Hallo alle zusammen,
ich habe vor längerem Mal meine Probleme alle in einem Post geschildert, aber keine Antwort bekommen, weil er wahrscheinlich schlicht zu lange war. Also möchte ich sie gerne noch einmal einzeln schildern und fange jetzt mit dem folgenden an.
Ich habe meine gesamte Kindheit bei meinet Oma verbracht. Meine Mutter kam nicht mit mir klar, konnte einfach nicht mit Kindern umgehen. zu dem Zeitpunkt war sie auch erst 21, und wie ich später erfahren habe, war ich weder geplant, noch bin ich in einer festen Beziehung entstanden (es war ein One-Night-Stand). Wir hatten zwar regelmäßigen Kontakt (weil sie nur eine Szraße weiter gewohnt hat), aber der war immer nur oberflächlich. Immer wenn sie mir versprochen hat etwas mit mir zu unternehmen hat sie mir wenige Minuten vorher abgesagt. Sie hat sich als ich 4 war von meinen Stiefvater getrennt (wie ich jetzt weiß) und so hatte ich zu ihm auch nur selten Kontakt. Ich hatte schon früh das Gefühl, dass mich das alles negativ beeinflusst hat. Ich hatte schon immer große Probleme damit mich Leuten zu öffnen und jemandem Vertrauen zu schenken. Wenn ich Bilder von glücklichen Familien gesehen habe, hat es mich manchmal wie ein Schlag getroffen und ich musste anfangen zu weinen. Mit 12 habe ich gemeinsam mit meiner Oma meine krebskranke Uroma gepflegt, bis sie letztendlich gestorben ist. Auch in dieser Zeit war meine Mutter nie da, hat sich nicht mitgekümmert. Mit 14 habe ich dann erfahren, dass sie über all die Jahre diverse Drogen genommen hat. Ein Freund hat sie offenbar aus ärger Verraten und dadurch hat sie ihren Führerschein verloren. Dafür hat sie dann mit den Drogen aufgehört, aber nicht für ihr einziges Kind. Kurz vor meinem 18 Geburtstag wurde es mir dann mit meinem Opa zu viel, er ist oft sehr eggressiv, ich konnte keine Freund mehr mitbringen, er terrorisiert meine Oma psychisch, als habe ich meine Mutter gezwungen mein bisher ungenutztes Zimmer bei ihr zu renovieren, damit ich bei ihr einziehen kann. Kurz nach meinem 18 Geburstag hat sie mir dann offenbart, dass der Mann, den ich jahrelang für meinen Vater gehalten habe, gar nicht mein richtiger ist. Sie würde ohne seinen Unterhalt im Monat nicht rundkommen und ich müsste den Anspruch darauf jetzt selbst vor Gericht geltend machen. Ich denke wenn sie nicht das Geld gewollt hätte, hätte ich auch nie die Wahrheit erfahren. Meine Oma hat mir dann noch erzählt, dass ich einen Halbbruder gäbe, der schon gestorben ist. Er war der Sohn einer Freundin meiner Mutter. Das makabere ist, er ist bei einem schweren Zugunfall gestorben und meine Mutter hat mich (damals noch unwissend) auf der Trauerkarte unterschreiben lassen. Vor einem Jahr ist sie dann von meinem Stiefvater schwanger geworden (sie sind jetzt wieder zusammen und verheiratet), hat das Kind aber verloren. Ich bin jetzt 20 und sie versucht all die verlorenen Jahre irgendwie mit ihrem Gewissen zu vereinbaren. Ich bin mittlerweile depressiv und sie lässt mich deswegen keine Minute mehr aus den Augen. Sie kommt alle paar Minuten in mein Zimmer, schreibt mir ständig macht mir Vorwürfe, sie könne wegen mir nicht mehr richtig essen und schlafen.
Meine Oma meint ich solle ihr doch verzeihen, jeder hat eine zweite Chance verdient, doch sie hat so viel an mir kaputt gemacht ich kann ihr einfach nicht verzeihen. Ich kann nichts als Wut und Trauer ihr gegenüber empfinden.
