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Ich mag es, andere zu erniedrigen

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Wieso sehe ich im Ausgangspost so viel Dummheit? Das ist nicht lustig, das ist traurig. Ein unausstehlicher Charakter. Du bist nicht besser, ganz im Gegenteil.
 
Das ist wirklich traurig. Ich kenne fast keinen Job wo nicht irgendein Narzisst sich aufgespielt hat. Frage mich wie es die Leute überhaupt aushalten lebenslang zu arbeiten. Man kommt als Mensch von der Arbeit nicht mehr als Mensch nach Hause.
 
Die Sache ist, eigentlich ist es eine spannende Eigenschaft einer Person, denn sie spiegelt vermutlich in Realität ihren unglaublich geringen Selbstwert. Die Seele leidet. Wäre eigentlich ein Fall für den Psychodoktor.
 
Bei Psychodoktor denke ich immernur an den für mich Helden Gert Postel. Der Psychodoktor kann aber gute Opfererlebnisse bescheren, vielleicht sitzt das Gehirn dann wieder richtig in der Schüssel.
 
Ich hatte eben ein schweres Trigger-Erlebnis und ich vermute anhand der Antworten, dass auch andere hier dieses plötzliche und intensive Wiedererleben eines früheren, schlimmen Gefühlszustandes hatten.

Die Neurowissenschaft hat große Erkenntnisse zum sozialen Gehirn gemacht. Sie unterscheidet bei Empathie und Mitgefühl sogar zwischen zwei neuronalen Netzwerken. Das eine ist die Fähigkeit, sich in den anderen einfühlen und mitleiden zu können. Das andere ist, dass man dem anderen gutes möchte und dass dieser glücklich ist, weil dieses auf einen zurückwirkt und man sich dadurch besser fühlt. (Ich hatte hierzu mal eine sehr interessante TV-Sendung gesehen.)

Viele Menschen verlieren den Zugang zu ihrer Empathie und ihrem Mitgefühl. Das kann z.B. bei stark traumatisierenden Erlebnissen im Krieg passieren. Aber besonders auch kann dies durch frühkindliche Prägung passieren. Als Kind, bzw. Kleinkind, ist man unfähig, die Verhaltensmuster der Eltern bzw. des Umfeldes in Frage zu stellen. Die Androhung von Liebesentzug, wenn man ein bestimmtes Verhalten oder eine bestimmte Leistung nicht zeigt, wird als existentielle Bedrohung wahrgenommen: Ein Kind erlebt die Unterstützung durch die Eltern als absolut lebensnotwendig und wird Bestrafung als eigenen Fehler interpretieren. Um das eigene Überleben zu sichern, spaltet sich das Kind von seiner Gefühlswelt ab und identifiziert sich stattdessen mit der seelischen Gewalt der Eltern (bzw. des Umfeldes) und übernimmt dieses unreflektiert bis ins Erwachsenenalter. Fügt anderen also schwere seelische Verletzungen zu. (In anderen Fällen betrifft das auch körperliche Gewalt.)

Den Mitmenschen zuliebe appeliere ich, sich hierüber dringend weitere Gedanken zu machen. Die Bereitschaft sehe ich durch Erstellung dieses Threads als gegeben.

Tipp: Eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, zielt darauf ab, verschüttete Konflikte aus der Vergangenheit aufzuarbeiten. Ich denke, es kann sich lohnen, sich auch mit psychologischen Themen auseinanderzusetzen.
 
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Ich weiß, dass ich etwas besonderes bin, sehr gut bin und das zeigt auch mein Lebenslauf. Ausserdem bin ich viel besser als der Rest. Ich bin einfach durch und durch herausragend. Kaum einer kann mir das Wasser reichen. Ich finde es total schön, wenn andere versagen und das Sahnehäupchen ist dann, wenn ich es ihnen noch unter die Nase reiben kann.
Für mich bist Du keineswegs etwas Besonderes.

Du bist vielleicht hochbegabt. Das ist schön. Aber Du machst nichts daraus. Das ist schade. Du versuchst niemandem zu helfen. Du hast anscheinend Minderwertigkeitskomplexe. Es gibt meistens Gründe, warum man ein bestimmtes Verhalten an den Tag legt. Du mangst vielleicht hochintelligent sein, aber das Menschliche ist bei Dir unterentwickelt. Daran solltest Du arbeiten - vielleicht mit Hilfe eines Psychiaters. Viel Erfolg bei Deiner menschlichen Entwicklung.
 
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