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Ich hasse mein Leben - Eltern gestorben

Ich weiß jetzt was dir fehlt. Du machst Pläne im Leben, die nicht erfüllbar sind. Am Anfang der Berufskarriere eine 100Prozent Finanzierung für eine Immobilie mit 5 Prozent Tilgung ist äußerst optimistisch. Keine Sicherheiten, ein große Tilgungsrate und den Druck das alles halten zu müssen. Sowas macht man eigentlich erst wenn man eine Familie gründet und absehen kann, dass man das durchhält. Und das Risiko sich auch auf 2 Personen verteilt.

Großer Kredit, neuer Leasingwagen, riesige Projekte auf Arbeit, Regulierung der Schulden und Erbsachen deiner Eltern, Motorrad, Verantwortung für die Großeltern. Merkst du was? Alles ist exorbitant groß in deinem Leben.

Du hast das verinnerlicht. Wenn du 50 min nicht ans Telefon gehst läuft gar nichts mehr im Job. Weil du so groß und wichtig bist. Oh mann oh mann! Ein Architekt ist auch in Besprechungen, da kann er nicht gleichzeitig auch immer erreichbar sein. Daran solltest du arbeiten.

Der Kredit moderat, da die Wohnung eben günstig war, zur Miete wohnen wäre teurer.
Ich wollte einfach nicht zur Miete wohnen bzw. Hatte auch nichts gefunden.
Nur hat man natürlich mit dem Eigentum viel mehr Verantwortung und eben auch Risiken, die man als Mieter nicht hat.
Und eben den Lebensqualität ist einfach bescheiden zumindest im Sommer.
War ja auch nicht für die Ewigkeit geplant, Frau, Haus und Kinder gehörten ja schon zu meinem Plan.
Ich wollte auch nie ein Leasing Auto, aber mein altes Cabrio aus der Studentenzeit konnte ich nicht mehr für den Alltag so Instand halten, dazu habe ich hier auch keine Garage.
Damals hatte ich schon nach einem günstigen Gebrauchten Gesicht, aber nichts gefunden, daher das Lessing Fahrzeug und das war eben ein super günstiges Angebot, für das Geld kann man kein altes Auto am Leben erhalten.
Aber sowas gibt es nicht mehr.

Das sind alles nur Kleinigkeiten, nur ich komme einfach in keiner Angelegenheit weiter.

Und naja eigentlich haben so gut wie alle die ich kenne ein Haus oder mehrere in meinem Alter.

Nur der arme Architekt eben nicht.

Das Problem war nicht, dass ich mal 50min nicht erreichbar war, sondern genau diese 50min, ich verstehe das auch nicht, immer, wenn ich mal nicht da bin oder nicht erreichbar bin, was ja selten ist passiert sowas, wirklich immer, ich verstehe das einfach nicht.
 
Mach nen Termin beim Psychiater.
Du bist völlig überfordert mit deinem Leben.
Und du brauchst eine Auszeit.
Urlaub. Krankschreibung.
Idealerweise psychosomat. Klinik.
Ja, geht nicht, da ist ja soviel Wichtigeres als deine Gesundheit, schon klar...
 
Welcher Architekt mit eigenen Baustellen verdient denn nicht gross? Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen.

Bewirb dich doch im Ausland. Jeder nimmt deutsche Architekten mit kusshand. In Dubai oder katar würdest leben wie ein König.
 
Die Eigentumswohnung würdest du aktuell doch mit Plus verkaufen?!
An deiner Stelle würde ich das auch tun, denn die Zinswende wird kommen, d.h. wenn du nicht Zinsbindung hast für die gesamte Laufzeit vom Kredit wirds irgendwann richtig teuer und möglicherweise auch untragbar. Außerdem steht vielleicht Rezession vor der Tür und es wäre sehr schlecht ausgerechnet in einer Rezession die Wohnung verkaufen zu müssen, denn dann geht alles in den Keller.

