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Ich hatte vor einem Monat einen Pitbull-Angriff

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Der arme Hund. Wäre mal interessant zu erfahren, was im Vorfeld vorgefallen ist. Hunde reagieren auf Reize, Actio -> Reactio.
Dass Du dich jetzt hier so als Held aufspielst, finde ich mehr als lächerlich. Dass Du deine Bekannte beschützt hast, ist lobenswert, aber man sagt nicht umsonst: Bescheidenheit ist eine Tugend. 🙄

typisch, dass so ein Sche** Beitrag kommt, nach dem Motto "das arme Tier" - das Vieh hätte die Frau töten können, tut mir Leid für so eine Aussage hab ich 0 Verständnis *kopfschüttel*

ich weiß nicht ob sich der Threadersteller hier wichtig tun will, er hat immerhin ein größeres Wirbeltier getötet, selbst wenn es eine Bestie war, kann ich mir vorstellen, dass das nicht spurlos an einem vorbei geht, ganz zu schweigen von der Gefahr für Leib und Leben denen er ausgesetzt war und die Verletzungen die er davon getragen hat

an den Threadersteller:

was du getan hast war wirklich mutig, du hast einem Menschen vielleicht das Leben gerettet oder zumindest vor großem Schaden bewahrt, dafür gebührt dir Respekt, zum Glück hattest du die nötige Kraft dazu, ich hoffe die Narbe entstellt dich nicht

ich finde es eine Sauerei, dass solche Tiere gehalten werden dürfen
 
Das ist und bleibt ein wirklich schwieriges Thema....

Es war wirklich mutig die Freundin zu beschützen und der Tod des Hundes...wäre wahrscheinlich früher oder später ohnehin durch den Angriff durchgeführt worden....

Was man hier aber nicht vergessen sollte: das Tier war definitiv gestört bzw. von irgendetwas verstört...ich will nicht sagen, dass ihr beiden irgendwas damit zu tun habt, oder andere Opfer...sondern ein Tier rennt nicht einfach los weil ihm danach war....ich hoffe der Besitzer bekommt ordentlich eins auf die Mütze :mad: Den im Endeffekt ist es seine Schuld, nicht die Schuld von dir oder des Tieres...sondern ganz allein seine Schuld!!

Auch sog. Kampfhunde können liebe und treue Tiere sein...wenn man weiß wie man mit ihnen umzugehen hat!! Desswegen bin ich auch für die generelle Einführung eines "Hundeführerscheins"

Zuletzt noch...ich kann mir zwar vorstellen, dass du auf diesen Hund eine Sch*** Wut hattest...aber die Tötung dieses Tieres hier schon fast als "toll" zu bezeichnen...nein das finde ich falsch...es ist immer schlimm wenn ein Lebewesen sterben muss...aus welchem Grund auch immer 🙁
 
Hallo Gast

Aus Deinen Zeilen kann man erkennen, dass der Hund nicht nur in Deinem Gesicht Spuren hinterlassen hat. Die Art und Weise wie Du schreibst. Dieses Erlebnis hätte wohl auf die meisten Menschen traumatisierende Nachwehen. So sind wir Menschen nun halt.

Ich finde es gut das Du Dich hier "freischreibst". Und wenn Du im Moment die Anonymität dazu brauchst, ist das auch OK. Aber es könnte sehr wohl sein das Dich die Geschichte noch lange beschäftigen rsp. belasten könnte. Was Du erlebt hast ist nicht nix! Und wenn Du merkst das Dich das Erlebnis in Deinem Alltag behindert, sei nicht beschämt oder zu stolz kurzfristig profesionelle Hilfe anzunehmen. Psychologen sind auch für Helden da😉.

Was die Narbe im Gesicht betrifft; ich weiss ja nicht wie gross oder tief die Wunde ist aber die Heilung wird Dir ganz schön Geduld abverlangen. Und so lange sie noch rot ist, ist sie halt ein "leuchtendes Mahnmal". Es kann bis zu einem Jahr dauern bis die Narbe den natürlichen Hautton wieder angenommen hat. Danach ist eine plastische Korrektur durch chirurgische oder chemische Abschleifung sehr wohl möglich. Für Dich wird sie jedoch ein lebenlang sichtbar sein.