Wie denkt ihr kann ich mit der Situation umgehen?
ich habe vor längerem Mal meine Probleme alle in einem Post geschildert, aber keine Antwort bekommen, weil er wahrscheinlich schlicht zu lange war. Also möchte ich sie gerne noch einmal einzeln schildern und fange jetzt mit dem folgenden an.
Ich habe meine gesamte Kindheit bei meinet Oma verbracht. Meine Mutter kam nicht mit mir klar, konnte einfach nicht mit Kindern umgehen. zu dem Zeitpunkt war sie auch erst 21, und wie ich später erfahren habe, war ich weder geplant, noch bin ich in einer festen Beziehung entstanden (es war ein One-Night-Stand). Wir hatten zwar regelmäßigen Kontakt (weil sie nur eine Szraße weiter gewohnt hat), aber der war immer nur oberflächlich. Immer wenn sie mir versprochen hat etwas mit mir zu unternehmen hat sie mir wenige Minuten vorher abgesagt. Sie hat sich als ich 4 war von meinen Stiefvater getrennt (wie ich jetzt weiß) und so hatte ich zu ihm auch nur selten Kontakt. Ich hatte schon früh das Gefühl, dass mich das alles negativ beeinflusst hat. Ich hatte schon immer große Probleme damit mich Leuten zu öffnen und jemandem Vertrauen zu schenken. Wenn ich Bilder von glücklichen Familien gesehen habe, hat es mich manchmal wie ein Schlag getroffen und ich musste anfangen zu weinen. Mit 12 habe ich gemeinsam mit meiner Oma meine krebskranke Uroma gepflegt, bis sie letztendlich gestorben ist. Auch in dieser Zeit war meine Mutter nie da, hat sich nicht mitgekümmert. Mit 14 habe ich dann erfahren, dass sie über all die Jahre diverse Drogen genommen hat. Ein Freund hat sie offenbar aus ärger Verraten und dadurch hat sie ihren Führerschein verloren. Dafür hat sie dann mit den Drogen aufgehört, aber nicht für ihr einziges Kind. Kurz vor meinem 18 Geburtstag wurde es mir dann mit meinem Opa zu viel, er ist oft sehr eggressiv, ich konnte keine Freund mehr mitbringen, er terrorisiert meine Oma psychisch, als habe ich meine Mutter gezwungen mein bisher ungenutztes Zimmer bei ihr zu renovieren, damit ich bei ihr einziehen kann. Kurz nach meinem 18 Geburstag hat sie mir dann offenbart, dass der Mann, den ich jahrelang für meinen Vater gehalten habe, gar nicht mein richtiger ist. Sie würde ohne seinen Unterhalt im Monat nicht rundkommen und ich müsste den Anspruch darauf jetzt selbst vor Gericht geltend machen. Ich denke wenn sie nicht das Geld gewollt hätte, hätte ich auch nie die Wahrheit erfahren. Meine Oma hat mir dann noch erzählt, dass ich einen Halbbruder gäbe, der schon gestorben ist. Er war der Sohn einer Freundin meiner Mutter. Das makabere ist, er ist bei einem schweren Zugunfall gestorben und meine Mutter hat mich (damals noch unwissend) auf der Trauerkarte unterschreiben lassen. Vor einem Jahr ist sie dann von meinem Stiefvater schwanger geworden (sie sind jetzt wieder zusammen und verheiratet), hat das Kind aber verloren. Ich bin jetzt 20 und sie versucht all die verlorenen Jahre irgendwie mit ihrem Gewissen zu vereinbaren. Ich bin mittlerweile depressiv und sie lässt mich deswegen keine Minute mehr aus den Augen. Sie kommt alle paar Minuten in mein Zimmer, schreibt mir ständig macht mir Vorwürfe, sie könne wegen mir nicht mehr richtig essen und schlafen.
Meine Oma meint ich solle ihr doch verzeihen, jeder hat eine zweite Chance verdient, doch sie hat so viel an mir kaputt gemacht ich kann ihr einfach nicht verzeihen. Ich kann nichts als Wut und Trauer ihr gegenüber empfinden.
Wie denkt ihr kann ich mit der Situation umgehen?