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Ich habe einfach keine Lust mehr auf Menschen.. was ist das?

  • Starter*in Starter*in Gast_Lupina
  • Datum Start Datum Start
Hallo,

du hast sehr offen geschrieben. Ich kann mir vorstellen, dass du eine gute Freundin sein kannst, die aus Wenigem viel machen kann.

Ich stelle mir das so vor: du sitzt einer Freundin in der Küche gegenüber bei einem Kaffee und es entsteht ein angenehmes Gespräch.

Liebe Grüße
Lieschen
 
WOW! Ich hätte nie gedacht dass es Menschen gibt die genauso empfinden wie ich! Ich habe eigentlich schon akzeptiert so zu sein wie ich bin. Aber irgendwie fühlt es sich nicht richtig an...besonders wenn mein bester Freund mich immer in seinen Freundeskreis reinbringen will...ich mir aber jedesmal ne andere Ausrede ausdenke wieso ich nicht mitkann. Das Problem ist, dass er eigentlich das glatte Gegenteil von mir ist.
Er würde nicht überleben können wenn er mal allein wär, weil er dann über sich als Person und seine Probleme mit sich selbst nachdenken müsste. Deshalb hat er eigentlich auch immer BEsuch oder ist selber bei jemanden, was dazu fürht, dass wir nicht einfach mal nett zu zweit dasitzen können und über die tiefgründigen Dinge des Lebens sprechen.
Es entstehen die selben oberflächlichen Gespräche wie auf Parties (glaube das nennt man Smalltalk :O) Und damit kann ich absolut nichts anfangen.
Oh ja auch ich langweile mich bei den einfachsten gesellschaftlichen Aktivitäten, wie einem Filmabend oder dem berüchtigten Wochenendbier (ich trinke keinen Alkohol). Es erscheint mir immer so trivial...es ist für mich nichtmal
 
Hier gehts weiter:

mehr langweilig...es ist einfach pure Zeitverschwendung.
Das ist dann auch immer der Punkt wo ich mich nach der Geborgenheit meiner 4 Wände sehne. Ich habe auch schon daran gedacht Eremit zu werden XD
Ich glaube meine grundsätzliche Einstellung hat auch immer die Frauen davor zurückschrecken lassen Interesse für mich zu entwickeln (bin 21 und hatte noch nie eine Freundin).
Manche meinten sogar ich würde depressiv wirken. Einfach weil ich nichts für den oberflächlichen Kram des Lebens übrig habe.
Jedenfalls tut es gut zu wissen dass ich nicht der einzige Mensch bin der so empfindet. Vielen dank, auch wenn dies nichts an deiner Situation ändern mag.
 
Hallo Lupina!

Ich empfinde was Menschen betrifft exakt so wie du. Deine Worte beschreiben ganz genau, wie es mir geht!

Falls noch jemand von den Teilnehmern der Diskussion hier hereinschaut, ich hätte eine Frage an euch:

Wie schafft ihr es, euren Alltag zu bewältigen, mit dieser Einstellung? Mir geht es mit Menschen schon seit mehreren Jahren schlecht und ich habe große Schwierigkeiten damit, immer wieder aufs Neue mehr oder weniger intensiven Kontakt mit Personen zu haben. Ich wünsche mir an manchen Tagen nichts mehr, als einfach aus diesem ganzen Kreislauf auszubrechen und mich meinem sozialen Umfeld völlig zu entziehen, um mich nur mehr den wenigen Menschen in meinem Leben zu widmen, die mir ernsthaft etwas bedeuten. Mir wird dann natürlich klar, dass das nicht möglich sein wird, und dann verzweifle ich bei dem Gedanken daran, dass ich die Menschen für den Rest meines Lebens ertragen werde müssen.

