Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Ich habe keine Lust mehr...

S

Sofie

Gast
------------------------------------------------------------------------
ich bin total verzweifelt!
mein vater hat die totale soziale störung, der totale egoist und so und obwohl ich immer dachte ich wäre anders bin ich zeit meines lebens, 17 jahre jetzt genauso gewesen. freunde? naja als kind hatte ich zwar welche, beliebt war ich aber nie. wusste nie warum.
zwei freundinnen, die die mir wirklich wichtig waren, die, die ich für toll hielt und so haben einfach die freundschaft (ganz unabhängig voneinander, unterschiedlicher zeitraum) beendet. ohne ein wort, ich wusste (weiß) nicht warum. jetzt habe ich noch zwei freundinnen, aber ich mag sie nicht. sie sind ganz anders als ich und ich bin nur zum zweck mit ihnen befreundet um nicht immer zu hause alleine zu sein.
nun hatte ich 6 wochen zeit (sommerferien) wo ich mich versucht habe zu analysieren (auch mit hilfsmitteln). naja ich glaube ich weiß jetzt warum mich nie jemand so richtig mochte. ich glaube aber auch, dass ich nun, da ich die S**** weiß, halt dagegen ansteuern kann. das problem ist, dass das eine mädchen die mich einfach so hat stehen lassen in meiner klasse ist und auch vielen anderen nicht so tolle sachen über mich erzählt hat.
ich hasse es. es ist ein teufelskreis. ich bin eigentlich eher schüchtern auch wenn niemand mich so einschätzen würde, weil ich es gelernt habe zu überspielen. das problem ist nicht, dass keiner was mit mir zu tun haben will. aber mit denen möchte ich nix zu tun haben, weil es keinen gesprächsstoff aufgrund unterschiedlicher reife und interessen gibt.
das ist auch so ein problem: leute, denen ich mich "überlegen" fühle, da bin ich total extrovertiert und so, an denen habe ich aber auch kein interesse obwohl von derer seite welches besteht.
aber die, die ich toll finde, da bin ich zwar nicht unbedingt "introvertiert" aber ich selbst sein kann ich nihct. ich bin überhaupt nicht witzig. (blöde frage: kann man das lernen?) aber auch so nicht. ich fühle mich so S****. ich will nicht zu hause sein und von meinen eltern hören, dass ich genauso bin wie sie und keine freunde habe aber ich bin gefangen hier drin. ich hasse es alles so, es führt eh zu nichts. ich bin 17 jahre und stehe fast alleine da. und das obwohl ich mir immer immer immer geschworen habe anders zu werden und jetzt werden meine eltern doch wieder bestätigt.ich bin auch anders, jetzt auf jeden fall aber es ist irgendwie zu spät. durch die ganzen vorurteile mir gegenüber, wegen dem was mareike erzählt hat kann ich noch weniger ich selbst sein und bin den interessanten leuten gegenüber komisch.
ich habe schon mal die schule gewechselt und kann schlecht nochmal einen neuanfang starten. ich weiß einfach nicht mehr weiter, obwohl ich immer so stark sein wollte bin ich nur ein schwahces kleines häufchen elend. es ist alles so verworren und meine kraft ist aufgebraucht. ich kann nicht mher, weiß mir nicht zu hellfen wie es weitergehen soll.

vielleicht sollte ich noch sagen das ich mich ein bisschen mit philosophie beschäftigt habe, und dem existenzialismus den meisten glauben schenke. das macht die situation irgendwie noch schlimmer:
"Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich"
aber was ist, wenn es nicht mehr geht?
wenn man so verbraucht, enttäuscht ist, dass man keine kraft mehr hat etwas aus seinem leben zu machen?
wenn es doch das selbe ist immer. ich hasse mich so sehr, ich bin nicht so, überhaupt nicht so wie ich es gerne hätte und das obwohl ich dachte ich wäre mit mir zufrieden. aber es geht nicht, wenn die anderen es so überhaupt nicht sind, waren.
auch wenn ich mich verändert habe, glaube ich, ich kann halt einfach nicht mehr.
was machen, bitte helft mir, schreibt irgendwas ich sehe keinen persönlichen sinn mehr in der ganzen großen sinnlosigkeit und auch wenn ich der nutzlosigkeit des leidens absolut zustimme hilft es mir trotzdem nicht darüber hinweg, dass ich leide.
ich habe so viele ideen, pläne was ich machen möchte, aber das geht nicht alleeine. ich möchte so viel reisen, und für andere da sein, mein leben in vollen zügen genießen und spaß haben mit menschen die ähnlich denken wie ich. mareike, die freundin die nix mehr zu tun haben will mit mir, ich vermisse sie so unendlich. es geht alles nicht mehr. die meisten menschen sind mir zu... wie soll ich sagen naja keine ahnung ich habe so viel liebe zu verschwenden aber es ist niemand da. und ich zwinge mich immer so stark zu sein obwohl cih es einfach nicht bin.
ich bin einfach nur verzweifelt und total am ende.
 
