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DasFragezeichen
Gast
Seit Dezember bin ich 24. Im Internet kann ich den Eindruck vermitteln, dass ich mich auf geistig auf einem Niveau befinde, wie man es von einem 24-jährigen Menschen erwarten würde. Doch tatsächlich hänge ich in meiner Entwicklung hinterher, nahezu ausnahmslos.
Ich bin ein sehr nachdenklicher Mensch, lebe recht bewusst. Doch weiser bin ich dadurch nicht geworden - nur verzweifelter. Ich stoße nun seit vielen Jahren auf Fragen, die ich mir nicht beantworten kann. Und auf Probleme, die ich nicht lösen kann.
Ich fühle mich verloren und hilflos in dem Versuch am Leben teilzunehmen. An den Freuden des Lebens, meine ich. Ich sehe und erkenne viele Dinge, die es wert sind sie zu erleben. Aber sie geben mir nichts. Sie sind wie ein Symbol, dessen Bedeutung man kennt, aber es bleibt nur ein Symbol - kein Gefühl. Es sind schon Kleinigkeiten, die ich zu schätzen weiß. Ich würde zum Beispiel sehr gern regelmäßig an Sonntagen über den Flohmarkt schlendern. Ich finde es insgesamt bewundernswert, wie organisiert alles ist, mit dem man täglich konfrontiert wird. Die Welt bietet eine Fülle an Erzeugnissen, an Ideen, jeder kann etwas finden, dass ihn interessiert und das sein Leben lebenswert macht. Und ich würde es lieben mein Leben zu planen, die Unternehmungen, die Erfahrungen, die Herausforderungen - alles was dazu gehört. Aber ich kann es nicht. Mir fehlt der Antrieb. Ich weiß, dass ganz gleich, was ich erlebe, es mir kein gutes Gefühl geben würde - im Gegenteil. Oft ist es so, dass ich mich einsam und gedemütigt fühle, wenn ich den schönen Dingen im Leben begegne.
Wisst ihr, ich lebe nicht nach einem Konzept, ich schreibe mir nicht vor, wie ich zu fühlen habe. Doch ich fühle, dass das Schöne im Leben nur dann genossen und überhaupt angenommen werden kann, wenn man es teilt. Zu teilen bedeutet gemeinsam erleben und eine gemeinsame Geschichte schreiben. Vielleicht habe ich Descartes falsch verstanden, doch nur weil ich denke, habe ich nicht gleich das Gefühl, dass ich auch wirklich bin. Viel mehr würde ich sagen: Du siehst mich, also bin ich.
Ich denke, dass ich ein sehr spezieller Mensch bin, der eine sehr enge und dauerhafte Bindung zu einem Menschen benötigt. Ich fühle mich nicht wertvoll, nicht liebenswert. Ich frage mich, ob ich die schönen Dinge vielleicht deshalb nicht annehmen kann, weil ich nicht fühle, dass ich dazu berechtigt bin. Seit meiner Jugend erfahre ich nur Zurückweisungen durch Frauen. Heute fühle ich mich wie ein Fremdkörper dieser Welt. Wie das Kind eines Paares, dass ein Kind bekommen wollte, um sich zu bereichern, doch mit einer Behinderung zur Welt kommt und den gemeinen Ansprüchen nicht gerecht wird.
Viele Menschen können sich alles einreden. Und manchmal muss man sich eine Stärke auch bewusst machen. Doch ich bin, wie ich bin. Ungeliebt fühle ich mich dieser Welt völlig fremd, als wäre ich gar nicht existent. Freundschaften haben mir nichts gegeben. Sie erscheinen mir als ein bereicherndes Element eines ohnehin geregelten und glücklichen Lebens. Für mich ist eine Freundschaft nur eine Botschaft: Du bist mir nicht wertvoll genug, als dass ich dich lieben könnte. Ich habe viel probiert, doch heute möchte ich nur noch wissen, wie ich geliebt werden kann. Ich kann mich nicht verändern, in meinen Empfindungen. Das würde sich nicht richtig anfühlen. Ich wäre lieber tot als zu akzeptieren, dass ich wirklich das bin, als was ich mich momentan empfinde. Ich will leben, nicht existieren. Ich möchte teilhaben und nicht mein Schicksal akzeptierend isoliert in meiner Wohnung sitzen, mein Leben lang.
Ich bin an einer Depression erkrankt. Doch diese Depression ist nichts weiter als eine Beschreibung dessen, was ich empfinde. Nichts davon ist falsch. Es ist nur schmerzhaft und negativ. Ich bin bei klarem Verstand. Ich weiß was mir weh tut, und das ist real. Ich bilde mir nichts ein. Ich mache nichts schlechter als es ist. Ich muss die Tatsachen abwenden, lernen, andere Erfahrungen zu sammeln. Doch ich weiß nicht wie.
Im letzten Jahr habe ich nach vielen Jahren erstmals wieder etwas für einen Menschen empfunden. Ich fühle eine Verbundenheit, eine Anziehung, die ich nicht rational erklären kann. Diese Frau ist sehr attraktiv, doch macht nicht das meine Gefühle für sie aus. Den besten Charakter hat sie auch nicht. Doch fasziniert mich alles an ihr. Dass ich alles erfahren und alles mit ihr erleben mag.
Ich wüsste gern, wie ich bei der nächsten Begegnung mit einer Frau liebenswert sein könnte. Was muss sich dafür ändern? Sagt es mir, fragt mich, was ihr zur Beantwortung meiner Frage wissen müsst. Und bitte entgegnet mir nicht mit Phrasen. Es hat handfeste Gründe, was ich erfahren habe. Und was es auch zu verändern gilt, ich kann dem immer noch entsagen.