Um ein paar Beispiele zu nennen:
Ich habe einen Freund, den ich sehr liebe. Die Beziehung mit ihm bedeutet mir unglaublich viel, und ich möchte ihn auf keinen Fall verlieren. Mit seinen Freunden und sogar seiner Familie habe ich aber Probleme, immer wenn ich diese Leute treffen, bin ich gestresst, angespannt und einfach nicht glücklich. Ich möchte das gerne ändern und bin auch traurig deswegen, doch es gelingt mir einfach nicht. Ich sehne mich jedes Mal nur danach, endlich wieder mit meinem Freund alleine zu sein. Teilweise geht dieses Unwohlfühlen schon so weit, dass ich Bauch- oder Kopfschmerzen bekomme.
Mit meinen Unikollegen geht es mir ähnlich. Ich mag diese Leute gerne und der Kontakt ist mir auch wichtig. Aber wenn sie abends mit mir weggehen wollen, habe ich absolut keine Lust darauf, und muss mich total dazu zwingen. Mir reicht der oberflächliche, kollegiale Kontakt auf der Uni schon vollkommen. Meine Freizeit verbringe ich mit meinen Kollegen nur aus einem Grund, nämlich weil ich den Kontakt zu ihnen nicht verlieren möchte, aber Spaß macht es mir absolut nicht. Es ist sogar sehr anstrengend.

Naja, von Tag zu Tag stellen sich mir Probleme dieser Art, nämlich, dass ich mich dem Kontakt mit Menschen einfach nicht entziehen kann, obwohl ich einfach nur meine Ruhe haben möchte. Und ich weiß nicht, wie ich das noch für etliche Jahre aushalten soll.

Wie geht ihr damit um? Habt ihr Tipps, wie ich entspannter werden kann?
Liebe Grüße
 
wow, ich war grad echt sprachlos als ich das durchgelesen hab! Ich hab mich in so vielen
von euch wiedererkannt und es tut wahnsinnig gut zu merken, dass viele Leute
ähnliche Probleme haben wie ich!

Mich strengt es oft auch total an unter Leuten zu sein und vor allem mich dann an
Gesprächen in größerer Runde zu beteiligen. Ich weiß da manchmal gar nicht genau
wie ich mich verhalten soll! Und ich bin schnell mit der Situation einfach überfordert
und möchte nur noch nach Hause und mich verkriechen.
Ich will aber eigentlich nicht zu sein, aber ich denke, dass das in einem drinnen ist
und man kann nicht einfach seinen Charakter komplett verändern.

Oft beneide ich Leute, die das alles einfach immer so gut auf die Reihe bekommen, die einfach
soziale Kontakte gut pflegen können und lauter gute Freunde haben. Bei manchen funktionierts
einfach und ich verstehe nciht wieso bei mir nicht.

Ich kämpfe schon so lange damit und weiß nicht wie ich damit meinen inneren Frieden finden
kann!

Das Problem ist, das ganze Leben läuft darüber mit Menschen zu tun zu haben, überall
wird man damit konfrontiert. Das ist so ein wichtiger Bestandteil vom Leben, dass man
den nicht einfach weglassen kann.
 
Du musst dir selbst genug sein können um nicht von einer undefinierbaren Leere ausgefüllt zu werden. Ich finde das ist das eigentliche "Problem". Die Motivation um wieder unter Menschen zu kommen ist im Prinzip nur gegeben um diese Leere zu verdrängen.
Kontakt mit Menschen sollte doch hin und wieder stattfinden, da man sonst gänzlich abstumpft und alles wohmöglich auch noch in eine Phobie ausartet, wie ich finde. Zudem kann man sich so eher an den zwischenmenschlichen Umgang gewöhnen.
Nützlich kann es auch sein, wenn nicht Kommunikation (also direkter menschlicher Umgang) im Vordergrund steht sondern eine Aktivität (z. B. bei diversen Sportarten, als Band musizieren, usw.).

Für meinen Teil kann ich sagen, dass es eine Erleichterung ist, sich nicht immer die "Überdosis Mensch" zu holen sondern jederzeit wieder aus einer anstrengenden Situation entschwinden zu können. Voraussetzung ist natürlich ein tolerantes und verständnisvolles Gegenüber.

Ich hoffe das hilft vielleicht etwas!
 