Ich verspüre keine Wut gegen das Tier - nur Mitleid. Da hat sich wiedermal mehr ein "Hundefreund" ein Tier angeschafft, deren Verantwortung er in keinster Art und Weise gewachsen war. Einen Pitpull zu halten erfordert so viel Wissen, Disziplin und Arbeit... ich würde es mir nie und nimmer zutrauen. Aber ich kenne Leute die das sehr wohl können.
Apropos: Du sprichst im Eingangsthread von einem "grossen Hund", ein Pitbull ist mit seinen ca. 30Kg von mittlerer Statur.

Anyway; auch wenn Dein Handeln in der Situation verständlich, sogar berechtigt war - keiner sollte stolz darauf sein ein Tier umgebracht zu haben.

Ich wünsche Dir gute Besserung und das Du die Geschichte verarbeiten kannst.
Lieben Gruss
*ES*
 
Hm...🙄

Ich möchte den Hund nicht in Schutz nehmen, aber ich schließe mich meinen Vorrednern an, dass den Hund im Prinzip keine Schuld trifft. Natürlich, hat er Dich angegriffen, aber kein Hund wird aggressiv geboren, das Tier stellt dar, was sein Besitzer aus ihm gemacht hat.
Und ich hoffe sehr, dass der Besitzer dafür zur Rechenschaft gezogen wird.
 
Der arme Hund. Wäre mal interessant zu erfahren, was im Vorfeld vorgefallen ist. Hunde reagieren auf Reize, Actio -> Reactio.
Dass Du dich jetzt hier so als Held aufspielst, finde ich mehr als lächerlich. Dass Du deine Bekannte beschützt hast, ist lobenswert, aber man sagt nicht umsonst: Bescheidenheit ist eine Tugend. 🙄

ohh der `arme Hund´ - vllt. war ja dein gemeinter `armer Hund´ eine `dressierte Kampfmaschine´ auf bestimmte `Reize´!?

...und der TE spielt sich bestimmt nicht als Held auf, sondern teilt lediglich seine Belastung mit, die verbunden ist mit Schockeinwirkung.

Ich hoffe dir bleibt im Leben eine traumatische Erfahrung dieser Art erspart! Wenn nicht würdest auch anders reagieren.

lg.
 
Ich finde sehr gut, wie du deine Sportpartnerin vor dem Hund beschützt hast. Narben verheilen wieder, oder man kann sie kosmetisch entfernen lassen.

Es war einfach notwendig, diesen agressiven Hund zu töten!

Manche Leute sollten keine Hunde halten.

Warum man Pitbull Terriere als Familienhunde hält ist mir auch ein Rätsel. Ich glaube nämlich, korrigiert mich, wenn es unsinn ist, dass jede Rasse ein unterschiedliches Kampfpotential hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hunde haben kein unterschiedliches Kampfpotential, sondern lediglich ein unterschiedliches Aggressionspotential.

Und eins möchte ich hier mal fest halten, natürlich, haben Kampfhunde ein anderes Aggressionspotential als ein "gewöhnlicher" Haushund, aber der achso tier- und kinderliebe Labrador ist auf der Beißerliste letztes Jahr enorm hoch geklettert, genau wie der so verspielte Golden Retriever...auch diese Rasse hat letztes Jahr vermehrt zugebissen.
Was ich damit sagen möchte ist, dass man nicht so darauf rum reiten sollte, dass es ein Kampfhund ist...
ich hab euch hier mal was kopiert:

Am häufigsten schnappten Schäferhunde zu (122 Fälle, 2005: 169 Fälle), gefolgt von Rottweilern (43/45) und Terriern (34/35). Bei den Kampfhunden führt der American Staffordshire mit 22 Attacken (2005: 23) die Statistik an.
Insgesamt wurden 839 Anzeigen registriert, nach denen Hunde Menschen verletzt oder auch nur gefährlich angesprungen haben. 2005 lag diese Zahl bei 909
Die Grünen halten trotz des Rückgangs weiter an ihrer Forderung nach einer Hundeführerscheinpflicht fest.


Also...839 Attacken von den nur 22 von einer Kampfhundrasse waren...Und 122 vom Haushund Schäferhund...



