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Ich helfe gerne anderen Menschen.

selina20

Mitglied
Hallo an alle,


Ich wollte mal eure meinung hören.


Mir ist aufgefallen, das es mir spass macht anderen Menschen zu helfen, sei es in der finanziellen Lage oder Papierkramm erledigen. Auch Müll entsorgen wenn es sein muss. Oder auch einkaufen.🙂🙂

Das alles tue ich für meine Bekannte. Ich gebe ihnen meinen letzten Cent auch wenn ich mal kein Geld habe schenke ich ihnen 10euro. Wenn sie mal schlimme Tage haben und ich weiss sie haben nichts zum Essen. Ich weiss ein bischen zu Gutmütig. Es macht mich aber Glücklich wenn ich sehe wie ich den Menschen helfen kann. Mit allen mitteln.

So denke ich mir, Mache doch etwas soziales. Der Haken ist aber ich leide an depressioenen, mittlerweile geht es mir aber gut.

Wie denkt ihr darüber?? Würde dieser Beruf zu mir passen??
 
Naja, vielleicht solltest du dein Geld mehr zusammenhalten, und wer weiß, was das für "Bekannte" sind. Sind vielleicht nur froh über einen "Dummen", der sie mit Geldgeschenken versorgt.

Ansonsten ist doch eine hilsbereite Art was sehr positives. An was für eine Richtung dachtest du denn? Sozialpädagogik, Erziehung, Lebensberatung, Altenpflege?
 
Hallo.

Also ich denke ich werde mehr in die richtung Sozialpflege/betreuerin auch Familienhilfe gehen.

Ich kann ja auch danach weiter auf die Schule gehen. Um mich weiterzubilden.
 
So, wie ich es geschrieben habe. Falls deine Ausführungen so stimmen, lässt das auf starke psychische Probleme schließen.
 
ich denke nicht, dass sie ein problem hat.

es ist eine sache der erziehung und des erlebens des lebens.
solidarität, die sehr unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann,
hängt oft mit der tatsache zusammen, dass man in einem umfeld aufwuchs,
wo gegenseitige hilfe einfach großgeschrieben wurde und werden musste.

nach dem zweiten weltkrieg mussten die menschen viel sozialer zueinander sein,
damit man wieder wohnen konnte. einer hat dem anderen aus der patsche geholfen.
genauso sollte es bei guten freunden auch sein.
klar gibt es grenzen, aber wenn sie damit noch keine schlechten erfahrungen
machen musste, indem sie ausgenutzt wurde, ist es völlig legitim.

ich habe mir auch schonmal 10€ geliehen und wieder zurück bezahlt.
und heute würde ich diesem kumpel genau das gleiche zugestehen.
warum auch nicht?
man muss nur wissen bei wem man sozial sein kann und wo es nur ausgenutzt wird oder gar noch drüber gelacht wird - man n arschtritt als dankeschön bekommt.

das helfersyndrom ist nicht unbedingt nur bei psychisch belasteten menschen zu finden, es ist bei menschen zu finden, die viel lebenserfahrung haben, weil sie schon viel gutes und viel schlechtes erlebt haben und daher vieles recht gut einschätzen können.
ich kenne verzogene einzelkinder, mit denen ich als freunde nichts anfangen kann.
die haben kein helfersyndrom gehabt, nicht mal ansatzweise. komisch, oder?
 
Helfersyndrom bedeutet, dass Du unbedingt alles mögliche für andere tun willst. Aber dabei vergisst, auch noch auf Dich zu schauen.

Helfen ist schön. Vor allem wenn man sieht wie sich andere über die Hilfe freuen.

Aber wenn Du schreibst, noch deine letzten 10 Euro zu geben, obwohl Du sonst kein Geld mehr hast: wo bleibst dann Du? Wovon willst Du leben?

Brauchen Sozialpflegebetreuerinnen (ich übernehm diesen Ausdruck von Dir mal einfach 😉) keine Ausbildung? Glaubst Du die haben keine Ausbildung sondern "helfen mal einfach so"?

Mitnichten ... dafür benötigt man sicher ne Ausbildung.

Ich hab nie gedacht mal mit House einer Meinung zu sein 😱😀😉 aber Helfersyndrom scheint da leider wohl schon sehr zuzutreffen.

Jede Pflegesparte benötigt eine gewisse Ausbildung. Das kann man nicht einfach so machen, weil es einen freut.

Und wenn Du es ohne Ausbildung machst, fällt das wohl unter "ehrenamtlich" = Du tust das ohne Gehalt, sondern einfach, weil es Dir Spass macht, nicht an den Gedanken an Gehalt, sondern eben um für andere da zu sein.

Aber davon kannst Du nicht leben.

Und nun? 😱😉
 
Ich helfe zwar auch gerne, aber meinen letzten Euro gäbe ich nur den Menschen, die mir besionders naherstehen oder die mir viel bedeuten.

Ich würde auch darauf achten, ob du Hilfe auch von anderen erwarten kannst, wenn du sie mal brauchst.

Zum Thema: Helfersyndrom ? Wikipedia
 
Hi,

zuallererst möchte ich den anderen hier, zumindestens teilweise, zustimmen. Wenn du immer anderen hilfst und dich dabei vergisst, ist es nur eine Frage der Zeit bis du dich ausgenutzt fühlen wirst.

Deinem Nickname entnehme ich das du 20 bist, oder? Da wirst du ja schon deine Erfahrungen mit Leuten gemacht haben, die gerne nehmen aber nix dafür geben.....

So ein sozialer Beruf ist mit Sicherheit kein Zucker schlecken, da muß man auch lernen Dinge nicht zu Nahe an sich heranzulassen.

Was ich nicht verstehe ist, dass man dir vorwirft, du würdest denken man braucht keine Ausbildung für so einen Beruf.
Da hast du doch überhaupt nix zu geschrieben!?

An deiner Stelle würde ich Praktikas machen....mal 1-2 Monate irgendwo reinschnuppern, ob dir das liegt
 

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