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Ich habe noch nie "ich liebe Dich" gesagt...

  • Starter*in Starter*in Eudaimonia
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    liebe
E

Eudaimonia

Gast
Sie ist mit ihm zusammen. Ich kann nicht schlafen. Mein Herz rast die ganze Nacht. Wenn ich ich mich am morgen ankleide, denke ich, wie sie mit ihm zusammen ist, wie sie reden, wie sie lachen, wie sie zusammen frühstücken! Ich kann an nichts anderes mehr denken. Wenn ich zur Arbeit fahre, sehe ich andere Pärchen, eine sieht aus wie sie. Ich fühle mich ohnmächtig, mein Herz gefriert, mein Atem stockt, ich will gegen den nächsten Baum fahren.

Später am Tag, nachdem mich die Arbeit gefangen genommen hat, sehe ich etwas... etwas auf meinem Tisch, was mich an sie erinnert, was meine Gefühle auslöst. Ich denke: Wenn ich nicht JETZT mit ihr reden kann, dann kann ich für NICHTS mehr garantieren! Im nächsten Moment schlägt meine Eifersucht um, ich will sie nie mehr wieder sehen. Ich will sie verachten für ihren Betrug an meinem Herzen!
Das Telefon klingt. Es könnte sie sein. Ich habe Angst. Mein ganzer Körper zittert. Ich ziehe den Stecker, stellt meine Handy aus. Im nächsten Moment schalte ich es an, schaue nach SMS, dann stelle ich es wieder aus...
Ich zwinge mich zur Arbeit, bin nicht mehr ich selbst. Ich verliere einen Teil von mir. Ich verliere eine Illusion.
Das Schlachtfeld der Liebe ist eines der grausamsten. Dort Ehre zu bewahren, ist die Ehre der eigenen Person, aber nur diese Ehre wird das schützen, was man in Zukunft am meisten liebt.

Ich bin überzeugt: Nur wer sich selbst achtet, kann andere achten. Nur was man in der Lage ist zu bewundern, wird man sich zu "eigen" machen können. Wer sich selbst nicht spüren kann, kann auch niemanden anderen spüren. Und wie kann man von jemand Liebe für die eigene Person erwarten, wenn man sich selbst nicht liebt?
All das sind meine persönlichen Überzeugung, meine Meinung und meine Einstellung. Für den Austausch von Ansichten bin ich dankbar und ich akzeptiere auch andere Einstellungen; jeder kann das sehen, wie er möchte!
 
@Eudaimonia
Genauso geht es mir auch schon seit gut 2 Wochen. Es ist nicht einfach, wenn man einfach so ausgetauscht wird. Ich kontrolliere auch beinahe minütlich mein Handy ob nicht doch eine SMS angekommen ist und ich es nicht gemerkt habe. Wenn mal was da ist klopft mir das Herz bis zum Hals. Wie du das überwinden kannst, dafür hab ich kein Rezept, denn ich suche es selbst noch. Aber es hilft ungemein, du abstand gewinnst und sie vergißt. Es ist schwer aber lass los sonst machst du dich nur kaputt. Bei mir hat es auch gut 1,5 Wochen gedauert bis ich es kapiert habe. Lerne loszulassen und du wirst wieder glücklicher. Schnapp dir Kumpels und Freunde und versuch so viel wie möglich weg zu kommen.

Ich fass grad selbst nicht, dass ich dir Ratschläge gebe, die ich selbst kaum schaffe einzuhalten. Aber ich hoffe es hilft dir.

mfg
Pokerface
 
Du denkst, du verstehst irgendwas von dem was ich schreibe?

Versteh mich nicht falsch, aber ich glaube nicht, dass irgend jemand "verstehen" kann, was ich schreibe.

Dafür möchte ich mich entschuldigen. Es tut mir leid, dass ich ein solches Thema hier anspreche. Wer nicht weiter lesen möcht, der soll sich bitte auf angemessenere Beiträge konzentrieren. Meine Art zu schreiben, wird nicht die sein, die viele gewohnt sein werden. Der Sinn wird oft verborgen bleiben.

Im Folgenden werde ich eine Geschichte erzählen. Die Geschichte handelt von zwei Personen. Emo und Tiona. Die Geschichte wird kein Thriller, der mit einem Mord beginnt, sie wird langsam anfangen und sie wird mit Gefühlen zu tun haben. Wen Gefühle nicht interessieren und wer überzeugt davon ist, dass unsere Welt, sich rationale erfahren lässt, dem wird die Geschichte nichts geben. Wer hingegen Gefallen an Außergewöhnlichem hat, den Lade ich zu einer ganz Persönlichen Geschichte ein. Viel Spass.
 
