Hallo Gast,
du bist nicht allein mit dieser Erfahrung, aber
zum Glück gibt es hier gute therapeutische
Methoden, solche Bilder zu verändern (aus dem
NLP).
Auch wenn ich nicht sicher bin, ob es so (per
Internet-Anleitung) geht, möchte ich es dir
nicht vorenthalten, wie du das probieren kannst:
1. Suche dir ein positiv-freundliches Bild, das du
an Stelle des unangenehmen abspeichern willst.
Mache dieses Bild sehr groß (Kinobild), farbig
und bewegt, möglichst noch mit Tonspur und
mit Gerüchen etc. - es können auch mehrere
Bilder oder kleine Filme sein.
2. Überprüfe/finde heraus, WIE genau du sonst
deine negativen Bilder verschwinden lässt (z.B.
ein schreckliches Bild aus den Nachrichten, das
dann etwa verblasst, kleiner wird, schwarz-weiß,
usw.).
Merke dir diese Methode, die brauchst du gleich.
3. Stelle jetzt das Bild aus 1. "bereit". Lass das
negative Bild auf die Weise verschwinden, wie
du als bei dir funktionierend identifiziert hast
und dann (schnell!) setze an die leer gewordene
Stelle das neue Bild.
Beispiel (so geht es bei mir): Ich lasse das alte
Bild explodieren und sobald der Rauch sich ver-
zieht, erscheint das neue. Andere lassen das
alte immer kleiner werden, bis es nur noch ein
Punkt ist und dann wird der Punkt größer und
das neue Bild erscheint. Eine andere Bekannte
klebt die "bösen Bilder" einfach in eine Album
in ihrem Kopf und klappt das zu, fertig.
4. Diesen Ablauf kannst du mehrmals wieder-
holen, bis dein Gehirn begreift, welches Bild
dir wichtig ist, um es zu speichern.
Falls das nicht klappt, wäre eine Option, das
negative Bild zu malen (einfach skizzieren, mit
Bleistift), dann das schöne, neue, positive Bild
größer und farbiger zu malen und dann das
kleine Bleistiftbild zu verbrennen - evtl. vorher
ein paar Mal kopieren und wenn es nicht ver-
schwindet, mehrmals verbrennen und dabei
zuschauen (im Freien natürlich, klar!). Das
neue hängst du dann wo auf, wo du es oft
siehst. Das könnte auch eine Collage aus Fotos
sein, was immer dir gut gefällt und dir die
guten Erinnerungen stärkt.
Das Buch, wo das beschrieben ist, heißt "Die
Veränderung des subjektiven Erlebens" von
Richard Bandler. Dessen Methoden werden z.B.
bei Kriegstrauma-Opfern mit gutem Erfolg in
den skandinavischen Ländern angewandt.
Alles Gute, trotz Allem!
Werner
P.S. Mein Vater ist auch viel zu jung gestorben,
ich hatte die Wahl, ihn entweder auf der Inten-
sivstation an den Schläuchen zu erinnern oder
in kleinen Szenen, mit denen er mir wertvoll
in Erinnerung bleibt - heute (über 30 Jahre da-
nach) ist das Schlauchbild nur noch ganz klein
und verschwommen abgespeichert, aber wie
er in der Sonne sitzt und sich mit uns Kindern
über den neuen Spielplatz freut, den er entdeckt
hat, ist groß und hell und es fühlt sich warm an.