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Ich hasse meine Anleiterin (Praktikum)

AW: Ich hasse meine Anleiterinn (Praktikum)

das ist ein gutes beispiel wo man wieder sieht wo es prinzipiell scheitert. es heißt er soll das büro aufräumen, aber wenn die mülleimer außerhalb vom büro stehen wer weiß was er gedacht hat? eventuell das gewisse personen für die ordnung bestimmter räume zuständig sind und wollte anderen ihre aufgabe nicht wegnehmen? anstatt sich zu beschweren sollte man dann als mitarbeiter einfach lieb sagen, dass er in zukunft auch die anderen papirkürbe ausleeren soll und sich die ordnung auch auf andere räumlichkeiten ausstreckt. solange die person die aufgaben macht ist doch in ordnung? als praktikant denkt er halt anderes und sich vielleicht auch unsicher und macht gewisse dinge einfach nicht, weil er sich unsicher ist ob er das darf?
irgendwie ist das so als ob ich keinen bock habe jemanden einzuarbeiten und nur die hälfte erzähle aber mich dann beschwere wenn jemand nicht "mitgedacht" hat.
ob nun jemand wirklich motiviert ist zu arbeiten erkennt man ja eindeutig wie er sich einsetzt und ober, nachdem die person weiß was zu tun ist, diese aufgaben auch regelmäßig und gewissenhaft macht.

am ende gibts eh immer probleme weil das zwischenemnschliche fehlt und nicht miteinander geredet wird. ein Armutszeugnis für viele unternehmen~
Prinzipiell scheitern tut es an ganz anderen Dingen (bei Dir oft am sinnerfassenden Lesen). In einer Ausbildung soll ein Mensch auch angeleitet werden, Arbeitsvorgänge zu transferieren. Das Prinzip gab es früher in der Schule schon. Um den Stoff geht es oft gar nicht primär. Die Kenntnis über die Lebensweise von Beluga-Walen ist nicht lebenswichtig, aber das, was man dabei lernt, während man sich mit Beluga-Walen beschäftigen muß - nämlich das Lernen lernen - das ist entscheidend.
Es gibt tatsächlich den Ausdruck Transferlernen oder flapsig Entwicklung von gesundem Menschenverstand, weiterdenken als von 12 bis Mittag. Lernt man das, indem jeder(!) einzelne(!) Arbeitsschritt vorgebetet wird, immer und mag die Situation noch so ähnlich sein, fängt man dann wieder von vorne an? Eher nicht, oder? Dann könnte man auch Schimpansen dressieren.
"Ironie on" Es ist ja auch nicht so, daß man die Fähigkeit logischen Denkens nicht auch im Privatleben brauchen könnte. "Ironie off" Eigentlich lernt ein Kind Grundlagen dazu so ab dem 8. Lebensjahr in kleinen Schritten. Heute fehlt das oft. Das liegt nicht an den Ausbildern. Das ist ein Phänomen, das grundsätzlich sich durch alle Sparten (IHK oder HK, egal, alle sagen dasselbe), durch alle Betriebsgrößen zieht: Ein überproportional hoher Anteil Auszubildender heute sind im Grunde genommen gar nicht ausbildungsreif. Besonders traurig ist, daß das auch Hochschulabsolventen betrifft.
Dieses Problem ist aber gezüchtet. Es fängt im Elternhaus an, die Schulen passten sich den Gegebenheiten an. Es ist fürchterlich.
Dazu kommt, was auch beim TE der Fall ist, oft wenig Kritikfähigkeit und geringe Frustrationstoleranz.
als praktikant denkt er halt anderes und sich vielleicht auch unsicher und macht gewisse dinge einfach nicht, weil er sich unsicher ist ob er das darf?
Um zu lernen, wie es in der Praxis ist...dafür sind solche Praktika da. Und der/die TE bekommt ja auch Anleitung, immer wieder. Bloß scheitert es zum größten Teil am TE, Anleitung muß man annehmen können. Reflektieren. Unsicherheit ist nicht das Problem, das hat so ziemlich jeder, der irgendetwas neu beginnt.
 
