Hallo Zusammen,
ich befinde mich gerade in der Trennung, die von mir ausging, nachdem ich einige Zeit an diesen Schritt zweifelte. Vor vier Jahren trafen wir aufeinander und kamen kurz darauf zusammen. Nach einigen Wochen bemerkte ich tatsächlich die ersten Unstimmigkeiten.
Ich zog 3 Monate nach dem wir zusammen kamen in einen anderen Ort - dichter an meinen Arbeitsplatz und er gleich mit ein. Das war im Februar 2022. Er arbeitete bei der Stadt, lebte mit der Mutter seines besten Kumpels in einer WG und wollte schon mehrmals dort ausziehen, allerdings klappte das wohl nie....
Wir lebten 2 Monate in dem Haus und plötzlich haute er ab, ohne Streit ohne Grund ohne ein Wort. Er nahm seine Tasche und ging zu seiner Mutter. Ich war wirklich geschockt und kannte so ein Verhalten bis Dato nicht-
Nach 2 Wochen - ich schrieb ihm bis dahin unzählige WhatApp, die alle unbeantwortet blieben- setzte ich ihm eine Frist zur Abholung seiner Sachen. Er meldete sich und bestätigte den Termin. Als er dann zum Termin kam, redeten wir und er blieb. Ich habe mir in der Zeit der Abwesenheit Gedanken gemacht, mich hinterfragt, Vorwürfe ...etc.... Heute weiß ich es besser....
Im Oktober des selben Jahres fuhren wir nach Berlin über meinen Geburtstag, den er dann tatsächlich vergaß. Ich war geknickt und wusste wieder mal nicht was ich dazu sagen sollte.
Die Stimmung zwischen uns war sehr eisig und distanziert, was mir zusätzlich zusetzte. Wieder suchte ich den Fehler bei mir und prüfte mich, nahm mich noch mehr zurück. Zuhause angekommen, zeigte sein Corona- Test positiv an. Ich kümmerte mich um ihn, besorgte Medikamente, kochte Brühe ...... dann steckte ich mich wohl an, mein Test zeigte ebenfalls positiv. Woraufhin er ebenfalls einen Test machte und seiner negativ war. Danach ging er nach oben, packte seine Tasche und haute ab....
Mich hatte es richtig erwischt, sodass ich das vorerst im Nebel mitbekam. Er reagierte auf keine Nachricht, keinen Anruf! Nach einer Woche schrieb ich eine Freundin an, die mir durch die Terrassentür meinen Einkauf brachte. Ich war 3 Wochen mit Corona beschäftigt und dachte, ich würde nie wieder ohne sein.... Wieder packte ich seine Sachen und ließ diese aus meinem Haus abholen. Kurz darauf traf ich ihn und er wirkte wie ein kleiner Junge - ängstlich. Mochte mir nicht in die Augen sehen.....
Wie genau das nun kam, weiß ich nicht, aber er zog wieder bei mir ein....
2023 zogen wir zusammen in ein anderes Dorf und richteten uns alles ein, hatten Pläne.
Das die Beziehung nicht so war, wie es kenne, hatten wir Gespräche und er tausende Ausreden, weshalb er so ist, wie er ist.
Ich nahm mich immer mehr zurück, wurde immer stiller, kniete mich vermehrt in meine Firma und heimlich weinte ich. Ich hinterfragte mich, weshalb ich das mit mache? Weshalb bin ich ihm nicht genug? In unseren Gesprächen schwieg er grundsätzlich, es war eher eine Frontalbeschallung als ein Gespräch. Die Gespräche verliefen immer im Sande, ohne Ende, ohne irgendwas.... meistens kam dann von ihm " mal was anderes, was essen wir heute?".
Ich gebe zu, ich resignierte. Fühlte mich ausgenutzt, benutzt, was ich ihm immer wieder sagte.... aber, ich machte weiter!
