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Ich halte keine Ausbildung durch!

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Ich finde, du klingst faul.
Und eine Ausbildung abzubrechen, weil der Aufenthaltsraum für die Mitarbeiter "nicht gerade einladend"war, ist der Hammer...
Am besten wärst du bedient mit einem Mann, der so blöd ist, dich durchzufüttern.

Wenn du deine Grundhaltung nicht änderst, wirst du am jedem Beruf etwas zu mäkeln haben.

Du kennst mich doch überhaupt nicht! Natürlich ist es nicht verwerflich, einen Ausbildungsplatz zu kündigen, wenn man sich dort unwohl fühlt! Schließlich ist eis MEIN Leben, ich muss da dann jeden Tag hin und nicht du. Nicht nur der hässliche Pausenraum war dafür der Grund, sondern auch all die anderen Dinge, die nicht zu meiner Lebensphilosophie bzw. Arbeitsmoral passen. Wenn ich für eine Firma arbeite, dann möchte ich das gerne tun, wertgeschätzt und respektiert werden. Ich bin kein Mensch, der sich jeden Tag zur Arbeit quälen will. Ich will da gerne hingehen. Und mich nicht Tag für Tag dazu zwingen müssen...bis ich irgendwann völlig am Boden liege. Ich möchte in meinem Leben nicht einfach nur "funktionieren", denn ich bin keine Maschine, ich bin ein Mensch mit Gefühlen, Stärken und Schwächen.

Aber deswegen bin ich doch kein schlechter Mensch. Als faul würde ich mich auch nicht bezeichnen, sondern ich habe nur eine etwas andere Einstellung gegenüber Arbeit. Ich arbeite gerne, wenn ich mich mit der Tätigkeit identifiziern kann, ich Freude habe und korrekt behandelt werde. Ich arbeite z.B. auch ehrenamtlich, das würde ein fauler Mensch wohl kaum tun... Und mein Mann ist garantiert nicht "blöd" weil er mit mir zusammen ist und mich "durchfüttert". Er findet mich liebenswert, obwohl ich beruflich eine Versagerin bin. Ich kümmere mich immerhin um den Haushalt...ich hocke ja nicht den ganzen Tag nur aufm Sofa und mache keinen Finger krumm, da interpretierst du was völlig falsch.

Von daher finde ich deine Antwort mehr als unpassend.
 
Trotzdem kannst du nicht von der Hand weisen, dass du bisher an deine berufliche Zukunft wie eine Amateurin herangegangen bist. Das musst du dir selber eingestehen, und dann kannst du weiter an dem Problem arbeiten. In meinen Augen ist es ein Unding, dass jemand der Abitur gemacht hat, danach eine Ausbildung anfängt. Was ist los mit dir? Einem Studium haftet nicht umsonst der Hauch des Elitären an - man wird nun mal einfach besser ausgebildet als in einer gewöhnlichen AB. Und Geld kann man auch nebenbei verdienen Deine ganze Geschichte klingt total nach Planlos und irgendwie Null-Bock. Ich will es dir freilich nicht unterstellen, aber man hört schon sowas heraus. Dass die Floristin-AB dir nicht zusagt, hast du ja alleine gemerkt. Umso unverständlicher ist es für mich, dass du dann das gleiche noch mal probiert hast. Wieso? Um Florist zu sein, muss man mehr tun und an sich haben als Blumen hübsch finden.

Dann gleich das nächste: Fängst ein BWL-Studium an, nur um "überhaupt was zu haben". Hallo, und du beschwerst dich? Komm erstmal von dem Gedanken weg, dass alle Leute dich für ne faule Sau halten. Solange du weißt dass es nicht so ist, kann dir dieses ätzende typisch deutsche Gutmenschen-Getuschel doch am A**** vorbei gehen. Diese Heuchler! Denen ist doch nur langweilig! Und du lässt dich in Panik versetzen und fängst SCHON WIEDER was an, was dir nicht liegt. Und dann auch noch BWL, was so ziemlich das Vorzeige-Studium ist für die, die keine Ahnung haben, was sie wollen. Oh, the irony! Anstatt endlich mal die ganzen äußeren Einflüsse und all den Rotz auszublenden, dich an den Tisch zu setzen, und dich zu fragen: Was find ich so richtig gut? Was würde ich wirklich gerne studieren? Was muss ich da machen? Was sind dann meine Aufgaben später, hab ich auch keine falschen Vorstellungen? Gibts vielleicht nen Numerus Clausus? Nach diesem Ausschlussverfahren solltest du urteilen, nach nichts anderem sonst. Wenn ich es so machen würde wie du es bisher getan hast, dann könnte ich Bäcker werden, weil ich Brot mag, Lokomotivführer, weil ich gerne Zug fahre, und Banker, weil ich gerne reich wäre. Verstehst du den Sarkasmus? Das ist ein total naives Weltbild, in das du dich selber reindrängst, weil du deine Zeit mit Gedanken darüber vergeudest, was andere von dir möglicherweise halten könnten, und sowieso, und überhaupt.