Bleib weiter am Ball mit Psychologe und Psychiater. Du bist in einer Schleife aus der du wahrscheinlich alleine nicht herausfindest. Es ist offensichtlich, dass du aktuell neben der Spur läufst. Das muss aber nicht so sein und es gibt durchaus Lösungsmöglichkeiten, auch wenn du sie aktuell nicht siehst und für dich nicht vorstellbar ist. Du musst dir merken: alles was man nicht kennt, ist erstmal unvorstellbar für einen. Das heißt aber nicht, dass es das nicht gibt. Du bist nicht der erste mit solchen Problemen und wirst nicht der letzte sein. Es ist lösbar und dein Leben kann sich drastisch verbessern.

Mache dich nicht selber für alles was passiert fertig. Für alles was man tut oder nicht tut gibt es Gründe und es ist immer sehr einfach im nachhinein zu sagen wo man dies oder jenes hätte besser machen können. Man muss allerdings Entscheidungen dann treffen wenn sie anstehen und nicht irgendwann im nachhinein. Natürlich sollte man aus Fehlern versuchen zu lernen, aber man sollte es in der eigenen Anklage nicht übertreiben. Du hast aktuell einige schwere Päckchen zu tragen, da braucht es nicht auch noch übermäßige Selbstkritik (die objektiv auch nicht angebracht ist, mal nebenbei bemerkt). Es bringt gar nichts. Also lass es. Selbst wenn du den größten Bockmist überhaupt gebaut hättest, den ich bei dir allerdings trotz deiner Beschreibungen nicht erkennen kann, wäre es dann eben so und das Leben geht weiter.

Schau dich nach einem anderen Job um, der ebenfalls die Voraussetzungen für die Architektenkammer erfüllt. Und bis dahin machst du im Job easy-going. Du nimmst den für das was du als Gegenleistung erhälst (Lohn usw.) viel zu ernst. Im schlimmsten Fall wirst du entlassen, was sich im nachhinein wahrscheinlich sogar als Segen herausstellen würde. Aber ich denke nicht, dass es dazu kommt. Nimm das einfach ein bisschen lockerer, lockerer bedeutet nicht: schlecht machen. Man kann seinen Job locker nehmen und dennoch aktzeptable Arbeit abliefern.

Mache die Sachen einfach mal anders als du es sonst tust. Immer das gleiche tun, ändert nichts. Und du brauchst Veränderung.
 
Ich bin ja noch gar kein Architekt, habe nur Architektur studiert, wobei meine Arbeit auch wenig mit dem Studium zu tun hat, ist aber bestimmt bei vielen Berufen so.
Als Angestellter spielt das aber wenig eine Rolle, ich bin einfach ein Angestellter, der Projekte bearbeitet.
Das einzige was bindend für mich ist, ist der Mindestlohn, da liege ich auch drüber, aber googlt doch einfach was man da so verdient, das ist eben nicht viel.
Wir sind ja auch nur ein kleiner Laden, in einem großen Laden oder sogar Industrie würde man mehr verdienen das ist außer Frage, man würde auch immer nur einen Teil der Leistungsphasen bearbeiten und nicht alle wie jetzt, hat vor und Nachteile, der Job an sich bleibt aber der Selbe.
Mein Chef der ist Architekt und bekommt ja auch vom Bauherren sein Honorar, von dem ich wiederum mich und andere bezahlt werden, ja man kann schon sagen er verdient damit gutes Geld keine Frage, sind ja auch große Projekte für ein kleines Team.
Wobei mehr Geld macht er wohl mit Immobilien selber.
Mein Job ist es ja reiche Leute noch reicher zu machen, bei einem Projekt kommt es am Ende halt auf die Rendite an und das wird ja jetzt leider zum Problem, die Projekte, die jetzt laufen, laufen zumindest bei uns noch zu Ende, aber neues wird wohl nicht mehr angefangen, die Investoren ziehen jetzt zurück.
Ich befürchte da auch einen ziemlichen Einbruch, aber unter den derzeitigen Umständen auch verständlich, ist ja gar nicht mehr kalkulierbar und wer soll denn dann am Ende die dadurch so teuer entstandenen Mietpreise zahlen?
Ich könnte mir selbst bei uns in der Provinz so eine Mietwohnung nicht leisten.
Da ist jetzt auch ein Jobwechsel so schwierig, da die ganze Branche jetzt bald einknickt, wenn keiner baut, brauch man mich auch nicht.
Und mit der Zulassung der Architektenkammer kann ich dann eben vergessen, da ich spätestens dieses Jahr fertig sein muss, aber auch mindestens diese 2 Jahre Berufserfahrung in allen Leistungsphasen inkl. Arbeitsproben und pipapo nachweisen muss, zu den 80 Weiterbilungsstunden, wenn ich jetzt den Job wechsel ist das nicht mehr zu erreichen. Wenn mein Chef da nicht mit geht und wenn ich einfach kündige, wird er das auch nicht tun, da bin ich mir sicher.
Weiterbildungskurse werden auch erst wieder im Herbst angeboten, wo ich aber immer noch nicht weiß wie ich dad schaffen soll, so ein Kurs geht immer einen ganzen Tag.

