehr Spaß wenn man Erfolgserlebnisse hat- nur die rennen diese dir nicht hinterher. Du musst schon etwas dafür tun - du bist jung und gesund. Pack es an. In ein paar Jahren lachst du über diese vergangenen Kamellen. Alles Gute
 

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