• Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Ich kann mit dem Tod meines Katers nicht leben

Louie_Maja

Neues Mitglied
[FONT=&quot]Ich bin im Moment total verzweifelt und weiß nicht mehr was ich machen soll. [/FONT]
[FONT=&quot]Es ist schon ein paar Tage her..[/FONT]
[FONT=&quot]Am 03.11.2018 hab ich Abends meinen Freund von Arbeit abgeholt, um einkaufen und anschließend mit Freunden Bowling spielen zu gehen.[/FONT]
[FONT=&quot]Unsere Katzen Maja und Louie waren an dem Abend draußen... ich habe mir nichts weiter dabei gedacht, sie an dem Abend draußen spielen zu lassen, da wir nicht sehr spät nach Hause kommen wollten.[/FONT]
[FONT=&quot]Also bat ich meine Schwiegereltern, die beiden später bitte rein zu holen und bis los gefahren.[/FONT]
[FONT=&quot]Als wir wieder nach Hause kamen, war unsere Maja noch draußen. Meine Schwiegereltern sagten, sie hätte die beiden Katzen abends überall gesucht, sie aber nicht gefunden. Eigentlich gehen unsere Katzen nie weit und kommen immer wenn wir sie rufen... bei meinen Schwiegereltern kommen sie allerdings nicht immer gleich, allerdings war es schon komisch, dass sie gar nicht gekommen sind. Auf jeden Fall haben wir unsere Maja rein geschafft (Zu unserer 3. Katze Marie, die allerdings noch nicht allein raus darf). Wir sind an dem Abend mehrere Male raus gegangen und haben unseren Louie gerufen, aber er kam einfach nicht. Ich habe mir nichts schlimmes dabei gedacht. Ich bin davon ausgegangen, dass er vielleicht irgendwo bei unseren Nachbarn in der Scheune oder im Schuppen schläft und uns nicht hört oder dass er vielleicht aus versehen in einem Schuppen oder einer Garage eingeschlossen wurde. An dem Abend stellt ich ein Katzenhaus auf den Balkon, damit er sich dort ins warme legen kann, falls er die Nacht nach Hause kommt. Ich habe die Nacht total schlecht und unruhig geschlafen. Am nächsten Morgen bin ich sofort auf den Balkon gegangen, aber es war keiner da und er kam auch nicht als wir gerufen haben. Wir sind sofort raus gegangen uns haben angefangen zu suchen. Wir waren noch nicht mal aus dem Grundstück raus... da fragte der Onkel meines Freundes (der gegenüber auf der anderen Straßenseite wohnt), ob wir denn eine Katze suchen (er weiß dass wir welche haben, aber nicht wie sie aussehen). Er sagte, im seinem Garten liegt eine und dass er total erschrocken ist, als er sie tot im garten gesehen hat. In dem Moment war ich total geschockt, bin hingerannt und musste anfangen zu weinen. Ich konnte es einfach nicht glauben, vorallem weil er erst ein Jahr alt war. Irgendein Idi*t hat meinen Louie angefahren und ihm natürlich nicht geholfen. Wir wohnen am Dorfeingang und da fahren die meisten in der 40er Zone mind. 80. Eine Welt ist für mich zusammengebrochen und ich kann es heute noch nicht glauben, dass er einfach weg ist.[/FONT]
[FONT=&quot]Leider wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass man den zurückgebliebenen Katzen Zeit mit dem Toten Tier geben soll, deswegen haben wir ihn relativ schnell begraben und ich bereue es, den anderen nicht die Chance gegeben zu haben, Abschied zu nehmen. Allerdings glaube ich, dass seine Schwester Maja dabei war, als er gestorben ist, da sie ihn überhaupt nicht sucht, obwohl die beiden zusammen aufgewachsen sind und immer aneinander hingen. Ich fin es auch komisch, dass man keinerlei Verletzungen gesehen hat... kein Blut und nichts. Seitdem empfinde ich keine Freude mehr, ich habe keinen Spaß mehr am Leben und muss die ganze Zeit nur an ihn denken. Sowohl in der Berufsschule als auch auf Arbeit bin ich schon mehrere Male zusammengebrochen und kann mich kaum mehr konzentrieren. Ich habe das Gefühl, keiner kann mich verstehen und alle sind nur von mir genervt. Er war nicht nur eine Katze, er gehört schließlich zum Familie. Ich bin mit meinen Nerven so am Ende und weiß nicht mehr weiter, es wird keinen Tag besser und ich kann einfach nicht mehr. Ich mach mir so viele Vorwürfe und es macht mich fertig, dass ich ihm nicht helfen kann, dass ich nichts ändern kann und ich es anscheinend einfach so hinnehmen muss. [/FONT]
[FONT=&quot] Ich stelle mir die Frage, wie es jetzt weiter geht, ob meine Starke trauer normal ist und ob ich Maja überhaupt noch weiter raus lassen soll. Ich vermisse ihn einfach so sehr und mache mir ständig vorwürfe[/FONT][FONT=&quot] [/FONT][FONT=&quot] [/FONT][FONT=&quot] [/FONT]

[FONT=&quot]Ich bitte euch um Ratschläge, Wie geht ihr mit sowas um?[/FONT]
 

atmega

Aktives Mitglied
Meine Katze war fast 18 als sie gestorben ist.
Man merkt dann erst wie sehr man doch an so einem Tier hängt und wie sehr man sich daran gewöhnt hat dass sie immer da ist.

