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ich hasse dich verlass mich nicht

Ich kenne dieses Gefühl ebenfalls sehr gut, meiner besten Freundin und meinem besten Freund geht es ebenfalls so. Ich möchte mich gerne in diese reinversetzen können, doch hab ich Angst, etwas falsch zu machen. ich weiß nichts über diesen zwiegespaltenen charakter, doch suche ich Hilfe, weil ich den beiden helfen will. Es ist ein extremes Band, das mich mit den beiden verbindet und ich will die zwei nicht verlieren, deshalb kämpfe ich um die zwei. Genauso geht es deiner Famile und deinen Freunden, glaub mir, du wirst geliebt. Das leben ist hier um geliebt zu werden. Auch diese kämpfen um dich, also gib nicht auf. um ihretwillen und um deinetwillen, ich weiß dass du es schaffen kannst, genauso wie die zwei und ich es schaffen können. Glaub an dich und gib nicht auf, das Leben ist viel zu schön!!
 
Oh ja, ich kenne das Gefühl der anderen Seite sehr gut, der Betroffenen, die, die alles abkriegen, die, die für einen alles tun, immer helfen und tausend mal sagen, dass man ihn liebt, ihn braucht und trotzdem nen Arschtritt bekommen, weil so ein Dickschädel so wie du auch einer bist, es nicht kann, sich mal einbisschen zum Wohle der Familie anzustrengen. Aber ihr liebt uns ja.
Einziger Ausweg für uns, um nicht an Eurer Sturheit kaputt zu gehen ist doch, uns von Euch zu entfernen. Warum versteht ihr nicht, dass der erste Schritt auch mal von Eurer Seite ausgehen sollte und wir unsere Arschkriecherei langsam satt haben!!!
 
Bin auch ehemaliger Angehöriger. Ich kann nur soviel dazu sagen:
An die Betroffenen: Geht in Therapie

An die Angehörigen: Verlasst die Person mit BL, falls diese sich weigert, eine Therapie zu machen, oder eine anfängt und sie abbricht bzw gar nicht wirklich will. Ansonsten werdet ihr selbst bald auf therapeutische Hilfe angewiesen sein. Burnout-Syndrom, Depression, Co-Abhängigkeit, kein Selbstwertgefühl, Selbstaufgabe, Vernachlässigen von Freunden.... nur ein paar der Konsequenzen, wenn ihr bleibt und der Borderliner sich nicht helfen lassen will.
Ich bin über das schlimmste weg, und echt froh darüber. Will mir nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn ich länger geblieben wäre.
Verwandte von Borderlinern, die nicht einfach gehen können, tun mir sehr sehr leid. Ich hoffe, ihr könnt irgendwann genug Distanz aufbauen, so dass nicht das eigene Leben mit den Bach runter geht.

LG und viel Spass beim gesunde Menschen seelisch verstümmeln 😛
 
wer sich selbst nicht mag hat keine Schnitte im Leben...weder im JOb, noch in einer Partnerschaft noch sonswo. Wer sich selbst mag den mögen auch automatisch andere...da stimmt dann das Charisma, dass auf andere Menschen wirkt.
Gestörte und psychisch kranke Menschen haben oftmals unrealistische Erwartungshaltungen, z.b. die dass andere Menschen sie per se mögen und lieben. So funktioniert das jedoch nicht.
Menschen mit geringem Selbstwertgefühl entwickeln oft ein Helfersyndrom und denken dann dass andere Menschen sie lieben würden wenn sie sich so aufopfern und eigene Ansprüche zurückstellen und immer für andere da sind etc..aber genau das Gegenteil ist der FAll!! Ist auch logisch wenn man die menschliche Natur ein wenig kennt. Denn diejenigen, die sich unterwürfig verhalten und nie ihre Rechte einfordern werden gar nicht erst wahr genommen..übersehen. Die, die sich klein machen und bescheiden tun werden beschnitten...