Meine Wohnung zu verkaufen macht keinen Sinn, sie ist bestimmt durch die Marktlage im Wert gestiegen, jedoch muss man alle Kauf und Verkaufsnebenkosten abziehen, dann sieht es wieder anders aus, auch dann noch von der steuerlichen Seite.
Darüber hinaus habe ich keine Wohnung mehr, wo soll ich denn dann wohnen?
In eine Mietwohnung zu ziehen würde mich viel mehr kosten und vor allem was habe ich davon?
Wegen der Finanzierung habe ich keine Sorgen, solange ich einen Job habe, für den Krankheitsfall bin ich auch ausreichend versichert. Der Zins ist 10 Jahre festgeschrieben, eigentlich sollte die Bude bis dahin abbezahlt sein, sofern ich 2-3 sonder Tilgung durchführe, auch wenn nicht, die Restsumme ist dann gering, da spielt der Zins keine Rolle.
Habe jetzt ja kein Haus für 800.000 € an der Backe, da würde das anders aussehen.

Und ja ich habe halt diesen Wunsch nach einem Eigenheim mit Garten Garage, aber sehe wirklich nicht wie ich das schaffen sollte, ohne Erbe und ohne Lebensgefährtin mit "gutem" Einkommen einfach nicht möglich.

Wie gesagt habe am Montag nochmal eine Sprechstunde, dann war es das aber auch wieder. Eine Chance auf einen Therapieplatz gibt es nicht.
Im übrigen, die einzige mit der ich darüber gesprochen habe war die Ex Freundin, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, das jemand anderem zu erzählen.
Das macht mich daher umso mehr traurig, dass ich sie verloren habe.
 
Frag am Montag die Therapeutin was du aus ihrer Sicht tun solltest.


Außerdem ist es bei dir ja so, dass die Verzweiflung auch deshalb so stark ist, weil du denkst du kriegst keine Chance oder wenn doch mal eine kommt, versemmelst du das. Dieses Denken ist falsch, denn es stimmt nicht. Ich kann den Gedankengang nachvollziehen, aber er ist falsch. Im Leben gibt es immer und ständig Chancen, das hier ist nicht Nordkorea oder der Tschad. Allerdings muss man sich diese Chancen auch erarbeiten. Man muss wie beim Fußball schauen, dass der Ball möglichst oft vorm gegnerischen Tor liegt. Wenn das gelingt, ist der Ball früher oder später auch im Kasten. Aber das passiert eben nicht von alleine. Offensichtlich hast du eine große Leidensfähigkeit, kannst also viel einstecken ohne sofort komplett aus den Latschen zu kippen. Das ist schonmal gut. Jetzt musst du nur noch die richtigen Entscheidungen treffen und handeln. Eines nach dem anderen. Schau weiter nach einem Therapieplatz. Fahre im Zweifel 50km weit, falls es irgendwo anders einen gibt.

Zu deinem Wunsch nach Eigentum möchte ich dir noch sagen, dass es letztlich doch nur darauf ankommt gut zu wohnen?! Ich habe auch kein Eigentum und es ist mir egal. Denn ich will einfach nur gut wohnen. Dafür brauche ich kein Eigentum. Ich könnte auch mit Eigentum gut wohnen, aber eben auch ohne. Anstatt krampfhaft Eigentum hinterher zu jagen, würde ich mich darauf konzentrieren was Lebensqualität ausmacht. Und das ist eben nicht der Name im Grundbuch, sondern das man ein gutes Leben hat, z.B. indem man Balkon, Garten, Badewanne hat, einfach was man eben möchte.
 