Ich habe selber 3 Hunde und finde es klasse, dass die Zahl der Angriffe gesunken ist. 🙂

Manche Menschen dürften keine Hunde halten...
 
Hallo
"nur 22 von einer Kampfhundrasse waren...Und 122 vom Haushund Schäferhund... "
Wie viele Kampfhunde gibt es in Deutschland und wie viele Haushund Schäferhunde?

Wenn 22 von 100 Kampfhunden beißen ist es etwas anderes, als wenn es 122 von 1000 Schäferhunden tun würden.

Mal ganz abgesehen davon, die sogenanten Kampfhunderassen haben etwas andere Beißwerkzeuge und einen auf bestimmte Funktionen ausgelegten Körperbau.
Wenn es zu Zwischenfällen kommt dann richtig.

Es wundert mich etwas, dass es möglich war dem Tier den Kehlkopf zu brechen.

Die Narbe wird ein Leben lang bleiben, der Besitzer schafft sich ein neuen Hund an und lebt sein Leben weiter...
Schön, dass dem Mädel nix Passiert ist!
Eine Narbe schmückt einen Mann wohl eher als eine Frau!

In meinen Augen bleibt ein Tier immer ein Tier!
Die Versuche in diesem Thread Hunde zu verteidigen, ist schon charakteristisch für die typische Tierliebe, die solchen Hunden ihr verhalten ermöglichen.
Bin teilweise angewidert davon.

Grüße
 
Wenn es zu Zwischenfällen kommt dann richtig.
Wenn ein Schäferhund zubeißt, dann auch "richtig". Vielleicht nicht, weil sie, anders als sog. Kampfhunde, nicht mehr loslassen, wenn sie sich erst festgebissen haben, aber allein durch die Größe der Zähne.
Zu der "typischen Tierliebe" - was diesen Hunden ihr Verhalten ermöglicht, ist
1. mangelndes Fachwissen der Halter
2. schlechte, d.h. vor allen Dingen aggressive, gewalttätige Erziehung.
"Tierliebe" spielt da garantiert nicht als negativer Faktor hinein, eventuell "übertriebene, verharmlosende Tierliebe", aber die las ich hier bisher noch nicht.

Jeder Mensch, der jemals einen Hund erzogen hat, egal ob Pitbull, Zwergpudel oder Schäferhund, weiß, dass sich das Verhalten eines Hundes zu 90% nach Aufzucht und Erziehung richtet. Gene oder irgendein angeborenes Aggressionspotential spielen da nur eine sehr untergeordnete Rolle und dienen oft den Menschen, die mit ihren Kötern nicht klarkommen, nur als schlechte Ausrede.
Deswegen gilt auch meine Wut nicht dem Hund, der als nur beschränkt eigenständig denkfähiges Wesen einfach nichts für seinen Halter kann, sondern dem Herrchen, das sein Hirn mal lieber früher angeschaltet hätte.

Zum Threadersteller - Ich finde es nicht "richtig", aber notwendig, dass du den Hund getötet hast. Hunde mit falscher Erziehung sind tatsächlich gefährlich und ein nicht berechenbares Risiko. Ich freue mich für dich, dass du das halbwegs unbeschadet überstanden hast, und dein Verhalten war sicherlich mutig.
Ich kann mich aber auch nicht gegen den Eindruck wehren, dass du dein Verhalten durch die Postings hier teilweise zu rechtfertigen versuchst, ob bewusst oder unbewusst. Wenn es so wäre, fände ich das aber auch normal und richtig und möchte dir sagen, dass es keinen Grund dazu gibt, denn wie gesagt, du hast angemessen gehandelt..

Warum man ihn hier aber gleich als Helden und Gutmenschen darstellen muss und gar mit irgendwelchen Initiativen zur Eindämmung der Hundedichte (hat mir wenigstens ein Grinsen entlockt, dankeschön dafür) anfangen muss, will mir nicht ganz in den Kopf. Da hat bei manchen die Anti-Kampfhund-Propaganda, oder soll ichs Panikmache nennen, etwas zu deutlich angeschlagen.

MfG
 
Also ich finde es auch lobens- und bewundernswert, was der TE getan hat. Wirklich großen Respekt!

