K
KeineKraftmehr
Gast
Ich (M) sitze hier gerade und schreibe in tiefer Verzweiflung diese Zeilen. Denn ich will nicht mehr.
Mein Leben empfinde ich mit 33 Jahren als gescheitert, sinnlos und bedeutungslos. Ihr kennt sicher den typischen Erfolgsmenschen, dessen Werdegang geradlinig und wie geschmiert verlaufen ist:
studiert, beruflich erfolgreich, gut aussehend, allseits beliebt, engagiert, sozial hoch frequentiert, glückliche Familie, eigenes Häuschen, promoviert, in diversen Fachzeitschriften explizit erwähnt usw....
Das alles habe ich nicht. Ich fühle mich als kleine graue Maus, die nicht einmal jemandem auffällt wenn sie neben ihm steht. Ich bin ganz normaler Angestellter in einer recht anspruchslosen Tätigkeit, zumindest im Vergleich zu o.g. Ich habe 1-2 Kontakte mit denen ich ab und zu was mache, sonst eigentlich keine Freunde. Bereits in der Kindheit tat ich mich immer schwer damit mich in Gruppen zu integrieren, da ich (wie später festgestellt wurde) sozialphobische Ängste hatte. Ich habe eine Freundin die mich über alles liebt, aber ich bin wahrscheinlich schon so depressiv dass mich das alles irgendwie kalt lässt.
Ich empfinde keine Freude mehr, da ich nicht genüge und nie genügen werde.Treffe ich auf irgendwelche Menschen die aus meiner Sicht sehr erfolgreich sind, bzw. ihren Weg gefunden haben, kann ich mich kaum normal mit ihnen unterhalten, weil ich mir in deren Gesellschaft so dermaßen als Nichts vorkomme. Dabei wäre ich doch auch so gerne jemand der leicht mit jedem ins Gespräch kommt bzw. mit Freude empfangen wird, über den andere sagen schau an der hat beruflich was auf die Beine gestellt, bei dem sich andere wie als selbstverständlich melden um mit ihm was zu unternehmen, jemand der selbstbewusst ist und immer und überall gut ankommt.
Gerade habe ich mich wieder dabei erwischt zu googeln was denn ein alter Bekannter X heute so macht. Ergebnis: mittlerweile zweifacher Vater, Rechtsanwalt in einer wohl renommierten Wirtschftskanzlei, Ehrenmitglied in seinem Sportverein, Urlaub in Florida usw... nein ich bin nicht neidisch auf ihn, ich mache mir schwere Vorwürfe warum ich so ein kleiner unbedeutender Idiot geblieben bin, und stelle Ansprüche an mich die wahrscheinlich nie erfüllen kann. Ich bin nicht selbstbewusst, tue mich schwer mit Menschen ins Gespräch zu kommen, das ABI war damals für mich zu schwer, ich habe es nie geschafft einen akzeptablen Freundeskreis aufzubauen, ich bin einfach jemand der halt da ist und im Prinzip wahrgenommen aber gleich wieder übersehen wird.
Mir geht es so schlecht, weil ich im Leben nichts zustande gebracht habe, stattdessen halt mehr oder weniger planlos mein Dasein gefristet habe.
Ständig orientiere ich mich an erfolgreichen Menschen und sauge das immer wieder auf. Als ob ich der Einzige wäre der eben Pech hatte, dessen Leben mehr oder weniger als Einzelgänger bestimmt ist, der sich nie richtig integrieren konnte.
Ja, es ist schlimm, und ich kann meiner Freundin oder den engsten Vertrauten nichtmal erzählen dass ich ernsthafte Gedanken habe irgendwie Schluss mit allem zu machen, weil ich mich dabei selber so unwohl fühle. Ich möchte jemand sein, der ich wahrscheinlich nicht sein kann, da ich glaube nur gesellschaftlich anerkannt zu sein wenn man die o.g. Punkte souverän erfüllt hat.
Bitte kann mir irgendjemand sagen was ich tun soll oder woher diese starke Ausprägung rühren kann? Mein Leben ist momentan jeden Tag unerträglich und belastend da ich von morgens bis nachts hirne und grüble.
