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Ich habe ein idol wie kein anderer spinner!

Rose, nicht so garstig!

Zur Faulheit: Nun ja, 20 Jahre, Jobangebote abgelehnt, trotz Aufforderung keine Anträge mehr gestellt. Was soll man da sagen?
Die Mutter ist natürlich grob fahrlässig vorgegangen, weil sie ihren Sohn einfach so neben sich hat verhungern lassen.
Welchen Strick man dem "Amt" daraus drehen könnte, vermag ich nicht zu erkennen.
 
Es war ein tragischer Fall. Aber ein Held, ein Märtyrer war der junge Mann nicht.
Die Gründe kennen wir nicht.
Aber weder er noch seine Mutter, was ich unverständlich finde, haben nach Einstellung der Zahlungen um Hilfe ersucht. Hätte ich kein Geld mehr für Lebensmittel, dann würde ich mich an den Stuhl vom Bürgermeister ketten, bis das geregelt ist, damit mein Kind nicht verhungert.

@ TE
geh nicht den gleichen Weg und glorifiziere nicht einen Menschen, der wahrscheinlich aus Schwäche und eventuell auch durch Fehler im System, verhungert ist. Er ist nicht in einen Hungerstreik getreten, um auf Mißstände hinzuweisen. Da könnte man von Märtyrer reden.


Bevor Hartz IV eingeführt wurde, sei dieser Mann bis Ende 2004 sozial von der Stadt betreut worden, informierte Bürgermeister Hanspeter Brohm. „Ich bin zutiefst betroffen, dass ... in unserer überschaubaren Stadt ein junger Mann verhungert ist ...", sagte Brohm. Auch Grohe äußerte sich betroffen. Weder bei der Stadtverwaltung noch bei der GfA seien „Hilferufe" von der Mutter, von Nachbarn oder anderen Personen eingegangen, hieß es.

Die Mutter des Verhungerten, der lernbehindert war, liegt mittlerweile im Krankenhaus, da auch sie ziemlich unterernährt sei. Brohm habe ihr am Krankenbett versprochen, dass sie wieder Geld und eine Wohnung bekomme. Auch sie habe nur bis Ende 2006 Hartz IV –Leistungen erhalten, so Grohe. Mutter und Sohn hätten sich seit Anfang 2007 bei der GfA nie mehr gemeldet und somit liege auch kein Antrag auf Fortzahlung von Hartz IV-Leistungen vor.
 
..dieser mensch hätte soziale hilfe und betreuung gebraucht, nicht immer wieder anträge und briefe vom amt.

es gibt menschen, die sich nicht mehr äußern können und das haus wegen psychischen ängsten und problemen nicht mehr verlassen. dass die mutter im selben haus wohnte und nicht half lässt auf weitere grobe missstände, emotionale blindheit und völlige unfähigkeit deuten.

das so etwas vorkommt ist erschreckend und tragisch. denn so etwas kann verhindert werden.

die bezeichnung faul in bezug zu diesem schicksal des jungen mannes empfinde ich als absolut empathielos, pietätlos und unter aller menschenwürde.

das gewisse leute sich hier nicht vorstellen können, dass es menschen gibt, die ihre stimme verlieren und unfähig sind, ihr akkutes leid zu klagen und sich hilfe zu holen, merke ich anhand dieser kommentare zu genüge und hoffe, dass solche leute nicht beruflich plätze besetzen, wo empathie und soziales handeln gefragt sind.

@ te: mache auf dieses schicksal aufmerksam und weise damit auf soziale missstände hin. das macht wirklich sinn, anstatt dich selbst aufzugeben. setze dich dafür ein, wenn du kannst. ansonsten hole dir bitte hilfe.
 
..dieser mensch hätte soziale hilfe und betreuung gebraucht, nicht immer wieder anträge und briefe vom amt.

es gibt menschen, die sich nicht mehr äußern können und das haus wegen psychischen ängsten und problemen nicht mehr verlassen. dass die mutter im selben haus wohnte und nicht half lässt auf weitere grobe missstände, emotionale blindheit und völlige unfähigkeit deuten.

das so etwas vorkommt ist erschreckend und tragisch. denn so etwas kann verhindert werden.

die bezeichnung faul in bezug zu diesem schicksal des jungen mannes empfinde ich als absolut empathielos, pietätlos und unter aller menschenwürde.

das gewisse leute sich hier nicht vorstellen können, dass es menschen gibt, die ihre stimme verlieren und unfähig sind, ihr akkutes leid zu klagen und sich hilfe zu holen, merke ich anhand dieser kommentare zu genüge und hoffe, dass solche leute nicht beruflich plätze besetzen, wo empathie und soziales handeln gefragt sind.