Zu der Hundeproblematik will ich aber noch sagen (bin mit Hunden aufgewachsen und war lange in der Hundeschule tätig und habe Hunde ausgeführt), dass es tatsächlich am Halter liegt, wie sich ein Hund verhält oder auch nicht. Es gibt einfach sehr viele schlechte und verantwortungslose Hundehalter, die sich einfach so einen Hund anschaffen, ohne zu wissen, wie mit diesem umzugehen ist und wie viel Arbeit in so ein Tier gesteckt werden muss.
Ich bin selbst schon einige Male gebissen worden, zweimal von einem Terrier (diese ganz kleinen Schoßhündchen). Ich musste deswegen nur an der Hand genäht werden (der eine Hund hatte sich ne Rippe gebrochen, weil ich ihn von mir weg getreten habe), aber ein solcher Biss ist bei kleinen Kindern lebensgefährlich, wenn er am Kopf geschieht.
Ein anderes mal hat mich ein Schäferhundmix erwischt, der vorher erst auf unsere Mischlingshündin (etwas kleiner als ein Schäferhund) losgegangen ist und sie blutig gebissen hat. Kein Hundehalter in Sicht, ich konnte nur hören, wie irgendwer nach dem Hund rief. Ich bin dazwischen und da hat mich das Vieh am Arm erwischt. Er hat zu meinem Glück aber gleich von mir abgelassen und als ich mit der Leine ein knallendes Geräusch erzeugt habe, ist der ab. Der Besitzer kam dann und versuchte sehr unbeholfen das Tier an zu leinen. Ich hab via Handy meine Mutter angerufen, die dann sofort mit dem Auto kam (war auf einem Feldweg)., der andere Hundebesitzer bekam ne Anzeige und durfte sowohl Tierarztkosten als auch eine kleine Summer Schmerzensgeld bezahlen.
Seit dem habe ich immer ein Pfefferspray beim Hundeausführen dabei, habe es aber nie mehr gebraucht.

Ein anderes heftiges und sehr prägendes Erlebnis mit einem Hund (Rottweiler) den wir kurz hatten, als ich noch bei meiner Mutter und ihrem gewalttätigen Mann leben musste, war das, dass der Mann meiner Mutter mal wieder auf sie los ist und sie schlug. Den Hund hatte er in die Küche eingesperrt, aber der tobte total (wir hatten ihn erst seit vier Monaten aus dem Tierheim, er war sonst total verschmust und lieb). Ich bin dann in die Küche gerannt und habe den Hund raus gelassen und tatsächlich hat er sein Frauchen beschützt und ist auf ihren Mann los, hat ihm den Arm zerfleischt und das richtig. Dann hat er ihn angeknurrt und an der Wand gehalten, bis meine Mutter die Polizei rufen konnte. Leider hieß es dann, der Hund wäre auf beide los gegangen und er musste ins Tierheim, um dann eingeschläfert zu werden. Ich bin da am nächsten Tag heimlich hin und habe die Geschichte klar gestellt und auch gesagt, dass ich daran Schuld war, dass der Mann so verletzt wurde, aber auch dass die Verletzungen meiner Mutter nicht vom Hund sondern vom Mann kamen (meine Mutter hat das vor der Polizei immer geleugnet). Der Rottweiler wurde darauf an eine Wachfirma vermittelt, zum Bewachen eines Grundstückes. Ich muss sagen, da war ich 14 und wenn ich da heute so drüber schreibe, ist das schon total verrückt.

Was ich aber daraus für mein Leben gelernt habe, ist, dass ein Tier niemals so eine Bestie wie ein Mensch sein kann und dass es immer auch erst die Bestie Mensch geben muss, um ein Tier, welcher Art auch immer, so zu manipulieren, dass es die Bezeichnung Bestie verdient hat.
Einen Hund kann man für solches Verhalten schnell bestrafen, um andere davor zu schützen. Bei einem Mensch gestaltet sich das weitaus schwieriger...

Sorry falls jetzt jemand meint, das passt da nicht dazu. Aber immer wenn ich sowas lese, dann muss ich an diese Erlebnisse denken. Ist aber das erste Mal, dass ich das auch geschrieben habe und wow, es klingt echt ziemlich irreal...
 

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