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Ich kann nicht mehr

Ja schon, nicht mehr so viel und so oft wie damals, aber ja. Manchmal komme ich nicht mehr darauf klar und das ist dann leider meistens meine Lösung.

Ein kleiner Schritt, immerhin.

Ich bin inzwischen 45 und kenne die anfangs positive, gewisse Dinge erträglich machende Wirkung von Alkohol. Es ist nicht nachhaltig.

Du bist jung und hast das Problem erkannt.
Bitte suche dir Unterstützung. Alles Gute dir.
 
Ja schon, nicht mehr so viel und so oft wie damals, aber ja. Manchmal komme ich nicht mehr darauf klar und das ist dann leider meistens meine Lösung.
Hey @sekante erstmal herzlich willkommen & schön dass du da bist. 🙂 Das hört sich alles ziemlich bescheiden an und aber nachvollziehbar. Du kannst daran arbeiten und hole dir bitte Unterstützung. Es ist nichts schlimmes dabei, wenn du dir helfen lässt. Das braucht jede*r mal, ehrlich. Zu dem "nicht mehr so viel und so oft wie damals" (Saufen) möchte ich aber unbedingt was imho dringenderes sagen / raten: lass das komplett weg! Unbedingt! Es tut dir nicht gut und kann dein Leben und das von anderen zerstören. Höre komplett auf damit, mache keine halben Sachen dbzgl - bis sich dein Leben gut anfühlt zumindest. Ich verspreche dir, wenn du das tust sind die Chancen besser dass es dir wieder besser geht. Garantien gibbet für nix im Leben, aber du solltest dir selbst auf jeden Fall mehr wert sein als du jetzt denkst - und dazu gehört dass du bitte den Alkohol weglässt. So oder so, wieauchimmer du dich entscheidest, wünsche ich dir aber natürlich alles Gute! 🙏🌻🌈🌞🖖
 
Jo alleine. Mehr oder weniger. Bürgi.
Kannst Du bitte versuchen, halbwegs klare Sätze zu formulieren? Das wirf sonst schwierig, auf Dich einzugehen und das wär schade.

Du wohnst alleine und beziehst Bürgergeld? Und was "mehr oder weniger"?

Du hast ja geschrieben, dass Du so viele Baustellen hast, und nicht weißt, wo Du anfangen sollst. Und dann hast Du nun geschrieben, dass Du Anlaufstellen hast. Das ist ja schonmal eine gute Voraussetzung.
Was für Anlaufstellen hast Du denn? Wobei helfen die? Und um die Frage aufzugreifen: Wobei brauchst und/oder wünschst Du Dir gerade Hilfe?
 
Du bist doch so mutig, stark, hast deine Lage offen und klar geschildert, das ist doch ein Anfang. Herzl ich will kommen hier im Forum, du stehst im Leben, kannst sicher viel mehr, als du glaubst, du unterschätzt dich selber. Suche dir professionelle Hilfe und Beratung, arbeite nach und nach die Probleme damit auf, du wirst das meistern. Habe den Mut weiter dazu, du hast es dir verdient.
 
Ja habe ich und ich weiß, dass ich mit dem Dreck aufhören muss...
Überall geht eine Entscheidung voraus.

Ich wünsch dir beste Unterstützung von allen Seiten. Meiner Bekannten hat geholfen, dass sie für acht Wochen untertauchte in eine Klinik, dort lernte sie auch sehr wahre und gute Freundschaften kennen, neue Perspektiven und dadurch auch Motivation, den Weg zu verlassen, einen neuen zu beschreiten.

Ehrlich gesagt, es gibt so unvorstellbar viel mehr, als das, was du bisher kennengelernt hast von der Welt. Weil du das nicht mal ahnst, denkst du, das ist alles lausig, was es hier gibt. Na dann, auf in neue Gebiete, wo du so noch nie gehabt hast. Erfinde dich neu. Viel Glück!
 
Eben, dass man in die Psychiatrie/Entzugsklinik kann und danach eine längere Reha machen kann.
Auf das würde ich mich freuen, das ist wie Urlaub, weg von dieser Düsternheit. Du musst dich um nichts kümmern, kriegst Rundumversorgung und ein breites Angebot an Hilfe. Zb gute Medikamente, die den Entzug leichter machen und vor allem Ablenkung durch die Angebote, die dort zur Verfügung stehen. Da kommst du auf andere Gedanken.

Lieber sekante, dein Gehirn ist wie eine Landkarte, was du brauchst, das ist ein "Erschließen" der Bereiche, wo du gut fühlst. Das gut fühlen ist in dir angelegt, nur blockiert, verschüttet, vergraben.

Ich beziehe mein "Gutfühlen" nicht unbedingt von anderen Leuten, mein Glück kommt aus meinem Kopf, meiner Denke, meiner Lebensanschauung, das war auch nicht immer so, das gabs nach und nach ausgegraben und entdeckt. Das Glitzern eines Sees fasziniert mich, macht mich glücklich, das Leuchten des Glühwürmchens, das vor mir schwebte, als ich mal am Abend bei Vollmond den Moorweg entlang ging, die Frittatensuppe zu Mittag, mich macht gleich einmal etwas selig heute, ich schau anders zu und hin. Früher saß ich da und heulte.. auch solchen Ideen hing ich mal nach, bis mir die anderen "einfielen"- so wird es auch bei dir sein. Das ist alles eine Frage der Wahrnehmung und Interpretation. Das Auge von dir sieht derzeit eingeschränkt. Noch bist du blind auf dem anderen Aug, so etwa.
Guck mal, wie viele wir bereits sind, die dir zurückschreiben, also alleine bist du nicht, fühls mal und freu dich drüber.
 

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