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Ich habe angst!

  • Starter*in Starter*in Sternchen
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    angst
S

Sternchen

Gast
Hallo ihr da draußen!

ich wollte mir hier einfach mal meinen kummer von der seele schreiben..habe mal in einigen themen gelesen und gegen die probleme von vielen von euch scheint meins nur ein laues lüftchen zu sein, aber trotzdem bin ich total fertig...
es geht um keinen menschen,sondern um meine über alles geliebte hundemaus.anfang januar ging es ihr schlecht, nachdem sie draußen irgendendetwas gefressen hat..ich wollte es ihr wegnehmen, aber sie hat es natürlich heruntergeschluckt...danach ging es ihr sehr schlecht und ich hatte angst sie zu verlieren-sie ist übrigens 10 1/2 jahre alt..sie hatte eine entzündung im körper und bekam antibiotikum..kurzzeitig ging es ihr besser, doch dann hat sie komplett aufgehört zu fressen...einige tierarztbesuche folgten und man wusste nicht was los war.schließlich ging es ihr seit mitte letzter woche wieder besser, sie fing wieder, nach ung. einer woche, das fressen an und ich dachte es geht bergauf mit meiner kleinen...
tja, am freitag hatte ich dann einen termin in einer tierklinik, damit eine ultraschalluntersuchung durchgeführt werden konnte..
es hat sich herausgestellt, dass meine kleine eine kaputte niere hat, die herausgenommen werden muss...an der anderen niere konnte die ärztin keine veränderungen feststellen..dann wurde eine blutuntersuchung gemacht und die nierenwerte waren nicht sehr gut..
das kann laut ärztin zwei gründe haben..1. die schlecht niere beeinträchtigt die gute oder 2. die "gute" ist überlastet und arbeitet nicht richtig..ich wäre fast umgefallen, als die ärztin das gesagt hat...und ich dachte sie würde wieder gesund werden...während ich das hier schreibe liegt meine maus auf meinem bett und schläft, als sei alles ganz normal..morgen früh um 10uhr ist ihr op, die über leben und tod entscheiden wird..ich hab so eine schrecklich angst, die wahrscheinlich nur leser nachvollziehen können, die selbst tiere besitzen..
morgen wird sie aufgeschnitten...wenn die andere niere auch schlecht aussieht, dann wurde mir ganz klar gesagt, dass sie nicht mehr aus der narkose geholt werden sollte, da ein qualvoller tod folgen würde...der körper vergiftet sich nämlich quasi selbst, wenn die nieren ausfallen..das war wie ein stoß ins herz, ich konnte nur noch weinen..ich hänge so an diesem tier...noch hege ich hoffnung und bete, dass ich meine kleinen wieder heil mit nach hause nehmen kann...ihr geht es so gut..sie frisst und trinkt sehr viel brühe, was gut für die nieren ist..sie macht einen so fitten und vitalen eindruck und hat wie immer spaß am leben..morgen kann das doch nicht alles zu ende sein, es darf einfach nicht..ich halte mich an ihrem sehr guten allgemeinzustand und an der
tatsache fest, dass man auf dem ultraschall soweit keine veränderungen an der anderen niere erkennen konnte..ich habe eine scheiß angst vor morgen...was soll ich bloß tun? ich habe im gefühl, dass ihre zeit noch nicht gekommen ist..sie ist eine kämpfernatur, hat vor zwei jahren bereits eine schwere op hinter sich und krebs besiegt..morgen muss einfach alles hinhauen...ihr würde es doch nicht so super gehen, wenn die andere niere bereits den geist aufgegeben hätte..

haqt jemand von euch vielleicht erfahrungmit so etwas?
vielleicht liest das ja auch zufällig ein arzt und könnte mir helfen?