Pack es an, und ja: Bisher warst du selber Schuld. Aber deswegen bist du keine Versagerin.

LG, Raem
 
Jetzt willst du also Arzthelferin werden.🙄

Dein Chef wird sich bedanken, wenn du nach 6 Stunden Arbeitsszeit heimwärts wanderst.
Wenn du deinen Lebensinhalt in der Hausarbeit siehst , mach doch eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin oder passt der Beruf nicht in deine Lebensphilosophie . Um Wertschätzung zu erfahren, musst du erstmal Leistung erbringen.
Für mich kommt es ebenfalls so rüber, als wolltest du gar nicht arbeiten, sonst würdest du mit 25 nicht immer noch rumeiern.
 
Naja Du brauchst eine Perspektive, Ziele eben. Die kann man sich nur selbst geben. Schon einmal als Alternative über ein Studium der Landschaftsarchitektur oder der Gartenbauwissenschaften nachgedacht? Das entspräche Deinen Interessen vielleicht noch am ehesten.
 
Ich hab keine wirklichen Ziele...als meiner erste Ausbildung schief ging, fing ich an an mir und meinen Fähigkeiten/Vorstellungen zu zweifeln. Mittlerweile trau ich mir eigentlich gar nichts mehr zu. Ich habe mein Abitur NIE mit der Absicht gemacht, um später mal zu studieren. Und ich hab auch jetzt nicht den Plan zu studieren. Ich war eben relativ gut in der Schule und ich hatte so die Möglichkeit das Abi zu machen, also tat ich es, einfach so. Kann ja nicht schaden, dachte ich.

Ich bin ein sehr unsicherer, (selbst)kritischer Mensch. Ich stelle alles in Frage was ich tue. Ich habe selten bei einer Sache das Gefühl "Ja, das ist mein Werdegang". Wahrscheinlich ist das der Grund, weshalb ich scheitere...daran muss ich arbeiten, das ist mir klar. Ich stehe mir oft selber im Weg, und das muss ich überwinden. Vermutlich werde ich da (mal wieder) einen Psychologen zu Rate ziehen...
 
AW: Danke für eure Antworten!

Also überlege ich, eine Ausbildung im medizinischen Bereich zu machen, also Medizinische Fachangestellte oder so. Das ist zwar eine Branche, die ich mir nie beruflich vorstellen konnte, aber mittlerweile hat sich meine Meinung etwas geändert.
Du scheinst zu denken, dass Du unbedingt einen Job haben MUSST und hast somit angefangen Dir Berufe wie den der Arzthelferin schön zu reden.
Was glaubst Du würde passieren, wenn Du keinen dauerhaften Job hättest? Jaja...das Gerede der Leute, ich weiß. Ich kenne das auch. Und habe mich trotzdem entschieden das Schreiben zu meinem Hauptberuf zu machen, wobei ich jedoch eingestehen muss, dass ich wesentlich älter bin als Du und über viele Umwege gehen musste um zu erkennen, dass neun Stunden Eingesperrt-Sein im Job einfach nicht für jeden Menschen das Nonplusultra ist.

Weißt Du, früher verlief das Leben der meisten Leute in geregelten Bahnen: Schule, Ausbildung, Übernahme durch den Ausbildungsbetrieb, 25jähriges Betriebsjubiläum, und irgendwann Rente.
Heute sieht es anders aus. Keine Ausbildung und kein Studium dieser Welt kann Dir garantieren, dass Du für immer und ewig in Lohn und Brot stehst.
Du hast in Deinem Thread ja geschrieben, dass Du gerne putzt.
Wie wäre es, wenn Du erst einmal als Putzfrau arbeitest?
Vielleicht bekommst Du dadurch eine Geschäftsidee? Ich habe mal von jemandem gehört, der in den Semesterferien putzen ging; und so sehr in dieser Sache aufging, dass er eines Tages eine Gebäudereinigungsfirma gründete und Millionär wurde.

Vielleicht gehörst Du zu den Menschen, zu denen der Beruf kommt und nicht umgekehrt. Menschen, die sozusagen von ihrem Beruf gefunden werden.
Ja, diese Menschen gibt es WIRKLICH! 🙂

Gerade das Thema "Putzen, Ordnung und Sauberkeit" eröffnet bestimmt mehrere Möglichkeiten selbständig oder freiberuflich tätig zu sein,- sei es als Sachverständige für Hygiene oder als Inhaber/in einer Reinigungsfirma und bestimmt so Einiges mehr.

Ich glaube für Dich ist es das Beste irgendwo anzufangen zu sehen, ob und wie es dort für Dich läuft und Dich dann eventuell weiterzubilden, weil Du zuviel grübelst und nachdenkst, wenn Du Dich für drei oder noch mehr Jahre (in einer Ausbildung) festlegst.
Als Auszubildende muss man eben auch mal mit dem Grübeln ("tue ich das Richtige?") aufhören können.
Also ist eine Ausbildung oder ein Studium für Dich vielleicht (noch) nicht die allerbeste Option.

