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Gast
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Hallo,
wie ich sehe bin ich nicht die Einzige hier 😉
Seit zwei Jahren bin ich mit meinem Partner (Hans) zusammen. Er war alles andere als ein einfacher Mensch. Er wirkt(e) als hätte er zwei Persönlichkeiten. Neben einer unglaublich liebevollen/zärtlichen/sensiblen/leidenschaftlichen/aufmerksamen/respektvollen/emotionalen/empathischen/partnerschaftlichen Seite zeigt(e) er sehr oft "aus dem Nichts heraus" narzisstische/egoistische/herrische/gefühllose etc. Züge, engte mich enorm ein (es gab stets Ärger als ich mal etwas unternehmen oder auch nur Zeit für mich wollte, er erhebt(e) er den Anspruch stets die Nummer 1 in meinem Leben zu sein, also auch noch über den eigenen Bedürfnissen zu stehen und seine Bedürfnisse über meine eigenen zu stellen. Ich durfte aus seinen Augen auch nichts unternehmen wenn er keine Zeit hatte oder mich nicht treffen wollte ohne dass es danach ein Riesendrama gab, etc. pp. ) ein "Gefühlstäter". Möglicherweise musste er in seiner Ehe viel zurückstecken, hat(t)e vielleicht Angst ich finde einen anderen, so wie es bei seiner Frau war, ist enorm eifersüchtig oder einfach nur über alle Massen besitzergeifend. Ich bin kein Therapeut.. Natürlich habe ich seine Gefühlstäterseite nicht toleriert und bin seine herrischen Ansprüche nicht nachgekommen. Allerdings war das alles andere als unanstrengend..
Der liebevolle, sensible und wundervolle Mann war es um den ich zwei Jahre wirklich gekämpft hatte, was mich sehr viel Kraft gekostet und mir oft seelische Schmerzen bereitet hat, da die Gefühlstäterseite immer wieder und sehr oft zum vorschein kam. Mir wurde in der Zeit immer klarer, dass ich mich - wenn sich nicht bald etwas ändern würde - trennen musste. Letzendlich konnte ich einfach nicht mehr, traf die schon lange in mir gereifte Entscheidung aufzugeben und trennte mich aufgrund der genannten und noch anderer sehr komplizierter "Umstände" und Charaktereigenschaften von ihm obwohl ich ihn wirklich liebe.
Kurz nach der Trennung vor ca. 8 Wochen ging ich mit einem Freund zum tanzen. Ich schien an diesem Abend sehr stark auf Männer zu wirken und lernte prompt auch einen (wie sich dann im laufe der Zeit herausstellte) wundervollen Mann (Peter) kennen. Einige Tage darauf kam Hans zu mir um sich seine Sachen zu holen (so zumindest der "Vorwand"). Zum ersten Mal konnte ein fast vollkommen normales Gespräch stattfinden. Die Stimmung war super, wir verstanden uns hervorragend. Da es spät wurde, wollte er seine Sachen am nächsten Tag holen. Seit dem Tag ist dieser Mann wie ausgewechselt und wir kamen irgendwie ganz langsam wieder zusammen, wenn auch ich sehr vorsichtig geworden bin. Es gab keinen einzigen Streit mehr seither, fast alles verläuft harmonisch und fair. Es gibt kein Drama mehr wenn ich etwas anderes mache, lediglich vielleicht noch einen kleinen Räusperer. Er nimmt sich Zeit für uns. Einige ungünstige Umstände die ich hier nicht nennen möchte blieben allerdings. Jedoch sind das Dinge die mich nicht so sehr stören als dass ich deswegen eine Beziehung in Frage stellen würde. Er liebt mich und ich liebe ihn nach wie vor. Wäre er von Anfang an so wie er jetzt ist, hätte ich niemals einen anderen Mann kennengelernt.
In dieser Zeit jedoch in der mir selbst nicht klar war, dass wir gerade wieder dabei sind zusammenzukommen traf und treffe ich mich sehr oft mit Peter. Auch hier entwickelt(e) sich gleichzeitig eine echte Liebesbeziehung. Dies war und ist eigentlich nur deswegen möglich, weil beide Männer völlig entgegengesetzte Lebensrhythmen haben und Peter im Moment und in der Anfangszeit nach der Trennung genau die Bereiche (seelisch als auch bezüglich gemeinsamer Freizeitgestaltung und Interessen) ausfüllte, die Hans nicht decken konnte. Hans jedoch ist auch (wieder) sehr bemüht gemeinsam etwas zu unternehmen.. Allerdings weiss ich nicht ob und wann der Gefühlstäter (wieder) zum Vorschein kommt was das endgültige Aus wäre. Mittlerweile liebe ich beide, Hans allerdings mehr als Peter und beide lieben mich und wollen mich als Partnerin.
Zusammenfassend könnte man sagen, dass ein HansPeter der ideale Partner wäre den es allerdings reell auf dieser Welt nicht gibt. Peter wäre ein idealer Partner mit dem eine Zukunft möglich wäre und Hans, den ich mehr liebe als Peter, trägt in sich den gefährlichen GefühlstäterHans.. Würde Hans nicht den Gefühlstäterhans in sich tragen, würde ich mir mit Hans eine Zukunft wünschen.
Gibts jemanden dem es irgendwann mal ähnlich erging?