AW: Ich hasse meine Anleiterinn (Praktikum)

klar arbeitsprozesse und schritte sollen auch übertragen werden. wenn ich was falsch verstanden habe sry, kann jedem auch mal passieren wir sind alle menschen und machen fehler 🙂 !
fehler und kritik einzusehen fällt vielen schwer .... dennoch sag ich auch immer das es auf den ton ankommt und man gerade berufsanfängern chancen geben soll. der ton war wohl nicht angemessen, wenn jemand fehler macht darf man ja der person nicht total böse sein ... es sei den das was gesagt wird wird täglich aufs neue komplett vergessen oder beabsichtigt nicht gemacht. zudem soll man selber auch als vorbild voran gehen. oft werden berufsanfängr und praktikanten ausgenutzt und mit lächerlichen aufgaben weggeschickt wo man wirklich sagen kann "ok, dass mach ich, aber warum soll ich aufgabe xy machen wenn man weiß wers war und es klar ist das jeder seinen platz aufräumtß".

das was am anfang passiert ist ok, ist halt so. es gab feedback und die tread erstellerin hat sich ja daraufhin anscheinend bemüht und wird trotzdem nieder gemacht. muss doch nicht sein? man könnte ja auch sagen "ich merke das du dich bemühst und hoffe das du verstanden hast was wir meinten".
wenn sich das verhalten und auch arbeiterische handeln weiterhin nicht verbessern würde, darf man das ja auch gerne als kritik einbringen.

jetzt können wir der treaderstellerin nur noch ratschläge geben. gut sie weiß nun selber das sie das ja nicht extra gemacht hat und wir sich ihrern aufgaben bewusster. ich würde an deiner stelle nicht aufgeben, es waren missverständnisse und du lernst ja dazu und bekommst ja auch gutes feedback, auch wenns nicht von denen ist wo dus gerne hören würdest. mach einfach die aufgaben weiterhin wo du weißt was zu tun ist und frag halt zwischendurch ob du gerade helfen kannst. das wird schon 😉 ! oder mach es wie die eine person hier empfohlen hat: bring mal kuchen mit, ich finde den vorschlag richtig gut 🙂 !
 
AW: Ich hasse meine Anleiterinn (Praktikum)

fehler und kritik einzusehen fällt vielen schwer .... dennoch sag ich auch immer das es auf den ton ankommt und man gerade berufsanfängern chancen geben soll. der ton war wohl nicht angemessen, wenn jemand fehler macht darf man ja der person nicht total böse sein ... es sei den das was gesagt wird wird täglich aufs neue komplett vergessen oder beabsichtigt nicht gemacht.
Wo liest Du heraus, daß der Ton unangemessen war im Falle der/des TE? Im EP war es schon berechtigte Kritik, die TE einigermaßen eingesehen hat. Aber die Erwartungshaltung ist unangemessen hoch. Zitat:
Ich hab jetzt seit dem Gespräch einiges geändert, immer gefragt ob ich helfen kann, immer geputzt, etc . Aber natürlich war fr. Anleiterinn nur 2 der Tage (von ca.6) da und hat nur einen kleinen Teil gesehen, wenn überhaupt.
Und jetzt kommt meine Anleiterinn an und meint
, dass ich das alles nur mache, weil man mir es im Gespräch gesagt hat und ich den wirklichen Sinn dahinter nicht verstanden habe... Sorry aber ich bin fertig mit dieser Frau..
Bitte sage mir einmal Deine Meinung dazu. Ist das eine altersentsprechende Reaktion?
Wenn jemand ein wenig berufs- und ausbildungserfahren ist, braucht es keine tagelange Dauerbeobachtung.
Aus Fehlern lernt man (sofern man die nötige Fähigkeit dazu hat), aber wieso gehst Du davon aus, daß man der Person böse ist, weil ein Fehler gemacht wurde? Böse ist eher die TE...
zudem soll man selber auch als vorbild voran gehen.
Wir reden nicht von Kindern, sondern von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Über die Entwicklungsstufe "Geh nur bei grüner Ampel" sollte man hinaus sein.
oft werden berufsanfängr und praktikanten ausgenutzt und mit lächerlichen aufgaben weggeschickt wo man wirklich sagen kann "ok, dass mach ich, aber warum soll ich aufgabe xy machen wenn man weiß wers war und es klar ist das jeder seinen platz aufräumtß".
Bei Berufsanfängern hat das einen Sinn, der auf den ersten Blick wie Ausnutzen erscheinen mag. Praktikanten sind wieder ein eigenes Gebiet für sich.
es gab feedback und die tread erstellerin hat sich ja daraufhin anscheinend bemüht und wird trotzdem nieder gemacht. muss doch nicht sein? man könnte ja auch sagen "ich merke das du dich bemühst und hoffe das du verstanden hast was wir meinten".
wenn sich das verhalten und auch arbeiterische handeln weiterhin nicht verbessern würde, darf man das ja auch gerne als kritik einbringen.
Aber genau das ist doch bei TE geschehen. Die Verbesserungen wurden gewürdigt, aber das Endziel von ihr noch nicht erreicht. Es folgte weiteres Feedback. Das TE nicht schmeckte...
jetzt können wir der treaderstellerin nur noch ratschläge geben. gut sie weiß nun selber das sie das ja nicht extra gemacht hat und wir sich ihrern aufgaben bewusster. ich würde an deiner stelle nicht aufgeben, es waren missverständnisse und du lernst ja dazu und bekommst ja auch gutes feedback, auch wenns nicht von denen ist wo dus gerne hören würdest. mach einfach die aufgaben weiterhin wo du weißt was zu tun ist und frag halt zwischendurch ob du gerade helfen kannst. das wird schon ! oder mach es wie die eine person hier empfohlen hat: bring mal kuchen mit, ich finde den vorschlag richtig gut !
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AW: Ich hasse meine Anleiterinn (Praktikum)

