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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Ich Kann Nicht Mehr!!!

Hallo Gast,

Ich kann mich Sianus und Günter nur anschließen.Nimm die Ratschläge an und setze sie um.Tu es für dich.Das mit der Selbsthilfegruppe ist eine ganz tolle Idee.Du wirst wieder lernen stark zu werden.Du hast den ersten Schritt mit dem Forum hier bereits getan,nun geh weiter.Du mußt dich von diesem Mann trennen.Er wird sich niemals ändern.Ich selber bin nur meinen Kindern zuliebe in einer lieblosen eiskalten Beziehung geblieben und es hat mich fast zerstört.Ich habd dir angeboten ,dir zu schreiben,dafür mußt du dich aber registrieren lassen.Nimm die Hilfe an und seh zu das du dein Leben änderst und dich schnellstens von diesem menschen trennst. Liebe Grüße Fuchs
 
Hallo, lieber Gast, wenn ich es so ähnlich nicht selbst am eigenen Leib erfahren würde, würde ich sagen, tritt ihn in den Hintern, so lange Du noch Zeit hast! Es ist schrecklich, was Du schreibst; es tut mir sehr weh und ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, je kleiner Du wirst, desto weniger wird er Dich lieben (auch wenn Du´s nicht glaubst). Hier ein Buchtipp von mir für Dich, der Dir vielleicht helfen könnte: "Wenn Frauen zu sehr lieben" von Robin Norwood. Ich hoffe, Du antwortest mir darauf, wenn ich Dich frage, warum schaffst Du´s nicht, Dich von ihm zu trennen? Fange an zu kämpfen, für Dich, denn Du!! verdienst es, geliebt zu werden, vergeude vor allem keine Zeit damit, darüber nachzudenken, wie Du ihn dazu bringen kannst, Dich doch zu lieben. Du bist doch kein Fußabtreter (entschuldige bitte!). Bitte mache Dich nicht mehr zum Spielball, über den er nach Belieben verfügen kann! Ich hoffe, wir hören noch mehr voneinander.

Ganz liebe Grüße fürs Erste, Möwe
 
Hallo Gast!

bzw. vorweg: Sianus, danke, dass Du re-empowerment weiterempfiehlst (trotz des (schönen) blauen Hintergrundes *g*). Das fasse ich als "Kompliment" auf, über das ich mich einfach freue 🙂

Ich bin durch die Referer-Links auf meiner Website auf Dein Posting gestoßen. Vieles ist ja schon gesagt worden, vor allem "trenn Dich, sofort". _Eigentlich_ habe ich dem nicht viel hinzuzufügen, - tue es aber trotzdem:

Ich kann Dich sooooo gut verstehen. Mir ging es ziemlich genauso. Erst wurde ich auf ein Podest gestellt, von dem aus ich den Boden nicht mehr sehen konnte. Er überschüttete mich mit Komplimenten, Bewunderung, Zuneigung, Nähe... - und ich war ratzfatz abhängig von ihm.

Die Honeymoon-Phase hielt nur kurze Zeit, und trotzdem hat genau diese schöne Zeit mich so lange in der Hölle gehalten, die ich mit Liebe und Beziehung verwechselt habe.

Er isolierte mich, teils offen, teils subtil. Ich wurde immer einsamer, verlor den Zugang zu meinen Freunden. Isolation ist "typisch" in Beziehung mit Gewaltstrukturen, ohne ginge es nicht. Und dann verlor ich mich immer mehr, wurde immer schwächer, labiler, kranker; - von mir war kaum noch etwas übrig, weder mein Selbst, noch mein Lebenswille.

Ich _wusste_, rein rational, dass es nur einen Weg gab: Trennung. Aber ich log mir selber vor, dass ich mich trennen würde, wenn ich es wirklich wollte. Ich begriff nicht, dass ich längst keinen eigenen Willen mehr hatte. Wie auch, ich war völlig ausgehöhlt, innen, und mein Selbstwert war ersetzt durch die Abwertung meines Ex-"Partners".

