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Ich möchte meinen Mann für einen anderen Mann in meinem Herkunftsland verlassen und fürchte die familiären Konsequenzen

Lebkldn

Neues Mitglied
Hallo, ich ( Ende 40) komme aus Bosnien und habe leider den Krieg erlebt.
Ich war als junge Frau in einem Lager wo ich fast 1 Jahr missbraucht worden bin und nach diesem Trauma hat einer der Soldaten mich davon befreit.
Es ist aber ambivalenter, da er auch and einigen Misshandlungen zumindest indirekt beteiligt war.
Ich habe fast 2 Jahre mit ihm zusammengelebt, aber wollte dann doch zurück zu meiner Mutter und meiner Schwester ( mein Vater hat es nicht überlebt).
Ich bin dann heimlich Nachhause geflüchtet und wir haben uns seitdem nicht mehr gesehen, durch einen Zufall wiedergesehen und meine Gefühle für ihn sind mit wieder hochgekommen… wir sind uns wieder nähergekommen ( romantisch)und ich arbeite in Deutschland als Notfallsanitäterin und wollte demnächst sowieso aufhören.
Ich würde gerne mit ihm gerne wieder dort mit ihm zusammenleben.
Ich bin keine junge Frau mehr und sollte meine Gefühle nicht verleugnen, obwohl sie für mich auch ambivalent sind.
Ich möchte meine Kinder ( 19-21)aber nicht verlieren und weiß nicht, wie ich es am Besten übermitteln soll.
Die Trennung wäre nicht das Problem, sondern ich habe Angst, dass sie den Respekt vor mir verlieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es tut mir sehr leid, was Dir widerfahren ist. Ich kannte auch eine Frau mit ähnlicher Vorgeschichte und war so erschüttert zu sehen, wie sehr sie gelitten hat.

Warum befürchtest Du, ihren Respekt zu verlieren? Das verstehe ich nicht so richtig. Verachten sie ihn? Oder ist es, weil er Teil der Maschinerie war, die Dich so misshandelt hat und es so aussehen könnte, als gingest Du zu den Menschen zurück, die Dich so gepeinigt haben?

Deine Kinder sind groß und müssen in ihr eigenes Leben starten. Sicher wäre es schwierig für sie, wenn Du so weit weg gehst, aber am Ende ist es richtig. Du musst auch Dein eigenes Glück finden.

Lebst Du nicht mehr mit dem Vater der Kinder zusammen?
 
Hallo, ich ( Ende 40) komme aus Bosnien und habe leider den Krieg erlebt.
Ich war als junge Frau in einem Lager wo ich fast 1 Jahr missbraucht worden bin und nach diesem Trauma hat einer der Soldaten mich davon befreit.
Es ist aber ambivalenter, da er auch and einigen Misshandlungen zumindest indirekt beteiligt war.
Ich habe fast 2 Jahre mit ihm zusammengelebt, aber wollte dann doch zurück zu meiner Mutter und meiner Schwester ( mein Vater hat es nicht überlebt).
Ich bin dann heimlich Nachhause geflüchtet und wir haben uns seitdem nicht mehr gesehen, durch einen Zufall wiedergesehen und meine Gefühle für ihn sind mit wieder hochgekommen… wir sind uns wieder nähergekommen ( romantisch)und ich arbeite in Deutschland als Notfallsanitäterin und wollte demnächst sowieso aufhören.
Ich würde gerne mit ihm gerne wieder dort mit ihm zusammenleben.
Ich bin keine junge Frau mehr und sollte meine Gefühle nicht verleugnen, obwohl sie für mich auch ambivalent sind.
Ich möchte meine Kinder ( 19-21)aber nicht verlieren und weiß nicht, wie ich es am Besten übermitteln soll.
Die Trennung wäre nicht das Problem, sondern ich habe Angst, dass sie den Respekt vor mir verlieren.
Warum sollte man zu einem Mann zurückkehren, vor dem man bereits einmal geflohen ist?
Ihr kennt euch de facto nicht.
Und die Umstände, unter denen ihr damal aufeinander traft, waren mehr als schlimm.
Deine Kinder würden das sicher nicht verstehen.
Deine "Gefühle" für ihn sind ambivalent. Du willst einfach raus aus deinem alten Leben, kann das sein?
Als Tochter wäre ich sehr enttäuscht, würdest du gehen.
Alleine schon die Tatsache, dass du nicht weißt, wie du es vermitteln sollst zeigt, dass du spürst, wie merkwürdig so eine Entscheidung wäre.
Ich war als junge Frau in einem Lager wo ich fast 1 Jahr missbraucht worden bin und nach diesem Trauma hat einer der Soldaten mich davon befreit.
Es ist aber ambivalenter, da er auch and einigen Misshandlungen zumindest indirekt beteiligt war.