@Eudaimonia
Genauso geht es mir auch schon seit gut 2 Wochen. Es ist nicht einfach, wenn man einfach so ausgetauscht wird. Ich kontrolliere auch beinahe minütlich mein Handy ob nicht doch eine SMS angekommen ist und ich es nicht gemerkt habe. Wenn mal was da ist klopft mir das Herz bis zum Hals. Wie du das überwinden kannst, dafür hab ich kein Rezept, denn ich suche es selbst noch. Aber es hilft ungemein, du abstand gewinnst und sie vergißt. Es ist schwer aber lass los sonst machst du dich nur kaputt. Bei mir hat es auch gut 1,5 Wochen gedauert bis ich es kapiert habe. Lerne loszulassen und du wirst wieder glücklicher. Schnapp dir Kumpels und Freunde und versuch so viel wie möglich weg zu kommen.

Ich fass grad selbst nicht, dass ich dir Ratschläge gebe, die ich selbst kaum schaffe einzuhalten. Aber ich hoffe es hilft dir.

mfg
Pokerface

ich behersche des auch super allen gute tips zu geben und bekomm es null auf die reihe😀
und nur 1,5 woche gebraucht na hut ab ich kämpfe seit 9 wochen😎
 
Zusammen mit einem Engel!

Tiona ist die Schlaue, die Geschickte, die Verführerin.

Emo ist der Dummkopf, der Hitzkopf, der vertrauenseelige Idiot.

Jedenfalls ist er maskulin. Er mag Sex, er steht auf Ästetik, er hat ansprüche, er ist leidenschaftlich. Emo hat Prinzipien. Er steht zu seinen Überzeugungen. Geht Wege, die nicht immer gut sind, aber die viele Erfahrungen mit sich bringen. Ein solcher Weg führte über die Bundeswehr zu einem anschließenden Philosophie, Psychologie und Wirtschaftsstudium.
Neu, erstes Semester - VWL Vorlesung und da sitzt sie, Tiona, ein Engel!
Ihr Lachen zum Verzaubern, ihre Ausstrahlung unwiderstehlich. Ihr Hosenanzug - furchtbar!
Sie war Bankerin, älter, reifer und eine amüsante Gesprächspartnerin für die Vorlesung. Die Vorlesungen waren so langweilig, dass Emo nur einen Grund hatte, sie zu besuchen. Die Gespräche mit Tiona waren der Lichtblick in einem tristen Uni-Alltag. Was hatte er sich unter Uni vorgestellt: Intelligente, reife Leute, Zusammenhalt, Diskussionen, Austausch von Wissen. Wohin waren all die Träume verschwunden? Stattdessen Bürokratie, Lerngruppen nur vor Klausuren, Konkurrenzkampf, unpersönliche Massenveranstaltungen, Professoren mit sich selbst beschäftigt, starre Strukturen. Und zu letzt die Einsicht: Auch das sind Herausforderungen des Lebens... und immer der Wunsch nach Inhalt im Leben.
Aber da war ja noch Tiona. Eine intelligente Frau mit Humor... eine Frau, die in kürzester Zeit unheimlich Nähe herstellen konnte. Ein halbes Jahr gemeinsame Vorlesungen, freunschaftliches Kennenlernen, aber doch ein Band der Sympathie. Nein, ihr Aussehen war es nicht, nicht sein Typ und die Hosenanzüge ... - immer noch nicht sein Fall. Aber die Art, die Gespräche, die Ungezwungenheit, all das wirkte anziehend auf Emo und wahrscheinlich auch auf Tiona.
Dann war das Semester vorüber und die Klausuren standen vor der Tür. Tiona und Emo lernten gemeinsam bei Sushi, beendeten das Semester mit einer Klausur und beschlossen in Kontakt zu bleiben.

[...]
 
Hallo Eudaimonia, hast du es auch schonmal geschafft, 5 geschlagene Stunden ohne Unterbrechung wie ein Idiot aus dem Fenster zu glotzen, um darauf zu warten wann er/ sie endlich nach Hause kommt? Oder bei jedem vorbeifahrendem Auto zum Fenster zu rennen? Nein, er/ sie war's wieder nicht. Und du weißt genau wo er/ sie ist. Und deine Eingeweide qualmen wie ätzende Säure vor Eifersucht. Und du kannst überhaupt nichts unternehmen. Alles, was du tust, macht's nur schlimmer. Du bist hilflos in deiner Haut und musst trotzdem irgendwie weiterleben. Ich denke, ich weiß schon, was du meinst. Aber ändern kannst du nichts. Deine Art zu Schreiben find ich schön. Grüsse Tine
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Tine: Nein, das habe ich noch nie geschaft, aber ich glaube das würde ich auch noch schaffen!
Aber wie hat schon Platon gesagt: Vertrauen verlangt Menschenkenntnis. Wer den falschen Personen vertraut, muss lernen den richtigen zu vertrauen... so habe ich noch viel zu lernen, denn so sehr habe ich mich noch nie in einem Menschen getäuscht und eigentlich habe ich mich nicht getäucht. Ich wußte es und ich habe mich schelcht behandeln lassen. Verrückt oder?

