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Ich hänge fest

Küstennebel

Mitglied
Im Februar 2025 habe ich meine Ersatzmutter verloren, sie verstarb an COPD mit 82 und wir hatten ein ganz enges Verhältnis, wir hatten nur uns. Mit den hinterbleibenden Geschwistern habe ich extrem böses erfahren dürfen und nahmen mir meinen Wert. Sechs Wochen später verstarb mein Hund, ich musste sie mit 14 Jahren gehen lasse und das wahr das aller schlimmste für mich, da dieser Hund meine Bezugsperson gewesen ist, ich habe alles mit meinem Hund unternommen, es ist eine emotional starke Bindung gewesen. Wären dieser Trauer wurde ich Opfer einer hinterhältigen Übergriff zweier Männer, von dem ich dem einer, meine Freund gewesen ist dem ich vertraute. In diesem Vorort von Köln ist für mich die Erde verband. Alles erinnert mich an meine verstorbene Ersatzmutter und meine Wohnung ist kalt und leer, mir fehlt mein Futzebutz, mein Hund. Es vergeht nicht ein einziger Tag, an dem ich bitterlich weinen muß und eine Krise Jagd die nächste. Hier kommt zu der Trauer sehr viel schlimmes zusammen und ich muß unbedingt von hier weg. Ich habe alles mögliche versucht von hier weg zu kommen und da bei viel ich einem Mietbetrug zum Opfer. Seit meine Liebsten weg sind, ist mir alles gleichgültig geworden und würde am liebsten alles hier hin werfen und ins ungewisse laufen. Ich bin so sensibel geworden, so das wenn ich nur etwas erzählen möchte was mit Sorgen, Probleme, Kummer ist, oder ich nur sagen möchte, das meine Liebsten Verstorben sin, breche ich in Tränen aus. Diese Bilder von Mutter im Sterbebett, mein Hund wie er die Spritze bekommen hat, mich macht es total vertilg und es gibt keine Hilfe. Ob soziale Einrichtung, Organisationen wie der Weiße Ring, alle schicken sie mich in die Psychosomatische Klinik und die haben mich abgelehnt wegen meiner Bewegungseinschränkung, weil ich diese enorm starke Schmerzen der Spinalkanalstenose habe. Ende vom Lied, ich sitze Tag ein Tag aus in meiner kl. Wohnung alleine, ohne Kontakte und weiß mir nicht mehr zu helfen. Alle 14 Tage gehe ich in die Kneipe zum Schocken "Würfelspiel" und dann bin ich wider in dieser Situation gefangen. Mir fehlt meine Wally und mein Futzebutz
 
Es tut mir sehr leid, dass es dir so schlecht geht und du 2 so schwere Verluste erleben musstest.
Ich habe letztes Jahr auch meinen Nann, meinen Vater und meinen grossen Hund verloren. Ich kann mir also in etwa vorstellen, wie es dir geht.
Besonders schwer ist es natürlich, wenn du wenig bis keine Kontakte hast, mit denen du über deine Verluste reden kannst.
Hier mal ein paar Adressen von Trauergruppen und -cafes für dich, an die du dich wenden kannst:
Malteser, Johanniter, Diakonie und auch diverse Kirchen sowie Hospize bieten ebenfalls solche Grupoen an. Gerade in Köln solltest du genug Anlaufstellen finden.
 
I am Sorry, hatte mal wider eine Krise, in dem Fall lege ich mich ins Bett, schlafe darüber ein und fange den Tag noch mal neu an, dass hilft mir eigentlich ganz gut. Mein Vorhaben ist es von hier weg ziehen zu wollen und mich in der neuen Stadt in ehrenamtliche Hilfsprojekte zu engagieren, nur ist das mit der Wohnungssuche so eine Sache für sich. Ich würde gerne wider einen neuen Hund haben wollen, aber wer passt auf, wenn ich wider im Krankenhaus bin mit der COPD und der Spinalkanalstenose. Ich hatte Wally versprochen dass ich es schaffen werde irgendwie weil sie sich immer sehr um mich sorgte bei dem Gedanken wenn sie mal nicht mehr sein sollte. Als ich glaubte die Wohnung in HH bekommen zu haben, stand ich mit einem Piccolo auf der Reeperbahn und schaute hoch und sagte, "Ich habe es geschafft liebe Wally, nun pass Du gut auf meine Paula auf bis das wir uns widersehen" doch dann zerbrach alles und mein Geld alles war weg. Ich hatte alles schon gepackt und die Spedition stand auch fest, alles in trockenen Tüchern, doch dann der Mietbetrug. Seit dem an hänge ich mit allem fest und kann nicht los lassen.
 
@Küstennebel...
Fühl dich mal ganz ganz fest und lieb virtuell gedrückt und in den Arm genommen und einfach nur gehalten...

