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Ich hasse den Bruder meines Mannes

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@Filiz K
Der Charakter sollte sich nicht ändern, das wäre sehr schade, aber man kann lernen, eine andere Sicht der Dinge anzunehmen.
Wenn man dann erkennt, dass diese das Leben deutlich erleichtern kann, wird es immer einfacher sich zurückzunehmen.

Vor langer Zeit habe ich mal gesagt: Wenn ich mich nicht mehr aufrege, bin ich Tod.
Ich rege mich auch heute noch auf, allerdings nicht mehr über jede Kleinigkeit.
Vor allem hänge ich nicht mehr gleich quer unter der Decke.
 
Es wird wohl nicht leicht 30 Jahre festgewachsene Verhaltensmuster zu ändern. Trotzdem möchte ich lernen wie man solchen Menschen ihre Grenzen aufzeigt.

Wünsche allen ein Frohes Fest und danke.
 
Soll er doch unseren Glauben respektieren anstatt ständig wieder Benzin ins Feuer zu schütten.
Ich bin auf Seite 2. Das reicht mir schon.
Gehe ich richtig in der Annahme, Du bist Muslima und hast Dich in einen Andersgläubigen verliebt?
Männliche Muslime können können heiraten, wen sie wollen, wenn er nur einer Buchreligion angehört. Weibliche Muslime können das nicht.
Dein Mann ist konvertiert?
Deine Religion war nicht seine...
 
Ich bin auf Seite 2. Das reicht mir schon.
Gehe ich richtig in der Annahme, Du bist Muslima und hast Dich in einen Andersgläubigen verliebt?
Männliche Muslime können können heiraten, wen sie wollen, wenn er nur einer Buchreligion angehört. Weibliche Muslime können das nicht.
Dein Mann ist konvertiert?
Deine Religion war nicht seine...
Mein Mann hat sich damit beschäftigt lange bevor wir uns kannten und ich habe ihn niemals zu etwas gedrängt. Das wäre auch nicht echt und somit Sinnlos. Er war davor nicht wirklich einer Religion zugehörig. Ich denke eher auf der Suche. Aber ob Christlich, Muslimisch oder Jüdisch ist wirklich unwichtig. Man sollte jede davon respektieren.
 
Die Religion zeigt dir einen Weg. Jeder Mensch geht anders damit um das kann man nicht kontrollieren und nicht verallgemeinern. Nur weil sich jemand iwo in die Luft sprengt für seinen glauben IST das nicht die Schuld der Religion. Natürlich sollte eine Religion einen Menschen dazu verhelfen ein besserer Mensch zu werden aber ich hielt noch nie was von dem Satz Wenn dich jemand schlägt halte ihm die andere Wange hin. Nein wenn mich jemand so aktiv provoziert kann ich auf Dauer nicht ruhig bleiben. Und Respekt kann ich immer verlangen. Das hat mit Religion nichts zu tun.

Klar kannst du als Mensch immer Respekt verlangen und als Mensch gebührt dir auch der Respekt deiner Mitmenschen.

In dem Beitrag, den ich zitiert habe, hast du allerdings recht empört gefragt, warum dein Verhalten besser sein sollte als das deines Schwagers, den du zudem noch als schlechten Menschen bezeichnet hast.

Darauf habe ich geantwortet.
 
ich gebe meinen Mann da weniger die Schuld. Es mag ja sein das es seinem Bruder nicht passt wie sein Bruder sein leben lebt aber dieser Mensch verhält sich einfach nur respektlos.
Es geht auch nicht um Schuldzuweisung, aber wenn es darum ginge, dann wäre tatsächlich er selbst Schuld. Letztendlich wird ihn sein Bruder ihn nicht zwingen oder Foltermethoden anwenden, um ihn etwas essen zu lassen, was dir nicht passt. Genauso wie er selbst entscheidet, was für Bilder er dir zeigt.
Ebenso hat er sich entschieden sich deiner Religion anzunehmen, meiner Meinung nach ein riesen Zugeständnis, so groß das es fast lächerlich wirkt, dass man einem Stück, ich vermute mal Schweinefleisch, so viel Macht zugesteht eine Ehe zu gefährden.