Letztendlich kam es dann zur Trennung, - allerdings mit von ihm initiiert. (Böser Schlag für's Ego, das. Heute bin ich ihm dankbar, dass er diesbezüglich den ersten Schritt gemacht hat).

Ein Teil von mir hatte auch schon während der Beziehung sehr schnell begriffen, dass "er" Gewalttätig ist. Anfangs "nur" verbal / emotional, später auch physisch.

Gast, ich hab mich _sowas_ von selbst belogen in dieser Beziehung, - und rückblickend weiß ich, dass ich quasi zu seiner Komplizin wurde, in der Zerstörung meiner Person. Das konnte ich aber nicht erkennen, so lange ich noch mit ihm zusammen war. Das ist halt die Krux an der Abhängigkeit. Ich dachte, ohne ihn würde ich nicht leben können, ohne ihn hätte mein Leben keinen Sinn. (Eigentlich verständlich, nach dem Selbstverlust).

Die Trennung war bei _weitem_ nicht so schwer, wie ich gedacht hatte. Ich kam binnen relativ kurzer Zeit wieder zu Kräften. Klar knabbere ich immer noch an dem, was passiert ist, aber auf anderen Ebenen. - Was auch völlig _normal_ ist. In einer Gewaltbeziehung zu leben bedeutet, ständig Gewalt ausgesetzt zu sein. Da _kann_ das Selbst gar nicht anders, als sich immer weiter hinter immer dickere Mauern zurückzuziehen. Manche Autorinnen, die über dieses Thema schreiben (leider sind es immer noch VIEL zu wenige), vergleichen die Erfahrungen mit Kriegsgefangenschaft. Ok, meiner Ansicht nach ein bisschen weit gegriffen, aber vom Grundsatz her stimmt es.

Gewalttätige Beziehungen sind missbräuchliche Beziehungen. Und Missbrauch zerstört Menschen.

Ich kann Dir nur anbieten, meine Website zu besuchen (bzw. eigentlich unsere, die Community macht das Leben) und zu schauen, ob Du Dich vielleicht in unserem Forum wohlfühlst. Ich kann aber auch verstehen, dass Dir das Angst macht, da ich vermute, dass Du noch nicht ganz bereit bist, Deine Beziehung loszulassen.

Es ist nicht meine Intention, auch nur einer Betroffenen Mittel und Wege an die Hand zu geben, noch länger, noch mehr Gewalt auszuhalten und zu ertragen. Dennoch finde ich es wichtig, auch zu schauen, ob sich nicht doch "Gegenstrategien" finden lassen, - wenn eine Perspektive besteht.

Alles Liebe,
Ceridwen
 
als ich deinen text las,war mein erster eindruck,wer beschreibt denn da mein leben?ICH HABE FÜNF JAHRE IN DIESER ART GELEBT;BIS HEUTE:ICH TREFF NIE DIE MITTE;ENTWEDER GANZ OBEN ODER SOWEIT UNTEN;WIE ES TIEFER NICHT MEHR GEHT:AUCH ICH ZOG MIT IHM VOM LAND IN DIE GROSSTADT;KEIN JOB;SOZIALE KONTAKTE NUR PER TELEFON;AUCH ICH WAR SEHR SELBSTBEWUST UND EIGENTLICH SOGAR DOMINANT;ich wurde depressiv und war echt kein geschenk mehr für ihn.ich verlor meine lebensfreude mehr und mehr.er gab mir zwar liebe,aber kaum noch sex. dann nahm ich auch noch 5 kilo zu, das kann er überhaupt nicht ab... ich drehte mich im kreis und als alles nicht mehr ging und ich nur noch die wohnung von innen sah,merkte ich, das er mich zum duckenden hausmütterchen gemacht hatte. mich,diese schillernde lebenslustige frau! natürlich hat das ewig gedauert,bis ich etwas änderte,ich liebe ihn und er mich, aber irgendwiesollte es nicht sein.eines tages hatte ich mit letzter kraft einen plan.ich hatte ausnahmsweise mal einen plan,lach und brüll.ich ging ins solarium.lies meine haare verlängern und schminkte mich wieder. und jetzt halt dich fest: MIT MEINEN 75 kilos, zog ich mich an wie eine nutte und ging wieder raus. tausend männeraugen können nicht lügen... das war eigentlich nur der grun dstein,aber seitdem kommt mein selbstbewustsei langsam zurück,es macht wieder spass zu leben,demnächst eröffne ich mein nagelstudio. mein gröster fehler war,nur für ihn zu leben.. sicher weine ich trotzdem noch ab u zu, aber ich bin froh, diesen mann nicht aufgegeben zu haben und er auch.früher hat er mich zum weinen gebracht und ist dann gegengen,heute arbeitet an sich. und wenn mal wieder alles scheisse ist... liegen da noch meine halterlosen und n röckchen zum rausgehen..ha ha
 
