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Ich mache alles falsch und enttäusche jeden

W

Wackelzahn

Gast
Ich: Verwöhnter Sohn, ehemaliger Leistungssportler, Egoist, mehrfacher Studienabbrecher, Beziehungszerstörer, Kopf-in-den-Sand-Stecker.

Seit fast 2 jahren zahle ich keine Miete mehr, gehe nicht arbeiten, werde von meiner Mutter (Vater tot) unterstützt, die immernoch hofft, aber nichts von meinen Problemen weiß.

Ich habe keine Krankenversicherung (obwohl ich die dringend bräuchte - die Frage wäre nur, ob ich wirklich zum Arzt gehen würde...), keine Pläne, keine klaren Gedanken, trinke und kiffe viel, suche Unterhaltung und Rausch zur Ablenkung, bin müde, faul, niedergeschlagen und ohne Hoffnung.

Ich kann nicht mehr, aber für Suizid bin ich nicht nur zu feige, sondern kann es auch niemandem antun.
Was soll ein überschuldeter, unfähiger Nichtsnutz mit Schmerzen im Unterleib tun?
 
Dein Leben selbst in die Hand nehmen ! Entlaste deine Mama - Du nimmst ihr das Recht auf ein eigenes Leben :mad:- und das steht Dir auch als Sohn nicht zu (schade, dass Sie noch nicht die Konsequenzen gezogen hat).

Steh auf, geh auf die Ämter und Behörden, lass Dich beraten welche Leistungen Dir zustehen und noch viel wichtiger lass dich beraten wie es Du Jobmäßig schnell in die Pötte kommst (Zeitarbeitsfirma etc.).

Kümmere Dich um eine Krankenversicherung, wenn Du öffentliche Leistungen beziehst bist Du mehr oder minder wieder KV, aber da kennen sich andere User hier besser aus und verdammt nochmal nimm deinen Kopf aus dem Sand und heb deinen Po hoch.

Zwecks deiner Schmerzen im Unterleib eine Standart - Untersuchung als Selbstzahler mit Ultraschall kostet dich ca. 100-150 Euro , schau woher du die bekommst oder kümmer dich endlich darum,dass Du wieder KV bist.

kitty

PS: und erwarte nicht, dass ich aufgrund deines Thread-Titels Mitleid mit Dir habe, mit der Masche kommst Du schon viel zu lange durch




Ich: Verwöhnter Sohn, ehemaliger Leistungssportler, Egoist, mehrfacher Studienabbrecher, Beziehungszerstörer, Kopf-in-den-Sand-Stecker.

Seit fast 2 jahren zahle ich keine Miete mehr, gehe nicht arbeiten, werde von meiner Mutter (Vater tot) unterstützt, die immernoch hofft, aber nichts von meinen Problemen weiß.

Ich habe keine Krankenversicherung (obwohl ich die dringend bräuchte - die Frage wäre nur, ob ich wirklich zum Arzt gehen würde...), keine Pläne, keine klaren Gedanken, trinke und kiffe viel, suche Unterhaltung und Rausch zur Ablenkung, bin müde, faul, niedergeschlagen und ohne Hoffnung.

Ich kann nicht mehr, aber für Suizid bin ich nicht nur zu feige, sondern kann es auch niemandem antun.
Was soll ein überschuldeter, unfähiger Nichtsnutz mit Schmerzen im Unterleib tun?
 
Zuletzt bearbeitet:
Passend zu deiner Stimmungsanzeige - du klingt ziemlich antriebslos und depressiv. Hast du, damit du mal auf andere Gedanken kommst, wenigstens ein paar Kumpels, die dich mal aus der Bude rausholen?

Wie bist du denn so geworden? Ich meine, wenn du ehemaliger Leistungssportler bist, musst du doch mal ziemlich was auf den Kasten gehabt haben, oder?

Wie kam es denn zu deinem "Absturz"?
 
Was ist passiert, dass Du so wurdest?

Für mich klingt es, als hätte längere Zeit ziemlicher Druck auf Dir gelastet. Und nun wird Dir alles zu viel.

Was ist passiert?
Warum lässt Du Dich denn jetzt so hängen?

Was könnte Dir wieder Antrieb geben?
 
Genau, ist doch ganz einfach - wenn du diesen unglaublich einfühlsamen Rat befolgst und einfach mal zur Abwechslung arbeiten gehst, werden sich all deine Probleme von selbst klären und nach ein paar 10 stündigen Arbeitstagen - zur Abwechslung - wirst du bald wieder ein glücklicher Mensch sein...🙄

---

Oft häuft sich so vieles auf und das wird dann immer mehr und man findet gar keinen Anfang mehr und der Druck wird immer größer und man fühlt sich, obwohl man nichts tut, sogar schon zu überfordert, um überhaupt mal was anzufangen....

Deshalb musst du erst mal klein anfangen und dir selbst den Druck nehmen.

