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Gast
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Hallo,
ich weiß garnicht so recht wo ich anfangen soll. Ich mach einfach mal:
Ich bin weiblich und 33 Jahre alt. Ich bin seit fast 14 Jahren mit meinem Partner zusammen. Seit 8 Jahren sind wir verheiratet. Wir haben schon viel miteinander durchgemacht, was hauptsächlich dem Knall in meiner hohlen Birne zu zuschulden ist.
Ich liebe ihn sehr. Seit er in meinem Leben ist fühle ich mich wie ein Mensch. Er hat mir das Gefühl gegeben etwas wert zu sein. Er ist sehr einfühlsam, liebevoll und unseren beiden Töchtern (11 ud 4 Jahre alt) ein sehr guter Vater. Er hat mir niemals das Gefühl gegeben ich sei nicht gut genug und trotzdem......
Ich hatte nach der Geburt unserer ersten Kindes große Probleme. Ich dachte oft an Selbstmord, habe fast nur geschlafen und unser Kind wie in Trance versorgt. Ich hatte in der Schwangerschaft 15 Kilo zugenommen und bekam es nicht in den Griff. Fressen war meine neue Leidenschaft und mein Trost. Mein Selbstwertgefühl war schon als schlanke Frau nicht das Beste, aber von da an war der Ofen aus. Ich war nicht mehr in der Lage Sex zu haben. Ein Jahr lang wollte ich garnicht. Und als ich wieder wollte, habe ich mittendrin abgebrochen. Ich fand mich so abstossend und konnte nur daran denken wie lächerlich ich wohl gerade aussehen müsse und wie widerlich sich mein Körper anfühlt. Dabei hatte ich so eine Sehnsucht nach meinem Mann. Die Jahre vergingen und in ganz kleinen Trippelschrittchen lernte ich einfach zu aktzeptieren das ich hässlich bin, ich hinterfragte nicht mehr warum mein Mann behauptete mich schön zu finden, sondern versuchte einfach es zu geniessen. Der Sex war dann auch immer sehr schön, aber oft habe ich bis heute Große Probleme mich fallen zu lassen. Insgesamt ging es mir besser, aber ganz die Alte wurde ich nie mehr. Ich habe seit Jahren Schlafstörungen und fresse phasenweise unkontrolliert. Nach der zweiten Schwangerschaft habe ich nochmals 10 Kilo zugenommen, die ich nicht wieder (dauerhaft) losgeworden bin. Nun bin ich wieder schwanger (28.ssw) Wir haben uns sehr gefreut, aber ich hatte von Anfang an Panik vor der Gewichtszunahme. Und dann bin ich völlig ausgeklinkt.
Nachts werde ich mit Herzrasen wach. Alles fühlt sich taub an und ich renne hilflos durch das Haus und versuche mich zu beruhigen. Ich habe Alpträume und ich vertraue meinem Mann nicht mehr. Ich denke nur noch Schlechtes von ihm. Das er mich all die Jahre lang belogen hat, das er mir nur sagt das er mich attraktiv findet um mich ruhig zu stellen. Ich meine, das kann ja auch garnicht sein. Man kann ja fragen wen man will. KEIN Mann dieser Welt ist damit zufrieden wenn sich seine Frau in eine fette Qualle verwandelt. Ausserdem haben meine Brüste und mein Bauch unter den Gewichstschwankungen und Schwangerschaften arg gelitten. Jede durchschnittliche 45 jährige sieht besser aus als ich. Abnehmen kann ich, klar. Aber dann sehen meine verdammten T****n bald wie Luftballons aus denen man die Luft abgelassen hat. Die Motivation schlanker zu werden ist daher auch nicht wirklich da. Sex gibts daher nur im Dunkeln und anfassen darf er meine Brüste auch nur selten. Ich bin fett und auch noch die erste Frau in seinem Leben. Er wird früher oder später gehen. Oder fremdgehen, weil er sich mal was anständiges im Bett wünscht. Ich mache ihm nicht mal Vorwürfe. Ich denke das es natürlich ist das er sich etwas anderes wünscht als mich und das er nicht den Rest seines Lebens mit so einem Wrack verbringen will. Aber es macht mich auch traurig. Es macht mir Angst und es nimmt mir die Luft. Gleichzeitig bin ich wütend auf mich. Warum habe ich je geglaubt das er mit mir zufrieden sein kann? Mein Umfeld, meine Familie, alle sagen mir das er wohl unglücklich über meine Figur sein müsse. Und sie haben ja Recht. Zu allem Unglück habe ich dann noch angefangen in so einem Beziehungsforum zu lesen. Seitdem fühle ich mich wie vergiftet. Es hat den Anschein als seien Sex und Äusserlichkeiten viel wichtiger als ich mir je eingestehen wollte. Als sei eine gute und von Treue geprägte Beziehung so gut wie unmöglich.
