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Ich hab völlig verkackt

Du solltest dich etwas anders organisieren.
Ja, du brauchst Mitarbeiter, die mal etwas verschieben bzw einspringen.
Die Versicherungen können natürlich zum Problem werden - evtl. zurück in die gesetzl. Versicherung ?
Verkackt würde ich gar nicht sagen - aber du hast nun den Anstoss für Veränderungen erhalten.
Alles Gute für dich
 
A

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Re: Ich hab völlig verkackt
Du kannst auch als Selbständige freiwillig in die gesetzliche KV. Zunächst zahlst du den doppelten Beitrag, weil der Arbeitgeber ja entfällt. Die Beiträge werden einkommensabhängig berechnet. Du hast dann aber je nach finanzieller Gegebenheit die Möglichkeit, zusätzlich Verträge über Krankengeld abzuschließen, die bei längeren Krankheiten den Verdienstausfall etwas abfedern.

Ich habe das während der Zeit meiner Selbständigkeit konsequent durchgezogen, mit Krankengeld nach dem 21.Krankheitstag. Mit Erreichen des Rentenalters erlischt diese Krankengeldversicherung. Dafür hast du Anspruch auf die KV der Rentner, die an die Vorversicherungszeit in der GKV gebunden ist.

So, und nu mal Butter bei die Fische - denke an dich! Wenn du krank bist, kannst du niemandem helfen. Nach einer OP war ich jetzt 6 Wochen krankgeschrieben. Danach habe ich zwar noch mit Infekt 3 Wochen gearbeitet, dafür geht es morgen für 3 Wochen in den Urlaub zur Erholung und Regeneration.

Manche Patienten haben dafür Verständnis, andere eher weniger - so what? Ich habe weder Vertretung noch gibt es anderweitig Therapieplätze für die Patienten. Wenn diese für 3 Wochen in der Reha verschwinden oder länger im KH, dann musst du ja auch die Ausfälle hinnehmen und kannst die Patienten deswegen nicht anmaulen.

Fazit: Du bist als Mensch ganz gewiss nicht weniger wert als deine Patienten! 🙂
 
Leider habe ich keine Versicherung für Krankheit. Da die Versicherungen mich genommen hätten mit Ausschluss meiner bekannten Krankheiten....d.h. es hätte eh nichts gebracht.
Deine bekannten Krankheiten? Hast Du öfters eine Nierenbeckenentzündung?
Wenn man sich keine Versicherung leisten kann oder will sollte man eine Selbstständigkeit doppelt überdenken.
Das gilt auch für Schweizer.

Das eine Psychiaterin Termine bei einer recht frischen Psychotherapeutin hat finde ich ungewöhnlich.
Diese findet sicher schnell einen anderen Platz denn ich würde auch kürzer treten.

Das mit dem Angestelltenverhältnis finde ich nicht verkehrt. Man sammelt Berufserfahrung, Teamarbeit und Supervision je nach Stelle kommen noch dazu.

Was würdest Du einer Patientin raten?
 
Ich hatte mal einen schwerkranken Nervenarzt als Patienten, der überglücklich war, dass er als junger und angestellter Assistenzarzt in die GKV gegangen ist. Ist man einmal drin, dann kann man auch als Selbständiger unter den genannten Bedingungen drinbleiben.

Es gibt doch kein "Entweder-Oder"! Du kannst dich für eine gewisse Stundenzahl anstellen lassen und führst deine Praxis als Nebentätigkeit weiter. Später kannst du dort wieder kündigen und wieder Vollzeit deine Praxis führen, bist aber gesetzlich versichert. Möchtest du weitere Zusatzleistungen haben, dann kannst du alle möglichen Zusatzversicherungen abschließen wie Chefarztbehandlung und Einzelzimmer, so dir das wichtig ist. Dafür muss man sich nicht an eine PKV binden.

PKV und chronische Erkrankungen sind die denkbar schlechteste Kombi. Das bricht einem irgendwann das Genick, spätestens im Alter. Man kann dann zwar in einen Basis- oder Standardtarif wechseln, erhält jedoch weniger Leistungen als in der GKV, die auch im Alter und für Rentner Vollversorgung bietet.

Darüber hinaus ist es vielleicht sinnvoll, eine Kollegin mit in die Praxis zu nehmen, so dass ihr euch im Urlaubs- und Krankheitsfall vertreten könnt. Meine beiden Hausärztinnen haben das gut geregelt. und können auch für Berufstätige genügend Sprechzeiten anbieten. Das nimmt schon mal eine Menge Druck aus den Krankchreibungen.
 
Die Psychiaterin ist keine Patientin von mir.wir hätten ein Gespräch mit einer gemeinsamen Patientin gehabt. Aber ich habe sehr wohl auch Ärzte als Patienten. Ich bin keine ganz frische berufsanfängerin, habe 10Jahre in Kliniken und in Teams gearbeitet. Supervision nehme ich natürli h regelmässig.
Ja ich denke es ist ein guter Anlass für Veränderung.
Heute sieht es schon nicht mehr so schlimm aus wie gestern. Trotzdem ist es wichtig dass ich nicht wie bisher weiterfahre.
Ich glaube das Versicherunsystem sieht in der Schweiz ein wenig anders aus, ich kam bei dem vorderen Beitrag mit KVG etc nicht nach. Insofern hat sich dieses Problem erledigt da ich nun wieder von Versicherungen zu besseren Bedingungen genommen werde.
Vielen lieben Dank, ihr habt mir geholfen.
 

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