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Ich komme mit meiner Einsamkeit nicht mehr zurecht, ich bin so alleine, Hilfe

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Es geht darum, sich selbst etwas Gutes zu tun. Lieb zu seinem Geist und seinem Körper zu sein. Positiven Gefühlen erlauben, sich breit zu machen.

Ich kann verstehen, daß sich deine Gedanken im Kreis drehen. Es ist manchmal wichtig, in Vogelperspektive auf sich selbst herab zu blicken und sich zu fragen: "Wenn das eine wildfremde Person wäre, was riete ich ihr?"
Manchmal wird man von sehr schlimmen Gedanken heimgesucht und dann ist man hier nicht alleine. Es ist möglich Wege raus aus der Einsamkeit aufzuzeigen, aber das braucht Zeit. Ich hoffe, daß du dir diese Zeit nehmen wirst.

Bis dahin
Alles Liebe
 
Wäre ein stationärer Aufenthalt in einer Klinik eine Option? Dort wärst du nicht alleine und es werden dort Gruppenaktivitäten angeboten.

Gibt es irgendetwas, was wir für dich tun können?
 
Hallo,
Du klingst sehr verzweifelt und ich halte es für unmöglich ohne professionelle Hilfe da rauszukommen.
Bist du in ärztlicher Behandlung? Denkst du darüber nach dich in eine solche zu begeben?

Auch wenn es undenkbar ist: was ist, wenn du ein paar Sachen zusammenpackst und dir eine Akutaufnahme wegen akuter Krise suchst?
Schreib einen Brief, wie du dich fühlst, wie dein Tag aussieht, was du den ganzen Tag so denkst und machst oder druck diesen Thread aus. Das drückst du dem Personal in die Hand und musst dann erstmal nicht reden.
Dann kann man überlegen, wie weiter vorgegangen wird. Du wirst untersucht, hast Kontakt zu Mitpatienten und Personal und kannst mit Hilfe weitere Schritte planen.
 
Schaffe Dir einen Hund an , ein Hund ist ein treuer Gefährte und Du hast Verpflichtungen, die Dich abhalten vom Grübeln.
Mit einem Hund lernt man immer Menschen kennen

Alles andere klingt hochgradig depressiv

Du könntest Dich auch hier austauschen
Fange aber nicht an Drogen zu nehmen
 
Um aus einem dunklen Tal herauszukommen, braucht es manchmal scheinbar mehr Schritte, als man gerade bewerkstelligen kann und will. Dies kann so viele Ursachen haben, dass auch die Wege ganz unterschiedlich ausfallen. Du begrenzt Dich selbst, in dem Du nur wiederholst, was nicht sein darf und starrst damit nur auf das Problem. Ja, manchmal kann man scheinbar nicht anders, so fühlt es sich an.

Und wenn es sich schon so anfühlt, dann macht es Sinn, bei anderen Rat zu holen. Aber das kann ein Laien-Forum nicht leisten. Ich würde Dir auch raten, Dir zum Beispiel beim psychiatrischen Dienst Unterstützung zu holen. Den gibt es in jeder größeren Stadt oder zumindest findest Du dort Ansprechpartner, die Dir bei den nächsten Schritten helfen können.

Ist es Dir möglich, Dir heute Tee zu besorgen? Ich weiß, ich reite scheinbar darauf herum und was soll ein Tee schon helfen? Dass Du einen Plan hast und etwas für Dich tust, ist ein Ausweg aus dem Gedankenkreiseln. Dann kannst Du Dir andere Gedanken machen, Dich auf eine neue Erfahrung freuen und damit ein Art "Anker" setzen und in manchen Stunden ist das schon was.

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du für einige positive Entscheidungen die Kraft hast, denn so oft ist der Anfang das Schwerste. Du bist nicht allein.
 
Hey Du,

ich hoffe, du konntest irgendwie schlafen...

Ich hoffe, du schreibst auch heute noch etwas im Forum. 🎈

Ich mag dir nochmal ganz kurz erklären, weshalb ich an professionelle Hilfe gedacht habe. Wenn das grade zu viel ist, ignoriere das einfach. 🙂
Ich dachte nicht, dass du dich jetzt irgendwo meldest, bei einer Hotline oder einer Beratungsstelle und sich dadurch deine Einsamkeit einfach in Luft auflöst, weil du ein Gespräch führst. Ich denke viel eher, dass das ein erster Schritt sein kann, um einen Prozess anzustoßen.
Ich kann beim Lesen noch nicht alles ganz greifen, was du schreibst, aber was für mich sehr offensichtlich ist, ist dass es dir ganz, ganz schlecht geht. Und manchmal versinkt man dann so tief in sich selbst, dass man gar keinen Ausweg mehr sieht, nur noch Qual, Leid und Auswegslosigkeit. Das kenne ich zumindest auch von mir selbst. Es ist nicht unmöglich, aber es ist schwer, da alleine wieder rauszukommen.
Deswegen finde ich mega gut, dass du dich hier meldest & klar formulierst, dass du Hilfe brauchst.

Wenn du professionelle Unterstützung bekommst, sähe die im besten Fall so aus, dass
A) Erstmal Krisenintervention im Vordergrund steht = dieser ganz doll leidvolle Zustand, in dem du gerade bist, wird hoffentlich beendet
B) Nachdem es dir etwas besser geht, wird gemeinsam nach den Ursachen für deine dolle Isolation geschaut und eine Perspektive erarbeitet.

Das geht alles nicht von heute auf Morgen, wenn du schon so lange einsam bist, sitzt das sicher sehr tief & es ist vielleicht auch sehr schwer für dich, gerade überhaupt zu vertrauen und Kontakt zu Menschen aufzubauen.
Aber ich befürchte, wenn du aus dem Zustand raus willst, musst du dich in irgendeine Richtung bewegen. Das ist schwer, das weiß ich und erscheint dir vielleicht grade gar nicht machbar. Aber irgendwelche kleinen, klitzekleinen Schritte brauchst du. Ein erster war dich hier anzumelden, deutlich zu formulieren, dass du Hilfe brauchst. Ein zweiter könnte sein, zB an die Jugendnotmail einen ähnlichen Text zu schreiben wie hier, dort landet er bei Menschen, die sich noch besser auskennen. Und die können dir dann vielleicht sagen, was die nächsten Schritte sind oder dich einfach eine Weile online begleiten, bis du dir zutraust, auch irgendwo hinzugehen.

Es gibt inzwischen auch Möglichkeiten Klinikaufenthalte Zuhause durchzuführen, falls es dir gerade unmöglich erscheint, irgendwo hinzugehen. Das steckt allerdings in den Anfangsschuhen und ist, glaube ich, noch nicht in jeder Region verfügbar. StäB nennt sich das (Stationsäquivalente Behandlung).

Entschuldige, viel Text. Voll okay, wenn du nicht alles liest oder es vielleicht erst später liest.
 
Hallo @078989760986z98 ,

ich weiß jetzt nicht, ob Du lieber Deine Ruhe haben möchtest, oder es Dich freut, wenn Du Post bekommst. Es gibt Menschen, denen Du nicht egal bist. Lass was von Dir lesen.
 
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