[...]
Emo schrieb die Klausur: Wow, ohne Anmeldung, 1-, aber zählte nicht, wieder eine neue Erfahrung. Tioni schrieb sie nicht, ihre Mutter war krank. So sahen sich die beiden eine ganze Weile nicht mehr, was dem schriftlichen Kontakt keinen Abbrucht tat. Tioni: "Wenn ich dir eine Frage stellen darf und falls du antworten magst natürlich... du hast noch nie geliebt? Es gag keinen Menschen in deinem Leben für den du alles getan hättest, für den du selbst sterben würdest, an den du tag und nacht denken musst? Das wäre schade, aber vielleicht definierst du Liebe einfach anders?"
Emo: "Ich würde sagen, diese Definition trifft wesentlich Punkte und würde sich durchaus noch durch den Punkt gegenseitigkeit ergänzen lassen. Denn wenn es allein von einer Person abhängen würde, könnt man Liebe als eine Projektion von Wunschvorstellungen auf eine andere Person definieren. Ich persönlich muss das Herz der Person kennen, um lieben zu können."

Inzwischen ist es Winter und die Semesterferien haben begonnen. Emo schlägt ein Treffen vor und Tioni entgegenet: "hy Darling. Können uns sehr gerne Treffen. Würde mich freuen." Emo: "Ohja, wann?". Tioni: "Wo bleibt die Kritik wegen der Anrede?" Emo: "Die Kritik musst eich leider fallen lassen, nachdem ich so einen schönen Spruch gestern gelesen habe: 'Sich einen Irrtum einzugestehen, bedeutet ja nur, dass man heute schlauer ist als gestern'. Und ich war im Irrtum. Darling ist ja nichts Schlimmes... und sogar äußerst treffen. Emo is everybody's darling!".
Nun vergeht die Zeit, Treffen werden geplant, Treffen werden abgesagt. Emo fragt sich, wie er sein Bedürfniss nach Tioni stillen kann. Nicht, dass es ein körperliches Bedürfnis wäre, es macht sich einfach bemerkbar, nach einem halben Jahr auf Entzug gesetzt zu werden: 3h weniger Lachen und spannende Unterhaltungen pro Woche!
Aber, wie sagt man: Große Taten werden nicht mit Kraft vollbracht, sondern mit Ausdauer. So auch diesmal: Es war Sommer und die Verabredung lautete 'Beachclub'. Es wurde ein wunderschöner abend, der für viele entgangene Unterhaltungen entschädigte. Emo hatte inzwischen eine Freundin, sodass er nicht mehr so sehr flirtete. Emo war kein Typ für 3er Beziehungen - ganz und garnicht. Er liebte Offenheit, das Vertrauen seiner Freundin und er genoss die Stimmung des Abends, die Gespräche, die sommerlich laue Atmosphäre. Tioni wusste zu diesem Zeitpunkt nicht, dass Emo eine Freundin hatte. Sie erfuhr es erst kurz vor Weihnachten, als es nach Monaten ins Auge gefasster und geplatzter Treffen, wieder ein Anlauf unternommen wurde.
Tioni: "Wie wäre es mit einem Treffen zwischen den Jahren oder nach Silvester?".
Emo: "Zwischen den Jahren bekomme ich Besuch von meiner Freundin und anschließend verreisen wird. Also brauchen wir neue Vorschläge.".
Tioni leicht beleidigt: "Also eigentlich hat dir nicht ein einziger Vorschlag gepasst, den ich gemacht habe. Vielleicht solltest du mal Vorschläge machen. Übrigens: Du hast garnicht erzählt, dass du wieder eine Freundin hast!!!"
Emo: "Wie wäre es mitte Januar? Und bezüglich meiner Freundin: Du hast nie danach gefragt!".
Nun, das Treffen für Januar viel leider ins Wasser, durch verschiede Terminverschiebungen von Tioni, aber Emo kannte das ja bereits. Wie sagt man: Enttäuschungen beruhen auf falschen Erwartungen und an diesen kann man arbeiten...
[...]
 
und kam Tioni-Emo Treffen trotz "umstände" zustande???
wenn man in diesen zeilen der eigenen fantasie den freien lauf lässt, bleibt das "ende" absolut offen... fantasie ist eben nicht realität...
 

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