Das erste für morgen wäre:
Ruf bei einer Krankenkasse an. Das ist ein Anruf, der ca. 5 Minuten dauert. Hab das erst vor ein paar Wochen gemacht. Du bist ab dem Telefonat schon krankenversichert, der nimmt dich gleich ins System auf (so wars zumindest bei mir, echt total easy) und dann kannst du gleich morgen Nachmittag zum Arzt und reichst deine neue Karte dann später nach.

So hast du an einem Tag gleich zwei Dinge erledigt und das dauert nicht lange und ist keine große Anstrengung.
Das ist der erste kleine Anfang, der dich aus deiner Lethargie rausholt....

Am Abend gehst du dann zur Gesprächsperson deiner Wahl und vertraust dich der Person an, dann wirds dir bestimmt besser gehen. Ein guter Freund oder deine Mutter können dir von aussen neue Ratschläge geben, aus einer anderen Sicht. Sowas ist immer wichtig, wenn man selbst gar nicht mehr weiß, wo man zuerst ansetzen soll.

Und dann nimm dir vor, du schaust nach einem Job. Nimm dir vor, du hast bis Ende nächster Woche eine tolle Bewerbung aufgesetzt und mindestens eine davon verschickt. Erzähl deiner Vertrauensperson davon und lass dir von der Person deine Bewerbung durchschauen.

Du schaffst das schon.

Schäm dich nicht länger - jeder hat mal nen Durchhänger, wo er einfach nicht mehr kann - und frag die Leute, die dir was bedeuten.

Und sieh nicht den ganzen Berg, sondern greif dir immer nur ein Stück, bau alles langsam ab, geh eins nach dem anderen an, dann schaffst du es auch, dein Leben aufzuräumen. 🙂

LG,
vanDark
 
Danke für Eure Antworten, das ist wirklich sehr nett von Euch.

Als Leistungssportler war ich immer recht OK, aber nie ganz so gut, dass ich mir von anderen in meinem Verein Respekt verschaffen konnte. Irgendwann habe ich dann versucht, im Feiern der Beste zu sein, was mir durchaus gelang und worauf ich damals wohl auch stolz war. Die Abhängigkeit von Alkohol und Haschisch kam schnell, hat mir viel versuat, und ich war auch oft zu faul, um etwas zu ändern.
Ich bin nicht nur immer sehr feige gewesen, sondern auch ein Egoist, der den Leuten gerne auf die Mitleidstour kam. Heute will und brauche ich kein Mitleid mehr, das habe ich zumindest eingesehen.
Dafür ist der Hass auf mich selbst so groß wie nie, obwohl ich weiß, das ich im Grunde ein ganz nettes Kerlchen sein kann.

Vor 2 Jahren wollte ich mein Leben ändern und bin weit weg gezogen, habe ein neues Studium aufgenommen und war 2-3 Monate lang sogar der Beste.
Alles war toll, und ich hae im Urlaub sogar die Liebe meines Lebens kennegelernt.
Das Studium, in dem es kurzzeitig mal nicht perfekt lief, ließ ich so baumeln, ging immer mehr feiern, hab meine Kohle für Reisen zur Liebsten verjubelt, hab immer mehr gefeiert, das Studium geschmissen, keine Miete bezahlt, weitergefeiert...

Eines Tages habe ich mich meiner Mutter offenbart und sie half mir. Aber was mache ich, anstatt meine Mietschulden zu tilgen? Richtig: Feiern, zur Liebsten fliegen, und feiern...
Möglicherweise war das schon der Beginn einer neuen Flucht vor mir selbst.
Ich hatte ein weiteres neues Studium begonnen, es aber noch kürzere Zeit durchgehalten.
Mit der Liiebsten ging es auch bergab, weil ich in meinem Wahn natürlich ihr die Schuld gegeben habe. Sie sei nicht für mich da und so ein Mist.
Naja, letztlich habe ich sie verloren. Zwischendurch haben wir uns mal wieder gesehen und ich hatte meine Chance, aber auch die konnte ich nur vertun.

Ich will so einiges anpacken und weiß auch, dass es eigentlich nicht schwer ist, einen Krankenkasse anzurufen und zum Arzt zu gehen. Aber woran liegt es, dass ich es nicht schaffe und nur fernsehe oder esse?
Bin vor ein paar Tagen von der Liebsten hierher auf Heimatbesuch zurückgekommen (habe meine unbezahlte Wohnung immer noch nicht gekündigt - wahrscheinlich habe ich eh schon einen Haftbefehl oder die Zwangsräumung, aber die dicken gelben Briefe vom Amtsgericht öffnet Herr Feigling ja nicht). Die ersten Tage war allles schön, aber in der letzten Nacht war ich betrunken und bin wieder böse geworden, weil mir irgendetwas nicht gepasst hat.
Mir ist klar, dass nur ich es bin, der mir nicht passt.

Ich grüble seit Monaten, was ich nur tun soll, aber ich tue nichts - nicht mal das, von dem ich weiß, dass und wie ich es tun muss und sogar könnte.
Ich will einen Ausbildungsplatz oder ein neues Studium finden, um einen allerletzte Chance zu haben, aber ich breche meine Intternetrecherche ab, sobald nur das geringste Problem auftaucht.

