Enke habe es abgelehnt, sich in stationäre Behandlung zu begeben. Noch am Tag seines Selbstmords habe er sich so gegenüber dem Chefarzt einer Klinik geäußert. In seinem Abschiedsbrief habe Enke sich bei Angehörigen und Ärzten dafür entschuldigt, dass er sie über seinen wahren Zustand getäuscht habe."
Eben! Und ich finde es auch ohne Worte die anderen VERANTWORTLICH zu machen.... ich habe SELBER massive psychische Probleme, aber ich kann nicht erwarten, dass "die anderen" rund um die Uhr meine Befindlichkeiten und meinen Zustand überprüfen.
Ich war selber vor Jahren nach einer Überdosis 9 Wochen in Kliniken... alles was ich heute weiss -- ICH habe den Menschen, die mich lieben, einiges damit zugemutet!!! Ich kann wirklich nicht nachvollziehen, dass sich Menschen hinstellen und meinen die Umwelt ist für das Wohlergehen im vollem Umfang verantwortlich.
Und Hr. Enke hat doch weiterführende Hilfe ABGELEHNT, weil er sonst als Profi Fussballer stigmatisiert, bzw. fertig gewesen wäre, so war seine Einschätzung! Ergo hat ER sich gegen das Leben entschieden, dafür können seinen Mitmenschen nichts. Und seine Frau, RESPEKT, sie ist bei ihm geblieben und hat all diese schweren Phasen mitgemacht... Dass Hr.Enke nun noch wenige Monate vor seinem Suizid mit ihr ein Baby adoptiert hat......nun ja........ wenn ich schwer depressiv bin, habe ich auch die Verantwortung darüber nachzudenken ob ich überhaupt in der Lage bin für so ein Würmchen wiederum die Verantwortung zu übernehmen, oder?!
MEIN Mitgefühl hat auch ganz klar die Frau, als Hinterbliebene, die jetzt als Alleinerziehende dasteht........
Nachtblume