Hallo Sofie, das Leben ist nicht serh leicht, aber Kopf hoch!!!!!!!! ich verstehe dich sehr gut, deine Situation, diese schlechte Stimmung, die Einsamkheit, den Eindruck, dass das Leben ungerrecht ist... es gibt fur mich immer und nur Pflicht... ich habe auch keine Freiheit und den "selben Vater" aber es gibt immer eine Lösung... du musst wierdegehen, bitte es ist wichtig...ich muss gehen ...ich habe viele Arbeit nun aber Sagst du dass, es fur jedes Problem immer eine Hoffnung gibt!!!!!!!!! 🙂
Tschüss!!!!
Ceres
 
Sofie meinte:
------------------------------------------------------------------------
zwei freundinnen, die die mir wirklich wichtig waren, die, die ich für toll hielt und so haben einfach die freundschaft (ganz unabhängig voneinander, unterschiedlicher zeitraum) beendet. ohne ein wort, ich wusste (weiß) nicht warum.

Warum fasst du dir nicht ein Herz und sprichst beide darauf an. Man kündigt jemandem nicht ohne jeglichen Grund die Freundschaft. Vielleicht hat irgendwer ihnen etwas Unwahres über dich erzählt. Frag sie, dann müssen sie dir eine Begründung liefern und vielleicht klärt sich dann alles recht schnell auf.
Sofie meinte:
"Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich"
Das ist schon richtig, nur bist du mit 17 Jahren noch kein fertiger Mensch. Du darfst ruhig auf der Suche nach deinem Lebensstil Fehler machen. Und sei nicht so streng mit dir, sondern bleib etwas gelassen. Du wirst merken, dass du Freundschaften finden wirst, die dir das geben können, was du suchst. Nur musst du dabei etwas geduldig sein. Alibi- oder Zweck-Freundschaften bringen dir wirklich nichts. Darum lass dir von deinen Eltern nicht einreden, dass es für dich keine Freunde gibt.

Immer schön locker bleiben. Mach dich bitte nicht verrückt. Du schaffst das schon.

Ich drücke dir beiden Daumen

LG Viktoria
 
Hey Sofie,
wenn ich deine geschichte so lese,hab ich ein bisserl das gefühl mein spieglbild
vor mir zu sehen,ich weiß zwar net wie deine Familiensituation genau aussieht,aber auch mein Papa ist sozial-inkompetent,und auch ich habe schon seit vielen Jahren das gefühl mein leben läuft irgendwie verkehrt
(keine wirklichen freunde,eine mama die mir vorhält zuwenig kontakte zu haben,kaputtes Elternhaus,Einsamkeit,schwierigkeiten mich zu verlieben,usw.).
Aber ich möchte dir damit eigentlich lieber Mut machen,denn
obwohl sich der Zustand den du beschreibst bei mir auch schon über mind.4 jahre zieht(bin grad 18 geworden),gibts immerwieder Begebenheiten im Leben die einen da rausholen.
wichtig ist,dass du die Energie auf andere Leute zuzugehen nicht verlierst,egal ob dir deine bemühungen sinnlos erscheinen.
Ich persönlich schaff das auch nur durch den Antrieb den mir meine Hobbys geben.Bleib aktiv,probier neues aus,zeig der Welt,dass es dich gibt(dann wird man auch eher auf dich als person aufmerksam)...aber halt auch die augen offen,um für andere Menschen da zu sein.Denk nicht zuviel über dich und deinen zustand nach:es ist zwar wichtig um dich zu begreifen,aber andauernd nur sichselbst im kopf zu haben macht krank.