Natürlich könnte man als außenstehende Person Tipps geben, wie man mit dem Bruder am besten umgeht und dir sagen was für ein böser Mensch doch ist. Ich hingegen empfehle dir, es einfach runterzuschlucken und sich vor Augen zu führen, was dein Mann für Zugeständnisse gemacht hat, um mit dir leben zu können.

Lass den Bruder seine Sticheleien, du hast doch was du wolltest. Ich verstehe, wenn sein Bruder dich nicht mag. Nicht weil ich denke das du ein schlechter Mensch bist, sondern weil ich genauso ein Problem damit hätte, wenn einer meiner Brüder mir plötzlich eröffnet das er nun religiös wird, nur um jemanden lieben zu dürfen. Natürlich kann er machen, was er will und ich würde einer Ehe nicht im Wege stehen. Aber mehr Toleranz kann / braucht man nicht zu erwarten.

Oder anders gesehen, wie tolerant ist deine Religion? Wieso war es notwendig, dass dein Mann, deine Religion annimmt? Ist sie nicht ausschlaggebend für eure gegenseitige Ablehnung
bzw. für das Problem, das dein Schwager hat?

Ich finde es interessant zu sehen, wie man sich wegen irgendwas auf dem Schlips getreten, repektlos behandelt oder diskriminiert fühlt, es dann doch aber vorzieht, nur "seinesgleichen" ab einem gewissen Punkt zu akzeptieren.
Ein Gedanke über den es sich lohnt einmal nachzudenken....
 
Er hält sich normalerweise an die Regeln. Aber um seinen Bruder nicht zu verletzen macht er bei Ihm eine Ausnahme. Der Bruder hat diese ganze Situation mal wieder verursacht.
Das ergibt absolut keinen Sinn. Außer dein Mann sieht das gar nicht als Provokation, sondern maximal als Gedankenlosigkeit. Er scheint überall ziemlich unterm Pantoffel zu stehen, sowohl in seiner Ursprungsfamilie als auch bei dir.
Ich möchte niemanden zu etwas zwingen. Ich möchte nur das mein Mann , Bruder hin oder her, ihm sagt das es einfach unnötig ist was er da tut. Ich mag keine Menschen die nicht den Mumm haben zu etwas zu stehen wovon sie überzeugt sind. Egal für wen. Ich habe meinem Mann gesagt das ich das nicht gut heiße was da passiert. Er kann trotzdem tun was er will aber das enttäuscht mich das er nicht seinen Bruder in einer ruhigen Minute sagen kann das er aufhören soll. Es ist einfach so unnötig und je mehr der Bruder weiter macht desto wütender werde ich.
Das ist das, was dich wirklich stört: dass dein Mann seinem Bruder kein Kontra gibt. Das kannst du dir aber nicht eingestehen, lieber wetterst du noch seitenlang gegen den Bruder.

Und da du schreibst, dass du Wut-Probleme hast, die du schwer kontrollieren kannst, das könnte auch was damit zu tun haben, dass dein Schwager schon mal zur Trennung geraten hat. Das hat dann nichts mit mangelndem Respekt dir gegenüber oder der Religion zu tun, sondern damit, seinen Bruder beschützen zu wollen.

Du kommst nämlich schon ganz schön penetrant rüber. Nicht böse gemeint.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich persönlich denke auch das da mehr im argen ist als nur der böse Bruder. Wäre mir etwas wichtig könnte mich keiner dazu bringen etwas zu machen, das ich nicht möchte.
Du schreibst er hat sich lange mit den Glauben beschäftigt und dann ißt er etwas "unreines" Sorry für mich passt das nicht zusammen. Meine Meinung er mag den Glauben, gestaltet ihn aber freier als du.
Jetzt musst du für dich entscheiden ob du damit Leben kannst
 
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