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Ich habe eine generalisierte Angststörung und jetzt kommt noch ne Essstörung dazu

Dobby2012

Mitglied
Hallo zusammen,
dies ist meine erste Frage also seid nachsichtig mit mir :). Ich bin 40 und alleinerziehende Mutter. Zudem beziehe ich ALGII, welches ich im gewissen Maß (genehmigt) mit Schreibarbeiten aufbessern darf. Von Beruf bin ich Sekretärin gewesen bis zur Geburt meines Sohnes 2002 - und das 13 Jahre lang in gehobenen Positionen. Seit 2007 beziehe ich ALG II. Ich bin diverse Male umgezogen - das war mit dem damaligen Partner auch gar kein Problem.

Mein Problem ist jetzt nur: Ich komme im Leben nicht mehr weiter. Denke, nur weil ich wieder in meinen Heimatort gezogen bin is das hier "Endstation". Mein Sohn geht in die 3. Klasse und er hat viele Freunde. Er und ich haben eine super enge Beziehung. Soweit - so gut.

Nur meine Familie (speziell meine Mutterund meine Schwester), die auch hier im Ort leben, wollen so eine Art Kontrolle auf mich ausüben. Ich war damals im Berufsleben immer gut situiert und hatte mein Leben erfolgreich im Griff. Meine Mutter ist sehr materialistisch eingestellt und wahrt gerne den "äußeren Schein."
ICH BIN IHR ALSO PEINLICH:
Meine Schwester ist berufstätig, 3 Jahre älter als ich und hat keine eigenen Kinder, so dass sie meines als ihr Ersatzkind betrachtet.

Ich wohne seit fast 2 Jahren hier und konnte mich nie damit abfinden. Zudem habe ich noch einige schreckliche andere Dinge erlebt (KV durch Ex-Mann, finanzielle schwerwiegende Dinge), so dass ich immer kämpfen musste. Bis 2010 habe ich meine Familie nie in Anspruch genommen.

Ich habe seit dem Herzug mit meiner Mutter und meiner Schwester so ein schwerwiegendes Problem, dass mich das fast an den Wahnsinn (im übertragenen Sinne) gemacht hat. Hier vor Ort habe ich keinen - meine Freunde wohnen in ganz Deutschland verteilt (Stuttgart, Hamburg etc.).

Warum kennen mich meine langjährigen Freunde weitaus besser als meine Mutter? Ich hatte letzten August einen Zusammenbruch, so dass ich als Notfall im Krankenhaus landete. Nur mein Vater durfte mich besuchen - meine Mutter nicht.

Im September dann der zweite Zusammenbruch. Ich habe meine Schwester gebeten (meine Eltern waren im Urlaub) mich in ein anderes KH zu fahren, um zu entscheiden, ob ich vielleicht Medikamente bräuchte oder so. Da mir 3 Ärzte vor Ort jeweils ne andere Diagnose gestellt hatten, war mir das einfach zu bunt. Da ich ein sehr selbstständiger Mensch bin und gerne dann auch selbst nachlese was los ist wollte ich das halt gemeinsam abchecken. Mit dem Ergebnis, dass ich meine Schwester nach meinem Gespräch selbst noch mit ihr sprechen ließ (ich wartete vor der Tür).

Ich kam 3 Tage in die geschlossene Anstalt - und das mit meiner Klaustrophobie vor geschlossenen Türen. Das war so ein traumatisches Erlebnis: Gegen meinen Willen abtransportiert zu werden wie ein Gefangener.

Nur zum Verständis: Ich war zu keiner Zeit suzizidgefährdet. Ich bin kein Ritzer etc. Das habe ich erst DORT gesehen. In den Tagen habe ich sogar noch schwer gestörte Personen getröstet. Denen es schlecht ging. Ich habe mich SELBST dann in einer Anhörung dort rausgebracht.

Was ich damit sagen will: Durch diese traumatischen Ereignisse ist mein Vertrauen in Ärzte etc. und Kliniken enorm gesunken. Ich war vorher auch noch NIE in so einer psychischen Situation - alles lief immer ok in meinem Leben.

Was kann ich denn jetzt tun oder mich an WEN wenden? Meine Hausärztin kann mir da nicht so recht weiterhelfen. Für Notfälle habe ich Bromazepam. 10 Stück reichen aber 4 Monate. Sind wie gesagt nur für Notfälle gedacht.

Mit meiner Mutter ist leider keine Aussprache möglich, da sie Dinge nie anspricht sondern nur beleidigend ist, obwohl sie kaum was von meinem leben weiß, weil ich seit 18 Jahren gar nicht mehr in der Gegend gewohnt hatte.

Ich bin echt verzweifelt, wie ich aus diesem Dilemma rauskommen soll: ALG II, emotionale Probleme mit der eigenen Familie.... mein Sohn ist gerne mal dort und da sag ich auch gar nichts...

Würde mich über Meinungen jeder Art freuen. Danke :)
 

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Freigeist

Aktives Mitglied
Hallo Dobby,

Wieder wegzuziehen würdest Du Dir nicht zutrauen?

Machst Du gegenwärtig eine Psychotherapie?

Wie haben sich die Zusammenbrüche geäußert?

Viele Grüße,
Freigeist
 

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