Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

ich möchte reden, trau mich aber nicht

  • Starter*in Starter*in Gast verzweifelt
  • Datum Start Datum Start
bin seit halb 3 wach, wieder panisch aus den schlaf erwacht, komm jetzt bissi wieder zur ruhe, mir ist so schlecht, wie soll ich heute meinen job packen, aber ich muss
therapie habe ich schon gemacht, konnte da nicht über alles reden, hab mich geschämt und die wollten mich immer in ne klinik abschieben, war auch paarmal drin, die haben mich nur unter drogen gesetzt damit ich ruhiger werde
 
Ich schlage dir vor, dass du deinen Geist mal zur Ruhe kommen lässt!

Geh irgendwo in die Natur, am besten in einen Wald, setz dich hin und rühr dich den ganzen Tag nicht vom Fleck. Nur du und deine Gedanken. Bleib wirklich sitzen auch wenn es dich mit der Zeit langweilt. Langeweile ist ein sehr guter Therapeut.
 
Hallo Gast,


wie geht es Dir aktuell?

Zum Thema: Therapie.
Du schriebst, Du hast die Erfahrung gemacht, in der Thera nicht reden zu können.
Vielleicht war das damals einfach der falsche Zeitpunkt.
Und ist jetzt der Richtige.
Oder Du hattest innerlich zu viel Druck aufgebaut.



Nachdenkliche Grüsse!
Landkaffee
 
Das ist klar das du deinen körper nicht leiden kannst. Den er hat früher reagiert, er hat dich so gesehen hingergangen, deine gefühle usw. Er hat anders reagiert als du wolltest...du hasst deinen körper deswegen das er genau das gegenteil gemacht hat, was du gefühlt hast. Selbstverständlich reagierst du jetzt so....aber dein körper hat das als schutzt gemacht, damit du es ertragen kannst, damit du die schmerzen aushälst. Es war ein schutz mehr nicht. Er hat versucht zu überleben, auch wenn er natürlich nicht so reagiert hat wie er sollte, aber darauf darfst du dir keine schuld geben. Den du hast nur versucht zu überleben, mehr nicht. Du solltest versuchen dich mit deinen körper zu versöhnen. Das geht nur in der Therapie, da muss man erst mal lernen über diese dinge zu sprechen und die erinnerungen zu zu lassen und zu verarbeiten. Das geht leider nicht so schnell, vorher must du genug stabil sein, das erreicht man aber auch in einer Traumatherapie.

Diese ganzen Gedanken kannst du einer Therapeutin oder Therapeut erzählen, die sind sowas gewöhnt ganz ehrlich und verstehen auch alles was du erzählst. Seelsorger am Telefon sind auch nur menschen wie deine Freunde...die haben sowas gar nicht studiert psychologie oder medizin. Die kennen sich selbst kaum damit aus, und sind daher auch überfordert. Ich finde sowieso seelsorge hilft bei kleineren problemen aber nicht bei großen, dafür ist eine Therapie angebracht und die können die nun mal nich erstezen. Und Freunde sind sowieso keine Therapeuten und können dir auch keine hilfe geben. Die sind auch gar nicht objektiv genug...die lieben dich sowie du bist, und wenn du dann dinge erzählst wie du hasst deinen körper und das leben und evtl möchtest du dich auch umbringen, dann sind die klar überfordert, da zu viele emotionen bei ihnen mit spielen. Daher wäre jemand der darauf geschult ist, am besten wie ein Psychotherapeut oder Psychiater usw.

Lg Seele28
 
ich hab den tag überstanden, nur eine kleine panik gehabt und die mit atemübungen oweder hin bekommen, nun bin ich müde, hab aba angst ins bett zugehen
 
Dass du während einer Vergewaltigung feucht wirst, ist kein Einzelfall. Anscheinend sogar eher der Regelfall.
Das hat nichts mit Genuss zu tun, sondern dass dort im Gewebe entsprechende Rezeptoren vorhanden sind, die bei mechanischer Belastung für diese Reaktion verantwortlich sind.
Dabei solltest du deinen Körper nicht hassen. Er hat so reagiert, um körperliche Schmerzen zu mindern/vermeiden. Hat aber wie gesagt nichts mit Erregung im sexuellen Sinne zu tun.

Zum Thema Abtreibung kann ich nur sagen: In Deutschland ist die Abreibung deshalb bis zur 12ten Woche zulässig, da bis zu diesem Zeitpunkt der Fötus keinerlei Empfindungen wahrnimmt, da das Nervensystem nicht ausgewachsen ist.
Insofern kannst du dir nicht vorwerfen, deinem ungeborenen Kind Leid angetan zu haben.
Ich denke, dass es sicher Beweggründe für die Abtreibung gab, die über ein "Ich hab grad keine Lust auf ein Kind" hinausgehen. Zum Beispiel, dass du große Schwierigkeiten gehabt hättest, einem Kind entsprechenden materiellen Rückhalt zu geben.

Du hast sehr schwere Situationen durchgestanden. Und am ehesten findest du deinen Frieden damit, wenn du dir einen Therapeuten / eine Therapeutin suchst.
Im Regelfall sind das gut ausgebildete Leute, die keineswegs überfordert sind wenn man sie mit schwierigen Themen Konfrontiert.
Bei der Telefonseelsorge dagegen sind es häufig unausgebildete Ehrenamtliche, die angeleitet werden nur zuzuhören, und keine Tipps zu geben.
Ich bin zuversichtlicher Dinge, dass du mit einem Therapeuten deine Probleme tatsächlich auch lösen kannst.

Alles Gute auf deinem Weg,
Nemo
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
G Ich möchte normal sein Ich 17
D Was kann man tun, wenn man nicht mehr leben möchte? Ich 7
G Lehrerin möchte immer alles wissen? Ich 83

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 0) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben