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Ich habe Angst vor dem Tod

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    angst
U

Unregistriert

Gast
Ich weiss nicht ob ich psychisch krank bin oder einfach nur total ängstlich bin aber Ich habe solche Angst davor jemanden aus meiner Familie und Bekanntenkreis zu verliehren.

Früher als Ich noch bei meiner Mutter gewohnt hab und Sie Abends ausging und sich verspätet hat bin Ich halb wahnsinnig geworden und bin Stunden am Fenster zur STrasse gestanden und hab gehofft dass sie bald kam!! Als Ich sie dann kommen sah fiel mir immer ein riesen Stein vom Herzen und Ich ging wieder schlafen.

Genauso mit meinem Freund er hat sich einmal um 2 Stunden verspätet was er normal nicht tut und hat keinen Akku mehr gehabt. Ich habe gedacht Ich sterbe. Ich hab mir die schlimmsten Szenen ausgedacht, wie er von einem Auto überfahren oder umgebracht wurde und deshalb nicht kommt......
Doh dann ist er doch gekommen und Ich weiss dass Ich mir zuuuu grosse Sorgen mache aber das kommt einfach. Die Gedanken in meinem Kopf kommen von selbst!
Ich kann sie nicht kontrollieren.

Vor meinen eigenen Tod habe Ich zwar Angst aber mein Leben ist mir z.B. egal.

Ab und zu, einfach so aus heiterem Himmel, denke Ich was wäre wenn meine Eltern sterben würden und dass sie dann nicht mehr da wären und sie für immer weg wären und wie Ich sie am Grab besuchen würde und sowas!!! Und dann muss Ich mich echt anstrengen den Gedanken zu vertreiben!!!

Was ist los mit mir!

Will Ich das meine Eltern sterben oder wieseo tut mein Gehirn sowas????

Ich weiss nicht warum Ich so bin aber wenn Ich z.B meine Eltern oder Bruder oder Freund nicht erreiche am Telefon denke Ich dass was passiert ist und dann kommen diese Gedanken und Ich muss sofort heruasfinden wo sie sind und ob was passiert ist!!!

BIn ich hysterisch oder einfach nur krank!!!

Ich weiss es nicht..........Vielleicht kann mir wer helfen.
 
also ich rede aus meiner erfahrung

ich habe manchmal selber diese angst jemanden zu verlieren und stelle
mir vor wie es dann ist.
manche sachen muss man so nehmen wie sie kommen und nicht darüber nachdenken, nicht alles auf dieser welt lässt sich erklären.

ich denke die gedanken kommen in deinen kopf weil du darüber nachdenkst
das solche gedanken nicht in deinen kopf kommen sollen, und was passiert
natürlich das gegenteil.
du musst aufhoeren über sowas nachzudenken ich weiss es ist schwer
aber denk mehr an positive sachen.

aber ich denke diese angst ist im gewissen masse normal.

es gibt leute die leben über 100 jahre =)

konzentrier dich nicht auf solche sachen es gibt so vieles anderes
als deine zeit mit sowas zu verschwenden.
mach deinen kopf nicht selber kaputt !!!
 
Irgenwoher muss diese übergroße Verlustangst kommen. Du mußt nicht einmal selbst einen großen Verlust erlitten haben. Es reicht schon, wenn Du eine lebhafte Fantasie hast und irgendwann einmal einen Film gesehen hast, der sich Dir als unendlich traurig eingeprägt hat, weil ein Mensch, wahrscheinlich Kind, das liebste an den Tod verlor.
Vielleicht warst Du mit übertrieben viel Fantasie als Kind gesegnet, dass sich so eine Situation so tief in Dein Bewusstsein eingegraben hat, dass sich das Unterbewusstsein heute noch an diese Momente erinnert. Diese übergroße Verlustangst kann Dein ganzes weiteres Leben negativ beeinflussen.
Der Gedanke, dass Deine eltern sterben könnten, ist mir absolut nicht fremd. Den hatte ich auch sehr oft in meiner Jugend.
Habe mich später sehr oft gefragt, warum ich wohl diesen Gedanken hatte.
Die einzige Erklärung, die ich damals gefunden habe war folgende:
Mein Vater war mir das Liebste, was ich hatte, viel lieber und wichtiger als meine Mutter, und dennoch starb in diesen Fatasien immer der Vater. Ich glaube, als mitlere von Dreien lief ich so problemlos nebenbei, ohne besondere Wichtigkeit. wen aber jetzt das liebste, was ich habe, sterben würde, dann wäre ich ganz schrecklich traurig und alle Mitmenschen würden mich bedauern, dass ioch arme meinen Vater verloren hätte.