Übers Internet zu versuchen hier Nähe und Anerkennung zu finden halte ich für sinnlos...zu wenig...Internet ersetzt weder Therapie noch das richtige Leben oder echte Beziehungen. Und unterm Strich bringt glaube ich Internet oft viel mehr Frust als Lust für die meisten Betroffenen die denken hier das Glück zu finden was sie im realen Leben (noch) nicht gefunden haben. Vernünftiger wäre es im Leben zu versuchen mal neue Wege zu gehen um zu bekommen was man noch nie hatte.
Als Denkplattform oder zum gelegentlichen Meinungsaustausch ist Internet hin und wieder nicht schlecht, aber man sollte Internet nie mit dem realen Leben verwechseln und zu viel Zeit drin verplempern die man anderswo sinnvoller nutzen könnte.


Ich stimme dem Vorbeitrag zu Gast3 zu dass man Borderlinern oder sonstigen Menschen die sich weigern Therapiearbeit zu leisten eher verlassen sollte...Eine Beziehung lebt und stirbt mit der Beziehungsarbeit die jeder Beziehungspartner leistet. Ein therapieverweigernder Borderliner leistet nix (oder viel zu wenig) zur Beziehung sondern nutzt diese oft eher als Therapieersatz für sich, missbraucht seinen Partner oft dazu die Persönlichkeitsdefizite die er hat (und an sich ausbügeln könnte und sollte um überhaupt beziehungsfähig zu sein) aus zu gleichen..sowas geht auf Dauer eh schief und eine solche Beziehung ist ne Totgeburt, ne Sackgasse.

Genügend innere Distanz ist ohnehin überall im Leben wichtig um nicht unter die Räder zu kommen, sei es im Job oder in einer Beziehung.
Man sollte und muss sich irgenwo selbst eine Grenzen ziehen und sobald eine Beziehung selbst gefährdend wird, wird sie krank...und man sollte Abstand davon halten sonst wird man auf Dauer selbst krank und geht dran kaputt..was ja nicht Sinn der Sache sein sollte.

Kämpfen ist wichtig und auch Beziehung ist wichtig sollte aber niemals totale Selbstaufopferung bedeuten...denn damit wäre die Beziehung zu sich selbst total gestört. WEnn die Grundbeziehung zum eingen Ich stimmt, ein gesunder Egoismus und ein gesundes Selbstwertgefühl da ist wird man intutiv schlechte Partner meiden und auch die Rolle des Beziehungspartners nicht mit einem Babysitter- oder Krankenschwesterjob verwechseln.

Das Leben selbst ist nicht für uns da....sonder allein für sich selbst...und wir müssen täglich mit Kopf und Herz dafür kämpfen, planen, organisieren etc. dass wir vom Leben ein Stückchen Glück abkriegen, an die Sahnetöpfe des Lebens rankommen. Die Welt dreht sich nicht um uns und um das was wir brauchen oder gerne hätten um glücklich zu sein...nein, wir müssen der Welt ständig hinterherrennen um ihr das ab zu ringen was wir brauchen und möchten. Ein glückliches Leben ist kein Zufall oder Geschenk des Lebens (oder eines Prinzen der vorbeigehoppelt kommt und die unglückliche Maid befreit oder son Märchenkram) sondern weitestgehend das Produkt des eigenen Denkens, Organisierens und Handelns.
Wer aus welchen Gründen auch immer bewusst (oder teilbewusst) einen Partner sucht der einen ständig nur frustet und aussaugt der hat halt Pech gehabt. Oft alles ein eigengewähltes Unglück. Wer sich da nicht (per Therapie und Trainig des Selbstbewusstseins, Selbstwertgefühls etc.) ein wenig deckeln lernt der schliddert von einem Unglück ins nächste.

Manchmal muss man leider einsehen, dass manchen Menschen nicht zu helfen ist und Abstand von ihnen halten um selbst nicht gefährdet zu sein und unglücklich zu werden. Leben lernen heißt auch loslassen lernen.