Ich kann die all die negativen Gedanken nicht mehr kontrollieren. Früher dachte ich manchmal daran das mein Mann wohl auch anderen Frauen hinterhersieht und sich wünscht ich wäre ein bisschen mehr wie sie. ABer ich konnte das verdrängen. Heute bin ich so rasend eifersüchtig. Ich zeige ihm nicht wie eifersüchtig ich bin. Ich mache das mit mir aus.
Aber meinen Selbsthass sieht er. Und mittlerweile nervt es ihn natürlich. Er meint ich soll eine Therapie machen. Was zum Kuckuck soll das bringen? Kann eine Therapie etwas daran ändern das ich wie etwas aussehe, dass Jahre lang unter einem Bootssteg gehaust hat? Das mein Mann wie jeder andere Mann auf der Welt eine Frau mit eingermaßen ansehnlichem Körper wüscht? Eine Therapie macht aus einem Hängebauchschwein keine hübsche Frau.
Nun bin ich fast soweit mich zu trennen. Ich will gehen bevor er geht. Ich will dass das alles endlich aufhört. So schlimm ist es ja nun wirklich nicht, allein zu sein.
Ich musste das alles einfach mal erzählen. Ich habe das Gefühl mir platzt der Kopf.
ich weiß garnicht so recht wo ich anfangen soll. Ich mach einfach mal:
Ich bin weiblich und 33 Jahre alt. Ich bin seit fast 14 Jahren mit meinem Partner zusammen. Seit 8 Jahren sind wir verheiratet. Wir haben schon viel miteinander durchgemacht, was hauptsächlich dem Knall in meiner hohlen Birne zu zuschulden ist.
Ich liebe ihn sehr. Seit er in meinem Leben ist fühle ich mich wie ein Mensch. Er hat mir das Gefühl gegeben etwas wert zu sein. Er ist sehr einfühlsam, liebevoll und unseren beiden Töchtern (11 ud 4 Jahre alt) ein sehr guter Vater. Er hat mir niemals das Gefühl gegeben ich sei nicht gut genug und trotzdem......
Ich hatte nach der Geburt unserer ersten Kindes große Probleme. Ich dachte oft an Selbstmord, habe fast nur geschlafen und unser Kind wie in Trance versorgt. Ich hatte in der Schwangerschaft 15 Kilo zugenommen und bekam es nicht in den Griff. Fressen war meine neue Leidenschaft und mein Trost. Mein Selbstwertgefühl war schon als schlanke Frau nicht das Beste, aber von da an war der Ofen aus. Ich war nicht mehr in der Lage Sex zu haben. Ein Jahr lang wollte ich garnicht. Und als ich wieder wollte, habe ich mittendrin abgebrochen. Ich fand mich so abstossend und konnte nur daran denken wie lächerlich ich wohl gerade aussehen müsse und wie widerlich sich mein Körper anfühlt. Dabei hatte ich so eine Sehnsucht nach meinem Mann. Die Jahre vergingen und in ganz kleinen Trippelschrittchen lernte ich einfach zu aktzeptieren das ich hässlich bin, ich hinterfragte nicht mehr warum mein Mann behauptete mich schön zu finden, sondern versuchte einfach es zu geniessen. Der Sex war dann auch immer sehr schön, aber oft habe ich bis heute Große Probleme mich fallen zu lassen. Insgesamt ging es mir besser, aber ganz die Alte wurde ich nie mehr. Ich habe seit Jahren Schlafstörungen und fresse phasenweise unkontrolliert. Nach der zweiten Schwangerschaft habe ich nochmals 10 Kilo zugenommen, die ich nicht wieder (dauerhaft) losgeworden bin. Nun bin ich wieder schwanger (28.ssw) Wir haben uns sehr gefreut, aber ich hatte von Anfang an Panik vor der Gewichtszunahme. Und dann bin ich völlig ausgeklinkt.