und dann wünsch ich dir noch alles gute und geh mal wieder richtig flirten, das tut so saugut und geht auch mit normalen klamotten immer und überall.es fühlt sich soooo schön an. wir müssen damit leben, das es menschen gibt, die nicht so sensibel fühlen, das ist schwer aber machbar. übrigens, ich bin schon 44... ist mir schlecht
 
Lieber Gast, bzw. Gästin ;-)

ich reihe mich ein in die Schlange der Frauen, die so etwas durch haben - habe den Fehler sogar gemacht, mehrere solcher Beziehungen gehabt zu haben, den schlimmsten davon hatte ich sogar geheiratet. Da verzweifelt man an sich selber. Biste stark, biste toll, wirste geliebt - biste schwach, brauchste Liebe - kriegste keine. Nun möchte ich Dir kaum für Deine jetzige Beziehung noch Rat geben, ich finde (entschuldige), dass es nicht mal das mehr Wert ist, aber Dir möchte ich etwas mitgeben:

Du sagtest im ersten Beitrag, ihr seid beide emotional und sensibel, auch wenn er gerade nicht den Eindruck macht, so glaube ich das, denn so kennst Du ihn aus "guten" Zeiten.
Du sagtest auch, dass Du eher die "Starke" warst. Dann denk mal über folgende Theorie nach: Du warst emotional, sensibel und stark - er war emotional, sensibel, aber schwach. Jetzt schwächelst Du. In einer funktionierenden Beziehung hieße das, dass er jetzt mal dran ist mit stark zu sein. Das kann er aber nicht - denn er ist schwach. Er liebt Dich nicht mehr, weil er Dich nie liebte, er liebte nur die Stärke an Dir, an die er sich anlehnen konnte. Er hat aber festgestellt, dass Deine Schwäche seine Stärke sein kann, weil Deine Schwäche ihm Macht über Dich gibt. Toll für ihn - endlich fühlt er sich mal stark. Vielleicht das erste mal in seinem Leben. Du weißt selber, wie Du sagst, dass das nix mehr mit Liebe zu tun hat und auch dass es sich nicht mehr ändern wird. Aber Du sagst auch, Du bist zu schwach Dich zu trennen. Da frag ich Dich mal:
Bist Du denn bereit, Dich weiter von ihm aussaugen zu lassen? Sieh es ruhig bildlich: Du bist eine Vase voller Leben gewesen, er war vielleicht nur halbvoll, Du hast ihm aus Liebe einen Strohhalm gereicht, Du hattest ja genug Leben, um ihn damit stärken zu können, auch von Deinem abgeben zu können. So langsam geht Deine Vase aber leer und Du bist bereit innerlich zu krepieren, anstatt den Rest zu nehmen, um ihm den Strohhalm aus der Hand zu reißen. Betrachte nicht das, was er Dir schon genommen hat, überlege nicht, warum Du das zugelassen hast, nimm, was Du noch hast (verachte das bißchen nicht!)... und lauf!