Ja klar mit irgendeinem Ziel / Tipp sollte man da schon raus gehen, aber man sollte da nicht zu viel erwarten.
Das Problem mit einem Therapieplatz, ist ja nicht nur hier so, woanders auch, selbst Vitamin B hilft hier nicht, meine eine Schwester selber ist Psychologin, zwar selber keine Psychotherapeutin, aber die hat in der Richtung auch genug Verbindungen, keine Chance.
Hatte sie da ja auch diesbezüglich mal angesprochen und die Entfernung ist eben auch nicht egal, muss schon irgendwie erreichbar sein, kann ja nicht jedes mal Urlaub nehmen für eine Sitzung, egal bei welchem Job.

Nein bei Frauen habe ich keine Angst es zu versemmeln, weil ich bis auf diese eine Ausnahme noch nie eine Chance hatte es zu versemmeln.
Kling für einen, der sowas nicht kennt auch unglaublich, ich kenne auch niemanden sonst bei dem das so mit den Frauen ist wie bei mir und umgekehrt schon gar nichts.
Wie gesagt es gibt halt erst keine Chance auf einen Kontakt, egal was und wie ich es anstelle, auch keinen small Talk, einfach gar nichts, auch nicht übers Internet und im realen Leben schon gar nicht.
Mir erzählen ja viele was so alles funktionieren soll, bei mir funktioniert es aber nicht.
Wirklich erklären kann ich mir das auch nicht, mein Äußeres / Ausstrahlung muss schon so abschreckend auf die Frauen wirken, sodass sich alles weitere erledigt hat, ich habe ja gar keine Chance mich zu "zeigen" wer ich bin.
Das sich hinter dem äußeren noch was viel schlimmeres verbirgt wird ja nie eine Frau sehen können.
Eine hat es gesehen und war trotzdem nicht weggelaufen, erst als ich durch mein Verhalten alles zerstört habe.

Das eine ist die Angst was falsch zu machen, das habe ich wirklich oft, daran kann man bestimmt auch arbeiten keine Frage, aber die andere Sache ist die Angst vor der Konfrontation mit meinen gemachten Fehler, ich habe nicht nur Angst Fehler zu machen, ich machen auch eben viele viele Fehler, die total unnötig sind und ich weiß einfach nicht wieso.
Ich habe einfach Angst vor dem, was ich eben schon falsch gemacht habe, es holt mich ja immer wieder ein.
Bei der Arbeit fällt es halt so am meisten auf, auch bei ganz einfachen banalen Sachen, ein Beispiel von heute, Morgen kommt der Glaser mit einem Autokran und soll die große ALU-Fassade von einem Gebäudeteil verglasen, was fällt mir heute Abend auf, so wie das Gerüst steht ist das gar nicht möglich, das wird Morgen um 7 Uhr mal richtig Ärger geben, da es nicht zu lösen ist, das Gerüst kann frühstens in einem Monat umgebaut werden, warum habe ich das Gerüst falsch aufbauen lassen oder nicht rechtzeitig umbauen lassen, ich weiß es wirklich nicht, wie blöde ich sein konnte.
Von einem anderen Gebäudeteil wurden heute die Wände betoniert und was fällt mir jetzt erst auf, alle Fensterstürze sind zu hoch, ja wie kommt das?
Ich hatte die Decke der letzten Etage geändert, da der Bauherr hier jetzt doch ein Penthouse mit großen Dachaustieg haben wollte, in dem Zuge hatte ich die Fenster Stürze auch geändert.
Aber ich habe dem Polier nur die neue Deckenplanung gegeben, aber nicht den Plan mit den Wänden und der neuen Sturz Höhen, das ist nur mein Fehler und nur weil ich so dumm war dem Polier nicht den Plan zu geben, ist jetzt alles falsch.
Man kann es auch nicht ändern, ist in Beton und Stahl gegossen und zieht einen riesen Rattenschwanz hinter sich, da jetzt die Fenster nicht passen und so auch der Ausbau mit der Technik nicht möglich ist.
Dann kommt Morgen auch noch die Sicherheitskoordinatorin und wir mir die Baustelle stilllegen, da ich es einfach nicht geschafft haben die Sicherheitsmängel zu beseitigen, bekomme es einfach nicht hin.
Und jeden Tag ist was anderes und ich muss ununterbrochen meine Fehler ausbaden, ich verstehe das einfach nicht.