Nachts werde ich mit Herzrasen wach. Alles fühlt sich taub an und ich renne hilflos durch das Haus und versuche mich zu beruhigen. Ich habe Alpträume und ich vertraue meinem Mann nicht mehr. Ich denke nur noch Schlechtes von ihm. Das er mich all die Jahre lang belogen hat, das er mir nur sagt das er mich attraktiv findet um mich ruhig zu stellen. Ich meine, das kann ja auch garnicht sein. Man kann ja fragen wen man will. KEIN Mann dieser Welt ist damit zufrieden wenn sich seine Frau in eine fette Qualle verwandelt. Ausserdem haben meine Brüste und mein Bauch unter den Gewichstschwankungen und Schwangerschaften arg gelitten. Jede durchschnittliche 45 jährige sieht besser aus als ich. Abnehmen kann ich, klar. Aber dann sehen meine verdammten T****n bald wie Luftballons aus denen man die Luft abgelassen hat. Die Motivation schlanker zu werden ist daher auch nicht wirklich da. Sex gibts daher nur im Dunkeln und anfassen darf er meine Brüste auch nur selten. Ich bin fett und auch noch die erste Frau in seinem Leben. Er wird früher oder später gehen. Oder fremdgehen, weil er sich mal was anständiges im Bett wünscht. Ich mache ihm nicht mal Vorwürfe. Ich denke das es natürlich ist das er sich etwas anderes wünscht als mich und das er nicht den Rest seines Lebens mit so einem Wrack verbringen will. Aber es macht mich auch traurig. Es macht mir Angst und es nimmt mir die Luft. Gleichzeitig bin ich wütend auf mich. Warum habe ich je geglaubt das er mit mir zufrieden sein kann? Mein Umfeld, meine Familie, alle sagen mir das er wohl unglücklich über meine Figur sein müsse. Und sie haben ja Recht. Zu allem Unglück habe ich dann noch angefangen in so einem Beziehungsforum zu lesen. Seitdem fühle ich mich wie vergiftet. Es hat den Anschein als seien Sex und Äusserlichkeiten viel wichtiger als ich mir je eingestehen wollte. Als sei eine gute und von Treue geprägte Beziehung so gut wie unmöglich.
Ich kann die all die negativen Gedanken nicht mehr kontrollieren. Früher dachte ich manchmal daran das mein Mann wohl auch anderen Frauen hinterhersieht und sich wünscht ich wäre ein bisschen mehr wie sie. ABer ich konnte das verdrängen. Heute bin ich so rasend eifersüchtig. Ich zeige ihm nicht wie eifersüchtig ich bin. Ich mache das mit mir aus.
Aber meinen Selbsthass sieht er. Und mittlerweile nervt es ihn natürlich. Er meint ich soll eine Therapie machen. Was zum Kuckuck soll das bringen? Kann eine Therapie etwas daran ändern das ich wie etwas aussehe, dass Jahre lang unter einem Bootssteg gehaust hat? Das mein Mann wie jeder andere Mann auf der Welt eine Frau mit eingermaßen ansehnlichem Körper wüscht? Eine Therapie macht aus einem Hängebauchschwein keine hübsche Frau.
Nun bin ich fast soweit mich zu trennen. Ich will gehen bevor er geht. Ich will dass das alles endlich aufhört. So schlimm ist es ja nun wirklich nicht, allein zu sein.
Ich musste das alles einfach mal erzählen. Ich habe das Gefühl mir platzt der Kopf.