Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Ich hasse meine Ausbildung, was soll ich tun?

  • Starter*in Starter*in Elfezugast
  • Datum Start Datum Start
E

Elfezugast

Gast
Hallo!
Ich weiß echt nicht, was ich machen soll. Ich bin im ersten Lehrjahr, schaffe in einem Handyshop (Anbieter/Arbeitgeber möchte ich nicht erwähnen) und mache meine Ausbildung als Kauffrau im Einzelhandel, mehr in die Richtung Kundenberaterin.
Ich war von Anfang an so froh, dass ich direkt beim ersten Bewerbungsschreiben-> Vorstellungsgespräch direkt angenommen wurde. Habe mich auch wahnsinnig gefreut auf die Ausbildung! Mein Beruf dreht sich viel um Kommunikation (schaffe ja auch bei einem Telekommunikationsunternehmen) und im Prinzip war es auch immer mein Traum mit Menschen zu arbeiten.
Die erste Zeit hatte ich überhaupt keine Probleme, durfte zwar noch nicht viel machen, war aber auch verständlich, da ich ja nicht sofort schon Verträge abschließen kann etc.
Die Kollegen schienen auch alle ok zu sein, nur meinen Chef fand ich schon seit Anfang an... Ich sag mal, merkwürdig.
Er hat noch nie versucht mit mir richtig Kontakt aufzubauen. Nur "Hallo und Tschüß" und wenn ich ihn mal was gefragt habe, hat er nur kurz genickt und mehr nicht. Mit all den anderen Kollegen redet er, lacht viel, trinkt Kaffee mit ihnen beim Rauchen aber für mich schien er sich nie wirklich zu interessieren.
Wenn er mit mir ein Mitarbeitergespräch geführt hat/oder noch führt, dann kommen immer nur negative Dinge wie: "Du bräuchtest heute aber länger im Lager als sonst", "mir hat das und das beim Kundengespräch bei dir heute nicht gefallen"...
Nicht einmal kam ein Lob, was mich motivieren würde. Dabei muss ich sagen, dass ich am Anfang der Bimbo für meine Kollegen war. Ich durfte Kaffee für die holen, die Küche/Pausenraum aufräumen, zur Bank rennen... Bis ich irgendwann sagte:"Stop, dass mach ich nicht mehr! Das ist kein Bestandteil meiner Ausbildung hier für euch rumzurennen!", da wurd ich gleich so ziemlich von allen schief angeguckt und ich dachte auch, dass es vielleicht eine Auswirkung auf meine Probezeit haben würde... Naja, "zum Glück" nichts passiert.
Ich habe mir viele Dinge gleich am Anfang nicht gefallen lassen und wollte nicht der Rennbursche sein. Seit dieser Zeit ist plötzlich keiner mehr nett zu mir, sondern eher so kalt.
Eins, zwei Kollegen habe ich noch, mit denen ich super gut auskomme. Sonst eher niemand. Mein Chef wirft mir immer so kritische Blicke zu, sobald er mich beim Arbeiten beobachtet. So, als ob ich alles auf dieser Welt falsch machen würde und das obwohl ich "nur" ein halbes Jahr da bin. Ich kann mich super mit Kunden auseinandersetzen, alle Kunden sind super zufrieden mit meiner Beratung. Wenn ich mal was nicht weiß, dann sage ich:"oh, wissen Sie, ich bin noch Auszubildende, diese Frage kann Ihnen mein Kollege beantworten, sobald dieser frei ist" und sie verstehen es auch.
Mein Chef scheint mit dieser Aussage aber ein Problem zu haben und laut seiner Aussage nervt es auch die Kollegen, wenn ich die Kunden zu Ihnen schicke.