ich meinte lediglich, das es so scheint bzw ich vermute (okay konnte man missverstehen) das der tonfall nicht gepasst hat. hätte die dame kritik gegeben mit der man was anfangen kann wäre unsere treaderstellerin sicherlich nicht so auf "abstand" gegangen. ob alters angemessen oder nicht, kein mensch muss sich von anderen bloßstellen lassen oder jemandem ans bein ***** lassen. kann doch genauso sein das sich die anleiterin daneben benimmt und davon geh ich jetzt einfach mal aus. wenn sie es wirklich gut meinen würde, könnte sie an die sache anders herangehen. tut sie aber anscheinend nicht!

auch als erwachsener kann man vorbild für andere erwachsene sein! wer meint er sei erwachsen, kann auch ratschläge und tipps annehmen oder zumindestens auch seine meinung zu bestimmten dingen ändern da er weltoffener ist als andere.

den wahren sachverhalten können wir eh nicht 100%ig erfahren weil wir nicht dabei gewesen sind, dass mal so nebenbei!
 
AW: Ich hasse meine Anleiterinn (Praktikum)

Wa soll die TE denn machen? Sie gibt sich jetzt Mühe und wird kritisiert dafür, dass sie jetzt vieles macht, aber nur, weil man es ihr gesagt hätte, sie aber den Sinn dahinter nicht verstehen würde.

In dem Moment hat sie doch kaum noch eine Chance.
Da fragst du jetzt nicht ernsthaft.
Was sie machen soll? Ja, weiter nachfragen, nach Erklärung fragen, anstatt sich wie ein kleines Kind hinter Aussagen wie "ich bin fertig mit der Frau" und :mad:-Smileys zu verschanzen. Sie hat sich Mühe gegeben, das wurde anerkannt. Das ist aber noch nicht das, was sie lernen soll.
Nochmal: die TE versucht einen Beruf zu erlernen, für den es Voraussetzungen braucht. Die Anleiterin beim Praktikum versucht, ihr die nötigen Fähigkeiten beizubringen (hat man in der Vergangenheit gesehen). Die TE ist erzürnt darüber, weil die Bemühungen nicht genügen...so ungefähr im Sinne "Das muß doch reichen. Es ist eine Verbesserung."
Es hört sich jetzt schräg an, aber im Grunde genommen ist es ähnlich...man hat einen Hund, den man stubenrein bringen muß. Bisher hat das Hunderl immer auf den Wohnzimmerteppich gepullert. Man versucht, ihm beizubringen, das nicht mehr zu tun. Ein Teilerfolg stellt sich ein, das Hundekind bieselt nicht mehr auf den Teppich, sondern in den Hausgang auf dem Weg nach draußen. Einerseits freut es einen, weil dort gefliest ist und man kann die Ambitionen erkennen, es bewegt sich etwas in die richtige Richtung. Hört man dann auf?
Und gibt ein Leckerli, weil man den Teppich nicht mehr shampoonieren muß?
irgendwann ist dieses Prakikum auch vorbei. Versuche, es durchzuziehen, es kommen ja sicherlich noch andere Praktika und damit auch andere Anleiter.
Ausbilder denken manchmal ähnlich, daß das Ende des Elends absehbar ist und tun gar nichts. Solche schließen sich in der Regel aber nicht mit der Schule kurz und bitten zum Gespräch. Und suchen dann nochmals das Gespräch und wieder das Gespräch mit den Praktikanten.
Ich weiß selbst, wie es ist, wenn Anleiterinnen, in welchem Beruf auch immer, darauf aus sind, jemanden nieder zu machen. Das kommt öfter vor, als man denkt.
Du hast völlig recht, das denke ich mir auch an den Tagen, an denen ich harten Stuhlgang hatte in der Früh, ich lasse jemanden dafür büßen.:ironie:.
Schönreden ist jetzt die Lösung? Ja, wirklich?
Die TE will Sozialassi werden, da ist die Beurteilung in den Praktika schon wichtig.
 