euer sternchen
 
Hey Sternchen,
ich bin leider keine Ärztin und habe auch keine Erfahrungen damit, trotzdem möcht ich was dazu schreiben. Zuerst mal: Ein laues Lüftchen ist dein Problem bestimmt nicht!!! Ich kann das zu 1000% nachvollziehen, denn ich habe selber einen Hund und hab jeden Tag eine scheiss Angst um ihn, wenn er draussen rumtobt und irgendwo rumleckt, was er eigentlich nicht machen soll.
Ich drücke euch für morgen ganz ganz doll die Daumen!!!!!!!!! Wenn sie sich jetzt wieder so super fühlt, wieso macht man dann den Eingriff? Wenn sie Schmerzen hätte, oder sich nicht gut fühlen würde, dann würde sie wieder nur daliegen und nichts fressen. Sie hat jetzt einen sehr guten Gesundheitszustand und deswegen bin ich davon überzeugt, dass die OP gut verlaufen wird!!!! Du musst ganz fest dran glauben!!
Aber trotzdem muss man auch an die vielleicht negative Seite...zumindest denken...!! Meine Oma hatte einen Hund, der wurde auch operiert und da hieß es auch, es wäre besser ihn nicht mehr aus der Narkose aufwachen zu lassen. Aber sie hat ihn wieder aufwachen lassen und was DANN folgte, ist meiner Meinung nach keine Tierliebe. Der Hund war so fertig, er konnte nichtmal mehr alleine pinkeln, weil er immer umgefallen ist. Meine Oma musste ihm die Hinterbeine festhalten, damit er pinkeln konnte und dabei hat er so geschrien vor Schmerzen. SOWAS ist keine Tierliebe. Wenn man sein Tier liebt, dann gibt man es auch "frei", wenn man genau weiss, das es besser ist. Man darf dann nicht egoistisch sein und dran denken, wie man selbst klarkommt, wenn der Hund nicht mehr da ist. Man muss an den Hund denken und was für ihn am besten ist. Die treue, die man jahrelang bekommt, kann man nich weiterhin erzwingen, wenn das Tier krank ist, nur damit man sich selber besser fühlt.

Das wollt ich nur nochmal dazu schreiben. Aber ich hoffe ja nicht, dass du morgen vor diese schwere Entscheidung gestellt wirst. Halt die Ohren steif, knuddel deine kleine Maus, mal unbekannterweise ganz lieb von mir und dann geht ihr morgen mit voller Power da durch und kommt ZUSAMMEN wieder!!!!!!

Bitte melde dich doch morgen hier und sag, wie es war, ja????????????????????? Kannst mir auch gerne eine Mail schreiben an:

[Bitte keine E-Mail-Adressen veröffentlichen, sondern im Forum anmelden und per Privater Nachricht kommunizieren. Danke, Admin.]

Liebe Grüße

Sarah
 
hallo sarah!

vielen lieben dank für deine schnelle antwort..über falsche tierliebe und egoismus habe ich mir natürlich schon gedanken gemacht! und gerade deswegen tue ich mich schwer mit morgen, denn meinem hundilein geht es wirklich sehr gut..ich rede mir auch nichts schön oderso, sondern es entspricht der wahrheit..gerade deswegen fände ich es so schlimm, wenn sie morgen nicht mehr aufwachen würde..gut, auf der anderen seite kann man sagen, dass -falls die morgen feststellen, dass sie keine chance mehr haben wird- sie noch schöne tage gehabt hat und zwar ohne schmerzen..wenn ich bedenke wie elend sie noch vor ein paar wochen war und wie lebensfroh sie jetzt ist...überhaupt kein vergleich..das wäre zwar ein trost für mich, aber trotzdem möchte ich das auf gar keinen fall..eine sehr gute freundin wird mich morgen begleiten..meine maus hat sie so lieb und wird sich sicherlich sehr freuen..ich versuche heute so lange wie möglich wach zu bleiben, möchte bei ihr sein..auch wenn es sich vielleicht blöd anhört, aber ich werde ihr morgen früh eine kleine kette von mir anlegen..ein engelsflügel, der ihr kraft und glcük geben soll..wenn du wüsstest, wie sehr mir dieser hund bei vielen problemen mit seiner bloßen anwesenheit geholfen hat...aber du als hundebesitzerin wirst das sicher nachvollziehen können..ich habe wirklich eine scheissangst...ich darf gott sei dank bei ihr bleiben, wenn die narkose gelegt wird, damit sie noch ein vertrautes gesicht sieht, bevor sie einschläft...ich hoffe so sehr, dass es nicht für immer sein wird...
würde mich freuen, wenn du mir nochmal etwas schreiben würdest...