Ich versuche mich in mein Beruf reinzusteigern, tu alles, damit ich so bald wie möglich zu 99% selbstständig arbeiten kann. Ohne fremder Hilfe. Es gibt aber auch Dinge, für die ich als Azubine nicht berechtigt bin... Deshalb geht es schwer einen Kunden von A-Z Komplett eigenständig zu beraten. Außerdem habe ich das Gefühl, dass die meisten Kollegen von mir alle so dermaßen genervt sind. Wenn mein Chef mit mir ein Gespräch führt, geht er gleich danach mit den anderen eine rauchen und ich habe manchmal das Gefühl, dass die dann über mich reden. Er frägt mich immer Sachen wie:"fühlst du dich eigentlich wohl hier im Betrieb? Ich habe manchmal das Gefühl, dass du unmotiviert bist!" -"und warum denken Sie das?" -"Na, weil du selten einen Kunden ohne fremder Hilfe berätst."
Ehm, Entschuldigung dass ich lieber auf Nummer sicher gehen will und die Kunden nicht vergraulen will, indem ich ihnen eine falsche Auskunft gebe.
Letzte Woche hatte unser Team ein Meeting. Ich wurde natürlich gar nicht gefragt, ob ich überhaupt dazukommen möchte. Als sei ich nicht ein Teil des Unternehmens. Stattdessen haben sie alle zusammen ein Bild am Tisch gemacht und es in die Whatsappgruppe gepostet. Ich habe einfach das Gefühl, dass die kein Bock auf mich haben. Ich komme zur Arbeit, lächle, sage allen "hallo" oder "guten Morgen", kommt vielleicht von 5,6 Leuten nur zweimal ein "Hallo" zurück.
Ich weiß nicht, was ich ihnen schlimmes getan habe, dass sie alle so sind zu mir. Nur, weil ich damals gesagt habe, dass ich es nicht einsehe für die Einkaufen zu rennen oder die Kaffeetassen nach ihnen zu waschen? Es geht schon ca. 3 Monate so...
Mittlerweile ist es sogar so, dass ich gar keine Lust habe arbeiten zu gehen. Die 8 Stunden kommen mir so ewig lang vor... Ich habe meinem Chef auch mal mitgeteilt, dass ich den Eindruck habe, hier nicht erwünscht zu sein. Er meinte nur:"ach was, das kommt dir nur so vor! Die Kollegen sind hier auch manchmal gestresst, deshalb kommt es nur so rüber." Fertig, sonst nichts.
Ich genieße meinen Urlaub so sehr und das Wochenende. Ich bin so froh, dass ich wenigstens paar Tage nicht hin muss. Sobald es heißt "morgen Arbeiten", könnt ich heulen.
Ich will einfach nicht irgendwo hin, wo ich nicht beachtet werde. Mir macht diese Ausbildung gar kein Spaß mehr, ich hasse sie einfach nur. Meinem Chef geht's nur um Umsatz, Umsatz, Umsatz, der Rest ist ihm egal. Die anderen Kollegen kennt er alle schon 10-12 Jahre, mit denen versteht er sich super. Wahrscheinlich hätzt er die anderen Kollegen auf mich, deshalb sind sie auch alle so kalt zu mir.
Ich könnte manchmal heulen. Manchmal muss ich mir die Tränen verkneifen und will einfach nur Heim. Am liebsten Tasche packen und gehen... Immer wird nur an mir rumgestochert.
Wenn ich mir nur so überlege, dass mir noch 2,5 Jahre bevorstehen dort....
Kündigen kann ich auch nicht einfach so, aus privaten Gründen musste ich schon mit 18 (Anfang meiner Ausbildung) ausziehen. Ich zahle also meine Unterkunft und mein Essen selbst. Ich halte es dort aber nicht aus. Ich habe keine Ahnung, was ich tun soll.
Ich kann mir das Ganze nicht einfach so einbilden, da ich sonst ein sehr Gesprächsfreudiger und positiver Mensch bin und sonst mit allen super zurecht komme.