Danach wollte ich keine Katze mehr haben weil, die emotionale Belastung einfach zu groß war. Ich habe dann aber die Nachbarskatze aufgenommen, weil sie echte Probleme hatte und von den ganzen (schwulen?) Katzen-Männchen meiner Nachbarin jeden Tag angegriffen worden ist.



Also meine Katze hatte einen Riss in der Zwerchfellwand, also zwischen Herz und Lunge.
Man kann das auf einer Röntgenaufnahme gut sehen und diese Aufnahme kostet nur vielleicht 5€.
An deiner Stelle hätte ich die Katze draußen kühl, sicher gelagert und schnellst möglich einfach noch mal Röntgenaufnahme machen lassen.

Es gibt auch die Möglichkeit dass ein Mensch die Katze vergiftet hat und so einen will man doch gerne finden.

Bei uns hat einer meine Katze anscheinend mal in den Stadtgraben getreten. Sie hat sich dort öfters an dem Holz der Böschungsbefestigung die Krallen gewetzt. Der Graben ist recht schmal, an einer Seite ist eine Hauswand und an der anderen sind Bahnschwellen die übereinander eine Wand bilden. Sie konnte also nicht raus und hat sich zum Abfluss geflüchtet, dort liegt ein kleiner Berg (5-10cm) Sand (Ausspülungen von dem Gepflasterten) auf dem Boden und damit ist es nicht so tief.

Sie hat extrem laut gemauzt. Die Verletzung des Zwerchfells scheint daher gekommen zu sein, aber da ich das Grundstück nicht mit Kameras überwacht hatte kann ich da auch nichts beweisen oder überhaupt ermitteln was da eigentlich passiert ist.
Im Nachhinein überlegt man sich dass es eigentlich recht einfach wäre dort ein paar RaspBerryPi mit Cam-Modul und genügend großer zweiter SD-Karte für die Bilder hinzustellen, kostet nur etwas Energie.

Bei meinem Nachbarn wurde der große Schäferhund von einem Typen vergiftet, scheinbar durch eine vergiftete Wurst. Ich habe da so einen Verdacht, kann es aber nicht beweisen. (hier gibt es den Jungen meines Nachbarn den mal ein Hund angegriffen hat)
 
G

Gelöscht 81840

Gast
Hallo,

also ich verstehe deine Trauer sehr gut.
Jeder Mensch bindet sich anders an ein Tier.
Sie werden Familienmitglieder die man sich um nichts in der Welt mehr weg denken kann. Ich habe auch drei Katzen (Freigänger) & für mich ist die Vorstellung dass eine der drei nicht mehr nach Hause kommt einfach schrecklich.

Jedoch haben auch wir in der Vergangenheit schon einige Verluste von Katzen, Hunde oder Hasen wegstecken müssen.
Was uns allen dabei geholfen hat war die Verabschiedung - wir haben die Tiere eingebettet in unseren Garten begraben. Stellten Kerzen auf und klebten Bilder von ihnen in unsere Familienalben, so sind sie für uns unvergessen.

Der Schmerz ist zu Anfang unerträglich aber er wird sich lösen - der Weg dorthin ist oft nicht leicht aber deine zwei noch Katzen brauchen ja auch wen zum schmusen und lieben!

Ob du nun deine beiden Katzen weiterhin als Freigänger halten willst ist deine Entscheidung.
Ich persönlich könnte es meinen Katzen nicht verweigern in der Natur einfach "Wildtier" zu sein. Wir wohnten 7 Jahre lang neben ein stark befahrenen Hauptstraße, glücklicherweise haben es alle 3 Katzen überlebt. Nun sind wir in ein ruhigeres Gebiet gezogen, nur eine kleine Nebenstraße auf der über den Tag verteilt 5 Autos fahren und das sind Anrainer.
Gefahren sind sie trotzdem ausgesetzt, im Sommer dem Mähwerk auf der Wiese im Herbst den Jägern im Wald.
Es ist wie bei Menschen, den Schicksal entkommt man nur schwer!

Alles liebe wünsch ich dir und ganz wichtig, verabschiede dich so und wie lange du willst. Jeder Mensch trauert anders.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
C

Catley

Gast
Sorry, das alte Prob - ich hab versucht, deinen thread zu lesen, aber es einfach nicht geschafft der fehlenden Absätze wegen.... Tut mir Leid.

Aber ich denke auch, dass die Überschrift reicht, denn das kann ich mehr als gut verstehen...

Denn ich hab meinen Katerschatz vor 4 Jahren verloren. Noch heute tut es weh - aber nicht mehr so wie damals und das ists, was ich dir als Mutmachung weitergeben möchte: Die Trauer bleibt, aber der Schmerz vergeht. Noch nicht, dazu ists zu frisch bei dir - aber es wird besser.

Behalt ihn in Erinnerung - und lass zu, dass er Raum macht für eine andere Katze - später....
 

cucaracha

Urgestein
Als meine beiden Hauskatzen überfahren wurden, habe ich mir nur noch Siam- und Perserkatzen angeschafft, da sie nur wenige Meter entfernt das Haus verlassen.
Unsere Hauskatzen liefen viel weiter weg..daher kamen sie auf die Strasse und wurden überfahren.

Mein Schmerz war auch extrem gross...daher kann ich dich gut verstehen.

Meine Siamkatzen und Perser gingen noch nie auf die Strasse.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

    Oben