Gel06
 
hallo!

vielen lieben dank euch allen. Ihr habt recht...und es sehr treffend beschrieben...
das WE war die Hölle. Ich habe ihm gesagt das ich so nicht weiterleben kann...und stellte ihn vor die Wahl: Er sollte sich ändern, oder die Beziehung wäre beendet. Und dann sagte er doch tatsächlich, das um MICH nicht mehr zu verletzen, er Schluss machen würde.
Das war nicht das was ich erwartet hatte. Ich hatte gehofft ihm zu signalisieren das es so nicht weitergehen könnte und wollte, das er sich ernsthaft damit befasst. Ich bin vor Wut und Enttäuschung fast ausgerastet und es folgten Vorwürfe...wir diskutierten sehr lange...
erst, als ich mich gefasst hatte, und "cool" war, begann er zu weinen, weil ER traurig darüber sei, das die Beziehung beendet ist. Ich dachte, ich bin im Irrenhaus. Es ist so, wie Gel06 es beschrieben hat. Kaum bin ich stark, wird er schwach.
Und weil ich kein Selbstbewusstsein mehr besitze liess ich mich darauf ein die Beziehung doch weiterzuführen, so, wie ER es sich wünscht. Das heisst, er bestimmt wann wir uns sehen, ich soll ihm nicht vorwerfen das er mir weh tut..und ich soll mich anstrengen, mein Leben in den Griff zu bekommen...ALLEINE.
Das ist verdammt hart...ich bin im Grunde stark, aber zZ geht es mir eben nicht so gut, weil ich, und das ist nicht mein Verschulden, wie viele, arbeitslos bin und eben in einer neuen Stadt bin in der ich nicht soviele Bekannte habe.
Er hilft mir nicht und zeigt kein Verständniss für meine Phase in der es mir mal nicht so gut geht, und ich nicht die Starke bin.
Gel06 hat es so gut beschrieben... die Theorie spiegelt das wieder, was wirklich geschehen ist.
Unsere Beziehung basiert auf Abhängigkeit. Er ist sensibel gewesen und ist es auch noch...aber er wird unmöglich zu mir sobald ich mal schwach bin.
Das ist so krank.
Ich weiss nicht wie ich aus all dem herauskommen soll.
Es ist alles leichter gesagt als getan.
Er erwartet von mir, und das hat er auch gesagt, das ich stark bin, und er sagt das er das Gefühl ,. das ich ihn brauche und auf ihn angewiesen bin, nicht erträgt.
Dabei war ich immer da, wenn er seine ständigen Wehwehchen hatte.
Es ist ein Teufelskreis. Ich weiss nicht wie ich da herauskommen soll.
Eure Tips sind gut..und wahr...aber ich weiss nicht ob ich für einen so grossen Schritt, wie Trennung, bereit bin.
Als er sich von mir trennen wollte, habe ich vollkommen den Boden unter den Füssen verloren.
Wir sind jetzt " zusammen"...
aber ich bin nicht glücklich. Ich weiss, das ich ihn mit keinen Problemen konfrontieren darf, da er mich sonst verlassen wird.
Was soll ich tun!
lg
johanna ( der Gast)
ich registriere mich gleich.
 
Hallo zusammen,

Gast wenn ich deinen Beitrag lese, dann könnte ich vor Wut über ihn platzen. Ich habe eine gut Einjährige Chatgeschichte hinter mir, das war eine Gefühlsachterbahn ohne gleichen. Seit gut einem Monat habe ich jetzt RUHE und werde noch eine Weile daran knappern.

Ich gebe zu bedenken, ich stand ihr nur 5 Mal in Person gegenüber. Der Rest lief über Briefe, Mail, Chat, ICQ, Yahoo, Telefon, Handy hab ich nicht, sonst wären es auch SMS gewesen. Und es hat mich fertig gemacht. Man kann bei so was dermaßen absaufen, ich hätte es nie für möglich gehalten und am Ende fühlt man sich immer noch MIES dafür, dass man denjenigen nur noch stehen lässt, weil man nicht mehr kann.