@ te: mache auf dieses schicksal aufmerksam und weise damit auf soziale missstände hin. das macht wirklich sinn, anstatt dich selbst aufzugeben. setze dich dafür ein, wenn du kannst. ansonsten hole dir bitte hilfe.



Dem schließe ich mich an mit dem Rat ihm es nicht gleich zu tun denn so wie sein Tod wäre auch deiner völlig sinnlos, weil er keine Konsquenzen nach sich zieht.
So bedauerlich sein Tod auch sein mag, so ist er aber weder Märthyrer, noch Held, er ist letztlich an der Unfähigkeit gestorben sich Hilfe zu holen und du solltest es nicht wiederholen.
 
Also ich bin ja erschüttert darüber, wie hier über Menschen gesprochen wird und mir reicht es jetzt langsam. Manchen ist hier wahrscheinlich zu wohl. Sollten auch mal in die Situation kommen, wo sie mit dem Rücken zur Wand um jeden Pfennig kämpfen müssen. Ich kann das nicht mehr hören, Arbeitslose sind faul und die Gesellschaft geht für sie arbeiten. Kein Mensch geht für andere arbeiten. Mir stehts echt bis oben hin, weil man in einem Hilfeforum nicht mal sagen kann, dass man arbeitslos ist, ohne aus bestimmten Ecken Feuer zu kriegen. *kopfschüttel*

TE: Dieses Schicksal jetzt unbedingt nachzuspielen, ist nicht der beste Weg. Ich wünsche dir, dass dir ein besserer einfällt. Denn auf der Straße ohne was zu Essen zu hocken ist S**** auf Deutsch gesagt, ebenso wie an Hunger sterben. Das ist ein langwieriger und qualvoller Tod, ausserdem weisst du nie, ob du nicht doch was verpasst.
 
kein mensch hat über einen anderen zu urteilen solange er nicht in seinen schuhen gelatscht ist. es ist immer wieder erstaunlich wie abgrundtief dumm, kurzsichtig und empathielos manche menschen sind. und es erschreckt mich zutiefst wenn ich lese dass dann genau solche menschen auch noch pädagogen sind. ich kann mir bei bestem willen nicht vorstellen wie sowas möglich ist. ich dachte ich wüsse genug dass mich so schnell nichts mehr schockt, aber wenn ich mir vorstelle junge offene und unschuldige geister solch einer verbohrtheit über stunden, tage, wochen oder jahre ausgesetzt werden, tut es mir in der seele weh.

diejenigen die behaupten dieser mensch sei einfach nur faul gewesen oder diejenigen die meinen mann müsse sich einfach nur stark genug anstrengen und bemühen dann könne man alles erreichen sind für mich das sinnbild eines unterwürfigen sklaven. solche menschen spüren das genau deswegen gehen sie noch die schwächsten der schwachen an. denn nach oben bekommens ihre mund nicht auf. von oben kuschen und kriechen sie nur brav. es ist nicht leicht sich einzugestehen das man unterwürfig ist aber viel leichter ist es auf kranken rumzutrampeln. wenn ihr mich fragt, grob pauschaliert!!! : ihr deutschen seids selber schuld wenn ihr das mit euch machen lassts! arbeiten bis zum umfallen. viel spass.

wenn ihr euch die welt mal anschauen würdets, wie sie aufgebaut ist und funktioniert, dann würdet ihr erkennen wie arm es ist auf die sozial schwachen zu wüten bei wirklichen verbrechern aber vor ehrfurcht zu zucken. oder weg zu schauen.

lernt bitte erst mal euch selber kennen bevor ihr so einen unglaublichen schwachsinn an vermutungen in bezug auf andere machts!!!
 
Der verstorbene junge Mann hatte mit Sicherheit psychische Probleme, war verzweifelt und außer Stande sich zu helfen bzw. Hilfe zu suchen.

Ein Mensch der lieber verhungert, als einen 1euro-Job anzunehmen, oder einen Brief vom Amt zu beantworten, ist nicht faul, sondern mit hocher Wahrscheinlichkeit ernsthaft erkrankt, verzweifelt, ohnmächtig, depressiv usw...

Wie kann man in dem Zusammenhang von Faulheit sprechen?

Ich verstehe das nicht..
 