Mein Leben empfinde ich mit 33 Jahren als gescheitert, sinnlos und bedeutungslos. Ihr kennt sicher den typischen Erfolgsmenschen, dessen Werdegang geradlinig und wie geschmiert verlaufen ist:
studiert, beruflich erfolgreich, gut aussehend, allseits beliebt, engagiert, sozial hoch frequentiert, glückliche Familie, eigenes Häuschen, promoviert, in diversen Fachzeitschriften explizit erwähnt usw....
Das alles habe ich nicht. Ich fühle mich als kleine graue Maus, die nicht einmal jemandem auffällt wenn sie neben ihm steht. Ich bin ganz normaler Angestellter in einer recht anspruchslosen Tätigkeit, zumindest im Vergleich zu o.g. Ich habe 1-2 Kontakte mit denen ich ab und zu was mache, sonst eigentlich keine Freunde. Bereits in der Kindheit tat ich mich immer schwer damit mich in Gruppen zu integrieren, da ich (wie später festgestellt wurde) sozialphobische Ängste hatte. Ich habe eine Freundin die mich über alles liebt, aber ich bin wahrscheinlich schon so depressiv dass mich das alles irgendwie kalt lässt.
Ich empfinde keine Freude mehr, da ich nicht genüge und nie genügen werde.Treffe ich auf irgendwelche Menschen die aus meiner Sicht sehr erfolgreich sind, bzw. ihren Weg gefunden haben, kann ich mich kaum normal mit ihnen unterhalten, weil ich mir in deren Gesellschaft so dermaßen als Nichts vorkomme. Dabei wäre ich doch auch so gerne jemand der leicht mit jedem ins Gespräch kommt bzw. mit Freude empfangen wird, über den andere sagen schau an der hat beruflich was auf die Beine gestellt, bei dem sich andere wie als selbstverständlich melden um mit ihm was zu unternehmen, jemand der selbstbewusst ist und immer und überall gut ankommt.
Gerade habe ich mich wieder dabei erwischt zu googeln was denn ein alter Bekannter X heute so macht. Ergebnis: mittlerweile zweifacher Vater, Rechtsanwalt in einer wohl renommierten Wirtschftskanzlei, Ehrenmitglied in seinem Sportverein, Urlaub in Florida usw... nein ich bin nicht neidisch auf ihn, ich mache mir schwere Vorwürfe warum ich so ein kleiner unbedeutender Idiot geblieben bin, und stelle Ansprüche an mich die wahrscheinlich nie erfüllen kann. Ich bin nicht selbstbewusst, tue mich schwer mit Menschen ins Gespräch zu kommen, das ABI war damals für mich zu schwer, ich habe es nie geschafft einen akzeptablen Freundeskreis aufzubauen, ich bin einfach jemand der halt da ist und im Prinzip wahrgenommen aber gleich wieder übersehen wird.
Mir geht es so schlecht, weil ich im Leben nichts zustande gebracht habe, stattdessen halt mehr oder weniger planlos mein Dasein gefristet habe.
Ständig orientiere ich mich an erfolgreichen Menschen und sauge das immer wieder auf. Als ob ich der Einzige wäre der eben Pech hatte, dessen Leben mehr oder weniger als Einzelgänger bestimmt ist, der sich nie richtig integrieren konnte.
Ja, es ist schlimm, und ich kann meiner Freundin oder den engsten Vertrauten nichtmal erzählen dass ich ernsthafte Gedanken habe irgendwie Schluss mit allem zu machen, weil ich mich dabei selber so unwohl fühle. Ich möchte jemand sein, der ich wahrscheinlich nicht sein kann, da ich glaube nur gesellschaftlich anerkannt zu sein wenn man die o.g. Punkte souverän erfüllt hat.
Bitte kann mir irgendjemand sagen was ich tun soll oder woher diese starke Ausprägung rühren kann? Mein Leben ist momentan jeden Tag unerträglich und belastend da ich von morgens bis nachts hirne und grüble.