Wie bin ich da raus gekommen. Ich habe gemerkt, dass ich mit dem Rücken zur Wand stehe. Wenn man ein Tier in die Enge treibt, wird es zurückschlagen und genau das habe ich getan. Ich habe mir alles von der Seele geschrieben. Am Anfang war es noch zaghaft. Ich habe Fragen formuliert, mich zum Beispiel gefragt was fühle ich bei ihren Aussagen. Ich bin meinem eigenen Zensierer davon gelaufen. Alles was ich geschrieben habe, war erstmal unkommentiert das, was in mir auftauchte. Ohne das ich eine Entschuldigung für ihr oder mein Verhalten geschrieben habe, ohne das ich versucht habe meine Aussagen zu relativieren. Es gab in diesem Moment kein "DAS SAGT MAN, TUT MAN, DARF MAN NICHT!!!!!". Es gibt in mir einen Anteil, der mich dann buchstäblich in den Arm nimmt. Man kann sich das vorstellen wie wenn eine Mensch dich fragt "und wie hast du dich dabei gefühlt?" und du weißt du kannst hier alles sagen, brauchst dich nicht zu schämen für deine Aussagen, so dumm, so niederträchtig sie dir auch erscheinen mag.
Am Ende stand eine Verzweiflung und Gefühlsachterbahn auf dem Blatt ... OH SCHEISSE !!!! Beim zweiten Mal durchlesen bin ich in Wut geraten. Wut darüber, das ich mir das gefallen lasse. Meine innere Wutstimme haute auf den Tisch - ENDLICH !!!! - und sagte dazu ...

"Lässt du dir das gefallen?! Du hast sie doch nicht mehr alle!!! Mach was dagegen! Es ist dein Leben, du hast auch noch andere Menschen um dich, die dich brauchen und denen du was bedeutest! Du weißt genau, dass deine Freunde und Familie hinter dir stehen.
DU WIRST DIR NICHT den Schuh anziehen, dass deine Meinung nur kindisch, dumm und nichts wert ist. Auch deine Gefühle sind wichtig und RICHTIG. Du ziehst dir nicht den Schuh an sie im Stich zu lassen, du hast ihr oft genug gesagt was du glaubst. Mehr kannst du von dir nicht verlangen, deine Kräfte reichen bis hier!!! Du ziehst dir nicht den Schuh an "Gott behüte den Tag an dem du Kinder bekommst" (ich habe diese Aussage nie vergessen können).

Wenn dein Gefühl sagt, dass dir die Aussage: "Ihr seit so wertvoll für mich, du bist mein Seelenverwandter, du bist mein Bruder" nicht passen, dich erdrücken, dann ist es so. ES IST EGAL ob du zugestimmt hast, verdammt noch mal glaubst du etwa, man macht keine Fehler??? Es ist EGAL ob das alles relativiert werden kann. DU kannst es für dich nicht relativieren!!! DICH verunsichert es, dich lässt es Dinge ertragen, da hättest du schon jeden anderen MENSCHEN "UUUUND TSCHÜSS !!!!!!!" gesagt. .... "

Das ging ab wie Schmitz Katze 🙂.

Es ging dann ruhiger weiter. Es folgte ein abschätzen, wo lag mein Teil, was hätte nicht sein müssen, ist das normal gewesen das so zu schreiben, solche Sachen waren dann eben wichtig. Lauschen wir mal ....

"Es ist normal, dass man mit so etwas nicht umgehen kann, wenn man es noch nie erlebt hat. Es kann dir auch passieren, dass du noch mal in solch ein Karussell gerätst. Aber hier ist jetzt Schluss! Wenn du das Gefühl hast, dass dir das zu weit geht mit ihren Aussagen, dann ist das normal und gut.

Nein sie ist dir nirgends entgegen gekommen, alles was du gebracht hast, alles worüber du mit ihr reden wolltest, da hat sie sich angegriffen gefühlt und dich als Kindisch hingestellt. Du kannst es ihr nicht recht machen, sie wird immer und immer eine Ausrede ein logisches Argument finden.