2024 Weihnachten: er machte mir aus heiterem Himmel einen Heiratsantrag, der so unterkühlt war.....
09/25 Umzug in unser neues Zuhause und 6 Wochen später, am 24.11.2025 hatte ich dann irgendwie genug.
Ich warf ihn raus , auch aus meiner Firma, in der er mittlerweile arbeitete - 3 Wochen später holte er seine Sachen aus der Garage ab, allerdings nicht alle.
Nun habe ich mir externe Unterstützung geholt, da mir irgendwie klar war, dass hier was nicht sauber lief. Verdeckter Narzissmus.... erklärt nun auch, weshalb ich festhing und mir es körperlich auch immer schlechter ging. Ich habe mich komplett zurückgezogen, seit der Trennung, ich brauchte diese Ruhe. Er hat mittlerweile seine neue Wohnung bezogen, einen neuen Job, einen sehr hohen Kredit aufgenommen - neues Auto gekauft und ist auf sämtlichen Datingplattformen unterwegs.
Ausradiert, als hätte es mich nie gegeben. Mir ist bewusst und bekannt, dass es mit solchen Menschen nie ein abschließendes Gespräch geben wird und denke, daran hänge ich fest. Leider verbreitet er draußen auch Unwahrheiten , ich sei diejenige gewesen - gefühlskalt, ausnutzend........
Innerlich und auch vom Kopf her weiß ich ganz genau, was hier passiert ist. Ist für mich alles logisch.... aber einmal am Tag habe ich so ein schweren Stein in meinem Bauch - richtige Wut!!! Ich hinterfrage mich, wie mir das passieren konnte?
Was ich bis heute klar habe, ist es, dass ich gezweifelt habe... Ist die Trennung richtig? Tue ich ihm unrecht? Bin ich es vielleicht, die hier alles kaputt macht?
Ich habe keine Angst vor dem ALLEINSEIN! Im Gegenteil.....
Kennt hier jemand das Gefühl und wie seid ihr damit umgegangen? Habt ihr euch auch so betrogen und ausgenutzt gefühlt???
Freue mich auf eure Antworten,
liebe Grüße
Stina
ich befinde mich gerade in der Trennung, die von mir ausging, nachdem ich einige Zeit an diesen Schritt zweifelte. Vor vier Jahren trafen wir aufeinander und kamen kurz darauf zusammen. Nach einigen Wochen bemerkte ich tatsächlich die ersten Unstimmigkeiten.
Ich zog 3 Monate nach dem wir zusammen kamen in einen anderen Ort - dichter an meinen Arbeitsplatz und er gleich mit ein. Das war im Februar 2022. Er arbeitete bei der Stadt, lebte mit der Mutter seines besten Kumpels in einer WG und wollte schon mehrmals dort ausziehen, allerdings klappte das wohl nie....
Wir lebten 2 Monate in dem Haus und plötzlich haute er ab, ohne Streit ohne Grund ohne ein Wort. Er nahm seine Tasche und ging zu seiner Mutter. Ich war wirklich geschockt und kannte so ein Verhalten bis Dato nicht-
Nach 2 Wochen - ich schrieb ihm bis dahin unzählige WhatApp, die alle unbeantwortet blieben- setzte ich ihm eine Frist zur Abholung seiner Sachen. Er meldete sich und bestätigte den Termin. Als er dann zum Termin kam, redeten wir und er blieb. Ich habe mir in der Zeit der Abwesenheit Gedanken gemacht, mich hinterfragt, Vorwürfe ...etc.... Heute weiß ich es besser....
Im Oktober des selben Jahres fuhren wir nach Berlin über meinen Geburtstag, den er dann tatsächlich vergaß. Ich war geknickt und wusste wieder mal nicht was ich dazu sagen sollte.
Die Stimmung zwischen uns war sehr eisig und distanziert, was mir zusätzlich zusetzte. Wieder suchte ich den Fehler bei mir und prüfte mich, nahm mich noch mehr zurück. Zuhause angekommen, zeigte sein Corona- Test positiv an. Ich kümmerte mich um ihn, besorgte Medikamente, kochte Brühe ...... dann steckte ich mich wohl an, mein Test zeigte ebenfalls positiv. Woraufhin er ebenfalls einen Test machte und seiner negativ war. Danach ging er nach oben, packte seine Tasche und haute ab....