Ich weiss dass das niemand für mich lösen kann, aber ich würde mich freuen von Euren Meinungen oder eigenen Erfahrungen hier zu lesen 🙂
wie ich sehe bin ich nicht die Einzige hier 😉
Seit zwei Jahren bin ich mit meinem Partner (Hans) zusammen. Er war alles andere als ein einfacher Mensch. Er wirkt(e) als hätte er zwei Persönlichkeiten. Neben einer unglaublich liebevollen/zärtlichen/sensiblen/leidenschaftlichen/aufmerksamen/respektvollen/emotionalen/empathischen/partnerschaftlichen Seite zeigt(e) er sehr oft "aus dem Nichts heraus" narzisstische/egoistische/herrische/gefühllose etc. Züge, engte mich enorm ein (es gab stets Ärger als ich mal etwas unternehmen oder auch nur Zeit für mich wollte, er erhebt(e) er den Anspruch stets die Nummer 1 in meinem Leben zu sein, also auch noch über den eigenen Bedürfnissen zu stehen und seine Bedürfnisse über meine eigenen zu stellen. Ich durfte aus seinen Augen auch nichts unternehmen wenn er keine Zeit hatte oder mich nicht treffen wollte ohne dass es danach ein Riesendrama gab, etc. pp. ) ein "Gefühlstäter". Möglicherweise musste er in seiner Ehe viel zurückstecken, hat(t)e vielleicht Angst ich finde einen anderen, so wie es bei seiner Frau war, ist enorm eifersüchtig oder einfach nur über alle Massen besitzergeifend. Ich bin kein Therapeut.. Natürlich habe ich seine Gefühlstäterseite nicht toleriert und bin seine herrischen Ansprüche nicht nachgekommen. Allerdings war das alles andere als unanstrengend..
Der liebevolle, sensible und wundervolle Mann war es um den ich zwei Jahre wirklich gekämpft hatte, was mich sehr viel Kraft gekostet und mir oft seelische Schmerzen bereitet hat, da die Gefühlstäterseite immer wieder und sehr oft zum vorschein kam. Mir wurde in der Zeit immer klarer, dass ich mich - wenn sich nicht bald etwas ändern würde - trennen musste. Letzendlich konnte ich einfach nicht mehr, traf die schon lange in mir gereifte Entscheidung aufzugeben und trennte mich aufgrund der genannten und noch anderer sehr komplizierter "Umstände" und Charaktereigenschaften von ihm obwohl ich ihn wirklich liebe.
Kurz nach der Trennung vor ca. 8 Wochen ging ich mit einem Freund zum tanzen. Ich schien an diesem Abend sehr stark auf Männer zu wirken und lernte prompt auch einen (wie sich dann im laufe der Zeit herausstellte) wundervollen Mann (Peter) kennen. Einige Tage darauf kam Hans zu mir um sich seine Sachen zu holen (so zumindest der "Vorwand"). Zum ersten Mal konnte ein fast vollkommen normales Gespräch stattfinden. Die Stimmung war super, wir verstanden uns hervorragend. Da es spät wurde, wollte er seine Sachen am nächsten Tag holen. Seit dem Tag ist dieser Mann wie ausgewechselt und wir kamen irgendwie ganz langsam wieder zusammen, wenn auch ich sehr vorsichtig geworden bin. Es gab keinen einzigen Streit mehr seither, fast alles verläuft harmonisch und fair. Es gibt kein Drama mehr wenn ich etwas anderes mache, lediglich vielleicht noch einen kleinen Räusperer. Er nimmt sich Zeit für uns. Einige ungünstige Umstände die ich hier nicht nennen möchte blieben allerdings. Jedoch sind das Dinge die mich nicht so sehr stören als dass ich deswegen eine Beziehung in Frage stellen würde. Er liebt mich und ich liebe ihn nach wie vor. Wäre er von Anfang an so wie er jetzt ist, hätte ich niemals einen anderen Mann kennengelernt.
In dieser Zeit jedoch in der mir selbst nicht klar war, dass wir gerade wieder dabei sind zusammenzukommen traf und treffe ich mich sehr oft mit Peter. Auch hier entwickelt(e) sich gleichzeitig eine echte Liebesbeziehung. Dies war und ist eigentlich nur deswegen möglich, weil beide Männer völlig entgegengesetzte Lebensrhythmen haben und Peter im Moment und in der Anfangszeit nach der Trennung genau die Bereiche (seelisch als auch bezüglich gemeinsamer Freizeitgestaltung und Interessen) ausfüllte, die Hans nicht decken konnte. Hans jedoch ist auch (wieder) sehr bemüht gemeinsam etwas zu unternehmen.. Allerdings weiss ich nicht ob und wann der Gefühlstäter (wieder) zum Vorschein kommt was das endgültige Aus wäre. Mittlerweile liebe ich beide, Hans allerdings mehr als Peter und beide lieben mich und wollen mich als Partnerin.
Zusammenfassend könnte man sagen, dass ein HansPeter der ideale Partner wäre den es allerdings reell auf dieser Welt nicht gibt. Peter wäre ein idealer Partner mit dem eine Zukunft möglich wäre und Hans, den ich mehr liebe als Peter, trägt in sich den gefährlichen GefühlstäterHans.. Würde Hans nicht den Gefühlstäterhans in sich tragen, würde ich mir mit Hans eine Zukunft wünschen.
Gibts jemanden dem es irgendwann mal ähnlich erging?
Ich weiss dass das niemand für mich lösen kann, aber ich würde mich freuen von Euren Meinungen oder eigenen Erfahrungen hier zu lesen 🙂