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Ich hatte noch nie eine adäquate Stelle.

Rosalie1984

Neues Mitglied
Hallo,

ich bin 35 und habe so langsam die Nase voll vom Thema "Beruf".

Kurz zusammengefasst: nach dem Realschulabschluss fand ich damals keinen Ausbildungsplatz, machte dann ein Einstiegsqualifizierungsjahr im Büro und hinterher eine schulische Ausbildung zur Europasekretärin mit sehr gutem Abschluss (1,4).

Danach wieder keine Chance, egal in welchem Bereich, ich bewarb mich auf nahezu alle Stellen die nur annähernd mit dem Thema Büro / Sprachen zu tun hatten, war bei Job -Coachings und passte mehrfach meine Bewerbungsunterlagen an.

Auf dem Jobcenter erzählte man mir dann, es läge an meiner nicht vorhandenen regulären dreijährigen Ausbildung, dass ich so gar nix finde. Also suchte ich mir eine Ausbildungsstelle und war dann nach 2.5 Jahren (mit Lehrzeitverkürzung) Bürokauffrau.

Ich bekam nun zwar die ein oder andere Stelle, aber grundsätzlich nur Mist, wo ich einfach als Depp vom Dienst eingestellt wurde und lediglich komplett anspruchslose Aufgaben erledigen sollte wie Kopierarbeiten, die Mensa putzen und ähnliches - dafür sollte ich nun eine Ausbildung absolviert haben?!

Also hängte ich noch eine Weiterbildung in Finanzbuchhaltung dran, aber es besserte sich einfach nichts.

Ich habe vielmehr das Gefühl, dass mich keiner wirklich ernst nimmt aufgrund meiner späten Ausbildung und ich deswegen immer nur solche "niederen" Arbeiten verrichten soll.. Ich bekomme ja nicht mal die Chance, mich zu beweisen, dass ich zu mehr tauge als Blätter kopieren und Hilfsarbeiten verrichten.

Aber was kann ich tun, um was zu ändern?
 
@TE

Vielleicht "verkaufst" Du Dich nicht gut genug.

Klappern gehört zum Handwerk.

Kommt auch aufs Bundesland an, wie die Chancen stehen.
 
Im kaufmännischen Bereich etwas (vernünftiges) zu finden ist eh sehr schwer. Besser wäre es wohl, wenn du was komplett anderes machst. Vielleicht kommst du auch als Quereinsteiger woanders rein.

Kurz zusammengefasst: nach dem Realschulabschluss fand ich damals keinen Ausbildungsplatz,

Das ging damals leider sehr vielen so, die um die Jahrtausendwende die Schule verließen und auf Ausbildungssuche gingen. Ich habe das selbst noch gut in Erinnerung, wobei ich bei den geringen Ausbildungsangebot damals noch mehr als Glück hatte. Gebracht hat es mir leider auch nicht viel, denn nach der Ausbildung wurde ich nicht übernommen und Jobsuche gestaltete sich auch mehr als schwierig.

machte dann ein Einstiegsqualifizierungsjahr im Büro und hinterher eine schulische Ausbildung zur Europasekretärin mit sehr gutem Abschluss (1,4).
Da kenne ich auch einige, die die Ausbildung gemacht haben und danach nichts fanden. Schulische Ausbildungen sind, bis auf wenige Ausnahmen, eher ein Garant für Arbeitslosigkeit.

Auf dem Jobcenter erzählte man mir dann, es läge an meiner nicht vorhandenen regulären dreijährigen Ausbildung, dass ich so gar nix finde. Also suchte ich mir eine Ausbildungsstelle und war dann nach 2.5 Jahren (mit Lehrzeitverkürzung) Bürokauffrau.

Ich bekam nun zwar die ein oder andere Stelle, aber grundsätzlich nur Mist, wo ich einfach als Depp vom Dienst eingestellt wurde und lediglich komplett anspruchslose Aufgaben erledigen sollte wie Kopierarbeiten, die Mensa putzen und ähnliches - dafür sollte ich nun eine Ausbildung absolviert haben?!
Gibt hier einige Berichte von Bürokaufleuten, die es entweder schwer haben, überhaupt einen Job zu finden oder nur der Depp von Dienst sind. Deswegen würde ich auch keinem raten, überhaupt so eine Ausbildung abzuschließen. Man macht da tatsächlich fast nur niedere Tätigkeiten.

Also hängte ich noch eine Weiterbildung in Finanzbuchhaltung dran, aber es besserte sich einfach nichts.
Das hätte ich jetzt wiederum nicht gedacht. Aber es kann schon sein, dass man selbst mit dieser Qualifikation nicht mehr so gefragt ist. Vielleicht wäre eine komplette Umorientierung tatsächlich besser. Ich mache jetzt auch was komplett anderes als ich gelernt habe.
 
Also hängte ich noch eine Weiterbildung in Finanzbuchhaltung dran, aber es besserte sich einfach nichts.
Weiterbilden!

Es gibt mittlerweile viele Ferninstitute bei denen man neben dem Job eine Weiterbildung machen kann. Fachwirt/in o.ä.
Bürokauffrau/-mann ist ein Job, den man mittlerweile getrost abschreiben kann. Man muss sich spezifizieren.
Für Finanzbuchhaltung werden mittlerweile lieber Uniabsolventen eingestellt.
 
Wäre es finanziell vielleicht für dich drin, via Fernstudium einen Bachelor im Bereich BWL zu machen?

Mein persönlicher Eindruck ist nämlich, dass durch die aktuelle Studentenschwemme Jobs kurzerhand "hochgerückt" werden. Die guten Bürojobs für nach der Ausbildung werden (wie gesagt, persönlicher Eindruck) an Bacheloranden vergeben. Gibt ja genug, BWL ist nach wie vor ein beliebter Studiengang.

Da du durch die Ausbildung und die Berufserfahrung mittlerweile eine Hochschulzugangsberechtigung haben könntest, würde ich mir an deiner Stelle gut überlegen, ob du nicht ein nebenberufiches Studium in diesem Bereich dranhängen könntest.
 

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