Und ja das mit dem Eigenheim, Garage und Garten ist mir eben wichtig, meine Eltern haben immer zur miete gewohnt und das war schon armselig und am Ende hat man nichts und zur Miete wohnen ist doch auch extrem teuer, wenn man es etwas schön haben will.
Und ja ich brauche Platz um an Autos und Motorrädern zu schrauben, das ist etwas, was mir in meinem Leben eben Spaß macht.
Generell baue ich ja mir auch gerne was und mache es mir schön und das geht eben alles nicht zur Miete.
Gerade mein Beruf ist es doch Träume zu erschaffen, sich als Architekt ein Haus zu bauen oder ein altes umzubauen liegt doch sehr nahe oder etwa nicht?
Es geht nicht um Luxus, ich hatte ja mal eine alte Villa umgebaut oder auch mal als Student ein Einfamilienhaus geplant, da spielte Geld keine Rolle, jede Lampe oder Tisch hat mehr gekostet als meine Eigentumswohnung, da fehlte wirklich jeglicher Bezug zur Realität.

Bei meiner Wohnung habe ich auch einen Fehler gemacht, die Wohnung unter mir wurde auch verkauft, wusste ich aber nicht, hatte ich erst mitbekommen, als ich zum ersten mal dann in meine neu gekaufte Wohnung ging um dem Makler da begegnet war.
Denn die Wohnung wäre viel besser gewesen, größer, 2 Balkone / Loggia und große Garage, war aber dann zu spät, habe irgendwie immer Pech.

Ich hätte heute bei dem tollen Wetter wirklich gerne mit jemanden ein Bier getrunken, alle gefragt, wollte / konnte niemand, hatte selbst die Ex Freundin gefragt, wobei ich die Antwort ja sowieso kannte, weiß auch nicht wieso ich das überhaupt gemacht habe.
Die Antwort war: "Irgendwann gern. Diese Woche und die nächsten zwei bin ich allerdings gut mit Terminen voll und unter."
Wohl bemerkt, sie ist Lehrerin und hat jetzt 6 Wochen frei, sie wohnt 5 min zu Fuß von mir entfernt.
Da wäre mir eine wirkliche ehrliche Antwort lieber gewesen, da könnte ich auch besser einen Haken dran machen, fällt mir halt schwer.

Sry, dass ich so viel schreibe, ich fühle mich in letzter Zeit immer einsamer und alleine.
 
Du meldest dich im pickupforum an, liest dich dort in die Schatzkisten ein und machst eine Typ-/Style-Beratung. Gibt extra Unterforum dafür.

Was ist mit der App von Spontacts? Warum nutzt du die nicht?

Lass die Ex Freundin. Du kriegst eine Abfuhr und dackelst ihr nun auch noch hinterher. Das geht nicht, damit killst du jede Attraction, nicht nur bei ihr, sondern auch bei allen die es mitkriegen.

Wir leben außerdem im digitalen Zeitalter. Natürlich wäre für dich vor Ort Therapie besser und darauf solltest du auch hinarbeiten. Es gibt aber auch Online-Angebote und man kann Sitzungen auch über Skype machen. Also praktisch von überall. Außerdem gibts Apps, die sind kein vollwertiger Ersatz, können aber dennoch unterstützen.

Frage die Therapeutin auch nach sowas. Frage deine Krankenkasse nach sowas. Google selber.

Bei dir liest sich regelmäßig so als ob alles unlösbar wäre und nichts geht. Das ist Quatsch. Fast alles ist möglich, auch wenn du das bislang nicht kennst, nicht siehst und dir das offensichtlich nicht klar ist.
 