Tyra

Watzlawick: Anleitung zum Unglücklichsein mal lesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehr guter Beitrag Tyra!
Noch ein "wenig" hinzugefügt:
Lernt man einen Borderliner kennen - und man hatte zuvor noch keine Berührungspunkte oder Erfahrungen - so kommt einem zuerst gar nichts seltsam vor.
Das liegt zum einen an der Tatsache, dass BLer zu Beginn natürlich versuchen, sich von ihrer besten Seite zu zeigen, zum anderen daran, dass man halt einfach verliebt ist. Die Probleme kommen schleichend, fast subtil. Meistens steckt man schon bis zum Hals emotional in der Beziehung drin, wenn einem klar wird, dass mit dem Partner etwas nicht stimmt. Oftmals fallen sehr erfolgreiche, intelligente und auch selbstbewusste Menschen BLern "zum Opfer". Du hast aber Recht, dass man schon eine Neigung zum Helfen unter Selbstaufgabe haben muss, um dann weiterhin an der Beziehung festzuhalten. Die meisten schaffen hier aber noch nicht den Absprung. Entscheidend ist, dass man irgendwann einen Punkt erreicht, an dem man - das nennst du gesunden Egoismus - sich selbst einfach mehr wert sein muss. Ich selbst habe den Absprung erst gefunden, nachdem ich so oft und tief verletzt wurde, dass nichts mehr ausser Ekel, Hass und Unverständnis für meine Ex-Partnerin übrig war - und auch das Argument "ach, sie ist doch krank und kann gar nichts dafür" nicht mehr zählte. Oft benutzen Borderliner ihre Krankheit auch, um sich für Dinge zu rechtfertigen, die ganz einfach von der Krankheit unabhängige Schwächen der Persönlichkeit sind. Borderliner sind sehr geschickt im Manipulieren und man glaubt als Mensch eben lieber das, was einem gefällt, als das, was einem nicht gefallen würde. Das macht sich der BLer zu Nutzen und malt dir eine Welt, wie sie dir gefällt 🙂
Mir persönlich war der Begriff Borderline gar nicht bekannt, als ich mit meiner Ex-Partnerin damals zusammen kam, was die Sache erschwert.

Ich bin selbst seit einiger Zeit in Therapie und habe hier (wie du es auch sagst) erkannt, dass ich mich unbewusst für diese Art der Beziehung entschieden habe. Genausowenig, wie die meisten Leute mir Glauben schenken würden, würde ich sie über das wahre Gesicht meiner Ex aufklären, habe ich damals geglaubt, zu was sie fähig ist (Ja, ein Ex-Freund hat mich sogar kontaktiert und gewarnt).

Ich will dir nicht widersprechen, wie du siehst. Ich wollte nur sagen, dass man da - auch als selbstbewusster Mensch - sehr schnell reinrutschen kann. Gerade dann, wenn man selbst gefestigt im Leben steht, hat man eben eher da Gefühl:"Ach, das verkrafte ich schon!"
Darüber hinaus verläuft eine solche Beziehung ähnlich wie eine Drogenkarriere. Wens interessiert, der kann sich ja mal reinziehen, was da biochemisch im Körper abgeht.

Ich fand die Darstellungsweise "Ach, wenn du selbstbewusst genug bist und gesunden Egoismus mitbringst, fällst du darauf gar nicht erst rein" etwas naiv und wollte eben anfügen, dass es viele Parameter und Variablen gibt, die hier mit reinspielen.

Wo ich dir 100%ig recht gebe, ist, dass das Internet keine Alternative zum echten Leben oder einer Therapie darstellt!

LG
 
Danke für dein nettes Kompliment Gast...

Meine Schwester (auch psychisch angeknaxt, was damals jedoch noch nicht so offenbar war) hatte auch einmal eine Beziehung zu einem Borderliner (was damals auch noch nicht so ganz klar war). Mir war der Typ fast von Anfang an intuitiv unsymphatisch, da er mir sehr narzißtisch und anstrengend vorkam...irgendwie unauthentisch, ziemlich fordernd..gegen sowas bin ich allergisch irgendwie, denn ich bin irgendwo geizig mit meiner Lebensenergie, was ich jedoch ziemlich gesund finde und ein guter Selbstschutz ist vermute ich.
Mir fiel zunächst auch nix Seltsames auf...nur mit der Zeit war ich unbewusst oder teilbewusst ein wenig angenervt durch den Typ, der mich auch angebaggert hatte...der brauchte das wohl als Selbstbestätigung oder so, da bei mir nix zu holen war wurde mir gegenüber er ein wenig ungehalten...teilweise sogar leicht aggressiv, wirkte sehr unausgeglichen und war erkennbar suchtgefährdet..rauchte wie ein Schlot, trank ziemlich viel. Dessen ungeachtet konnte man sich auch manchmal sehr anregend und intelligend mit dem Typen unterhalten...er konnte auch sehr witzig sein und eine ansteckend gute Laune verbreiten...das war halt seine andere, bessere und durchaus symphatische Seite. Das alles war so vor ca. 15-18 Jahren..und vor 2 Jahren wurde er dann akut und es stellte sich heraus, dass er seit längerem bereits tablettenabhängig und Alkoholiker war. Seine innere Leere versuchte er mit Partnerschaft, Sex, Tabletten und Alk zu füllen, was auf Dauer nicht klappte und nun fängt er in Therapie an andere Wege für sich zu finden....ich hoffe er bleibt da am Ball. Er konnte lange Zeit sehr gut verbergen...Psychisch Kranke passen sich da oft an...und gerade deshalb ist es oft nicht leicht eine psychische Störung oder Erkrankung zu erkennen.
Meine Schwester war in dieser Beziehung auch nie wirklich glücklich..wie auch wenn man ständig den Babysitter spielen muss und diese Liäson borderöse hielt auch nicht sehr lange, aber es bestand und besteht bis heute noch gelegentlicher Kontakt zwischen meiner Schwester und diesem EX-Freund, er lebt und arbeitet in einer anderen Stadt als meine Schwester wohnt..was ich ehrlich gesagt ganz gut finde, zumal meine Schwester auch heute noch manchmal etwas unabgegrenzt ist.

Klar kann auch ein selbstbewusster Mensch zunächst auf einen solchen Menschen reinfallen...bzw. ich würde nicht sagen reinfallen...das wäre diskriminierend. Aber an sich merkt man, wenn man einigermaßen gut beobachtet (und man vor Liebe oder so nicht vollblind wird, und ne rosarote Brille mit 100 Dioptrien oder wie das heißt trägt, was durchaus auch dem selbstbewusstesten Menschen passieren kann) schon recht bald dass da irgendwas nicht stimmt...mir hat da mein genaues Hinschauen, auf Zwischentöne achten und Bauchgefühl damals klar geholfen und warning, warning geblinkt. Ich denke meine Schwester ist oder war eher der Typ der auch in Beziehung für sich Ausgleich suchte und die beiden haben sich eine zeitlang darin ergänzt..sie waren zwei angeknaxte Seelen die sich fanden und darin ggf eine zeitlang Trost fanden? Dazu muss ich sagen, dass meine Schwester sich immer einbildete sie sei sehr selbstbewusst...aus meiner Beobachtung heraus (oder auch der von Freunden oder meiner anderen Schwester) war sie jedoch oft eher unsicher und tat so als ob...also auch ein wenig unauthentisch. Naja, irgendwo schätzt jeder sich bestimmt irgendwo mehr oder weniger unrealistisch ein?

Generell muss ich erneut den Rat geben, dass Selbstschutz vorgehen sollte und man nur wenn man selbst psychisch stabil und der Betroffene therapiewillig ist eine Partnerschaft zu einem Erkrankten in Erwägung ziehen sollte. Sonst läuft das ganze früher oder später aus dem Ruder und den Frust sollte man sich ersparen...realistich planen..auch und gerade in der Liebe! Dadurch geht die Romantik nicht flöten, im Gegenteil..mit dem richtigen Partner bleibt die sogar länger erhalten......mensch bei mir erwachen so langsam die Frühlingsgefühle...die Temperaturen steigen..in jeder Beziehung 😀😉 + wimperklimpersmiley
Also Leute bald ist wieder Balzzeit...aber bitte aufpassen mit wem ihr euch einlasst!

Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
hallo ihr da draussen,

stellt bitte die borderliner nicht als wilde tiere hin, ich bin selbst borderlinerin und prügle mich nicht stockbesoffen auf der suche nach sex durch mein leben..............

es gibt einfach solche und solche ausprägungen und gewisse andere PS sind auch nicht gerade einfach und die ach so (angeblich) normalen menschen sind auch nicht problemlos.

wer sich bis zur selbstaufgabe einem menschen hingibt hat selbst eine diagnosebedürftige störung und ist nicht das arme opfer eines bösen borderliners (in diesem fall).

diese besessenheit zu so einem partner oder partnerin offenbart nur was dieser mensch selbst bearbeiten müsste.