Mich hatte es richtig erwischt, sodass ich das vorerst im Nebel mitbekam. Er reagierte auf keine Nachricht, keinen Anruf! Nach einer Woche schrieb ich eine Freundin an, die mir durch die Terrassentür meinen Einkauf brachte. Ich war 3 Wochen mit Corona beschäftigt und dachte, ich würde nie wieder ohne sein.... Wieder packte ich seine Sachen und ließ diese aus meinem Haus abholen. Kurz darauf traf ich ihn und er wirkte wie ein kleiner Junge - ängstlich. Mochte mir nicht in die Augen sehen.....
Wie genau das nun kam, weiß ich nicht, aber er zog wieder bei mir ein....
2023 zogen wir zusammen in ein anderes Dorf und richteten uns alles ein, hatten Pläne.
Das die Beziehung nicht so war, wie es kenne, hatten wir Gespräche und er tausende Ausreden, weshalb er so ist, wie er ist.
Ich nahm mich immer mehr zurück, wurde immer stiller, kniete mich vermehrt in meine Firma und heimlich weinte ich. Ich hinterfragte mich, weshalb ich das mit mache? Weshalb bin ich ihm nicht genug? In unseren Gesprächen schwieg er grundsätzlich, es war eher eine Frontalbeschallung als ein Gespräch. Die Gespräche verliefen immer im Sande, ohne Ende, ohne irgendwas.... meistens kam dann von ihm " mal was anderes, was essen wir heute?".
Ich gebe zu, ich resignierte. Fühlte mich ausgenutzt, benutzt, was ich ihm immer wieder sagte.... aber, ich machte weiter!
2024 Weihnachten: er machte mir aus heiterem Himmel einen Heiratsantrag, der so unterkühlt war.....
09/25 Umzug in unser neues Zuhause und 6 Wochen später, am 24.11.2025 hatte ich dann irgendwie genug.
Ich warf ihn raus , auch aus meiner Firma, in der er mittlerweile arbeitete - 3 Wochen später holte er seine Sachen aus der Garage ab, allerdings nicht alle.
Nun habe ich mir externe Unterstützung geholt, da mir irgendwie klar war, dass hier was nicht sauber lief. Verdeckter Narzissmus.... erklärt nun auch, weshalb ich festhing und mir es körperlich auch immer schlechter ging. Ich habe mich komplett zurückgezogen, seit der Trennung, ich brauchte diese Ruhe. Er hat mittlerweile seine neue Wohnung bezogen, einen neuen Job, einen sehr hohen Kredit aufgenommen - neues Auto gekauft und ist auf sämtlichen Datingplattformen unterwegs.
Ausradiert, als hätte es mich nie gegeben. Mir ist bewusst und bekannt, dass es mit solchen Menschen nie ein abschließendes Gespräch geben wird und denke, daran hänge ich fest. Leider verbreitet er draußen auch Unwahrheiten , ich sei diejenige gewesen - gefühlskalt, ausnutzend........
Innerlich und auch vom Kopf her weiß ich ganz genau, was hier passiert ist. Ist für mich alles logisch.... aber einmal am Tag habe ich so ein schweren Stein in meinem Bauch - richtige Wut!!! Ich hinterfrage mich, wie mir das passieren konnte?
Was ich bis heute klar habe, ist es, dass ich gezweifelt habe... Ist die Trennung richtig? Tue ich ihm unrecht? Bin ich es vielleicht, die hier alles kaputt macht?
Ich habe keine Angst vor dem ALLEINSEIN! Im Gegenteil.....
Kennt hier jemand das Gefühl und wie seid ihr damit umgegangen? Habt ihr euch auch so betrogen und ausgenutzt gefühlt???
Freue mich auf eure Antworten,
liebe Grüße
Stina