Ist doch egal, aus welchem Grund er verhungert ist. Um diese Person geht's nicht. Es geht um den TE, der sich diese Person als Vorbild nimmt und eine verhungernde Person als Idol zu wählen ist immer unsinnig, ob sie nun faul oder krank war, das spielt keine Rolle. Er tut ja so, als wäre diese Person einen Märtyrer-Tod gestorben, um gegen die Arbeitsagentur zu rebellieren. Offensichtlich schon erste Anzeichen einer Mangelernährung und dem damit verbundenen Energiemangel im Gehirn.

Er (TE) schreibt auch, dass er sich die Frage stellt, ob er nicht lieber verhungern soll anstatt einen 1€ Job anzunehmen. Ich selbst muss nicht auf der Straße gelebt haben um sagen zu können, dass das Schwachsinn ist. Jeder ist erst mal für sein Leben selbst verantwortlich und man kann nicht einfach sagen, dass man sterben will, weil einem niemand hilft.
 
mir scheint hier begreifen einige das wesentliche konzept einer hilfestellung nicht! eine hilfe ist erst dann eine hilfe wenn es einem menschen hilft! einem irgendwelche gesellschaftsnormen oder pseudosachliche kluge sprüche an den schädel zu werfen ist sowas von überflüssig wenn nicht oft sogar destruktiv. bei menschen mit physischen gebrechen können solche ratschläge sicherlich hier und da hilfreich sein. aber bei psychischen problemen sieht die sachlage schon mal ganz anders aus. in der psyche ist alles nochmal ein grosses stück komplizierter, vielschichtiger, verborgener und nicht selten auf den ersten und zweiten blick paradox scheinend. menschen mit psychischen problemen leben kurz formuliert in einer ANDEREN WELT als "gesunde" menschen. wobei gesund ein sehr dehnbarer begriff ist. ich hab noch keinem näher kennen gelernt! diese andere welt zeichnet sich dadurch aus dass ängste und scheinbar belanglose dinge einen ganz anderen stellenwert einnehmen als bei normalen. wer sich ein klein wenig mit sich selbst beschäftigt stolpert zwangsläufig über den begriff wahrnehmung. und diese ist es das uns so sehr voneinander unterscheidet. es gibt menschen deren mögliches haldlungsspektrum nicht dem der normalen entspricht. einmal weil sie es nicht kennen und erfahren haben und einmal weil ihr selbstwert sie von vielen entscheidungen abhällt. das spektrum ist sehr eingeengt und in dieser enge konvergiert leider auch sehr viel angst, zweifel und verzweiflung. jeder der noch nie depressiv war oder angststörungen hatte, also nicht aus eigenerfahrung reden kann, sollte hier am besten auch kein wort schreiben. denn woher soll jemand der den zustand nicht selbst erlebt hat wissen wovon ein beklagter überhaupt redet? es ist eine höchst interpretative vorstellung beruhend auf den eigenen erfahrungen (die NICHT die sind welche sie der beklagte hat) die im schlimmsten fall sogar emotionen auslösen, dass man ohne es zu merken auf subtile angriffstellung geht, weil die meisten von sich absolut keine ahnung haben. weiters möcht ich sagen. idole braucht kein mensch mit selbstwert. und selbstwert braucht aber jeder mensch. ich mein echten selbstwert, nicht klugscheisserisches überhebliches ego. ich würde TE anraten sich auf sich selber zu besinnen in dem maße wie er kann. und sich unbedingt therapeutische begleitung zu suchen, was im grunde etwas ganz normales ist und viel mehr nötig hätten als es sich zugestehen wollen. es gibt tatsächlich menschen die daran interessiert sind dir zu helfen, aus beruflichen gründen oder auch persönlichen. hier wirst du bestenfalls vereinzelte finden. ich würde dir wie gesagt einen (wie ich es gerne nenne) "PROFI" raten, einen psychologen. viel verlieren kannst du schliesslich nicht, denn das wichtigste gut, dein selsbst, ist dir leider offensichtlich schon längst abhanden gekommen. dieses musst selbst wiederentdecken und erarbeiten. lass dich nicht von dummen kommentaren verunsichern, hohl dir hilfe die dir zusteht! ich sprech aus erfahrung. viel erfolg
 
ich finde es auch nicht nett wenn man mich geisteskrank nennt , ich habe vielleicht meine idole aber hat die nicht jeder.Und meine idole sind halt rebellischer unangepasster Natur.-.-
 

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