Eben, dass man in die Psychiatrie/Entzugsklinik kann und danach eine längere Reha machen kann.
Auf das würde ich mich freuen, das ist wie Urlaub, weg von dieser Düsternheit. Du musst dich um nichts kümmern, kriegst Rundumversorgung und ein breites Angebot an Hilfe. Zb gute Medikamente, die den Entzug leichter machen und vor allem Ablenkung durch die Angebote, die dort zur Verfügung stehen. Da kommst du auf andere Gedanken.
Lieber sekante, dein Gehirn ist wie eine Landkarte, was du brauchst, das ist ein "Erschließen" der Bereiche, wo du gut fühlst. Das gut fühlen ist in dir angelegt, nur blockiert, verschüttet, vergraben.
Ich beziehe mein "Gutfühlen" nicht unbedingt von anderen Leuten, mein Glück kommt aus meinem Kopf, meiner Denke, meiner Lebensanschauung, das war auch nicht immer so, das gabs nach und nach ausgegraben und entdeckt. Das Glitzern eines Sees fasziniert mich, macht mich glücklich, das Leuchten des Glühwürmchens, das vor mir schwebte, als ich mal am Abend bei Vollmond den Moorweg entlang ging, die Frittatensuppe zu Mittag, mich macht gleich einmal etwas selig heute, ich schau anders zu und hin. Früher saß ich da und heulte.. auch solchen Ideen hing ich mal nach, bis mir die anderen "einfielen"- so wird es auch bei dir sein. Das ist alles eine Frage der Wahrnehmung und Interpretation. Das Auge von dir sieht derzeit eingeschränkt. Noch bist du blind auf dem anderen Aug, so etwa.
Guck mal, wie viele wir bereits sind, die dir zurückschreiben, also alleine bist du nicht, fühls mal und freu dich drüber.