Verstehe ich das richtig, der "edle Retter" hat sich eine schwer misshandelte Frau aus dem Sortiment der Gefangenen herausgepickt? Er war Gegner?
Und jetzt habt ihr euch "zufällig" in Deutschland getroffen? Und er will, dass du zu ihm kommst?
 
Es tut mir sehr leid, was Dir widerfahren ist. Ich kannte auch eine Frau mit ähnlicher Vorgeschichte und war so erschüttert zu sehen, wie sehr sie gelitten hat.

Warum befürchtest Du, ihren Respekt zu verlieren? Das verstehe ich nicht so richtig. Verachten sie ihn? Oder ist es, weil er Teil der Maschinerie war, die Dich so misshandelt hat und es so aussehen könnte, als gingest Du zu den Menschen zurück, die Dich so gepeinigt haben?

Deine Kinder sind groß und müssen in ihr eigenes Leben starten. Sicher wäre es schwierig für sie, wenn Du so weit weg gehst, aber am Ende ist es richtig. Du musst auch Dein eigenes Glück finden.

Lebst Du nicht mehr mit dem Vater der Kinder zusammen?
Ich lebe mit ihm zusammen und möchte mich trennen.
Wenn er aber weiß, wo ich danach hinmöchte kann er sich die Richtung denken.
Er weiß nämlich, dass ich dort gelebt habe und unter welchen Umständen.
 
Warum sollte man zu einem Mann zurückkehren, vor dem man bereits einmal geflohen ist?
Ihr kennt euch de facto nicht.
Und die Umstände, unter denen ihr damal aufeinander traft, waren mehr als schlimm.
Deine Kinder würden das sicher nicht verstehen.
Deine "Gefühle" für ihn sind ambivalent. Du willst einfach raus aus deinem alten Leben, kann das sein?
Als Tochter wäre ich sehr enttäuscht, würdest du gehen.
Alleine schon die Tatsache, dass du nicht weißt, wie du es vermitteln sollst zeigt, dass du spürst, wie merkwürdig so eine Entscheidung wäre.
Ich war als junge Frau in einem Lager wo ich fast 1 Jahr missbraucht worden bin und nach diesem Trauma hat einer der Soldaten mich davon befreit.
Es ist aber ambivalenter, da er auch and einigen Misshandlungen zumindest indirekt beteiligt war.

Verstehe ich das richtig, der "edle Retter" hat sich eine schwer misshandelte Frau aus dem Sortiment der Gefangenen herausgepickt? Er war Gegner?
Und jetzt habt ihr euch "zufällig" in Deutschland getroffen? Und er will, dass du zu ihm kommst?
Er war ein Soldat auf der anderen Seite und er hat sich nicht nur wie ein edler Ritter vehalten.
Es ist aber nicht alles schwarz und weiß im Leben und er war auch nur ein paar Jahre älter und man sollte solch einen Gruppendruck nicht unterschätzen.
Ich habe dennoch Angst, dass sie mich für unzurechnungsfähig halten.
 
Ehrlich gesagt, würde ich diesen Gefühlen erst einmal nicht trauen. Dazu war das alles zu traumatisch. Du solltest zuerst ergründen, wieso es dich ausgerechnet zu diesem Mann zieht und wieso das in Zukunft besser laufen soll als damals. Du schuldest ihm nichts.
 
Hast Du Deine furchtbaren Kriegserfahrungen in einer Therapie etwas aufarbeiten können?
Vielleicht ist es sonst eine Traumabindung, die Dich zu diesem Mann zurück zieht….

Pass gut auf Dich auf und nimm Dir Zeit, Deine Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen und aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.
 

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