Nein es war nicht richtig sie auf dem Zettel so zu beleidigen oder zu verurteilen. Doch es ist richtig, dass du aus dem Geschrieben Konsequenzen für dich ziehst. Und es ist völlig okay, wenn du gehst, da sie nichts von sich aus ändert und dich nicht respektiert, ja nicht mal deine Aussagen bei Streitgesprächen durchdenkt.

Ja sie hat viel Gutes für dich getan, sie legt Wert auf deine Meinung zu ihren anderen Problemen und war für dich da bei deinen Problemen. Aber sie respektiert nicht, wenn du ein Problem mit ihr hast. Dann sind deine Gefühle und Aussagen nichts Wert und Einbildung und das geht einfach nicht. Das macht dich kaputt. DAS IST KEIN UMGANG.

Du kannst auch nicht jedes Mal RADAR ausfahren ob es ihr gut geht. "Sprechen Menschen kann geholfen werden." Das weißt du und du erwartest auch nicht, dass andere wissen, was bei dir läuft. "Ich lerne für niemanden Hellsehen." Wenn du auf Wörter wie "es ist was in mir zerbrochen" und (sinngemäß) "du schenkst mir Erfüllung im Leben" und so weiter und so fort, mit Flucht reagierst, dann hat das einen Grund. Weil du niemanden er - Füllen kannst, du kannst sie nur berühren. Nein du wirst nicht ständig auf jedes Wort achten, damit sie nicht zerbricht. Wo bleibst du dabei? Verlangst du das von anderen? NEIN! Also lass es nicht andere einfordern von dir. UND NEIN ES GIBT KEINE RELATIVIERUNG. Dein VERSTAND, mag den Unterschied kennen, aber deine GEFÜHLE kannst du nicht LEISER drehen oder gar ABSTEMPELN.

Ja es war falsch, sie in ihrem Glauben "Bruder, Seelenverwandter" zu sein zu unterstützen. Du suchst Anschluss. Es war zwar seltsam, es so zu spüren, aber auch gut und du hattest auch Hoffnungen. Du kannst dich für deine Hoffnungen, Träume, Wünsche nicht verurteilen. Ziehe deine Konsequenzen draus, warum diese Hoffnung, steckt da noch was anderes hinter. Was hast du über dich gelernt dabei? Reue ist gut, wichtig und abschließbar, weil man dazu lernt. BAUE keine Schuldgefühle auf die dich immer verfolgen. Das verlangst du auch von niemanden anderen. Schuldgefühle sind NIE was wert. Sie spielen nur denen ins Blatt, die sie benutzen wollen und lassen jene sich schlecht fühlen, die sich dafür verantwortlich machen. ..... "

Es kam noch einiges. Ich hoffe ihr verzeiht mir, dass es so lang geworden ist. Es brach gerade raus.

Sie hasst mich jetzt. War zu erwarten, weil sie ihre eigene Schwäche hasst, so ihre Aussage.

Wenn ich bei allem was ich erlebt und gehört habe, mich auf sie konzentriere, dann tritt vor mein geistiges Auge ein kleines jämmerlich zerstörrtes Mädchen. Das sie tritt, deren Schwäche sie hasst, wahrscheinlich gar deren Anwesenheit und damit hasst sie sich selbst.
Doch helfen kann ich hier nicht, wenn sie nicht selbst buchstäblich lernt mit sich besser umzugehen.

Ich musste das auch lernen, wieder liebevoll mit mir umzugehen.

@ Ceridwen
Jo deine Seite finde ich gut, wenn ich sie weiter vermittle und das werde ich, gebe ich ab sofort deinen Namen mit an. Das habe ich bis vergessen.
Wenn dir der Hintergrund gefällt, ist das okay 🙂. Ich werde weiterhin sagen kopieren, liest sich besser 😉.

bis denne
Sianus
 

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