Habt Ihr vielleicht ein Rat für mich?
Bitte keine unnötigen Kommentare, das ist wirklich sehr belastend!

Danke!
 
Ich würde mir an deiner Stelle einen neuen Betrieb suchen oder falls das nicht möglich ist, die Ausbildung durchziehen und nicht so viel drauf geben, was andere zu dir sagen. Du bist dort ja um etwas zu lernen und um zu arbeiten. Versuche Kritik nicht persönlich gegen dich als Person zu sehen sondern sehe darin eine Chance eine gute Ausbildung zu erhalten.

Dass die anderen mit dem Chef so dicke sind, liegt daran, dass sie sich schon alle so lange kennen. Da baut man Vertrauen zueinander auf und weiß, wie der andere tickt. Du bist ja quasi noch Neuland für alle dort. Versuche doch erst mal dich auf deine Arbeit zu konzentrieren und die Kritikpunkte deines Chefs anzugehen, anstatt dich darauf zu konzentrieren, dass sich alles gegen dich verschworen haben und dich ausgrenzen. Meistens kommen die Leute dann auf dich zu, wenn du nicht mehr damit rechnest und wenn sie merken, dass dir die Arbeit wichtig ist und du dir Mühe gibst.
 
Mach nicht den gleichen Fehler wie ich und quäle dich drei Jahre da durch.
In der frühen Zeit kannst du dich an deinen Berufsschullehrer wenden und um Versetzung in einen anderen Betrieb bitten. Bei mir wars leider zu spät da ich erst im dritten Jahr nicht mehr konnte und darum bat. Aber du hast gute Chancen einen Neustart woanders zu schaffen.

Ich will dich nicht belehren aber denk mal drüber nach. Manchmal machen die Kollegen den Beruf aus.
 
Hallo Elfe,
du musst dort unbedingt weg! Ich finde es für deine Gesundheit und deine Psyche unzumutbar, das Ganze noch über 2 Jahre durchzuhalten. Am Ende bist du ein Wrack und die Atmosphäre in deinem Betrieb schlägt sich noch auf deine Noten nieder. Wie Oryx schon gesagt hat, sprich mit deinem Berufsschullehrer wegen einem Wechsel. Du kannst dich ja schonmal umhören nach einer neuen Stelle.
Mein Mann ist Filialleiter im EH und er hat schon des öfteren erzählt, dass mitten im Jahr ein Lehrling aus einer anderen Firma kommt, da bist du also kein Einzelfall.
Ich wünsch' dir alles Gute!
LG, Anne
 
Ich kann nur nochmal einen meiner Söhne heran zitieren, der sehr früh (mit 15) nach dem RS seine Ausbildung begann und sich das alles wahrlich auch anders vorgestellt hatte (obwohl er einen tollen Chef hatte - was er selbst bestätigt) und nach einem halben Jahr nur noch heulend am Mittagstisch (Einzelhandel - Mittagspause) saß und nicht mehr wollte.
Doch nachdem das erste Jahr durchgestanden war und er merkte, dass es auch sehr schön war, sein eigenes Geld (und sein Chef zahlte gut) zu verdienen, wurde es besser bis gut.

Solche Durststrecken muss man durchstehen - und heutzutage wohl umso mehr, denn es ist ja elend schwer, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Also halt durch - nach dieser Zeit kannst du dir dann was Neues suchen.
 
Wenn er mit mir ein Mitarbeitergespräch geführt hat/oder noch führt, dann kommen immer nur negative Dinge wie: "Du bräuchtest heute aber länger im Lager als sonst", "mir hat das und das beim Kundengespräch bei dir heute nicht gefallen"... Nicht einmal kam ein Lob, was mich motivieren würde.

Solche Menschen gibt es zuhauf. Sie loben nicht, sondern kritisieren nur. Das ist nicht unbedingt böse gemeint, sondern ihr Motto lautet "was gut läuft verdient meine Aufmerksamkeit nicht". Das ist kein guter Führungsstil, aber nimm es dir nicht zu Herzen.

Dabei muss ich sagen, dass ich am Anfang der Bimbo für meine Kollegen war. Ich durfte Kaffee für die holen, die Küche/Pausenraum aufräumen, zur Bank rennen... Bis ich irgendwann sagte:"Stop, dass mach ich nicht mehr! Das ist kein Bestandteil meiner Ausbildung hier für euch rumzurennen!", da wurd ich gleich so ziemlich von allen schief angeguckt und ich dachte auch, dass es vielleicht eine Auswirkung auf meine Probezeit haben würde... Naja, "zum Glück" nichts passiert.