Hallo Ihr,

Ich kenne das auch. Ich bin jetzt 22 Jahre alt. Davor bin ich immer mit vielen Freunden feiern gegangen oder etwas Trinken, ins Kino. Ich hatte auch immer sehr viel spaß dabei doch irgendwie hat sich mittlerweile der ganze Freundschaftskreis aufgelöst. Ab und zu mache ich noch etwas mit wirklich engen Freunde, das reicht mir auch aber ich bin froh wenn ich meinen Hobbies nachgehen kann wie zeichnen, fotografieren und nicht immer nur trinken (trinke auch seit langem keinen alkohol mehr, einfach keine Lust drauf) und Partys. Das ist zwar ab und zu okay aber ich finde das füllt das Leben überhaupt nicht aus. Außerdem bin ich mal froh wenn ich nach der Arbeit einfach mal Ruhe für mich habe. (Bin Krankenschwester sowie fast der Rest meiner Freunde). Die Schichte und freien tage sind zudem sehr unterschiedlich und man findet kaum ein Tag wo wirklich alle diesselbe Schicht habe oder frei. Das erschwert sich zu treffen. Aber ich bin insgeheim auch froh Zeit für mich zu haben.

=) Liebe Grüße
 
Hallo Ihr,

Ich kenne das auch. Ich bin jetzt 22 Jahre alt. Davor bin ich immer mit vielen Freunden feiern gegangen oder etwas Trinken, ins Kino. Ich hatte auch immer sehr viel spaß dabei doch irgendwie hat sich mittlerweile der ganze Freundschaftskreis aufgelöst. Ab und zu mache ich noch etwas mit wirklich engen Freunde, das reicht mir auch aber ich bin froh wenn ich meinen Hobbies nachgehen kann wie zeichnen, fotografieren und nicht immer nur trinken (trinke auch seit langem keinen alkohol mehr, einfach keine Lust drauf) und Partys. Das ist zwar ab und zu okay aber ich finde das füllt das Leben überhaupt nicht aus. Außerdem bin ich mal froh wenn ich nach der Arbeit einfach mal Ruhe für mich habe. (Bin Krankenschwester sowie fast der Rest meiner Freunde). Die Schichte und freien tage sind zudem sehr unterschiedlich und man findet kaum ein Tag wo wirklich alle diesselbe Schicht habe oder frei. Das erschwert sich zu treffen. Aber ich bin insgeheim auch froh Zeit für mich zu haben.

=) Liebe Grüße

Und dafür musst du zum Leichenschänder werden? Um uns das mitzuteilen?

Guck mal aufs Datum!
 
Ich kann das auch sehr gut nachvollziehen ich bin 20 jahre alt und mir geht es fast exakt genauso , ich habe bei google eingegeben Keine Lust Mehr , weil ich auch mit den Interessen/Humor/Gedanken usw. anderer Menschen nicht klar komme
ist doch schonmal gut zu wissen das es noch mehr Menschen gibt, die so denken

Man muss damit Leben, also es ist finde ich logisch das man irgentwann keine Lust mehr hat und einen alles belastet.
Bei mir ist es durch Erfahrungen so gekommen
Ich bin oft in schlimme Situationen geraten ,Schlägereien (und zwar immer weil ich versucht habe zu helfen) meine Freunde haben mich nicht ernst genommen, einer hat meiner Mutter 100 euro gestolen also tausend Beispiele wie hinterhältig, verlogen und Oberflächlich Menschen sein können also kanns nicht schaden, nicht so ""Extrovertiert"" zu sein oder unbedingt etwas mit anderen Menschen zu machen aber es ist eben alles kompliziert.

Aber eig.
braucht man nur seine Fantasie zu benutzen finde es ist besser mit Freunden oder nem Partner
aber man muss vorsichtig sein .
 
Geht mir seit eingien Wochen genauso.
Vorher bin ich auch immer sehr gerne feiern gegangen und war meistens unter leuten, aber irgendwie hat sich ein schalter bei mir umgelegt.
Ich hab mehr interesse an tiefgründigen freundschaften bekommen, keine lust mehr auf die oberflächlichen leute auf den ganzen partys.
Und dann immer diese stumpfen Gespräche...
halt ich nichts mehr von
 

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