AW: Ich hasse meine Anleiterinn (Praktikum)

Angua, vielleicht hast du sowas noch nie erlebt.
Warum ich mich so aufrege, erkläre ich Dir gerne, aber nicht direkt in diesem Thread, sonst heißt es mit Recht, man spricht über den TE und nicht mit ihm.

Ich habe vieles erlebt, Murmel. Etwas davon kann man hier https://www.hilferuf.de/forum/beruf/273804-angst-vor-praxis.html nachlesen. Ich habe das im Urlaub geschrieben und dann vergessen, so persönliches zu löschen. Wie ich es eigentlich vorgehabt hätte. Aber kein Schaden ohne Nutzen, scheinbar.
Ich habe direkt nach dem Abi einen Beruf erlernt, bei dem ich das einzige Mädchen im Landkreis war. Das allererste mit Abitur. Das hat man mich spüren lassen. Ich habe mich damals immer im Nacken gekratzt. Es entstanden Schrunden, aber wie schlimm das war, wusste ich nicht (ich habe ja hinten keine Augen).
Ich habe einiges erlebt...das war nicht alles...und deshalb kann ich schon einschätzen, wie man sich als ausgespuckter Kaugummi an der Sohle fühlt.
 
AW: Ich hasse meine Anleiterinn (Praktikum)

danke für deine offenen worte murmeltier hut ab 🙂 !

ich selbst habe es erlebt das man zu mir sagte "du kannst das und jenes nicht" und "wow so jemand guten hatten wir noch nicht bist doch schon 2 monate da?" und ich so "ne 2 einhalb wochen". es kommt immer darauf an was für chefs und mitarbeiter du vor dir hast. mein erstes beispiel bezieht sich auf nen chef von mir der kaum was gebacken bekommen hat und alle leute um sich herum nieder machen musste ... inzwischen weiß ich es diesen chef am alten arbeitsplatz nicht mehr gibt 😛 !

wichtig ist der chef und wie er mit seinen mitarbeitern und allen anderen klienten umgeht. wenn es strukturiert und verständlich für jeden abläuft gibts auch (so gut wie) keine probleme, hab ich selbst schon so erlebt.

selbstzweifel ist keine schwäche man darf auch mal kurz nicht wissen wie es weiter geht insbesondere wenn man mit menschen arbeitet sonst würde es auch keine team besprechungen geben wo man sich absprechen kann. wobei ich aber auch shcon erlebt habe das aus nichtigkeiten ein fass aufgemacht wurde und man im prinzip nur auf nen klienten rumhacken wollte 🙄 ....
lieber mal zweifel und dann aber auf eine gute idee kommen. leider denken viele leute die im sozialen bereich arbeiten das sie die experten für alles sind und jeden menschen analysieren müssen bis zum erbrechen ...

wichtig ist dennoch immer an sich selber zu glauben und nicht auf das schlechte niveau anderer mitzusinken!
 
