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Ich liebe meine Therapeutin

  • Starter*in Starter*in Hopeless
  • Datum Start Datum Start
Um Himmels Willen nein. Natürlich ich brauche die Therapie. Ich kann nicht wieder so lange warten.

Es ist ein fataler Irrtum bei einem Therapeuten zu bleiben, nur weil man froh ist endlich was gefunden zu haben. Denn wenn deine Verliebtheit so weit in Weg steht, dass eine therapeutische Arbeit verunmöglicht wird, hast du am Ende noch mehr Zeit vergeudet, als wenn du nach einen neuen Therapeuten Ausschau gehalten hättest.
 
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Re: Ich liebe meine Therapeutin
Es ist ein fataler Irrtum bei einem Therapeuten zu bleiben, nur weil man froh ist endlich was gefunden zu haben. Denn wenn deine Verliebtheit so weit in Weg steht, dass eine therapeutische Arbeit verunmöglicht wird, hast du am Ende noch mehr Zeit vergeudet, als wenn du nach einen neuen Therapeuten Ausschau gehalten hättest.

11 Monate musste ich warten. Ich habe über 30 Therapeuten angerufen.
 
11 Monate musste ich warten. Ich habe über 30 Therapeuten angerufen.

Dann mach doch eine Therapie als Selbstzahler in einer Praxis ohne Kassenzulassung. Da gibt es Termine teilweise innerhalb von drei Tagen.

Ich habe das so gemacht. Es war so unerträglich, dass ich es sonst nicht mehr ausgehalten hätte. Kostet zwischen 90 und 130 Euro die Sitzung.
 
11 Monate musste ich warten. Ich habe über 30 Therapeuten angerufen.
das ist leider normal heute.
Die Chemie zwischen Therapeut*in und sollte stimmig sein. Sonst macht es wenig Sinn. Nur zu bleiben, weil man sonst wieder ewig warten könnte, macht aber auch keinen Sinn. Wie schon gesagt wurde.

Würdest Du ihr Deine Liebe gestehen, dann hätte das den Therapie-Abbruch zur Folge. Denn damit ist die Toleranzgrenzen vom Nähe/Distanzproblem eindeutig überschritten. Das gilt auch dann, wenn sich ein Therapeut*in in eine*n Klienten verlieben sollt! Dann muss ebenfalls abgebrochen werden. Genauso ist es, wenn eine Abneigung im Raum steht. Das ergibt also auch keinen Sinn. In beiden Fällen könnte vor allem Kritik persönlich genommen werden, statt sachlich. Persönliche Gefühle gehören also nicht in eine Therapie.
- Deshalb ist eine eine gesunde Distanz (für mich) entscheidend für den Therapieerfolg. Denn somit kann man über alles reden. Auch das Problem Verliebtheit könnte man ansprechen. Eigentlich. Aber dem gegenüber steht vermutlich die/Deine Verlustangst.

- Ich tippe eher darauf, dass Du ihre Hilfestellung und ihr Verständnis, unterbewusst mit liebe verwechselst. Dass passiert öfter. Ich empfinde das als menschlich und verständlich. Auch wenn es letztlich unangebracht ist.

Alles Gute
abendtau
 
Dann mach doch eine Therapie als Selbstzahler in einer Praxis ohne Kassenzulassung. Da gibt es Termine teilweise innerhalb von drei Tagen.

Ich habe das so gemacht. Es war so unerträglich, dass ich es sonst nicht mehr ausgehalten hätte. Kostet zwischen 90 und 130 Euro die Sitzung.
Was war das denn für eine Art Therapie? Ich hab das auch Mal gemacht bei einer Hypnosetherapie. Das war aber auch nur 1x/Monat. Also machbar. Wenn man in einer Therapie ist, wo man 1 oder 2x/Woche hingeht, dann wird das schon sehr teuer. Deswegen hatte mich interessiert welche Therapieform das war und wie oft Du da warst im Monat.

Wenn der TE z.B. eine Hypnosetherapie macht, bzw. so oder so nur 1 bis2x/Monat dahin geht oder nicht wie ich allein erziehende Mutter von 3 Kindern ist und sich wöchentlich bis zu 120€ leisten kann finde ich das einen guten Vorschlag. Ich hab eh bessere Erfahrung mit solchen Therapeuten gemacht.
 
Was war das denn für eine Art Therapie? Ich hab das auch Mal gemacht bei einer Hypnosetherapie. Das war aber auch nur 1x/Monat. Also machbar. Wenn man in einer Therapie ist, wo man 1 oder 2x/Woche hingeht, dann wird das schon sehr teuer. Deswegen hatte mich interessiert welche Therapieform das war und wie oft Du da warst im Monat.

Wenn der TE z.B. eine Hypnosetherapie macht, bzw. so oder so nur 1 bis2x/Monat dahin geht oder nicht wie ich allein erziehende Mutter von 3 Kindern ist und sich wöchentlich bis zu 120€ leisten kann finde ich das einen guten Vorschlag. Ich hab eh bessere Erfahrung mit solchen Therapeuten gemacht.

Es ist eine normale Psychotherapie, mit wöchentlichen Sitzungen. Ich habe aber eine private Krankenzusatzversicherung, die das mit Ausnahme einer Eigenbeteiligung von 600 Euro für die gesamte Therapie abdeckt.

Wenn ich das selbst hätte komplett bezahlen müssen, hätte ich es mir zwar auch leisten können, ich hätte dann aber schlucken müssen.
 
Liebe/r TE,

ich kann Dir nur dringend raten, Dich - wie @Schroti bereits erwähnte und verlinkte - mit dem Phänomen der Übertragung und Gegenübertragung auseinanderzusetzen.
Es ist in Psychotherapien ein häufiges Phänomen, dass sich PatientInnen in TherapeutInnen verlieben.
Sowohl in der Psychoanalyse, als auch in der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie ist die Arbeit mit Übertragung und Gegenübertragung ein essentieller Bestandteil der Therapie.

Ich würde Dir dringend empfehlen, Deiner Therapeutin ehrlich rückzumelden, was Du empfindest.
Wenn sie Analytikerin oder Tiefenpsychologin ist, wird sie damit gut umgehen und arbeiten können.
Wenn sie Verhaltenstherapeutin oder Systemikerin ist, wird ihr dieses Phänomen auch nicht fremd sein und - wenn sie eine fähige Therapeutin ist- wird sie ebenfalls mit Dir eine Idee entwickeln, wie ihr die Therapie gemeinsam gut fortsetzen könnt.

Was ich an Deiner Stelle auf gar keinen Fall tun würde: einfach weitermachen wie bisher und Dein inneres Erleben verschweigen. Dann wirst Du in der Therapie auf der Stelle treten und alles ist für die Katz.
Ebenso würde ich keinesfalls die Therapie aus Scham einfach abbrechen - es gibt nichts, wofür Du Dich schämen musst und durch einen Abbruch hast Du nix gewonnen.

Wenn die Therapeutin mit Deiner Verliebtheit NICHT umgehen kann, mangelt es ihr m.E. sowohl an Erfahrung, als auch an Souveränität. Und dann ist sie sowieso nur begrenzt hilfreich für Dich.

Alles Gute
 

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