Es ist ja jetzt schon wieder etwas Zeit vergangen, ich bin in letzter Zeit dermaßen erschöpft, ich schaffe es nicht einmal zu schreiben, das ist auch unter anderem ein Grund, wieso ich die genannten Apps ich noch nicht genutzt habe.
Zurzeit schaffe ich wirklich gar nichts mehr, bin völlig erschöpft.
Es ist ja auch nicht so, dass ich Langeweile habe und dringend neue Leute Kennenlernen will , auch wenn ich mich einsam fühle, als introvertierter ist man da eh nicht so drauf aus.
Der Wunsch nach einer Partnerschaft ist da doch ein ganz anderer, aber wie soll der in Erfüllung gehen können?

Gestern hatte ich meinen letzten "Sprechstundentermin" bei der Psychotherapeutin, da ging es eigentlich nur eine Stunde darum, wie man da weiter machen müsste, was aber aus unendlich vielen Gründen eben leider dann doch nicht möglich ist.
Habe auch einen Notfall Code bekommen für die Vergabe eines Therapieplatzes über die KBV, leider hat er auch nichts genützt, gibt keinen Platz, dafür hat sie mir noch verraten warum die Therapeuten so unmöglich zu erreichen sind, gleiches gilt für Ausbildungszentren für Therapeuten.
Das wird wohl leider erstmal nichts....
Das hat mich jetzt schon so viel Zeit und Kraft geraubt....
Keine Ahnung wie ich weiter machen soll...

Wegen der Arbeit echt keine Ahnung, es ist einfach nur unfassbar wie das läuft, es ist so niederschmetternd und ich kann aus Angst vor dem neuen Tag auch an nichts anderes Denken.
Das mit dem Firmenwagen ist scheinbar auch nichts geworden, hatte mich auch um alles gekümmert (ausgesucht und Angebote erstellen lassen), aber passiert ist nichts, was aber feststeht, nächsten Monat habe ich kein Auto mehr, hatte ich mich doch jetzt etwas drauf verlassen.
Jetzt ist alles zuspät und ja das ist für mich ein großes Problem!
Es ist wirklich egal was ich mache und tue, es ist immer falsch....

Hatte mich auch mal ein wenig nach anderen Jobs umgeschaut, auch wenn ich dann das Problem mit der Architektenkammer und meiner Altersvorsorge habe, in der Beziehung habe ich eh schon alles falsch gemacht, alles was ich mir in 33 Jahren für die Rente gezahlt habe ist dann einfach weg, alles bis 2019 ist bereits schon weg.
Davon mal abgesehen, wüsste ich gar nicht auf was ich mich Bewerben sollte, wenn ich mir die Stellenausschreibungen und die Anforderungen so anschaue, muss ich passen.
Generell müsste ich erstmal eine Bewerbung und Lebenslauf erstellen, habe mich noch nie so wirklich beworben. neben der Arbeit schaffe ich das nicht.
Hätte ich mal vor einem Jahr das "Angebot" des GEO`s eines der größten Wohnungsunternehmens angenommen, ist jetzt zu spät, ich nutze nie meine Chancen.

Interessant hatte letztens wieder eine Ex Kommilitonin getroffen, war fast 10 Jahre her, sie hat immer noch nicht ihren Bachelor, ist aber auch Selbständig, da spielt das auch keine Rolle mehr.
Aber die erste Frage an mich war: "kannst du Stempeln?"
Kann ich ja eben nicht, ein Vorteil ich brauch mich bei der Frage nicht immer blöde rausreden.
Aber das Gespräch war ganz interessant, da sieht man halt auch wie es auch anderes laufen kann, für eine Selbständigkeit brauch es natürlich auch Mut, sie ist natürlich von der Elterlicherseits sehr gut gestellt, dann fällt man nicht so tief.
Sie hat mich auch Versucht in Ihre Projekte mit einzubinden, das hat auch nichts mit Architektur zu tun, da geht es um Pferde und alles was dazu gehört, wenn ich ehrlich bin, weiß ich auch nicht was ich davon halten soll.
Haben auch etwas über Beziehung und so gesprochen, das lief bei ihr auch immer etwas anders.
Werden uns auch nochmal treffen, was sie genau von mir will weiß ich nicht.
 

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