Ciao lg,wünsch dir Glück und Kraft dein leben zu meistern
(wenn du wieder mal zu verkopft bist oder dich einsam fühlst denk dran:es gibt immer leute die grade vor den selben inneren Wirrwarr stehen😉)
 
hallo sofie,

mit 17. das gefühl zu haben, ganz allein dazustehen, ist bestimmt eines der dinge, die ich keinem im leben wünsche. ich kann verstehen, dass diese situation für dich wohl scheinbar sinnlos vorkommen muss. aber weißt du, jetzt bist du eben auch auf dem weg, DU SELBST zu werden, aber du fängst eben auch erst an. jetzt gerade, vor allem auch durch die 3 wochen intensive beschäftigung mit dir selbst hast du den IST-Stand aufgenommen, und ihn für nicht das empfunden, was DU WIRKLICH bist. ich finde, das hast du in einer enorm kurzen zeit doch schon wirklich viel über dich gelernt. doch was hilft das erlernte wissen (und nichts anderes als wissen ist es, wissen über dein ICH) wenn du jetzt nicht auch ins handeln kommst und dich genau aus dieser rolle als "tochter" eines sozial inkompetenten vaters, der es nicht versteht, seiner tochter mut zuzusprechen, löst und DEIN leben unabhängig von den deiner eltern lebst, unabhängig von dem, was deine eltern dir vorleben, und wovor du angst hast genauso zu werden.
du scheinst nach mehr zu streben, als eben diese freundschaften in der schule, die meines erachtens es nicht wert sind, dass du die vermisst. ist es vielleicht so, dass du sie vermisst, weil sie eben das sind, was du gern sein möchtest (du schreibst, du fandest sie toll)? ich weiß es nicht. was gibt dir diese freundschaft, was erhoffst du dir von einer freundschaft und können sie deinen erwartungen entsprechen so wie du ihren? viele dinge kannst nur du selbst dir beantworten, aber du solltest versuchen, ehrlich zu dir selbst zu sein. verbringst du DEINE zeit für DICH mit dingen, die DIR spaß machen? ein hobby, indem du aufgehen kannst? du bist gerade erst dabei DICH zu finden, wie sollen andere dich dann so sehen können, wie du wirklich bist?
Ich kann dir nur raten, jetzt, wo du diese erkenntnis hast, den schmerz, den du fühlst, genau zu erfühlen, zu benennen und diese dinge angehen, das, was es dir so schwer macht, du selbst zu sein und dann kannst du auf alles fluchen, was es dir so schwer macht, du kannst weinen und schreien, alles was du willst, aber, versuch einfach aus jedem einzelnen gefühl auch zu "lernen".....
ums jetzt mal abzukürzen.... ich glaube, du bist auf einem guten weg. sprich mit deinen zwei freundinnen und frag nach ihren gründen, denn auch ich glaube, dass man sich nicht so ohne weiteres einfach abwendet. und, was immer bei diesem gespräch auch rauskommen mag, es wird dir helfen, einen weg nach vorn zu finden.

so, genug von mir
grüße
jessi
 
Hallo sofie,

ich habe die Erfahrung gemacht, dass man ziemlich viele Menschen kennenlernen uß, um einige wenige Freunde zu finden, die einem wirklich etwas bedeuten und die auch in schlechten Zeiten zu einem halten und einen unterstützen.

Viele freunde eignen sich hauptsächlich, um seine freihzeit auszufüllen - ins Kino gehen, Ausflüge machen, essen gehen- was auch immer man gerne macht. Es ist nicht falsch solche Freunde zu haben - nur sollte man sich nicht zu sehr auf sie verlassen.

Nur bei ganz wenigen entsteht echtes Vertrauen und diese Menschen sollte man festhalten und auch selbst immer unterstützen.

Mut haben und weitersuchen!

Vilele grüße
Löwenzahn
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
G Ich habe Angst vor Krankheiten Ich 8
G ich habe kein erfolgreiches Leben, fühle mich oft wie das 3 Rad am Wagen. Ich 26
H3rzwetter DAS habe ich noch nie erlebt Ich 53

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 1) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben