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Ich hasse den Bruder meines Mannes

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NOCHMAL ist es wichtig ob wir Christen, Moslems oder Juden sind ?
Nein.
Es ist wichtig, dass jeder essen und trinken darf, was er mag.
Wieso würdet ihr auch so handeln ? Weil ihr was gegen Religionen habt ?
Nein. Weil ich Gängeleien nicht mag. Dein Mann ist schon groß. Er wird essen und trinken, wie er lustig ist. Er braucht keine Tugendwächterin.
Du hasst deinen Schwager so sehr, weil du Angst hast, dein Mann könnte schwächeln.
Leider hassen und bekämpfen sich die Menschen wegen ihres Glaubens seit Ewigkeiten.
Dann lass das Thema doch ruhen. Lach über seine Provokationen.
Man sollte einfach die Menschen und ihren Glauben respektieren und ihr Leben leben lassen.
Ja. Das stimmt.
Seit wann lebt dein Mann nach deinen Vorgaben? Oder war er schon vor eurer Erstbegegnung ein aktiv Religiöser?
 
@_cloudy_
@NezukoChan
Ja Hass ist ein starkes Wort. Ich habe das gestern so formuliert weil ich sehr wütend war. Ich möchte ihn nicht Hassen. Ich möchte nur das er es gut sein lässt. Im Grunde führt Hass zu nichts. Es ist nur eine Emotion die in bestimmten Situation aufkommt. Vor allem in Situation wo man sich angegriffen fühlt und das zu Unrecht. Ich fände es gut mit Ihm auszukommen aber ich fürchte das wir nicht mehr auf einen gemeinsamen Nenner kommen werden. Leider hassen und bekämpfen sich die Menschen wegen ihres Glaubens seit Ewigkeiten. Man sollte einfach die Menschen und ihren Glauben respektieren und ihr Leben leben lassen.
Danke nochmal an alle und weiterhin ein schönes Fest.

Danke für deine Worte! Auch ich wünsche dir und euch allen ein schönes Fest!

Was ich dich allerdings gern bitten würde zu reflektieren, in einer ruhigen Minute, ist, warum DU dich angegriffen fühlst, wenn der Bruder deines Mannes ihn verleitet oder verleiten will, gegen eine Speisevorschrift zu verstoßen.

Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann bist du doch eine gewöhnliche Sterbliche und Gläubige, keine Prophetin oder Gottesgesandte.

Warum fühlst du dich also durch etwas verletzt, was zwischen deinem Mann, dessen Bruder und ihrem (oder besser : unserem) Schöpfer ist?

Diese Gebote kommen doch nicht von dir.

Wenn du dir Sorgen machen würdest um deinen Mann (in etwa so, wie man sich um jemanden sorgen würde, der etwas isst, was ihm gut schmeckt, seiner Gesundheit aber abträglich ist), könnte ich es besser verstehen.

Stattdessen habe ich den Eindruck, dass du dich dadurch persönlich verletzt und angegriffen fühlst und ich frage mich warum.

Jedenfalls wirkst du in deinen Texten schon ruhiger als gestern Abend.

Alles Gute weiterhin!
 
Seit wann lebt dein Mann nach deinen Vorgaben? Oder war er schon vor eurer Erstbegegnung ein aktiv Religiöser?
Es sind ja nicht meine Vorgaben. Seit ca 14 Jahren. Aktiv religiös war er davor nicht. Er hatte für sich bevor wir uns trafen ein Erlebnis was ihn in diese Richtung geführt hat. Ich weiß das es für einen Menschen der später konvertiert ist etwas ganz anderes ist als für jemanden der in diesen Glauben hinein geboren wurde. Und es ist natürlich nicht immer einfach sich an die Regeln zu halten es ist quasi immer eine Prüfung und den muss jeder für sich so gut es geht meistern. Ich weiß nicht wieso der Bruder ihm dabei unbedingt die Sache so schwer machen muss. Genauso wenig wie ich ihm meinen Glauben aufdränge möchte ich das er sich da zurück hält. Er ist Atheist und das respektiere ich. Ich schätze er ist einfach nicht bereit zu akzeptieren das sein Bruder damals konvertiert ist und gibt mir die Schuld . Ich habe mein Glauben und er betet sein Geld an könnte man so sagen. Dafür geht er teils über die Familie . Ich finde das nicht gut aber ich sage ihm das auch nicht . Es gibt auch Gläubige die auf die Regeln pfeifen und trotzdem Alkohol usw konsumieren. Da frage ich mich allerdings immer wie sie das für sich selbst rechtfertigen wo es doch ein ganz klares Verbot ist was auch einen Sinn hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
OK ich denke das dieses Thema noch sehr ausarten kann. Daher möchte ich noch ein paar Dinge dazu sagen und es dann gut sein lassen da ich gestern einiges für mich mitnehmen konnte durch den Umtausch hier.
Mir ist bewusst das niemand perfekt ist und ganz besonders ich selbst . Ich arbeite ständig an mir und versuche zumindest mit meinen Mitmenschen auszukommen. Es ist einiges in der Familie meines Mannes vorgefallen. Inzwischen haben sich die wogen aber geglättet. Auch wenn ich kein Weinachten feiere bin ich immer wieder mit zu seiner Familie gefahren und habe mitgefeiert aus Respekt. Andere müssen nicht meine Religion akzeptieren oder wie ich lebe. Aber mich deswegen anzugreifen oder ständig zu provozieren ist unangebracht und führt zu nichts. Immer wenn wir z.B zusammen gegessen haben musste ich mir ständig die Stichelleien des Bruder anhören. Laut meinem Mann ließ der Bruder Sätze los wie : Deine Frau ist gerade nicht hier willst du nicht einen kippen? Mein Mann findet das auch nicht in Ordnung aber er bleibt ruhig weil er nicht Streiten möchte. Und nein er wurde zu nichts gezwungen das würde wie gesagt keinen Sinn ergeben.
Wie erwähnt war ich mehrmals mit der Familie über die Feiertage zusammen. Dieses Jahr allerdings nicht da ich momentan eine Grippe auskurieren muss. Das ich mich da rausnehme kann ich also nicht so stehen lassen. Anstatt das man die Dinge einfach gut sein lässt muss ich jedes Jahr mit ansehen wie der Bruder einfach nicht aufhören kann mit seinen Provokationen. Er muss mich nicht mögen aber das ist komplett unnötig. Vlt mögen hier viele keine religiösen Menschen und finden das gut was der Bruder da macht. Ich finde es traurig. Vor allem in einem Land wo jeder nach Toleranz schreit. Zur Zielscheibe zur werden nur weil man glaubt ist einfach nur traurig. Wobei ich den Bruder niemals iwie persönlich angegangen bin. Ich rede nur nicht mit ihm und er nicht mit mir. Weil ich merke das da eine Abneigung da ist.
Natürlich kann ich anstrengend sein aber wer ist denn schon perfekt? Ihr habt auch eure Fehler, Ecken und Kanten. NOCHMAL ist es wichtig ob wir Christen, Moslems oder Juden sind ? Fällt die Reaktion und die Meinung dementsprechend aus ? Ich sage es bewusst nicht da es keinen Unterschied macht. Für viele anscheinend schon. Mein Mann hat natürlich auch nicht richtig gehandelt. Und nein es war kein Schweinefleisch. Aber anstatt das man es gut sein lässt und versucht miteinander auszukommen kommen immer wieder solche Aktionen. Ich verstehe zum Teil manche Sätze die hier fallen nicht. Wieso würdet ihr auch so handeln ? Weil ihr was gegen Religionen habt ? Wieso fällt es manchen Menschen schwer zu akzeptieren das es Menschen gibt die ihren eigenen Weg gehen und so leben und glauben wie sie es nun mal tun ? Religion ist nicht immer böse auch wenn es Menschen gibt die im Namen Gottes sehr viel Unheil anrichten. Ich finde das ist im Grunde wie mit einem Messer. Manche benutzen es um damit ihr Essen zuzubereiten . Andere gehen los und töten Menschen damit. Wessen Schuld ist das ? Jeder Mensch ist für sein Handeln verantwortlich nicht das Werkzeug.

Da hast du sehr recht.

Aber wenn du den Glauben schon mit einem Messer vergleichen willst, warum ärgerst du dich dann so sehr wegen dieser kleinen Provokationen?

Siehe diese wie einen Schleifstein. Ob du dein Messer daran stumpf stößt oder blank und scharf schleifst, liegt bei dir.
 
Was macht ihr denn wenn dein Mann Salami gegessen hat?

Schämt er sich oder sagt er die war lecker oder muss er sich den Mund auswaschen...?

Wie geht ihr beiden damit um?
 
Ich habe den Eindruck dein Mann ist für dich konvertiert, aber nicht des Glaubens Willen. Verzeih meine harten Worte, aber da wird Liebe benutzt um Glaube aufzuzwingen. Die Ehe kann auch wunderbar sein, wenn Du deinen Glauben mit Dir ausmachst und er mit seiner Salami.

Ich weiß auch nicht, zumindest liest es sich so, dass Dein Glaube schon fantatisch ist. Was andere in diesem Glauben machen, den Du lebst, kann Dir total egal sein. Es ist dein Glaube, dein Ding, dann lass es bei dir und nicht bei anderen.
 
Vielleicht verhält sich dein Schwager auch einfach so, weil er weiß das es nicht sein Bruder ist den er kennt, dir zu liebe aber keine Grenzen setzt. Du erklärst Dich für sehr tolerant, aber deine Worte Spiegeln das nicht.
 
Dann meide die Familie bzw. den Bruder, wenn du nicht mit ihm zurechtkommst. Wenn dein Mann sich das alles, ohne was zu sagen, gefallen lässt, ist das sein Bier, er muss damit klarkommen. Aber dann kannst du schon mal uf den Tg warten, an dem es knallen wird, wenn ihm der Kragen platzt. Er lässt es über sich ergehen, weil er keinen Krach will. Das ist eine Einstellung, die könnte ich nicht tollerieren. Sein Bruder beleidigt dich gegenüber deinem Mann und er hält den Mund.
Ich kann die Aussagen mit diesem elendigen Respekt nicht mehr hören. Die Menschen, die ihn einfordern, haben selber keinen.
Wie wäre es, wenn ihr euch den Bruder mal zur Brust nehmt. Offensichtlich glaubt er, dass du diejenige bist, die seinen Bruder zu der Religion überredet hat. Sonst würde er diesen miesen Sprüche nicht loslassen. Ihr könntet genau so klar und deutlich mit dem Menschen reden, wie du es hier machst. Er soll klar und deutlich sagen, was er gegen dich hat, dann sind die Fronten geklärt und du triffst die Entscheidung ob du mit dem Bruder Kontakt möchtest oder nicht.
Er muss gar nichts respektieren, tut er auch nicht, wenn er etwas gegen die Religion hat, dann ist es so, sein Problem. Aber ihr klärt für euch, wie weit er bei euch gehen darf. Das nennt man auch Grenzen setzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es sind ja nicht meine Vorgaben. Seit ca 14 Jahren. Aktiv religiös war er davor nicht. Er hatte für sich bevor wir uns trafen ein Erlebnis was ihn in diese Richtung geführt hat. Ich weiß das es für einen Menschen der später konvertiert ist etwas ganz anderes ist als für jemanden der in diesen Glauben hinein geboren wurde. Und es ist natürlich nicht immer einfach sich an die Regeln zu halten es ist quasi immer eine Prüfung und den muss jeder für sich so gut es geht meistern. Ich weiß nicht wieso der Bruder ihm dabei unbedingt die Sache so schwer machen muss. Genauso wenig wie ich ihm meinen Glauben aufdränge möchte ich das er sich da zurück hält. Er ist Atheist und das respektiere ich. Ich schätze er ist einfach nicht bereit zu akzeptieren das sein Bruder damals konvertiert ist und gibt mir die Schuld . Ich habe mein Glauben und er betet sein Geld an könnte man so sagen. Dafür geht er teils über die Familie . Ich finde das nicht gut aber ich sage ihm das auch nicht . Es gibt auch Gläubige die auf die Regeln pfeifen und trotzdem Alkohol usw konsumieren. Da frage ich mich allerdings immer wie sie das für sich selbst rechtfertigen wo es doch ein ganz klares Verbot ist was auch einen Sinn hat.
Du möchtest kompletten Respekt vor Deinem Glauben was ja auch ok ist.
Aber mit dem gleichen Recht kann doch Dein Mann lockerer sein in Glaubensangelegenheiten, wenn er das möchte , oder etwa nicht?
 
Nachdem es hier langsam aber sicher in eine Glaubensdiskussion abdriftet.
Finde ich nicht gut, dieser Faden ist nicht der richtige Ort dafür.

@Filiz K
Eine Sache zum Alkohol, solltest Du Muslima sein.
Mohamed hat nicht explizit den Alkohol verboten.
Seine Worte waren sinngemäß: Verboten ist, was betrunken macht.
Es gibt da einen gewaltigen Interpretationsspielraum.

Fanatismus führt immer in eine Sackgasse.
Warum lässt Du Deinen Mann nicht so leben, wie er es für richtig hält?
Warum lächelst Du die Frechheiten Deines Schwagers nicht weg?
Noch mal, solltest Du Muslima sein, der ursprüngliche Islam ist einer der tolerantesten Glaubensrichtungen.
Warum zeigst Du so wenig Toleranz gegenüber Mann und Schwager?
 
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