A
Angua
Gast
AW: Ich hasse meine Anleiterinn (Praktikum)
Es gibt tatsächlich den Ausdruck Transferlernen oder flapsig Entwicklung von gesundem Menschenverstand, weiterdenken als von 12 bis Mittag. Lernt man das, indem jeder(!) einzelne(!) Arbeitsschritt vorgebetet wird, immer und mag die Situation noch so ähnlich sein, fängt man dann wieder von vorne an? Eher nicht, oder? Dann könnte man auch Schimpansen dressieren.
"Ironie on" Es ist ja auch nicht so, daß man die Fähigkeit logischen Denkens nicht auch im Privatleben brauchen könnte. "Ironie off" Eigentlich lernt ein Kind Grundlagen dazu so ab dem 8. Lebensjahr in kleinen Schritten. Heute fehlt das oft. Das liegt nicht an den Ausbildern. Das ist ein Phänomen, das grundsätzlich sich durch alle Sparten (IHK oder HK, egal, alle sagen dasselbe), durch alle Betriebsgrößen zieht: Ein überproportional hoher Anteil Auszubildender heute sind im Grunde genommen gar nicht ausbildungsreif. Besonders traurig ist, daß das auch Hochschulabsolventen betrifft.
Dieses Problem ist aber gezüchtet. Es fängt im Elternhaus an, die Schulen passten sich den Gegebenheiten an. Es ist fürchterlich.
Dazu kommt, was auch beim TE der Fall ist, oft wenig Kritikfähigkeit und geringe Frustrationstoleranz.
Prinzipiell scheitern tut es an ganz anderen Dingen (bei Dir oft am sinnerfassenden Lesen). In einer Ausbildung soll ein Mensch auch angeleitet werden, Arbeitsvorgänge zu transferieren. Das Prinzip gab es früher in der Schule schon. Um den Stoff geht es oft gar nicht primär. Die Kenntnis über die Lebensweise von Beluga-Walen ist nicht lebenswichtig, aber das, was man dabei lernt, während man sich mit Beluga-Walen beschäftigen muß - nämlich das Lernen lernen - das ist entscheidend.das ist ein gutes beispiel wo man wieder sieht wo es prinzipiell scheitert. es heißt er soll das büro aufräumen, aber wenn die mülleimer außerhalb vom büro stehen wer weiß was er gedacht hat? eventuell das gewisse personen für die ordnung bestimmter räume zuständig sind und wollte anderen ihre aufgabe nicht wegnehmen? anstatt sich zu beschweren sollte man dann als mitarbeiter einfach lieb sagen, dass er in zukunft auch die anderen papirkürbe ausleeren soll und sich die ordnung auch auf andere räumlichkeiten ausstreckt. solange die person die aufgaben macht ist doch in ordnung? als praktikant denkt er halt anderes und sich vielleicht auch unsicher und macht gewisse dinge einfach nicht, weil er sich unsicher ist ob er das darf?
irgendwie ist das so als ob ich keinen bock habe jemanden einzuarbeiten und nur die hälfte erzähle aber mich dann beschwere wenn jemand nicht "mitgedacht" hat.
ob nun jemand wirklich motiviert ist zu arbeiten erkennt man ja eindeutig wie er sich einsetzt und ober, nachdem die person weiß was zu tun ist, diese aufgaben auch regelmäßig und gewissenhaft macht.
am ende gibts eh immer probleme weil das zwischenemnschliche fehlt und nicht miteinander geredet wird. ein Armutszeugnis für viele unternehmen~
Es gibt tatsächlich den Ausdruck Transferlernen oder flapsig Entwicklung von gesundem Menschenverstand, weiterdenken als von 12 bis Mittag. Lernt man das, indem jeder(!) einzelne(!) Arbeitsschritt vorgebetet wird, immer und mag die Situation noch so ähnlich sein, fängt man dann wieder von vorne an? Eher nicht, oder? Dann könnte man auch Schimpansen dressieren.
"Ironie on" Es ist ja auch nicht so, daß man die Fähigkeit logischen Denkens nicht auch im Privatleben brauchen könnte. "Ironie off" Eigentlich lernt ein Kind Grundlagen dazu so ab dem 8. Lebensjahr in kleinen Schritten. Heute fehlt das oft. Das liegt nicht an den Ausbildern. Das ist ein Phänomen, das grundsätzlich sich durch alle Sparten (IHK oder HK, egal, alle sagen dasselbe), durch alle Betriebsgrößen zieht: Ein überproportional hoher Anteil Auszubildender heute sind im Grunde genommen gar nicht ausbildungsreif. Besonders traurig ist, daß das auch Hochschulabsolventen betrifft.
Dieses Problem ist aber gezüchtet. Es fängt im Elternhaus an, die Schulen passten sich den Gegebenheiten an. Es ist fürchterlich.
Dazu kommt, was auch beim TE der Fall ist, oft wenig Kritikfähigkeit und geringe Frustrationstoleranz.
Um zu lernen, wie es in der Praxis ist...dafür sind solche Praktika da. Und der/die TE bekommt ja auch Anleitung, immer wieder. Bloß scheitert es zum größten Teil am TE, Anleitung muß man annehmen können. Reflektieren. Unsicherheit ist nicht das Problem, das hat so ziemlich jeder, der irgendetwas neu beginnt.als praktikant denkt er halt anderes und sich vielleicht auch unsicher und macht gewisse dinge einfach nicht, weil er sich unsicher ist ob er das darf?