Ich weiß, das sind vielleicht nur geschriebene Worte, man liest und hat das Gefühl: niemand kann nachvollziehen wie es gerade in mir aussieht, wie ich mich fühle...aber glaube mir wenn ich schreibe, dass viele hier mit dir mitfühlen und vielleicht auch aus eigener Erfahrung nachempfinden können.

Ich selbst bin gerade einfach nur müde, so unendlich müde vom täglichen Kampf gegen die Windmühle der Emotionen, der Gefühle und der Trauer.
Trauer ist ein verdammt schwerer Mantel, welcher so dermaßen schwer wiegt, dass man nahezu darunter zusammenbrechen könnte.

Solche schweren Verluste sind einfach nur verdammt schwer zu ertragen, deine Welt ist wie ein Kartenhaus zusammengebrochen, nicht's ist mehr so, wie es einmal war und dazu all diese Bilder, Gedanken und Probleme. Deine Welt ist komplett zerstört worden, in jeglicher Hinsicht.

Die Zeit kann keine Wunden heilen, die Zeit wird aber alles ganz sanft zudecken, wie eine sanfte Decke, aber auch kleine offene Wunden hinterlassen.
Natürlich wird diese Decke auch immer wieder verrutschen, die Wunden werden sichtbar und können auch immer wieder schmerzhaft sein, aber es wird leichter zu tragen, leichter zu ertragen.

Ich wünsche dir von Herzen, dass du die nötige Kraft findest, der Zeit eine Chance zu geben und für dich einen Weg findest alles zu verarbeiten, sodass du eines Tages lächelnd im Paradies der positiven Erinnerungen schwelgen kannst!
Die Erinnerungen sind ein Paradies, aus dem niemand uns vertreiben kann.

Ganz ganz viel Kraft, halte durch und gib nicht auf!
Bau deine kleine Welt neu auf, mit deinen Liebsten im Herzen, sie sind immer bei dir und begleiten dich auf all deinen Wegen und bei all deinen Vorhaben.

Alles Liebe und Gute...
 
@

[B]falling star[/B]

Ich danke Dir für die so lieb mit bedacht gewählten Worte, die mein Umfeld, Freunde und Nachbarn nicht für mich übrig hatten. Diese Zeit in der ich fest hänge hat mir auch sehr viele Erkenntnisse gegeben die etwas mit mir gemacht haben, im positiven Sinne. Ich sende Dir viel Zuversicht, Liebe und die Kraft die man braucht, für die Dinge im Leben worauf wir keinen Einfluss haben. Fühl Dich lieb gedrückt von mir !
 
Es ist alles von jetzt auf gleich weg gebrochen und was ich liebte nahm mir der Tod. Es ist mir, als hätte man mich ohne Vorwarnung in einem leeren dunklen Raum gestoßen und ich soll nun den den Lichtschalter finden.
 
Es ist alles von jetzt auf gleich weg gebrochen und was ich liebte nahm mir der Tod. Es ist mir, als hätte man mich ohne Vorwarnung in einem leeren dunklen Raum gestoßen und ich soll nun den den Lichtschalter finden.
Ich habe vor ein paar Wochen meine geliebte 21jährige Tochter verloren...
5,5 Jahre vorher war sie reanimiert worden und hat seitdem gelähmt im Bett gelegen und gelitten...
Nun ist sie erlöst.

Ich weiß man kann nicht loslassen, man kann nicht vergessen, das Leben ist nur Schmerz und das Schicksal ein mieser Verräter...

Also kann ich dir nur hierlassen, dass du mit deiner Trauer nicht alleine bist, ich fühle mit dir😪
 
Wo willst du anfangen? Wenn du nicht an den Lichtschalter ran kommst, dann hilft fürs erste auch eine Kerze. Hauptsache du kannst dich wieder orientieren.
und das ist was ich nicht kann. Irgendwie habe ich mich bei alle dem was mir widerfahren ist selber verloren, es ist alles ohne Sinn und das ist was mich beängstigt. Ich finde den Sinn nicht und alles was ich versuche, es macht mir keine Freude.
 
Ich habe vor ein paar Wochen meine geliebte 21jährige Tochter verloren...
5,5 Jahre vorher war sie reanimiert worden und hat seitdem gelähmt im Bett gelegen und gelitten...
Nun ist sie erlöst.

Ich weiß man kann nicht loslassen, man kann nicht vergessen, das Leben ist nur Schmerz und das Schicksal ein mieser Verräter...

Also kann ich dir nur hierlassen, dass du mit deiner Trauer nicht alleine bist, ich fühle mit dir😪
Sein Kind zu verlieren ist echt heftig und kann nur Hoffen, dass Du Menschen um Dich hast die für Dich da sind. Lasse Dich herzlich in den Arm nehmen , das tut mir richtig Leid für Dich.
 

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