Ich kenne es nicht anders. Ich habe Kaffee gemacht, Brötchen geholt, abgewaschen, Sachen geschleppt. Ich fands aber gar nicht schlimm. Natürlich ist es nicht Kern deiner Ausbildung, aber es sind Tätigkeiten, die anfallen und die du später auch machen wirst. Als Neuling wird man immer gerne erstmal für die einfachen Tätigkeiten eingeteilt.
Ich würde an deiner Stelle nicht die Konfrontation suchen, sondern das Spiel mitmachen. Und wenn du es zuviel findest, würde ich freundlich sagen "Ich mache gerne Kaffee und räum mal (!) auf, aber nicht den ganzen Tag lang, weil ich will ja auch was lernen".

Die anderen Kollegen kennt er alle schon 10-12 Jahre,

Du bist die Außenseiterin in der Gemeinschaft, das kannst du so schnell nicht ändern. Um dir Anerkennung zu verdienen brauchst du Zeit, Einsatz und Durchhaltevermögen. Ich empfand meine Ausbildung stressiger als meine letztliche Arbeit. Man muss immer springen, fühlt sich beobachtet und unter Druck.
Versuch dich positiv darzustellen. Frag nach mehr Arbeit wenn du mal Leerlauf hast (auch wenn du weißt, dass dein Chef nix hat). Sei demonstrativ 5 Minuten früher da und nimm den Kollegen die Möglichkeit unbeobachtet zu lästern. Sei betont freundlich, lern die Gepflogenheiten, Geburtstage und was zum Alltag gehört.

Vor allem wenn du einen mänl. Chef und ansonsten vorwiegend Kolleginnen hast, versuch erst gar nicht auf Augenhöhe zu kommen, das wird dir nach einem halben Jahr niemals gelingen. Für eine Frau in den mittleren Jahren kann eine junge neue hübsche Kollegin ein Dorn im Auge sein. Das legt sich aber oft mit der Zeit.

Mein alter Chef hat immer gesagt 6 Monate sind "Kükenphase", da wird man nicht ernst genommen. Leider denken viele so.
 
Meinem Chef geht's nur um Umsatz, Umsatz, Umsatz, der Rest ist ihm egal.

Natürlich geht es um Umsatz, Dein Chef muss den Betrieb am Leben erhalten. Das wird Dir so auch in anderen Firmen begegnen. Viele Vorgesetzte haben einfach keine Lust, sich mit den Menschen, die hinter ihren Arbeitnehmern stehen, auseinanderzusetzen.

"Nicht meckern" bedeutet für manche schon Lob genug. Das ist frustrierend, aber das positives Feedback scheint heute nicht mehr angesagt zu sein.

Ja, als Lehrling IST man oft derjenige, der ungeliebte Dinge wie Ablage, Kaffee kochen und einkaufen erledigen muss. Wenn da dann ein "nö, ich bin doch nicht Euer Bimbo" kommt, dann macht man sich natürlich nicht unbedingt beliebt. Kann vielleicht bei den anderen so angekommen sein, dass Du generell keinen Bock hast und Dich gar nicht ins Team integrieren willst.


Wenn Du meinst, Du kannst es in dem Betrieb überhaupt nicht mehr aushalten, dann sprich mal mit der zuständigen Handelskammer, ob sie Dir evtl. einen freien Platz in einer anderen Firma vermitteln können. Aber bedenke, dass Du auch da der Azubi bist, und dass es Dir da möglicherweise nicht wesentlich anders ergehen wird...
 
