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Ich kann Robert Enke verstehen....

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  • Datum Start Datum Start
C

*cHr1sTa*

Gast
.....auch wenn ich nicht akzeptieren kann, dass er andere Menschen (in seinem Fall den Zugführer) mit in seinen Suizid einband.
Aber wie oft mag Enke vergeblich geschrien haben um Hilfe und Verstehen - und keiner hat es gehört oder wollte verstehen.....
Und wie oft geht es Suizidkandidaten auch jetzt so - dass sie Signale aussenden, die von anderen nicht wahrgenommen werden (wollen) und hinterher ist das Geschrei groß.....🙁
 
.....auch wenn ich nicht akzeptieren kann, dass er andere Menschen (in seinem Fall den Zugführer) mit in seinen Suizid einband.
Aber wie oft mag Enke vergeblich geschrien haben um Hilfe und Verstehen - und keiner hat es gehört oder wollte verstehen.....
Und wie oft geht es Suizidkandidaten auch jetzt so - dass sie Signale aussenden, die von anderen nicht wahrgenommen werden (wollen) und hinterher ist das Geschrei groß.....🙁

und du schreist grad nach Hilfe und keiner hört dich?
 
Hallo Christa!

Wie war das eigentlich mit Robert Enke? War der bis zum Schluss in psychiatrischer Behandlung? Mußte er Medikamente nehmen und hat dies bis zuletzt gemacht?
 
Ist das nicht scheißegal?🙁:wein:
Fazit ist doch, er konnte nicht mehr und keiner hats wirklich wahrgenommen.....😱
 
Ich finde es irgendwie ungerecht, wen man hilfe brauch, dann von anderen zu erwarten, dass sie es merken. Ging mir auch schon so, aber wenn ich mich verschließe, dann ist es alleine meine schuld, wenn ich keine hilfe bekomme.

Wenn du hilfe brauchst Christa, warum sagst du es nicht ganz einfach?
 
Hallo Christa!

Ist das nicht scheißegal?🙁:wein:
Fazit ist doch, er konnte nicht mehr und keiner hats wirklich wahrgenommen.....😱
In gewissem Sinne hat er ja auch seine Krankheit verheimlicht - aus durchaus teilweise verstehbaren Gründen. Ich bin ja der Meinung, dass ein Millionär ruhig zugeben kann, dass er psychisch erkrankt ist. Er wäre durch diese Offenbarung nicht in finanzielle Not gestürzt.

Wie hat sich seine Frau verhalten? Die wußte doch Bescheid.
 
Hallo Christa!


In gewissem Sinne hat er ja auch seine Krankheit verheimlicht - aus durchaus teilweise verstehbaren Gründen. Ich bin ja der Meinung, dass ein Millionär ruhig zugeben kann, dass er psychisch erkrankt ist. Er wäre durch diese Offenbarung nicht in finanzielle Not gestürzt.

Wie hat sich seine Frau verhalten? Die wußte doch Bescheid.

Und ein obdachloser nicht oder wie?

Seine frau dachte, dass sie es mit viel liebe schaffen kann🙁
 
Ich frage nochmal:

War er bis zuletzt in psychiatrischer Behandlung? Hat er seine Medikamente genommen? Hat seine Frau ihre "Aufsichtspflicht" verantwortungsvoll wahrgenommen oder hätte sie ihn eigentlich einweisen sollen aufgrund einer gewissen Selbstgefährdung?
 
Ich frage nochmal:

War er bis zuletzt in psychiatrischer Behandlung? Hat er seine Medikamente genommen? Hat seine Frau ihre "Aufsichtspflicht" verantwortungsvoll wahrgenommen oder hätte sie ihn eigentlich einweisen sollen aufgrund einer gewissen Selbstgefährdung?

Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich denke, er war bis zuletzt in psychiatrischer Behandlung und die Einweisung in eine Klinik war angedacht. Ob er seine Medikamente wirklich genommen hat, wird nur er selbst wissen. 🙁
 
Enke habe es abgelehnt, sich in stationäre Behandlung zu begeben. Noch am Tag seines Selbstmords habe er sich so gegenüber dem Chefarzt einer Klinik geäußert. In seinem Abschiedsbrief habe Enke sich bei Angehörigen und Ärzten dafür entschuldigt, dass er sie über seinen wahren Zustand getäuscht habe."

Eben! Und ich finde es auch ohne Worte die anderen VERANTWORTLICH zu machen.... ich habe SELBER massive psychische Probleme, aber ich kann nicht erwarten, dass "die anderen" rund um die Uhr meine Befindlichkeiten und meinen Zustand überprüfen.
Ich war selber vor Jahren nach einer Überdosis 9 Wochen in Kliniken... alles was ich heute weiss -- ICH habe den Menschen, die mich lieben, einiges damit zugemutet!!! Ich kann wirklich nicht nachvollziehen, dass sich Menschen hinstellen und meinen die Umwelt ist für das Wohlergehen im vollem Umfang verantwortlich.
Und Hr. Enke hat doch weiterführende Hilfe ABGELEHNT, weil er sonst als Profi Fussballer stigmatisiert, bzw. fertig gewesen wäre, so war seine Einschätzung! Ergo hat ER sich gegen das Leben entschieden, dafür können seinen Mitmenschen nichts. Und seine Frau, RESPEKT, sie ist bei ihm geblieben und hat all diese schweren Phasen mitgemacht... Dass Hr.Enke nun noch wenige Monate vor seinem Suizid mit ihr ein Baby adoptiert hat......nun ja........ wenn ich schwer depressiv bin, habe ich auch die Verantwortung darüber nachzudenken ob ich überhaupt in der Lage bin für so ein Würmchen wiederum die Verantwortung zu übernehmen, oder?!

MEIN Mitgefühl hat auch ganz klar die Frau, als Hinterbliebene, die jetzt als Alleinerziehende dasteht........

Nachtblume
 

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