Ich bin ein sehr nachdenklicher Mensch, lebe recht bewusst. Doch weiser bin ich dadurch nicht geworden - nur verzweifelter. Ich stoße nun seit vielen Jahren auf Fragen, die ich mir nicht beantworten kann. Und auf Probleme, die ich nicht lösen kann.
Ich fühle mich verloren und hilflos in dem Versuch am Leben teilzunehmen. An den Freuden des Lebens, meine ich. Ich sehe und erkenne viele Dinge, die es wert sind sie zu erleben. Aber sie geben mir nichts. Sie sind wie ein Symbol, dessen Bedeutung man kennt, aber es bleibt nur ein Symbol - kein Gefühl. Es sind schon Kleinigkeiten, die ich zu schätzen weiß. Ich würde zum Beispiel sehr gern regelmäßig an Sonntagen über den Flohmarkt schlendern. Ich finde es insgesamt bewundernswert, wie organisiert alles ist, mit dem man täglich konfrontiert wird. Die Welt bietet eine Fülle an Erzeugnissen, an Ideen, jeder kann etwas finden, dass ihn interessiert und das sein Leben lebenswert macht. Und ich würde es lieben mein Leben zu planen, die Unternehmungen, die Erfahrungen, die Herausforderungen - alles was dazu gehört. Aber ich kann es nicht. Mir fehlt der Antrieb. Ich weiß, dass ganz gleich, was ich erlebe, es mir kein gutes Gefühl geben würde - im Gegenteil. Oft ist es so, dass ich mich einsam und gedemütigt fühle, wenn ich den schönen Dingen im Leben begegne.
Wisst ihr, ich lebe nicht nach einem Konzept, ich schreibe mir nicht vor, wie ich zu fühlen habe. Doch ich fühle, dass das Schöne im Leben nur dann genossen und überhaupt angenommen werden kann, wenn man es teilt. Zu teilen bedeutet gemeinsam erleben und eine gemeinsame Geschichte schreiben. Vielleicht habe ich Descartes falsch verstanden, doch nur weil ich denke, habe ich nicht gleich das Gefühl, dass ich auch wirklich bin. Viel mehr würde ich sagen: Du siehst mich, also bin ich.
Ich denke, dass ich ein sehr spezieller Mensch bin, der eine sehr enge und dauerhafte Bindung zu einem Menschen benötigt. Ich fühle mich nicht wertvoll, nicht liebenswert. Ich frage mich, ob ich die schönen Dinge vielleicht deshalb nicht annehmen kann, weil ich nicht fühle, dass ich dazu berechtigt bin. Seit meiner Jugend erfahre ich nur Zurückweisungen durch Frauen. Heute fühle ich mich wie ein Fremdkörper dieser Welt. Wie das Kind eines Paares, dass ein Kind bekommen wollte, um sich zu bereichern, doch mit einer Behinderung zur Welt kommt und den gemeinen Ansprüchen nicht gerecht wird.
Viele Menschen können sich alles einreden. Und manchmal muss man sich eine Stärke auch bewusst machen. Doch ich bin, wie ich bin. Ungeliebt fühle ich mich dieser Welt völlig fremd, als wäre ich gar nicht existent. Freundschaften haben mir nichts gegeben. Sie erscheinen mir als ein bereicherndes Element eines ohnehin geregelten und glücklichen Lebens. Für mich ist eine Freundschaft nur eine Botschaft: Du bist mir nicht wertvoll genug, als dass ich dich lieben könnte. Ich habe viel probiert, doch heute möchte ich nur noch wissen, wie ich geliebt werden kann. Ich kann mich nicht verändern, in meinen Empfindungen. Das würde sich nicht richtig anfühlen. Ich wäre lieber tot als zu akzeptieren, dass ich wirklich das bin, als was ich mich momentan empfinde. Ich will leben, nicht existieren. Ich möchte teilhaben und nicht mein Schicksal akzeptierend isoliert in meiner Wohnung sitzen, mein Leben lang.
Ich bin an einer Depression erkrankt. Doch diese Depression ist nichts weiter als eine Beschreibung dessen, was ich empfinde. Nichts davon ist falsch. Es ist nur schmerzhaft und negativ. Ich bin bei klarem Verstand. Ich weiß was mir weh tut, und das ist real. Ich bilde mir nichts ein. Ich mache nichts schlechter als es ist. Ich muss die Tatsachen abwenden, lernen, andere Erfahrungen zu sammeln. Doch ich weiß nicht wie.
Im letzten Jahr habe ich nach vielen Jahren erstmals wieder etwas für einen Menschen empfunden. Ich fühle eine Verbundenheit, eine Anziehung, die ich nicht rational erklären kann. Diese Frau ist sehr attraktiv, doch macht nicht das meine Gefühle für sie aus. Den besten Charakter hat sie auch nicht. Doch fasziniert mich alles an ihr. Dass ich alles erfahren und alles mit ihr erleben mag.
Ich wüsste gern, wie ich bei der nächsten Begegnung mit einer Frau liebenswert sein könnte. Was muss sich dafür ändern? Sagt es mir, fragt mich, was ihr zur Beantwortung meiner Frage wissen müsst. Und bitte entgegnet mir nicht mit Phrasen. Es hat handfeste Gründe, was ich erfahren habe. Und was es auch zu verändern gilt, ich kann dem immer noch entsagen.