Heute wollte ich mich meiner Mutter offenbaren, aber bevor ich das konnte, bin ich wegen einer Lapalie, die problemlos mit einer simplen Bitte oder Frage lösbar gewesen wäre, ausgerastet und habe eine Tür eingetreten.
Das kostet jetzt 400 €, und meine Mutter war natürlich sauer.
Also habe ich keinen Mut, ihr von den vielen tausend € zu erzählen, die ich meinem Hausbesitzer schulde.

Darüberhinaus trinke ich immer mehr und nehme immer mehr Drogen, um mich zu betäuben.
Bin jetzt seit wenigen Tagen nüchtern und sehe den Berg vor mir.
Mit 31 kann ich eigentlich einpacken, und ich will trotzdem noch was Großes erreichen, obwohl ich einen Dreck dafür tu.
Ich will es auch meinen Freunden erzählen, von denen ich ein, zwei sehr gute habe. Einer weiß schon bescheid und hat mir viel Mut gemacht.
Trotzdem heule ich Würstchen schon den halben Tag (seit der Tür).

Wenn ich wirklich was für die, die unter mir leiden, tun will, sollte ich mein Leben um 180° drehen.
All die Theorie ist mir klar, und ich kann sogar Leuten, denen es noch mieser geht als mir, weiterhelfen mit super Ratschlägen. Nur mir selbst helfe ich nicht.
Gearbeitet habe ich bis vor einem Jahr, habe den Job aber nur behalten können, weil der Chef ein Kumpel ist. Jeder andere hätte mich wegen meiner Mischung von privaten Problemen mit dem Job (der darunter natürlich litt) rausgeschmissen. Letztlich bin ich aber selbst gegangen.

Auch in einer Gruppe war ich für ein paar Wochen, sah aber keinen Grund, Erfolgsaussichten zu haben, also bin ich nicht mehr hingegangen.
Ich denke, ich brauche eine Psyhotherapie oder sowas, denn Depressiv bin ich schon seit bestimmt 10 Jahren.
Jetzt, da ich immer älter geworden bin, kommt Panik dazu, und ich merke, wie sehr ich mich geschwächt habe.

Früher war ich aufgeweckt, lieb, selbstbewusst, gesund lebend, ehrgeizig und fröhlich.
Wie gern wäre ich das wieder, doch momentan bin ich absolut nichts.



Jämmerlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Ausraster von gestern hat mich ziemlich zurückgeworfen. Ich wollte alles erzählen und reinen Tisch machen, doch jetzt sitze ich seit gestern im Keller und schäme mich, während ich ziellos im Internet surfe, um nicht pausenlos zu heulen wie ein Baby.
Ich finde einfach nicht den Moment, um endlich aufzustehen und auszupacken.

Mein erster Schritt muss sein, mich meiner Mutter gegenüber ehrlich zu offenbaren. Und als nächstes muss ich Lösungen finden.

Ich will in keine Klinik, halte das auch nicht für notwendig, jedoch werde ich um eine Therapie nich herumkommen. Das möchte ich auch nicht, denn mir ist klar, dass mich jemand für eine Weile an die Hand nehmen muss, der Erfahrung mit Knalltüten wie mir hat.

Vielleicht sollte ich auch mal mit einem Pfarrer sprechen. Ich habe zwar meinen eigenen Gott und halte nicht mehr sehr viel vom Katholizismus, kann mich aber noch genau daran erinnern, wie gut mein Leben war, als ich noch gebetet habe und ein Gewissen vor Gott hatte, was den Umgang mit meinem Leben angeht.

Ich weiß gerade gar nichts mehr, mein Kopf platzt, ich habe Bauchschmerzen und würde am liebsten nur noch schlafen...
 
Ich will in keine Klinik, halte das auch nicht für notwendig, jedoch werde ich um eine Therapie nich herumkommen. Das möchte ich auch nicht, denn mir ist klar, dass mich jemand für eine Weile an die Hand nehmen muss, der Erfahrung mit Knalltüten wie mir hat.

..


sorry wackelzahn, aber ich denke das kannst du momentan nicht mehr so ganz richtig einschätzen - ich denke sogar stationär ist der einzige weg, weil ich halte es für fast nicht machbar, dass du in diesem zustand noch termine bei mehreren therapeuten zustanden bringst (probetermine) bis dann die entscheidung für den richtigen gefallen ist.

ich denke du solltest das thema KV angehen, da sind ja mehrere tipps eingangen (einschließlich hinweis ein telefonat genügt) weil ohne KV keine therapie usw............

ich glaube du hälst eine klinik deshalb für nicht notwendig, weil sie dir angst macht und das genau ist das zeichen, dass du sie brauchst............denn du ahnst, dass du nur dort an die wurzel des übels kommen wirst.

alles gute

kitty
 

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