Leider starb dann mein Vater wirklich, als ich kurz vor meinemn 21. Geburtstag war. Damals habe ich Gott sei Dank keine Verbindung gezogen, denn meine Gedanken lagen schon so schrecklich lange zurück. Und doch müssen sie innerlich noch eine Rolle gespielt haben, denn ich wollte kein schwarz tragen, um nicht als Trauernde aufzufallen. Unser menschliches Hirn macht manchmal schon sehr seltsame Sprünge.

Für Dich gäbe es 2 Möglichkeiten, was dahinter steckt, hinter Deiner Verlustangst: Psychotherapie oder Hypnose. Ich persönlich würde mir von der Hypnose mehr Aufklärung versprechen. Ob ich anschließend noch eine Verhaltenstherapie machen würde, hängt vom Erfolg der Hypnose ab, und ob ich noch Hilfe benötige, um mit diesen Ängsten besser umgehen zu können.

Das wars eigentlich, was mir zu Deinem Problem eingefallen ist.

Beide Wege können dazu beitragen, dass Du die Angst in den Griff bekommst oder sogar verleirst, wenn du die Ursache dafür kennst.

Lieben Gruß
Luiserl
 
ich habe auch schreckliche angst vor meinem eigenen tod und den tod der menschen die ich liebe..

ich kann seit ein paar wochen nicht mehr normal leben, da ich die realität nicht wie gewöhnlich warnehme... sondern nur noch tod. bei allen menschen rechne ich nach wie lange sie wohl noch zu leben haben usw.

ich verstehe die ignoranz nicht, das leute nicht über tod nachdenken auf der andern seite möchte ich es selber nicht..


ich sehe keinen sinn mehr in den dingen die ich tue und habe angst davor freude zu haben da es ja irgendwann eh zu ende ist....

ich weiß nicht warum es mir so geht,.... ich vermute weil zwei katzen von mir kläglich verendet sind genauso wie meine oma die angst vor dem sterben hatte und zwei tage vor ihrem tod uns deswegen um hilfe gebeten hat... wir sollten ihr helfen nicht zu sterben.. und laut meiner eltern sah sie nicht glücklich aus (sie sind noch mal in ihr zimmer als sie schon tod war)

und ich weiß das es mir irgendwann genauso gehen wird.. ich habe so große angst davor...


ich würde mich freun wenn jemand antwortet oder mir eine mail schreibt:

[Sorry, bitte registrieren und per Privater Nachricht Kontakt aufnehmen! Admin.]
 
hallo gast,

wir menschen verdrängen ja gern den gedanken an den tod.
aber warum ?
die frage ist doch die, ob der tod endgültig ist, oder ob danach noch was kommt..
wenn du daran glauben kannst, dass der tod uns nicht endgültig auslöscht, brauchst du auch keine angst mehr zu haben.
ich denke, wenn es einen gott gibt, der das all mit den ganzen galaxien, sonnen und planeten, und dem leben geschaffen hat - hätte er diesen aufwand nicht betreiben müssen, damit wir geboren werden, sterben, und dann nicht mehr existieren. oder ?

peter
 
Seit meine Mum, mein Bruder und meine Schwester vorausgegangen sind, denke ich über ein Leben nach dem Tod ganz anders. Ich habe auch schreckliche Angst vor dem Tod, dieses ungewisse....was kommt dann wirklich? Manchmal kann ich sie ganz in meiner Nähe spüren...und dann bin ich mir wieder ganz sicher, das die Seele sicher weiterlebt....bin aber ganz schön hin und her gerissen, aber jeder soll seine glauben haben sage ich immer. Mir nimmt dies nicht die Angst vor dem Tod es lindert sie nur.
 
hallo,

als ich 9 Jahre alt war, starb die Mutter meines Vaters. Da er 7 Geschwister hatte, war ich meiner Großmutter als Enkelkind sicher nicht so wichtig. Wir sahen uns alle 2 jahre mal. 14 Enkel hatte sie erlebt.....Doch ich war diejenige, die am schlimmsten ausgetickt ist, als meine Großmutter da so tot im Sarg lag mit den Maiglöckchen in den gefalteten Händen. Es sah aus, als ob sie schliefe......Ich durfte ihr aber keinen Kuss geben, mein Vater sagte, sie sei nun giftig.
Dann kam der Sargdeckel drauf und laut schallend wurden die Nägel reingeklopft. Da bin ich ausgerastet.