AW: Ich hasse meine Anleiterinn (Praktikum)

Hallo Sugar Space Ships,

Du bist ein typisches Opfer von einer Chefin, die denkt "mit den kleinen Schülerpraktikanten und Auszubildenden kann man es machen". Wahrscheinlich bekommt sie selber Druck von weiter oben oder ist mit ihrem Privatleben unzufrieden. Die Wut muss sie irgendwo abladen können, sozusagen weitergeben. Aber sie muss auch irgend jemandem untergeordnet sein. Ich würde an Deiner Stelle zur Kitaleitung gehen und die ganze Sache schildern. Hab keine Scheu, sie hat auch einfach Deine Lehrerin kontaktiert ohne mit Dir persönlich zu sprechen. Jetzt drehst du den Spieß um und wendest dich an ihre Vorgesetzte👎. Putzen musst Du überhaupt nichts, Sozialassistent gehört nicht zu den Hygieneberufen. Das ist so typisch, Ausbeutung und Schikane betreiben mit Praktikanten und Azubis. Lass dir das nicht bieten. Hab keine angst und geh zur Kitaleitung. Ich nehme an, Du bist Schülerpraktikantin und noch minderjährig. Hast du Unterstützung von Deinen Eltern? Würden sie mit Dir gemeinsam zur Kitaleitung gehen? Aber eigentlich musst du das alleine machen, setze Dich durch und wehre Dich. Was kann passieren, ausser dass Deine Anleiterin ausrastet? Lass sie ausrasten, solange sie will. Alles Gute!
 
AW: Ich hasse meine Anleiterinn (Praktikum)

Aber so ist es, Menschen die unsicher sind, vielleicht auch starke Selbstzweifel haben, haben in dieser Berufswelt keine Chance. Weiß nicht, ob das auf die TE passt, diese "hasst" dann eben die Anleiterin, andere haben das Gefühl, eben total zu versagen, immer und immer wieder.
So einfach geht es aber nicht, murmel. Seit etlichen Jahren haben wir ausschließlich Lehrlinge, die es woanders nicht schafften. Habe schon öfter im Forum erzählt davon. Solche Reaktionen sind mir nicht unbekannt.
Und natürlich ist die Beurteilung für die Soazialssistentin wichtig. Aber die Menschen, die heute Sozialassistentin werden wollen, sind meistens auch Menschen, die bisher nicht vom Leben verwöhnt wurden. Und die vielleicht auch gewisse Sachen nicht in ihrem Leben gelernt haben. Trotzdem glaube ich nicht, dass die alle total unfähig sind.
Aber einen gewissen Tätigkeitsbereich will man ausfüllen (das ja an sich gut ist).
Aber bitte sei ehrlich, man hat das letzte Jahrzehnt einige Twilight-Ausbildungen geschaffen, hust. Es ist weit nicht jeder davon unfähig, der in so eine Sparte ging oder hineingedrängt wurde. Ich glaube, die Anleiterinn sieht Potential im TE. Anscheinend ist es aber für ihn/sie bequemer, sich als Opfer zu sehen.
Ich weiß, es geht um Kinder, aber solche Kinder freuen sich auch manchmal, wenn Menschen einfach mit ihnen spielen, ohne den größten pädagogischen Anspruch. Dafür sind dann nämlich die ausgebildeten Erzieher zuständig. Aber für die Unterstüzung sind solche Sozialassisten doch nicht unbedingt falsch.
Ich bin sogar schon unter 3 in den KiGa gegangen, weil ich schon sauber war, aber Erwachsene spielten mit uns nie. Neues Spielzeug würde natürlich erklärt, aber daß sich ein Erwachsener hinsetzt und nur spielt?
Dasselbe bei meinem Welpen. Die Erzieher(innen) gaben Anleitungen...also abseits vom Bastel- und Erlebnisgeschäft...aber gespielt haben die Kids auch da miteinander, das reichte und war so gewollt. Bei meiner Nichte, jetzt 6, war es nicht anders.
 
AW: Ich hasse meine Anleiterinn (Praktikum)

Ich kann auch von unseren Praktikanten schreiben. Wir hatten einmal einen sehr phlegmatischen, dem musste man tatsächlich alles vorgeben, so auch "wenn Sie mit der Aufgabe fertig sind, dann kommen Sie wieder zu mir", ich musste ihm aber trotzdem hinterher laufen.

Der war wahrscheinlich trotzdem interessiert, aber Eigeninitiative oder selber was fragen, war nicht.

Wenn ich schon so massive Kritik und Zweifel wegen der Berufswahl bekomme, dann mache ich mir doch Gedanken und stelle mich nicht stur, denke über krank machen nach. Da versuche ich mein Verhalten zu aendern. Ich denke auch es ging nicht nur um Anweisung befolgen, sondern um eigenständiges mitdenken, was die Situation erfordert.

Ich lese nur raus, dass man sich schlecht behandelt fühlt. Die eigene Einstellung sollte man bedenken.
 

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