*sternchen*
 
ach so..man macht den eingriff auf jeden fall, weil die eine niere schnellstmöglich herausgenommen werden muss, denn sie ist "kaputt". wäre die zweite gesung, könnte sie ganz normal weiterleben, denn man braucht nur eine niere zum überleben..proböematisch wird es wie gesagt, wenn die zweite nicht richtig funktioniert...menschen müssen dann immeran die dialyse..bei hunden geht so etwas nicht..außerdem würde sich für mich die frage stelle´n, was das denn bitteschön für ein leben wäre...wäre mein hund ein mensch und angenommen die andere niere wäre auch "kaputt", so müsste man den menschen natürlich auch wieder aus der narkose holen..von dem zeitpunkt an würde dieser mensch ein beschissenes leben führen..unter schmerzen und zeitlebens an der dialyse...die tiermedizin macht es möglich, einem tier diese prozedur zu ersparen und es vorher zu erlösen...aber wie gesagt..ich finde es einfach nur schlimm...ihr gehts so gut...sie soll, sie muss überleben..
 
Hey,
versteh das total gut!!!!! Mein Hund hat mir in vielen Situation auch sehr geholfen. Ich war oft soweit irgendwo runterzuspringen, aber mein Hundi merkte sofort, das irgendwas nicht ok ist und dann kam er immer sofort zu mir, um mich zu trösten!!
Also ich kann dich echt verstehen.
Ich drück euch beiden ganz dolle die Daumen und hoff so, das alles gut wird. Ich denk an euch, versprochen. Halt die Ohren Steif!!!!!

bye

Sarah
 
Ich drücke euch beiden ganz doll die Daumen das Morgen alles gut geht und du deine Süße wieder mit nach Hause nehmen kannst.
Ich drück dich.
Ich2
 
Hi Sternchen,
Deine Angst ist so verständlich, denn ein Tier kann einem ans Herz wachsen wie ein Mensch auch. nur dass man beim Tier , ähnlich wie beim Baby, die Hilfslosigkeit und das Ausgeliefertsein spürt und es deshalb besonders schwer für Dich ist.
Dass es ihr iom Moment so gut geht, kann ja auch von der Antibiiotikabehandlung herkommen. Und das ist ein Glück, so hat sie auf jeden Fall körperlich gute Voraussetzungen für so eine schwere OP. Ich fühle auch deshalb gabz besonders mit Dir, weil auch ich morgen früh um 10 Uhr im Krankenhaus sein muss, und auch eine sehr schwere OP vor mir habe. Also drücke ich Deiner Mausi die Daumen gleich mit.
Lass den Gedanken an einen schlechten Ausgang nicht zu. Programmiere Dich voll auf einen positiven Ausgang, dann wird es auch gut gehen. Das habe ich für mich auch getan und bin jetzt sehr zuversichtlich. Gerne gebe ich Dir von dieser Zuversicht die hälfte ab.
Alles gute für Dich und Dein Baby und liebe Grüße
Luiserl
 
Luiserl, auch dir alles alles gute!!! Kommt bloß alle gesund wieder, brauchen euch hier noch!!!!!!
 
hallo, ihr lieben!

es ist alles gut gegangen, ich bin so froh...10000 kilo ballast sind von mir abgefallen!
ich danke euch so für die lieben worte..
@luiserl: wünsche dir allles gute und denke an dich...auf dass su bald aus dem blöden krankenhaus kommst! *drück*
ich hatte vielleicht eine angst..aber wie gesagt, irgendwie hatte ich im gefühl, dass ihre zeit noch nicht gekommen sein kann...und ich hatte recht...hehe..leider ist noch nicht alles überstanden, meine maus ist jetzt noch stationär in der klinik und bekommt infusionen..morgen früh kann ich anrufen wie es ihr geht und vor allem wie das blutbild jetzt aussieht..ich hoffe so, dass sich weiterhin alles zum guten wendet..während der op gab es auch keine komplikationen und sie hat laut der ärztin "eine sehr große hürde gemeistert"...ich habs euch doch gesagt, dass sie eine wahre kämpfernatur ist!!meine kleine maus..in zukunft wird sie sicherlich regelmäßig zur blutuntersuchung müssen, damit man die niere weiterhin beobachten kann, aber das ist mir alles egal...ich freue mich so sehr...ihre chancen stehen wohl gut, denn die ärztin meinte, dass die "kaputte" niere höchstens noch 2-4% der erforderlichen arbeit geleistet haben kann, sprich: wäre die andere ausgefallen oder würde schlecht arbeiten, wäre es meiner kleinen nicht von tag zu tag besser gegangen..ich bleibe also optimistisch!!!!!!!

euer
*Sternchen*
 
Hey Sternchen,
ich bin so froh!! Wirklich!!!!!!!!!!!!! Ich freu mich so für euch. Jetzt wird alles gut und deine Süße wird ein ganz schönes Leben haben, ohne die sch.... Schmerzen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 

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