Arzthelferinnen werden immer gebraucht, ich kann relativ gut mit Leuten umgehen, ich bin nett und höflich, ich bin ordnungsliebend (was ja in einer Arztpraxis von Vorteil ist) und dumm bin ich auch nicht, das Lernen fällt mir recht leicht.
Das klingt nicht nach Enthusiasmus. Du versuchst vernünftig zu sein, verkrampfst Dich dabei, verrennst Dich in Ausbildungen, weil Du denkst Du MUSST das tun und hast nach kurzer Zeit die Nase voll davon.

Außerdem haben Arztpraxen relativ geregelte Arbeitszeiten. Wochenendarbeit gibts da nur selten, Überstunden halten sich auch in Grenzen (als Azubi sowieso).
Stimmt nicht. Überhaupt nicht.

Man hat später gute Aussichten auf einen Job, der Verdienst ist vertretbar (obwohl man natürlich nie zuviel Geld haben kann). Das wären so Punkte, die mich an dieser Tätigkeit reizen würden. Oder bin ich, eurer Meinung nach, schon wieder zu naiv?

Sorry, Du bist zu "verkrampft vernünftig". Früher war ich genauso wie Du und ich weiß, dass dieses "verkrampfte Vernünftigsein" in eine Sackgasse führt.
Du willst nicht dastehen als Person, die nicht arbeitet, und fängst deshalb an Berufe zu idealisieren. Arzthelferin ist leider alles andere als ein sicherer Beruf. Viele Ärzte arbeiten nur noch drei Wochen im Monat, weil sich ihre Praxis nicht mehr rentiert. Für eine Woche pro Monat oder noch länger schließen sie ihre Praxis, fahren in den Urlaub (falls finanziell machbar für sie) oder gehen als Honorarärzte in eine Klinik. Was das für die Arzthelferinnen bedeutet, brauche ich hier wohl nicht weiter zu erläutern.
Du stehst in diesem Beruf leider SEHR schnell ohne (Vollzeit)Job da.

... Wir sind nicht alle für 8 bis 5 Uhr Jobs geboren. Manche haben zwei Teilzeitjobs, andere Leute sind Freiberufler, Selbständige, oder Hausfrauen (den richtigen Mann dafür zu finden ist nicht leicht), manche Menschen kombinieren Teilzeitarbeit mit einer freiberuflichen Tätigkeit...und und und.

Und ALLE bekommen etwas auf den Deckel von engstirnigen Mitmenschen. Leider. Angestellte halten Freiberufler oft für faul oder undiszipliniert, Freiberufler empfinden Angestellte wiederum oft als spießig, Selbständige haben nicht selten das Image von Ausbeutern, gefühllosen Workaholics oder unrealistischen Träumern, die Luftschlösser bauen, und so könnte ich die Liste der Vorurteile endlos fortführen.
Also, denke nicht soviel darüber nach, was andere denken. 🙂
Leben und leben lassen!

Alles Gute und Kopf hoch! Das wird schon! 🙂
 
einfach verschiedene Dinge ausprobieren. Pflege, Küche, Putzen, Kellnern und vielleicht auch mal in Berufe hinein schnuppern, die Du Dir auf Anhieb gar nicht vorstellen kannst, wie zum Beispiel die sogenannten "Männerberufe".
Experimentiere einfach herum; und irgendwann bleibst Du dann schon in einem Gebiet hängen, dass Dir zusagt.
 
@TE

Wenn Du nicht irgendwann mal was durchziehst - egal was - und jedesmal wegen solcher Lappalien aufgibst, dann ist Dein zukünftiger Beruf doch klar vorgezeichnet - Harzt4-Emfänger.

Also entscheide Dich und zieh es durch, auch wenn die Kollegen nicht so nett und der Pausenraum nicht so hübsch sind, hauptsache Du hast mal was erreicht.
 
einfach verschiedene Dinge ausprobieren. Pflege, Küche, Putzen, Kellnern und vielleicht auch mal in Berufe hinein schnuppern, die Du Dir auf Anhieb gar nicht vorstellen kannst, wie zum Beispiel die sogenannten "Männerberufe".
Experimentiere einfach herum; und irgendwann bleibst Du dann schon in einem Gebiet hängen, dass Dir zusagt.

Das mit dem Experimentieren ist so eine Sache - irgendwann findet man keinen Chef und keine Firma mehr , die da mitmachen will.
 
Hast Du schon mal über eine Ausbildung im Büro nachgedacht?
Später, also nach der Ausbildung, könntest Du dann teilzeit arbeiten. Ich kenne da so einige Leute, die immer gesagt haben "Büro ist so gar nichts für mich". Doch als sie dann trotz ihrer Vorbehalte in ein Büro hinein rutschten (erst einmal durch ein Praktikum oder gleich durch eine Ausbildung), sagten sie "das ist viel besser als ich dachte."
 

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