Fast ein Jahr später war ich 10 Tage lang bei meiner anderen Oma und fragte sie meine Lieblingsfrage: " Wo ist die Großmutter jetzt?" Aber im Gegensatz zu meinen Eltern erzählte sie nicht die Geschichte von den Engelein und Gott im Himmel und das da auch der Großvater bei ihr sei. Meine Oma sagte: "Aber das musst Du in Deinem Alter doch nicht mehr fragen! Die ist unter der Erde! Hast Du doch gesehen, warst ja bei der Beerdigung!" Das war ein Schock! Meine Oma erklärte, das ewige Leben bedeute, dass meine Großmutter in mir und später in meinen Kindern weiter leben würde, das sei alles.

Gut, das saß also.
Die Folge war, dass ich panische Angst vor dem Tod hatte, nicht mal das Wort "Friedhof" ertragen konnte, geschweige denn einen sehen...........
jahre ging das so. Nachts kam die Phantasie erst richtig raus! Und Horrorfilme ließen mich zittern und regten meine Angstphantasie weiter an. Dann war ich wie gelähmt und konnte den Fernseher auch nicht anfassen und auch nicht aus dem Zimmer gehen, denn das Böse und der Tod waren ja dann hinter mir, nicht unter Kontrolle.

Ich wollte Dir damit nur erzählen, wie "PSYCHISCH KRANK" ich war. Eine Psychologin hat das wieder in den Griff gekriegt und nun bin ich ganz normal und denke in ganz normaler Weise über das Thema nach, ohne mich aufzuregen.
Du wirst es ganz sicher auch schaffen! Die Psychologin sagte damals, dass dieses Problem viele menschen betrifft. Es käme daher, dass es ein sensibles Thema sei, bei dem man, wenn man unbedacht (besonders mit Kindern und Jugendlichen redet) redet, bei Menschen große Existenzängste auslösen könne. Es kann gut sein, dass mal jemand was Falsches gesagt hatte und Du hast es vergessen oder verdrängt, erinnerst Dich aber an die Angstauslöser unbewusst. Lass Dir bitte helfen, das ist so kein Leben! Aus eigener Erfahrung sage ich Dir: Es wird schlimmer, wenn sich kein Psychologe darüm kümmert. Dein Leben soll schnell wieder richtig lebenswert sein! Das ist Dein Recht!

ich hab`s geschafft (und war in der Hölle der Ängste gewesen!). Und wenn ich`s geschafft hab, dann schaffst Du es auch!!!

Alles liebe und Gute!
Annalina
 
Hallo Gast,
hast du dir schon einmal die Frage gestellt, warum du dir "egal" bist aber die anderen Leute dir nicht?
Du hast wahrscheinlich einfach Angst das diese Menschen nicht mehr für dich da sein werden. Das ist auch ein Grund warum wir Menschen den Tod fürchten. Der Tod ist eigentlich gar nicht so etwas schlimmes, denn du weisst ja nicht ob es die Erlösung ist. Vielleicht geht es den Menschen nach dem Tod viel besser.
Naja worauf ich hinaus will ist, dass du dir denkst wenn die Menschen sterben hast du die Menschen nicht mehr für dich. Dann geht ein Teil von dir verloren. Du denkst dabei in erster Linie an dich. Was wiederum für uns Menschen typisch ist.
Und wenn sich mal dein Freund zwei Stunden verspätet, das kommt vor aber das ist doch nicht der Weltuntergang. Meine Mutter macht sich auch immer Sorgen um mich, wenn sie nichts von mir hört. Aber bisher war jetzt 2mal was, einmal ein Motorrad-Unfall das andere mal ein Auto-Unfall und sie hat immer von mir gehört. Denn wenn etwas wirklich schlimmes mit den Menschen passiert bekommst du das sicherlich schnell genug mit. Da du den Personen ja auch sehr wichtig bist und ich denke mal sie wissen wie du über solche Sachen denkst und das es bei dir ziemlich krass ist. Somit werden sie dich sicherlich sofort verständigen. Und Angst um seine Mitmenschen zu haben, ist was ganz natürliches.
Jedoch lass dir immer gesagt sein, dass dein Leben für dich an erster Stelle steht. Denk mal über deinen Tod nach. Aber wenn du das nicht für schlimm findest wenn du stirbst, dann mag das auch daran liegen, dass du dann das ganze Leid nicht mit ertragen musst.
Denk mal darüber nach wovor du wirklich Angst hast, das der Mensch den du liebst tot ist oder ob du eher vor der Trauer und dem was auf dich dann zukommen mag ohne diesen geliebten Mensch Angst hast.
Ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen.
 

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