Ich kann mich den Meinungen hier nicht anschießen, die davon ausgehen, dass man alles als gegeben nehmen sollte. Der Chef lobt nie, nennt nur die Fehler: Das ist ein absolut schlechter Führungsstil!!! So einer sollte keine Menschenführung unternehmen, und schon gar keine Funktion als Ausbilder. Leute, die nie gelobt werden und nur negatives Feedback erhalten erbringen schlechtere Leistungen. Darüber gibt es Studien. Und wenn dann noch gemobbt wird, geht das Mädchen (du die Threadstellerin) psychisch kaputt. Klar meinen viele Durchhalten ist alles. Meinem Sohn ging es ebenso. Er ist auch gemobbt worden. Ich habe mich erst mit den Chefs angelegt und ihn dann da rausgenommen. Dann hat er ein FSJ gemacht und danach eine neue Ausbildung. Mittlerweile hat er wieder den Tätigkeitsbereich gewechselt und ist glücklich und zufrieden.
Gerade im Einzelhandel sollte es möglich sein den Betrieb zu wechseln.
Ich würde ab sofort alles daran setzen. Empfehlenswert ist auch der Weg in die Berufsberatung auf dem Arbeitsamt. Ihnen würde ich die Situation schildern. Manchmal findet sich eine nette Mitarbeiterin, die sich dahinter klemmt.
Also, bitte lass dich nicht kaputt machen!
Solche frühe Erfahrungen können dich zum psychischen Wrack machen und das zeitlebens.
Wechsel den Betrieb, schnell.
 
Hallo,

ich finde, du machst alles richtig bzw. hast alles richtig gemacht.
Du brauchst dich nicht ausnutzen zu lassen. So wie ich das lese musstest du den Privatkram deiner Kollegen erledigen. Falls das so ist, geht das natürlich gar nicht! Da hattest du natürlich Recht dich zu wehren. Sicherlich hast du keine Probleme damit mal eine Kanne Kaffee aufzusetzen.
Ich finde, du könntest folgenden Richtwert für alle Aufgaben, die nicht direkt Ausbildungsinhalte sind, ansetzen: (also Kaffee kochen, Besorgungen erledigen usw.): Wenn es Dinge sind, die andere Mitarbeiter auch mal machen, kannst du sie ja auch mal machen.
Es geht aber nicht, dass alle unbeliebten Aufgaben auf dich abgewälzt werden.

Ich habe so das Gefühl, dass es deinen Kollegen nicht gefällt, dass sie dich nicht für alle möglichen Aufgaben ausbeuten können. Damit müssen aber sie klar kommen - nicht du!

Ja, es gibt Chefs, die nie loben. Schön ist das nicht. Es ist halt deren Führungsstil. Einer kommt damit klar, ein anderer nicht.

Wenn du dort gar nicht klar kommst, dann solltest du tatsächlich über einen Betriebswechsel nachdenken. Dies solltest du so schnell wie möglich in die Wege leiten, so dass du z. B. dann dein 2. Jahr in einem anderen Betrieb beginnen kannst.

Ja, es ist wichtig einen Ausbildungsplatz zu haben, aber es gibt nicht nur diesen einen Ausbildungsplatz und wenn du dort überhaupt nicht klar kommst, dann bringt es dir überhaupt nichts, wenn du die Ausbildung auf Biegen und Brechen durchziehst. Der Beruf scheint dir ja Freude zu machen. Lass dir diese Freude nicht nehmen.
 
Hallo Elfe,
wenn dir die Ausbildung kein Spaß mehr macht, breche sie ab. Solltest du Miete zahlen müssen gehe zum Jobcenter, die zahlen dir Miete und 404 € Grundsicherung. Ich habe meine Ausbildung damals (2006-09) nur durchgezogen weil es hieß: "Ohh es gibt so wenige Ausbildungsplätze" "dich wird als Abbrecher niemand mehr nehmen" blablabla. (Alles völliger Bullshit) Heute wünschte ich ich hätte die Scheiße abgebrochen und einfach Schule weiter gemacht. Jetzt bin ich 27 und komme mir vor als hätte ich mein ganzes Leben wegen dieser Ausbildung verschwendet. Also bitte mach was dir spaß macht und wenn du später mal Geld verdienen möchtest wie es mein Traum war, dann empfehle ich dir mach Fachabi oder Abitur und Studier. Sonst ist bald alles vorbei wie bei mir!
Ich wünsche dir viel Glück und Erfolg
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben