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Ich hasse meine Ausbildung, was soll ich tun?

  • Starter*in Starter*in Elfezugast
  • Datum Start Datum Start
das ist wirklich sehr belastend!

das glaube ich Dir aufs Wort und ich finde es toll, daß Du Dich mit eigener Wohnung und Verantwortung und so viel Motivation durchs Leben gehst. So wie Du es beschreibst, hast Du alles richtig gemacht. Alles ist gut 🙂

Ich schwanke hin und her. Ich kenne die von Dir beschriebene Atmosphäre genau. ich dachte, dies gehört nun endlich zur Vergangenheit. Klar, kocht der Azubi Kaffee oder macht Besorgungen. Nur man muß ihm im Gegenzug auch etwas beibringen und wertschätzen.

Wenn Dir die Tätigkeit Spaß macht, dann würde ich es erstmal durchziehen, auch wenn es hart ist. Einfach kündigen würde ich nicht. Du kannst Bewerbungen schreiben.

2,5 Jahre vergehen ziemlich schnell. Ich weiß, daß es sich platt anhört.

Dir scheint die Tätigkeit Spaß zu machen und viell. solltest Du eher darauf Deine Aufmerksamkeit richten? Du bist irgendwann ausgelernt und kannst Dir einen Betrieb suchen, in dem die Kollegen besser sind.

Oh, Mann, tut mir wirklich leid. Bitte kündige aber nicht ohne handfeste Alternative. Wie Annakarina auch sagte, manchmal ändert sich die Situation, wenn der Azubi dort länger ist. Die sind wohl oberkritisch.

Manchmal glaube ich, die ewige Meckerei gehört zum "Handwerk". Verstehst Du was ich meine? Als wenn es dazu gehört.

In 3 Monaten kannst Du den Kunden noch nicht so beraten wie jmd, der es schon 13 Jahre praktiziert. Du darfst auch Fehler machen oder unbeholfen oder ratlos sein. Dafür bist Du Azubi.

Alles alles Gute für Dich

Kolya
 
Er frägt mich immer Sachen wie:"fühlst du dich eigentlich wohl hier im Betrieb? Ich habe manchmal das Gefühl, dass du unmotiviert bist!" -"und warum denken Sie das?" -"Na, weil du selten einen Kunden ohne fremder Hilfe berätst."
Ehm, Entschuldigung dass ich lieber auf Nummer sicher gehen will und die Kunden nicht vergraulen will, indem ich ihnen eine falsche Auskunft gebe.
Letzte Woche hatte unser Team ein Meeting. Ich wurde natürlich gar nicht gefragt, ob ich überhaupt dazukommen möchte. Als sei ich nicht ein Teil des Unternehmens. Stattdessen haben sie alle zusammen ein Bild am Tisch gemacht und es in die Whatsappgruppe gepostet.

Sowas finde ich am schlimmsten.

Solche Sachen sind mir damals auch passiert - Meetings und Zusammenschlüsse hinter meinem Rücken. Ich riss mir den A**** auf für die Arbeit und es kamen diese vagen Fragen oder Andeutungen, dass nichts, was ich mache richtig ist. Was ich mir bei etwas gedacht habe, war egal, dann hieß es, ich brauche jetzt nicht mit "Ausreden" kommen.

Ich war von diesem Müll dementsprechend eingeschüchtert und versuchte, schneller und härter zu arbeiten, mit dem Ergebnis, dass man sich dann auch darüber lustig machte. Es kamen Sprüche wie: "Huch, auf deine alten Tage wirst du ja noch richtig lebendig" oder "Da solltest du dir mal Gedanken drüber machen, was hier Priorität hat" usw., alles "Kritik", mit der ich nichts anfangen konnte, aber danach zu fragen, traute ich mich auch nicht.

Und genau das war halt der Fehler. Ich hätte die mal auf den A* setzen müssen und fragen, was eigentlich ihr Problem ist, oder zumindest meinen Standpunkt klarmachen, mich bei den Vorgesetzten beschweren, ein Fass aufmachen, abhauen.

Es ist total belastend, wenn man als dummer Depp (Praktikant, Auszubildender usw.) am Ende des Flurs im Einzelbüro sitzt und merkt, wie die ganze Abteilung gegen einen zusammengluckt, und einem immer nur mit Häme und diesen blöden Sprüchen begegnet. Vor allem, wenn man schon versucht, alles richtig zu machen. Bei mir ging das meiste (ich bin weiblich und war damals sehr jung) von Mitarbeiterinnen zwischen 30 und 40 aus. Und ich habe auch gemerkt, dass die das nicht nur mir gegenüber abziehen. Nur wollten leider andere auch nix mehr mit mir zu tun haben, denn wenn man die Wahl hat, langjährige, giftzüngige Mitarbeiterin oder die Neue, die eh nur ein Jahr da ist, sind die Fronten ja eh klar. Und schon hast du die ganze Abteilung gegen dich. Dann wirkt auch jemand, der nicht "Hallo" sagt, weil er abgelenkt ist oder beschäftigt, immer nur wie ein weiterer Angreifer.

An deiner Stelle würde ich nicht glauben, dass du da was ändern kannst, aber ich würde es nicht persönlich nehmen. Mir ging es nämlich nicht in JEDER Stelle so. Manche waren auch ganz okay hinterher, obwohl ich da dann schon ängstlich war und auf den Zeitpunkt wartete, dass wieder alle blöd mir gegenüber werden.

Solche Erfahrungen können einen ziemlich verkorksen, und durchzuhalten bringt nicht immer was. Man verliert nicht sein Gesicht, wenn man sich aus einer Mobbingsituation löst. Man muss nicht alles durchziehen. Versuch doch, irgendwie nahtlos zu wechseln.

Sollte deinen Chef ja eigentlich auch freuen.
 

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