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Ich krieg das bild nicht aus meinem Kopf

  • Starter*in Starter*in Gast1980
  • Datum Start Datum Start
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Gast1980

Gast
Hallo,
letzte Woche ist mein Papa verstorben, er war schon Krank, deswegen bin ich jeden Tag zu ihm gefahren. Beim letzten mal fand ich ihn auf dem Boden liegend, warscheinlich lag er dort die ganze Nacht.
Ich krieg dieses Bild einfach nicht aus meinem Kopf, wie er da lag... ich will ihn aber so nicht in erinnerung behalten, ich will die schönen Bilder, wo alles noch gut war.
Ich weis nicht wie ich dieses Bild wegbekomme, wenn ich an ihn denke oder nur die Augen zu mache sehe ich das sofort wieder.
Hat hier jemand erfahrung wie man so etwas verarbeiten kann?
Ich weis echt nicht weiter?
Vielen Dank schonmal
 
Hallo,
also muss dir sagen,habe meinen Papa auch ganz plötzlich verloren.
Wir waren zusammen beim HNO Arzt,nur eine Kontrolluntersuchung,er wurde aufgerufen,stand auf und ist umgefallen(hatte einen Gehirnschlag) er verstarb vor meinen Augen.Brauch dir ja nicht sagen
wie es mir ging.Ich habe ein halbes Jahr gebraucht um die Bilder einigermassen zu verarbeiten.Da kommen erst mal Selbstvorwürfe,hätte ich das verhindern können u.s.w.
Kann nur sagen,das dauert ewig,eh man sowas verarbeitet.

Ich konnte dir jetzt leider nicht helfen,nur schreiben wie es mir ging.
Aber vielleicht hat hier Jemand einen Tip für dich.
 
Hallo Gast,
du bist nicht allein mit dieser Erfahrung, aber
zum Glück gibt es hier gute therapeutische
Methoden, solche Bilder zu verändern (aus dem
NLP).
Auch wenn ich nicht sicher bin, ob es so (per
Internet-Anleitung) geht, möchte ich es dir
nicht vorenthalten, wie du das probieren kannst:

1. Suche dir ein positiv-freundliches Bild, das du
an Stelle des unangenehmen abspeichern willst.
Mache dieses Bild sehr groß (Kinobild), farbig
und bewegt, möglichst noch mit Tonspur und
mit Gerüchen etc. - es können auch mehrere
Bilder oder kleine Filme sein.

2. Überprüfe/finde heraus, WIE genau du sonst
deine negativen Bilder verschwinden lässt (z.B.
ein schreckliches Bild aus den Nachrichten, das
dann etwa verblasst, kleiner wird, schwarz-weiß,
usw.).
Merke dir diese Methode, die brauchst du gleich.

3. Stelle jetzt das Bild aus 1. "bereit". Lass das
negative Bild auf die Weise verschwinden, wie
du als bei dir funktionierend identifiziert hast
und dann (schnell!) setze an die leer gewordene
Stelle das neue Bild.

Beispiel (so geht es bei mir): Ich lasse das alte
Bild explodieren und sobald der Rauch sich ver-
zieht, erscheint das neue. Andere lassen das
alte immer kleiner werden, bis es nur noch ein
Punkt ist und dann wird der Punkt größer und
das neue Bild erscheint. Eine andere Bekannte
klebt die "bösen Bilder" einfach in eine Album
in ihrem Kopf und klappt das zu, fertig.

4. Diesen Ablauf kannst du mehrmals wieder-
holen, bis dein Gehirn begreift, welches Bild
dir wichtig ist, um es zu speichern.

Falls das nicht klappt, wäre eine Option, das
negative Bild zu malen (einfach skizzieren, mit
Bleistift), dann das schöne, neue, positive Bild
größer und farbiger zu malen und dann das
kleine Bleistiftbild zu verbrennen - evtl. vorher
ein paar Mal kopieren und wenn es nicht ver-
schwindet, mehrmals verbrennen und dabei
zuschauen (im Freien natürlich, klar!). Das
neue hängst du dann wo auf, wo du es oft
siehst. Das könnte auch eine Collage aus Fotos
sein, was immer dir gut gefällt und dir die
guten Erinnerungen stärkt.

Das Buch, wo das beschrieben ist, heißt "Die
Veränderung des subjektiven Erlebens" von
Richard Bandler. Dessen Methoden werden z.B.
bei Kriegstrauma-Opfern mit gutem Erfolg in
den skandinavischen Ländern angewandt.

Alles Gute, trotz Allem!
Werner

P.S. Mein Vater ist auch viel zu jung gestorben,
ich hatte die Wahl, ihn entweder auf der Inten-
sivstation an den Schläuchen zu erinnern oder
in kleinen Szenen, mit denen er mir wertvoll
in Erinnerung bleibt - heute (über 30 Jahre da-
nach) ist das Schlauchbild nur noch ganz klein
und verschwommen abgespeichert, aber wie
er in der Sonne sitzt und sich mit uns Kindern
über den neuen Spielplatz freut, den er entdeckt
hat, ist groß und hell und es fühlt sich warm an.
 
Hallo,
letzte Woche ist mein Papa verstorben, er war schon Krank, deswegen bin ich jeden Tag zu ihm gefahren. Beim letzten mal fand ich ihn auf dem Boden liegend, warscheinlich lag er dort die ganze Nacht.
Ich krieg dieses Bild einfach nicht aus meinem Kopf, wie er da lag... ich will ihn aber so nicht in erinnerung behalten, ich will die schönen Bilder, wo alles noch gut war.
Ich weis nicht wie ich dieses Bild wegbekomme, wenn ich an ihn denke oder nur die Augen zu mache sehe ich das sofort wieder.
Hat hier jemand erfahrung wie man so etwas verarbeiten kann?
Ich weis echt nicht weiter?
Vielen Dank schonmal

Ich weis von was du redest mir geht es auch so mein Vater hatte Lungenkrebs und als ich es erfahren habe war es fast zu spät als ich ihn besucht habe und der Anblick war schäuslich wie ich ihm gesehen habe ich erkannte ihn fast gar nicht so sehr hat er abgenommen aber er was noch geistig voll da . Ich blieb über nacht bei ihm aber das hätte ich mal nicht machen sollen so habe ich genau mitbekommen wie es um ihm Stand er bekam sehr schlcht Luft ich dachte nur hoffentlich stirbt er jetzt nicht und das ich alles so mitmchen muß was danach war. Ich kann nur sagen ich bekomme das Bild von den zwei Tagen nicht mehr aus dem Kopf und es tut mir Gut mit einen Phychologen darüber zu reden.Er hat mir gute Ratschläge gegeben. Wenn es dir hilft werde ich sie dir jetzt aufschreiben. 1. Ein Foto von den schönen Tagen auf den Schrank stellen und eine Kerze davor die du auch mal anzünden kannst wenn es dir danach ist. 2. Du kannst mit den Bild auch reden als wäre er noch ad das tut gut. 3.mit den Therapeuten reden.
Ich hoffe das dir das was weiter bringt.
 
Danke allen die mir geantwortet haben, leider hilft im mom nichts, aber ich hoffe das es mit der Zeit besser wird. Vielleicht ist es noch zu früh.
Aber die Tips werd ich mir aufheben und es immer wieder versuchen.
Danke!
 

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