kitty
 
Ich wollte dir nicht zu nahe treten. Sicherlich gibt es verschiedene Formen. Das selbstschädigende Verhalten kann sich auch anders äussern, als in ständigem sexuellen und emotionalen Betrug (was nun mal am meisten schmerzt). Wenn du meinen Text genau ansiehst, dann merkst du, dass ich vieles (wie z.B. "normal") in Anführungszeichen gesetzt habe, weil ich es selbst unpassend finde - und das Wort "normal" sowieso ein Unwort ist.
Ich selbst bin auch neurotisch (ob jetzt schon vor oder durch die Beziehung ist mir egal). Ich wollte nur Menschen warnen, dass es ihnen nicht ähnlich wie mir ergeht. Ich bin sicher nicht ganz "normal" 😉 --> aber ich war schockiert WIE TIEF die Abgründe der Seele meiner Ex waren. Dagegen bin ich harmlos, wirklich.
Das kann man sich gar nicht angemessen vorstellen, wenn man das noch nie erlebt bzw davon gehört hat.
Wie gesagt, es trifft nicht auf alle zu, deshalb entschuldige ich mich, wenn du dich fälschlicherweise angesprochen gefühlt hast.
 
Sorry für den Doppelpost:

Ich möchte auch nochmal darauf hinweisen, dass ich sagte, dass viele Borderliner ihre Krankheit auch als Entschuldigung für ihr mieses Verhalten hernehmen - auch wenn es eventuell nicht vom BL herrührt. Da wird es echt schrierig für den Laien, das auseinander zu halten. Allerdings habe ich einerseits dadurch, dass ich mich selbst informierte, andererseits in meiner Therapie erfahren, dass meine Beobachtungen auf einen großen Teil der Boderline-Kranken zutrifft.

PS: Dass ich selbst ein psychisches Problem habe, dass ich das so lange mitgemacht habe, weiß cih auch. Ich kann aber nur wiederholen, dass man nicht irgendwelche Neurosen mit ausgewachsenen Psychosen vergleichen sollte (auch nicht, wenn man selbst betroffen ist).

Mag sein, dass BL sich bei dir etwas anders äussert oder nicht so ausgeprägt ist, wie von Tyra und mir beschrieben.

Und wilde Tiere sind wir in gewisser Weise alle noch.. oder besser Steinzeitmenschen in einer modernen Umgebung mit modernen Möglichkeiten.
 
@kitty777: keiner stellt Borderliner als wilde Tiere dar 😀:außer ggf. sie selber?? 😱Borderline ist nur ne psychische Störung die durchaus therapierbar ist. Unfair und unsozial finde ich jedoch wenn ein Borderliner seine Störung anstatt sie behandeln zu lassen in einer Partnerschaft (egal ob mit einem Amt das zahlt oder einem Freund, Beziehungspartner) aussitzen/behalten/erhalten möchte od.ä.

Ich stimme zu dass eine Besessenheit in Bezug auf einen gestörten Partner zeigt was der Betroffene selbst noch zu bearbeiten hat.

Es gibt solche und solche Beziehungen, gesunde und stabile Beziehungen und auch gestörte Beziehungen...in denen sich z.b jemand mit Helfersyndrom mit einer kleinkindlich gestörten Borderlinepersönlichkeit die einen ständigen Helfer benötigt zusammentut...
Ich für meinen Teil lehne sowas für mich ab, ich stehe eher auf ein möglichst ausgeglichenes, gleichberechtigtes und stabiles Miteinander. Neurotisch bin ich auch ein wenig und grad deshalb brauche ich ne gewisse Grundstabiliät in der ich mich mal ausruhen kann.

Ich denke meine und Gasts Beschreibungen entbehren nicht eines wahren Kerns...
Ich denke die psychische Störung Borderline beinhaltet oft auch eine unrealistische Selbstwahrnehmung..was Borderliner ggf. als normal oder gemäßigt empfinden erscheint dem Normalo ggf. als krass und überzogen?? Genau deshalb ist Therapie für Borderline ja so wichtig..damit die Selbstbeobachtung trainiert wird..die bei Borderlinern oft mit einem ziemlich großen blinden Fleck arbeitet. An sich hat ja jeder seinen blinden Fleck in der Selbstbeobachtung...in den man gerne mal was reinpackt was man an sich nicht so gerne sieht...solange man damit noch alltags- und beziehungstauglich (im Sinne von Normalbeziehung) bleibt ist das auch net so schlimm.
 

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